Wie wichtig sind euch echte Schauplätze in Büchern?
Ich merke beim Lesen immer wieder, dass es für mich einen Unterschied macht, ob ein Ort nur erfunden ist oder ob ich weiß: Den gibt es wirklich. Ich könnte hinfahren, diese Straße entlanggehen, vor diesem Haus stehen oder genau auf diesen See schauen.
Beim Schreiben ist mir das sogar noch wichtiger geworden. Meine Bücher spielen in den schottischen Highlands, wo ich zu Hause bin, und ich kenne die Schauplätze, über die ich schreibe. Die Straßen, die Glens, die Berge, die kleinen Orte, manchmal sogar die Häuser. Natürlich verändert die Geschichte sie, aber die Landschaft drum herum stimmt.
Gerade bei Krimis finde ich das spannend, weil ein realer Ort plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommt. Man fährt später daran vorbei und denkt: Ach ja. DA war das. 😄
Wie ist das bei euch als Leser? Mögt ihr reale Schauplätze und schaut vielleicht sogar nach, wo sie liegen? Oder ist euch völlig egal, ob ein Ort wirklich existiert, solange die Geschichte funktioniert?