Nutzen/Risiken von Medikamenten bei leichter depressiver Episode und generalisierter Angststörung
Hallo,
bei mir wurde eine depressive Episode und eine generalisierte Angststörung bei eine Psychotherapeuten diagnostiziert. Ich habe eine Überweisung bekommen und auch einen 116117 Code und soll mir nun einen Therapieplatz suchen. Die ersten Versuche über die 116117 waren erfolglos, am Telefon wurde mir auch gesagt, dass gar keine langfristigen Therapieplätze vermittelt werden können. Realistisch sind in meiner Region wohl 6 Monate Wartezeit.
Mir geht es aktuell ziemlich schlecht. Die Angststörung schränkt meinen Alltag sehr ein, ich wache morgens zu früh auf und kann nicht weiter schlafen. Immer wieder ist mir so schlecht, dass ich Magensäure erbreche. Tatsächlich hat das Diagnosegespräch es auch noch mal schlimmer gemacht, weil ich erst realisiert habe, wie antriebslos und lustlos ich bin.
Ich könnte mir wohl über meinen Hausarzt Medikamente verschreiben lassen. In der psychotherapeutischen Sprechstunde wurde mir davon abgeraten, weil diese abhängig machen und man sie schwer wieder absetzen kann. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie ich die nächsten Wochen und schon gar nicht die nächsten 6 Monate überstehen soll.
Kann jemand von euch das realistisch einschätzen? Ist das Risiko wirklich so groß, langfristig abhängig zu werden? Habe ich irgendwelche anderen Optionen?