u/No-Progress5287

Was sind oft vergesse Stellen beim putzen?

Hi, ich erstelle gerade einen Putzplan, dabei ist mir aufgefallen, dass es Dinge und Ecken in meiner Wohnung gibt, die ich irgendwie immer vernachlässige.

Was sind bei euch so Sachen die man schnell mal vergisst? Also nicht die alltäglichen Sachen wie Staubsaugen, sondern Sachen die hin und wieder mal gemacht werden sollten/müssen.

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u/No-Progress5287 — 7 days ago
▲ 14 r/ADHS

Unkonventionelle Tipps gegens Zuspätkommen gesucht

Hi, leider bin ich immer zu spät überall. Eine Zeit lang war es deutlich besser und ich hatte irgendwie ein besseres Gefühl dafür.

Leider war es nicht von Dauer und es wird seit Monaten immer schlimmer, so schlimm war es noch nie. Mein Umfeld reagiert sehr verständnisvoll, aber ich schäme mich so sehr dafür, dass ich manchmal hoffe, wirklich mal negative Konsequenzen zu erleben. In der Hoffnung das es dann im Kopf ankommt und ich pünktlicher werde.

Ich habe mittlerweile alle möglichen Sachen ausprobiert, leider war nichts von Erfolg gekrönt. Es lässt sich nicht mal konkret erschließen, woran es scheitert. Mittlerweile bin ich ratlos und mein Therapeut auch. Medis bringen mir hinsichtlich der Problematik auch nichts.

Deswegen wollte ich fragen, ob nicht jemand von euch irgendwelche „komischen“ Tipps hat die geholfen haben? Also andere, als die Sachen die man immer wieder zuhören bekommt oder auch welche die auf den ersten Blick vielleicht völlig absurd klingen.

Edit: Was ich unter anderem schon alles probiert habe. Vermutlich hab ich ein paar Dinge auch schon wieder vergessen.
- Termine 15 min früher als sie sind im Kalender eingetragen.
- Mich rechtzeitig erinnern lassen, wann ich los muss.
- Pessimistischer geplant, also damit gerechnet das im Stau stehe o.ä.
- Genau getrackt, wie lange ich für was brauche und damit berechnet, wann ich anfangen müsste mich fertig zu machen.
- Schon deutlich früher fertig gemacht, bevor ich los müsste.
- Timer gestellt
- Selbstgesetze Konsequenzen eingeführt
- Deutlich zu früh zu sein und die Wartezeit mit etwas positivem zu verknüpfen.
- Sachen bereitgelegt am Tag vorher die ich mitnehmen muss.

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u/No-Progress5287 — 3 months ago

Emotionen teilen ist schön

Ich bin die letzten Jahre wirklich teilweise durch die Hölle gegangen und habe sehr stark an mir gearbeitet, sowohl alleine als auch mit externer Hilfe.

Vor ein paar Tagen ist dann leider etwas sehr Trauriges passiert. Im Nachhinein ist mir dadurch klar geworden, dass die ganze Arbeit scheinbar nicht umsonst war.

Ich war nie ein Mensch mit einer großen Bandbreite an Gefühlen nach außen. Meistens gab es bei mir nur Freude oder Wut/Ärger. Tatsächlich bin ich aber ein sehr sensibler Mensch, habe das jedoch immer nur mit mir selbst ausgemacht und nie nach außen gezeigt.
Als die Situation vor ein paar Tagen dann passiert ist, stand ich dort und habe erstens offen gesagt, dass ich traurig bin, und das auch gezeigt. Zweitens habe ich mich in den Arm nehmen lassen. Und drittens habe ich sogar meine Gefühle verteidigt und klargestellt, dass das eine vollkommen normale Reaktion ist.

Das war quasi das erste Mal, dass ich vor jemand anderem geweint habe, ohne mich dafür in die letzte Ecke zu verkriechen, damit es bloß niemand sieht. Und es war schön.
Ich möchte eigentlich gar nicht so gefühllos wirken, wie es oft rüberkommt. Rückblickend hat mir diese Situation gezeigt, wie schön es sein kann, auch diese Emotion zu teilen. Sie hat mir außerdem gezeigt, dass ich auf einem guten Weg bin und mich in die richtige Richtung entwickle.
Diese Erkenntnis war wirklich schön.

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u/No-Progress5287 — 4 months ago
▲ 8 r/ADHS

Also jeder sagt immer, bei den Eltern auziehen und auf eigenen Beinen zu stehen, ist wichtig. Da gehe ich bis zu einem gewissen Punkt mit, aber alleine zu wohnen während der Ausbildung ist einfach scheiße. Mir fehlt es hinten und vorne an Zeit.

Ich bin mit 18 Jahren ausgezogen, nicht gezwungenermaßen oder weil es zuhause scheußlich war. Nein, einfach weil es zeitlich gepasst hat. Ich war in der sehr privilegierten Lage, dass meine Eltern nicht schlecht Unterhalt gezahlt haben, und so ging das ganz gut. Damals war ich noch in der Schule, da war das logistisch ganz gut machbar.

Jetzt befinde ich mich in der Ausbildung und es ist einfach nur noch alles scheiße. Es ist immer so viel zu tun. Alles, was sonst liegen geblieben ist, habe ich früher während der Schulferien nachgeholt, das geht jetzt nicht mehr. Meine wenigen Urlaubstage gehen für einen Urlaub drauf, der Rest ist so zerstückelt, dass es absolut kein Vergleich zu Schulferien ist. Klar, es gab auch da Phasen, in denen es nicht so gut geklappt hat, aber alles in Maßen.

Jetzt habe ich das Gefühl, in all den Aufgaben neben der Ausbildung zu ertrinken.

Es war einfach toll. Früher, wenn ich nach Hause kam, stand meistens das Essen auf dem Tisch und meine Wäsche war gewaschen. Jetzt, während der Ausbildung, vergesse ich regelmäßig zu essen. Ich hatte auch noch nie ein großes Hungergefühl, was das natürlich noch begünstigt. Seit Beginn der Ausbildung habe ich ca. 8 kg abgenommen und kratze damit am Untergewicht. Das Schlimme ist, ich finde es gut, dabei weiß ich, wie gefährlich das ist.

Es ist einfach jeden Tag so ein Berg an Aufgaben. Dann ist es mal stressig und mein Haushalt bleibt liegen. Danach habe ich keine Zeit, das nachzuholen, und alles versinkt im Chaos. Ich hasse Unordnung, sie macht mich krank. Wenn es nach mir ginge, wäre alles super sortiert und beschriftet in Kisten.

Das ist wie ein Kreislauf, der sich immer weiterzieht. Ich hasse mich dafür, dass ich nicht einfach über einen längeren Zeitraum konstant Ordnung halten kann. Und ja, ich habe Menschen in meinem Umfeld, die mir helfen würden, aber die lasse ich doch niemals auf mein selbstverursachtes Chaos los.

Irgendwann kommt immer Tag X, an dem ich so angekotzt von dem Zustand bin, dass ich alle Termine absage oder mich sogar schon mal krank gemeldet habe, einfach um wieder Ordnung zu schaffen. Das klappt dann auch eine gewisse Zeit und dann bumm, alles wieder weg. Ich habe mir auch schon alle möglichen Strategien angewöhnt und bekomme mittlerweile vieles ganz solide hin, aber das Thema eben nicht dauerhaft.

Ich vermisse einfach unglaublich die regelmäßigen Schulferien.

Und ja, ich bin in Therapie und nehme Medikamente, aber bei dem Punkt bringt mir das null.

Vielleicht sollte ich einfach das Berufsfeld wechseln und Lehrkraft werden. /s

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u/No-Progress5287 — 6 months ago