r/depression_de

▲ 53 r/depression_de+2 crossposts

Sozialer Burnout auf Arbeit

Ich bin ehrlich gesagt durch. Mir geht dieses ganze scheinheilig "Kollegiale" auf der Arbeit so auf den Sack. Hatte gerade erst wieder ein Bewerbungsgespräch und dieses ganze gekünstelt und auch bei der Arbeit dann ist es nicht besser. Ich könnte jedesmal das Kotzen kriegen. Und das soll man sich für den Rest seines und auch für den Großteil der Zeit am Tag antun nur für nen gefühlten Hungerslohn während der Vorstand Porsche oder was weiß ich fährt und sich ins Fäustchen lacht? Und dann dieses ständige Duzen und dann aber trotzdem distanziert sein. Ja dann Sieze mich doch gleich, auch mit Vornamen ist ok, aber tue doch nicht so als wir persönlich miteinander sind (ist aber nur meine Ansicht/Meinung dazu).

Wie seht ihr das und wenn ihr euch auch so fühlt, wie geht ihr mit dieser Abneigung und Wehmut dann zur arbeit zu gehen um für so eine lange zeit in eurem Leben. Ist das nur in Nord- und Zentraleuropa so oder wie ist es in anderen Regionen Europas oder weltweit?

LG

reddit.com
u/jd8c6h38dyvr8xu — 2 days ago

Psychisch krankem Bruder Gras abgenommen.

Hallo zusammen.

Vorweg: Ich hatte das hier schon in einem anderen Sub gepostet, das wurde allerdings von den dortigen Mods gelöscht, weil der Beitrag nicht deren "Inhaltsprofil" entspricht. Zudem wurde mir in den Kommentaren, vor der Löschung, nahegelegt, dass ich ein Unmensch und toxisch sei, was mich noch unsicherer macht. Ich kopiere den Text aber genau so wie er im anderen Sub gepostet wurde, damit ihr selbst seht, was für ein Arschloch ich bin.

Nun zum eigentlichen Thema:

Mein Bruder (31) hat schon seit seiner Jugend mit schweren Depressionen zu kämpfen. Seit ein paar Jahren mischen sich auch immer wieder manische Phasen darunter, vor allem nach Cannabiskonsum, bzw. damit einhergehend.

Er ist in Behandlung und nimmt (anscheinend) auch noch seine Medikamente. Letztes Jahr war er in einer schweren manischen Phase, hat dabei Schulden gemacht, exorbitant Cannabis konsumiert, meinen Vater beklaut und belogen, etc. Das war auch nicht das erste Mal, dass es so war. Jedenfalls endete die manische Phase irgendwann und er rutschte volle Kanne in die Depression ab, was nach starkem psychischen Leiden in einem Suizidversuch gipfelte.

Ich bekam früh morgens einen Anruf meines Vaters, dass mein Bruder, in der Nacht, versucht hatte sich das Leben zu nehmen. Ich bin dann sofort hin und wir haben ihm eine Tasche gepackt und sind direkt in die Klinik gefahren. Mein Bruder versuchte noch, sich rauszureden und den Klinikbesuch auf den nächsten Tag zu verschieben, was wir aber nicht riskieren konnten. Natürlich kam er in die Geschlossene und war sauer auf uns, was sich aber nach ein paar Wochen wieder legte und die Medikamente haben ihn dann langsam wieder in die Spur gebracht.

Nach seinem Klinikaufenthalt kam er in eine Maßnahme, soweit ich weiß über das Arbeitsamt, mit dem Ziel zu prüfen, ob er für den ersten Arbeitsmarkt tauglich ist. Dort ist er jetzt noch bis August beschäftigt. Ich dachte eigentlich, dass die Routine und auch, dass er unter Menschen ist, ihm gut tut. Er hat eigentlich keine Freunde, obwohl er schon ein charismatischer Kerl ist. Die meiste Zeit verbringt er mit unserem Vater, mir, seiner Freundin (die allerdings sehr wenig Zeit hat) und mit unserem Cousin, welcher leider selbst an psychischen Problemen leidet (Schizophrenie).

Nun war ich gerade bei meinem Vater und Bruder zu Besuch (er wohnt noch bei unserem Vater) und habe gemerkt, dass mein Bruder eindeutig bekifft ist. Sein Verhalten und auch seine Augen haben das sofort deutlich rübergebracht. Das habe ich auch ohne Umschweife direkt angesprochen, natürlich auch mit Wut und Enttäuschung in der Stimme. Er rückte dann auch relativ schnell damit raus, dass er seit einer Woche wieder kifft, das Gras hat er aber wohl schon etwas länger. Schließlich konnte ich, mit Hinweis auf das letzte Jahr und die manischen Phasen davor, ihn dazu überreden mir das Gras auszuhändigen.

Er gab mir ein Glas mit Bügelverschluss. Darin eine getrocknete Cannabisblüte. Ich hoffe, dass das alles war, was er hatte. Ich hoffe er ist einsichtig und lässt es bleiben, aber realistisch gesehen habe ich darauf leider keinen Einfluss.

Was meint ihr wie ich jetzt weiter vorgehen sollte? Seine Freundin weiß anscheinend nichts davon (sie erwähnte mir gegenüber einmal, dass sie sowas wie im letzten Jahr nicht wieder mitmachen würde, daher würde ich sie ungern informieren). Ich kann ihn nicht überwachen (kann mein Vater auch nicht). Seinem Arzt könnte ich es sagen, aber was würde der machen, falls den das überhaupt interessiert?

reddit.com
u/mucus-broth — 1 day ago

Wohnung sieht grauenhaft aus wegen Psyche

Hallo, normalerweise würde ich nie mich an irgendjemanden wenden für Hilfe aus riesigen Ängsten aber ich weiß nicht mehr was ich noch tun soll. Ich habe Depressionen und eine Angststörung und hatte das ganze letzte Jahr ein riesiges Loch. Jetzt hab ich langsam wieder etwas Kraft aber stehe vor einem Berg von Problemen. Ich hab es nicht geschafft gehabt einzukaufen, aufzuräumen, zu putzen oder Müll zu entsorgen. Vor ein paar Tagen hab ich angefangen aufzuräumen, Müll zu entsorgen aber ich bin leider sehr limitiert da hier mehrere Parteien leben und auch Müll entsorgen. Ich kann also nicht alle Behälter voll machen. Jetzt hab ich allerdings riesige Angst meine Wohnung zu verlieren, weil sie dementsprechend aussieht und ich vielleicht gekündigt werden könnte. Ich habe glaub ich am Rande gehört das mein Vermieter drauf aufmerksam geworden ist, wie der Zustand meiner Wohnung gerade ist. Jetzt hab ich natürlich eine riesige Angst und fühl mich wie gelähmt und direkt zurückgeworfen ins letzte Jahr. Ich bin überfordert, schaffe das nicht allein und weiß nicht was ich tun soll..

reddit.com
u/bellamori — 2 days ago

Warum weiter leben?

Hi. Mein Leben ist irgendwie kaputt und ich sehe halt keinen Sinn.

Generell checke ich nicht, wieso man nicht einfach Sterbehilfe auch für psychisch kranke einrichtet aber will den Fokus auch nicht verschieben und auch nicht gegen die Regeln verstoßen.

Fakt ist, dass ich nicht mit der Schule zurecht gekommen bin. Alles ist so laut und so viele Bewegungen und generell ist alles einfach so viel gewesen. Dazu kommt noch, dass ich generell mentale Struggels habe, mich seit ich ein bissl jünger war nicht richtig öffnen kann und mich dadurch auch ziemlich isoliere. Ende vom Lied ist, dass ich Schule abgebrochen habe, keine Ahnung habe wer ich bin, was ich wirklich will, etc juhu.

Dazu kommt dann auch, dass ich durch den Abbruch der Jugendhilfe aufgrund von ,,fehlender Kooperation" aus meiner Wohnung geflogen bin und jetzt bei meinen Eltern bin.

Ich weiß, dass ich allen Menschen damit wehtun würde oder wer sauer sein würde und ich weiß, dass Sui keine Lösung ist und nur die Chance nimmt, dass es besser wird, usw.

Aber hab gefühlt alles durch.

So viele Therapieformen, 4 Klinikaufenthalte, usw und nichts hilft.

Sui Gedanken entstehen am meisten aus dem Gefühl der Überforderung und ich würde sagen, dass das hier auch der Fall ist aber wenn ich mal rein auf die Informationen und meinen Lebenslauf schaue und auch auf mich als Mensch äußerlich und innerlich, dann macht es eigentlich schon irgendwie Sinn zu sterben, weil ich mich nicht genug weiterentwickeln kann.

Der Schmerz von denen die es evtl jucken kann wird nicht größer sein als die Enttäuschung weil ich es nicht schaffe genug zu sein.

Und trotz allem ist obv noch was in mir, was will dass ich weitermache und dass ich Gründe finde. Sonst würd ich ja auch nicht hier schreiben.

Weiß nur nicht, wie sehr ich auf die Stimme hören, es ist halt einfach ein unendliches hin und her zwischen sterben ,,wollen" und halt leben.

Und zum Schluss.

Lese ich ein ,,Du suchst Aufmerksamkeit" oder sowas in der Form, dann ist das wenig hilfreich. Ich bitte jene Menschen ihre Antipathie bei sich zu behalten. Wenn du das denkst dann denk in deiner Logik den Schritt zuende, schenk mit die Aufmerksamkeit nicht die du mir vorwirfst zu wollen und sei leise, danke

Dazu möchte ich kurz auch nochmal einbringen, dass ihr nichts schreiben müsst.

Wenn der Text blöd formuliert ist oder generell viel ist oder ähnliches, dann ist das halt so und wenn das halt so ist, dann ist das halt so.

Macht euch bitte keinen Druck, es ist okay.

Danke fürs Lesen

reddit.com
u/Jumping_raccoon — 1 day ago

ich bin unglaublich unzufrieden mit meinem leben (W22)

ich hatte schon früh ein komisches gefühl von unzufriedenheit aber seit ca einem jahr hat es ein neues high erreicht. immer wenn ich alleine bin kommen all diese schrecklichen gefühle hoch. ich fühle mich so schrecklich alleine obwohl ich freunde und familie um mich herum habe aber sobald ich alleine mit mir und meinen gedanken bin fühlt es sich so an, als hätte ich niemanden. mein job, mein studium, meine zukunft alles bereitet mir angst und unzufriedenheit. ich bin mit nichts in meinem leben glücklich. ich versuche das oft much humor zu überspielen oder es positiv zu sehen sber es geht nicht mehr. ich hasse mein leben und ich weiß nicht mehr wofür ich jeden tag weitermache. was bringt mir das alles wenn ich sowieso nicht glücklich werde? ich habe keine energie für irgendwas und verbringe freie tage immer im bett vor dem handy und ich hasse mich dafür. ich will leben, ich will was unternehmen und ich will vorallem was ändern aber ich schaffe es nicht. ich fühle mich aber auch so dass, selbst wenn ich mich jemandem anvertrauen würde, dass ich nur balast für diese person wäre und sie mir auch nicht weiterhelfen kann. wie soll mir jemand mit meiner eigenen unzufriedenheit helfen? ich kann mir ja nichtmal selber helfen. jeder tag ist gleich und ich habe keine ahnung oder energie dies zu ändern obwohl ich es so so gerne will.
alles fühlt sich sinnlos an und jede sache die mir im leben freude bereitet ist irgendwann vorbei und dann bin ich wieder alleine mit meinen gedanken.

wie kann ich aus diesem extrem tiefen lich herauskommen? ich fühle mich so so hilflos und weiß so langsam keinen ausweg mehr.

reddit.com
u/Confident-Job9572 — 2 days ago

Angststörung....Hey ...ich habe seid knapp 2 Monaten mit extremer Angst zu kämpfen...Davor war viel Stress im Privaten wie auch im Beruflichen Bereich meines Lebens...Ich kann tagsüber kaum mein Tag bewältigen...Abends gegen 21 Uhr wird es dann besser...kennt das jemand??Liebe Grüße....

reddit.com
u/Schlotterlotte85 — 3 days ago
▲ 7 r/depression_de+1 crossposts

M26, keine Ahnung wohin mit mir..

TW Psychische Erkrankungen, Suizid, traurige Existenz

(ist ein neuer Account, mein normaler wirkt so, als hätte ich tatsächlich ein Leben..)
[Für den Ratschlag-Sub offenbar zu negativ, also versuch ichs hier..]
Hallo zusammen,

ich weiß garnicht so recht, wo ich anfangen soll. Einfach mal schreiben und gucken, was bei rum kommt..

Also erstmal zu mir:
Ich bin 26, arbeitslos, ohne Berufsausbildung, psychisch schwankend zwischen deprimiert und stark suizidgefährdet.

Aufgewachsen bin ich bei meiner Mutter, mit der ich auch immer noch zusammen wohne. Finanziell waren wir soweit ich mich erinnern kann, immer auf staatliche Unterstützung angewiesen. Als ich noch zur Schule ging, hatte sie immer mal wieder einen Minijob, aber das reicht natürlich nicht, um allein über die Runden zu kommen..
Psychische Probleme und vor allem Suchterkrankungen sind in der Familie keine Seltenheit.
Meine Mutter ist seit 18 Jahren trocken, mein (Lieblings-)Onkel hat bis zum Leberversagen getrunken, ein Onkel den ich nie kennengelernt habe, hat sich umgebracht, mein Bruder hat es mehrfach versucht,… ich denke, man versteht worauf ich hinaus will..

Angefangen bei mir hat es so Ende 2012 oder Anfang 2013, dass ich mir gewünscht habe, nicht mehr da zu sein. Resultat von Mobbing durch 2 Mitschüler, sowohl in der Schule als auch auf dem Weg nachhause. Ich war (oder bin?) sehr introvertiert, stottere (damals mehr als heute, aber es gibt immer noch „schlechte“ Tage..) und alles andere als selbstbewusst (das kann ich mittlerweile ganz gut überspielen) – also ein ziemlich „gutes“ Opfer..
Sagen wir, meine Motivation zur Schule zu gehen, nahm in der Zeit rapide ab. Ich hab Fehlstunden gesammelt wie ein Weltmeister, die die ich davor noch Freunde nannte, wandten sich von mir ab.
Das Mobbing nahm dann zwar ab (auch weil ich mich einem Lehrer anvertraut habe), aber die Angst blieb für den Rest der Realschulzeit.
2015 dann der Abschluss, mit 2,3 nicht atemberaubend, aber ok.

Das war der letzte „Erfolg“.

Abiturversuch auf dem Gymnasium. Nach einem Jahr abgebrochen, weil ich nicht klar kam. Da wurden die Depressionen dann auch wieder richtig übel. In der Zeit hab ich dann auch mehr Zeit zuhause als in der Schule verbracht. Hab zu der Zeit ein paar Mal mit einem Schulsozialarbeiter geredet, der mir aber nicht helfen konnte, weil ich offenbar damals schon ziemlich festgefahren in meinen Gedanken war und mir irgendwann keinen Termin mehr gegeben hat.

Bis hier (Juli 2016), hatte ich zum Glück noch eine gute Freundin, man könnte schon fast sagen Schwester, die mich vom „völlig wahnsinnig werden“ abgehalten hat.
Hätte ich besser auch mal ihr zugehört..

Dann bin ich aufs Berufskolleg, um da das Fachabitur zu machen.
Es lief anfangs echt gut, ich fühlte mich zum ersten mal als Teil einer Klassengemeinschaft. Gute Freunde, plötzlich ein Einser-Zeugnis.
Die Freude hielt nicht lange, ich habs wieder nicht geschissen bekommen, auf Kurs zu bleiben und irgendwann hab ich wieder Fehlstunden gesammelt, als wären es Briefmarken..
In der Zeit hab ich immer mal wieder halbherzig versucht, diese Probleme mal anzugehen. Die Betonung liegt auf halbherzig..

Zu dem Zeitpunkt war ich sozial komplett isoliert. Außer meine Mutter gabs da wirklich niemanden mehr..
Weil es ja trotzdem irgendwie weitergehen musste, hab ich dann ne Ausbildung gesucht und sogar eine gefunden.
Ich hasse es, mich ständig zu wiederholen, deswegen: ihr könnt euch sicher denken, wie das ausgegangen ist..

Jetzt war ich tatsächlich mal bei einem Psychiater.
Nachdem der mir aber sagte, ich soll mich zusammen reißen und endlich ein Mann sein, war das auch schnell wieder vom Tisch.
Hat das meinen Glauben in therapeutische Erfolge erschüttert? Ich denke schon.

2021 bin ich dann in eine Berufsvorbereitungsmaßnahme der Agentur für Arbeit gekommen.
Hat zwar beruflich nichts gebracht, aber immerhin hab ich da mal wieder soziale Bindungen aufbauen können, die Stand heute, auch noch halten. Also 2. Aber mit denen hab ich schon mehr geteilt, als mit allen anderen davor, also zählen die mindestens doppelt..

Ja.. nun bin ich seit 2022 arbeitslos. Koste euch allen nur Geld und nehm Wohnraum weg..
Keine Ahnung, wohin mit mir..
Die einzige Konstante sind die immer wiederkehrenden, depressiven Episoden.
Wobei.. „gut“ gings mir schon ewig nicht mehr, eben einfach nur weniger schlecht.
Es schwankt einfach nur zwischen „ich hätte nichts dagegen, wenn mich ein Bus über den Haufen fährt“ und „Warum tust du es nicht endlich, du feiges Stück Scheiße?“.

Und so bestehen die meisten Tage aus vor dem PC hängen, am Handy hängen oder im Bett liegen und warten, dass der Tag vorbei ist.
Da schwankt dann auch das Nachgehen von „Hobbys“. Zocken oder Filme schauen geht nur in den ok-en Phasen, in den Tiefphasen schlaf ich praktisch den ganzen Tag oder verlass das Bett einfach nicht.
Die Anführungszeichen um „Hobbys“ sind deswegen da, weil es sich manchmal weniger wie spaßige Freizeitgestaltung, als eher zwanghafte Realitätsverweigerung in meinem eigenen, kleinen Gefängnis anfühlt.

Ne Zeit lang hab ich dann mal versucht, Alkohol als Lösung zu probieren. Hat überraschend gut funktioniert.. zu gut, also hab ich wieder aufgehört, bevor es problematisch (und zu teuer) wird..

So was wie einen Rhythmus oder Tagesablauf hab ich nicht..
Ich geh ins Bett, wenn ich müde bin, steh auf, wenn ich nicht mehr liegen kann..
Esse Fertiggerichte, hab ne zweifelhafte (Mund-)Hygiene und mein allgemeiner Gesundheitszustand ist wahrscheinlich „Für Mitte 50 ganz ok, für 26 eine reine Katastrophe.“

Das einzige, was ich gut kann, ist mich für ne gewisse Zeit (ein paar Stunden maximal) „normal“ zu verhalten.
Wo ich merke, dass ich eigentlich ganz witzig sein kann, wohl eine ganz positive Ausstrahlung haben könnte und so..
Aber das raubt extrem viel Energie, so dass ich mich danach meistens erstmal ne Woche wieder zurückziehe..

Zwischen all dem Mist hab ich dann aber natürlich trotzdem noch die Kapazität, mir über Einsamkeit und fehlende Romantik/Liebe Gedanken zu machen. So als wäre ein Partnerin das Allheilmittel..
Klar, ich wünsche mir das sehnlichst.. aber in meiner Verfassung kann man mich keinem empfindsamen Wesen zumuten..

Wow, das ist mehr Text, als ich wollte..
Tut mir leid, wer es bis hier hin geschafft hat..
Ich komm zum Ende..

Ich hab keine Ahnung, was ich machen soll.
Keine Ahnung, ob ich überhaupt irgendne Zukunft hab.
Keine Ahnung, ob sich die Scheiße überhaupt noch lohnt.

reddit.com
u/Sad_Monk_2077 — 3 days ago

Wie geht ihr mit dem Morgentief um?

Hat jemand einen Game-Changer, der ihm/ihr morgens geholfen hat, aus dem Bett zu kommen?
Mir fällt es meist sehr schwer. Gleichzeitig verschlechtern sich Symptome durch die längere Bettzeit. Ein Teufelskreis, aus dem ich nur mittelmäßig raus komme.

reddit.com
u/ProjectNo8066 — 3 days ago
▲ 2 r/depression_de+1 crossposts

Ex triggert mich immer wieder

ich, w 34 bin seit viereinhalb Jahren von meinem Ex m 43 getrennt.

Wir hatten nach der Trennung noch ein dreiviertel Jahr unregelmäßigen Kontakt, der damit endete, dass er mir Dinge angetan hat, die dazu geführt haben, dass ich ihn wirklich hasse und die bei mir ihre Spuren hinterlassen haben, so wie diese ganze 12 Jahre andauernde Beziehung.

Ich habe mittlerweile einen neuen Partner, den ich sehr liebe und der mir unglaublich gut tut, trotzdem lässt mich die Vergangenheit leider nicht los.

Ich bin seit kurzem in Therapie, kam aber noch nicht zum Beziehungsthema.

Ich komme nicht gut damit klar, dass Freunde von mir noch mit ihm befreundet sind, es sind nur 2, zu allen anderen habe ich keinen Kontakt mehr.

Außerdem versetzt mich die Vorstellung, ihm zu begegnen, in Panik, wir leben leider in derselben Stadt.

Und ich kann absolut nicht mit Gesprächen über toxische Beziehungen oder Ex-Partner umgehen, die verursachen bei mir regelrecht Panik.

Was kann ich tun, um abgesehen von der Therapie irgendwie besser damit klar zu kommen?

Das macht mich kaputt.

reddit.com
u/Glittering_Bag_6507 — 4 days ago
▲ 16 r/depression_de+1 crossposts

Suizid meines Seelenverwandten

Vor 9 Monaten nahm sich mein Seelenverwandter (zu der Zeit Ex-Partner, nach 7 Jahren Beziehung (M27, W26)) das Leben.

6 Monate nachdem ich mich getrennt hatte - nach einem Gespräch in dem ich aussprach, dass es zwischen uns auf romantischer Ebene keine Zukunft geben wird - erhang er sich.

Das kam nicht total aus dem Nichts und unsere Einstellung zum Tod ist auch eher ‚alternativ‘ (wenn man das so bezeichnen kann).
Trotzdem macht mir das doch überraschend zu schaffen.

Ich habe seitdem viel Zeit alleine verbracht und reflektiert (diagnostiziertes adhs und narzisstische Verhaltensweisen. Vermute außerdem einen vermeidenden Bindungsstil und Borderline/Antisoziale Persönlichkeitsstörung bei mir).

Ich bin mir bewusst, dass ich nicht alleine daran schuld bin, dass er sich das Leben genommen hat.
Weiß aber auch, dass ich mit meinem Verhalten da nen guten Teil dazu beigetragen hab.

Mittlerweile holt mich das alles ein und ich kenne niemanden mit dem ich reden könnte, der auch nur im Ansatz verstehen würde worum es mir geht und mir etwas geben könnte worauf ich nicht auch selbst kommen würde.

Er war der einzige Mensch mit dem ich jemals über solche Dinge reden konnte/ wollte und das wurde mir gerade erst so richtig bewusst.
Es bricht mir das Herz.

Zu wissen, dass ich mit der Trennung aktiv zu seinem Handeln beigetragen habe frisst mich innerlich auf.

Falls ihr das auf irgendeine Art und Weise nachvollziehen könnt bin ich über jeglichen Input dankbar.

(stehe auf einer Warteliste für Gesprächstherapie und gehe demnächst 5 Wochen in Kur)

Ich denke ich kümmere mich ganz gut darum das zu verarbeiten. Ich merke aber, dass es mir einfach an ‚Gleichgesinnten‘ fehlt.

reddit.com
u/interxferenz — 4 days ago

Ich habe nicht mehr die Kraft um meine Zukunft zu retten

Ich bin bald 24 Jahre alt. Ich habe recht schnell für mich erkannt, dass es keinerlei Berufe gibt die mir Spaß machen. Alle Dinge in denen ich begabt bin oder welche mir Freude bringen lassen sich leider nicht zum Beruf machen. Ich habe daher in den letzten sechs Jahren seit meinem Abitur permanent versucht irgendein "kleinstes Übel" zu finden. Ich habe zwei Ausbildungen im Gesundheitssystem und ein Studium begonnen, welche ich alle drei auf Grund meiner Depressionen vorzeitig beenden musste.

Der Abbruch der letzten Ausbildung ist mittlerweile einen Monat her und ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab einfach nicht die Kraft in mir es noch Mal zu probieren. Ich habe in den letzten Jahren alles gegeben, immer versucht irgendeinen Weg für die Zukunft zu sehen, an meiner mentalen Gesundheit gearbeitet und den Alkoholismus besiegt (über zwei Jahre nüchtern). Ich hatte wirklich das Gefühl ich war auf einem guten Weg, bis es dann doch wieder alles zu viel wurde und ich zwei Prüfungen nicht bestanden habe.

Ich weiss wirklich nicht was ich noch machen soll. Auf Grund meiner finanziellen Lage bin ich leider Grade in meinen Möglichkeiten sehr eingeschränkt und ich denke das einzige was meine Zukunft jetzt noch für mich offen hat ist irgendein low-paying Job mit dem ich den Rest meines Lebens an der Armutsgrenze vorbei komme. Ich habe in den letzten Jahren alle meine Kraft investiert und ich kann einfach nicht mehr. Finanzielle Unsicherheit und Stress sind für meine Depressionen was Benzin für Feuer ist und ich sehe einfach nicht, wie sich das alles irgendwie noch zum guten wenden soll.

Das Leben ist wunderschön und ich denke es ist ein Wunder dass ich am leben bin, aber mit all den Umständen und Aussichten hab ich einfach das Gefühl dass ich mit meinen Kapazitäten am Ende bin. Egal welchen Karrierepfad ich nun einschlagen werde, ich weiss dass ich jetzt ein viertes mal eine Menge Arbeit und Zeit investiere, nur um dieses Mal im besten Fall mit einem Job zu enden auf den ich absolut keine Lust habe. Mit den aktuellen Angriffen auf Arbeitnehmerrechte will ich auch gar nicht wissen was das genau bedeutet.

Ich habe unzählige Berufs-Tests gemacht, war mehrmals bei der Berufsberatung, habe mit mehreren Therapeuten geredet und keiner konnte mir irgend eine andere Perspektive geben. Als ich vor kurzem bei der Berufsberatung gesagt habe, dass ich einen Job machen werden muss den ich nicht will sagte der Mann nur das wäre eine schlechte Idee und "Ich solle meine Seele nicht verkaufen".

So wie ich es sehe habe ich doch aber absolut keine andere Wahl, ich muss entweder meine Seele verkaufen, oder ich habe bald kein Geld mehr und kann meine Miete nicht zahlen.

Wahrscheinlich bin ich Grade einfach nur am rumheulen und ich weiss auch, dass niemand gerne arbeiten geht, aber jeder Tag kostet mich Grade extrem viel Kraft (und Geld) und ich sehe einfach nicht warum es sich lohnen sollte es noch Mal zu versuchen. Als depressiver Jugendlicher dachte ich immer, ich muss nur an meinen Depressionen arbeiten und dann geht es mir besser. Jetzt sehe ich, dass das nicht ausreicht und die Anforderungen des Lebens stetig steigen.

Ich bin mit meinem Latein und all meiner Kraft am Ende.

Gibt es welche von euch die mit ähnlichen Problemen und Situationen zu kämpfen hatten? Konnte irgebdetwas eure Perspektive auf das ganze ändern?

Ps. Ich werde nichts dummes und unüberlegtes tun, ich musste nur Mal kurz etwas rauslassen.

reddit.com
u/MaXedriC — 6 days ago

Nachwirkungen des Erstgesprächs Psychotherapeut

Hi,

ich war letzte Woche zum Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten. Diagnose: depressive Episode und generalisierte Angststörung.

Der Therapeut und auch mein Hausarzt waren sehr nett und ich bin wirklich froh darüber, dass ich den Schritt gemacht hatte. Allerdings ist mir im Nachhinein aufgefallen, dass mich alle immer als sehr "funktional" wahrnehmen und dadurch auch Suggestivfragen stellen.

"So schlimm ist es bei Ihnen ja noch nicht, oder?", "Eine schwere Kindheit hatten Sie nicht, oder?", "Suizidgedanken haben sie auch nicht, oder?"... Ne, passt schon.

Schon auf dem Heimweg bin ich ins Grübeln gekommen, ob das nicht auch genau mein größtes Problem ist: andere Menschen bestimmen bewusst oder unbewusst, wie es mir geht, wie ich mich fühle oder was ich mag. Alles, was nicht dazu passt, verdränge ich.

Auch die Frage danach, ob ich weniger Freude/Interesse an Themen habe, habe ich verneint. Nur um dann auf dem Weg nach Hause zu realisieren, dass ich eigentlich nichts habe, was mir wirklich Freude macht.

Ich frage mich jetzt ganz ehrlich, wie ich eigentlich überhaupt vernünftig die Psychotherapie machen soll, wenn ich eine völlig verschobene Wahrnehmung von meinem Leben habe? Ist das "normal" bei einer Depression?

reddit.com
u/Traditional_Salt6551 — 5 days ago

Warum spricht in der Psychiatrie keiner mit mir?

Hallo!

Ich bin aktuell in der Psychiatrie und es geht mir akut extrem schlecht. Ich bin seit gestern am heulen und die Pflege sieht das regelmäßig. Keiner fragt was los ist. Wenn ich was sage, heißt es, ich müsste schauen was mir gut tut.

Ich habe den Eindruck, dass wenn ich keine Lösung habe für mein Problem, dass ich direkt das Maul halten kann.

Nur bin ich seit 15 Jahren in Behandlung und ich weiß nichts mehr, was mir gut tut. Ich gehe regelmäßig raus und versuche irgendwas zu machen. Alles fühlt sich leer und sinnlos an und das schon so lange. Nichts tut mir mehr gut und ich fühle mich nur noch schlechter. wenn ich wieder erfolglos versuche, dass was gut tut.

Ich habe mehr als 10 Medikamente eingenommen und alles an Therapien durch, was es gibt.

Zusätzlich habe ich Autismus und auch da spezialisierte Angebote in Anspruch genommen.

Leben ist völlig sinnlos und im Grunde bleibe ich nur am Leben der Erwartungshaltung meiner Familie zu Liebe, aber auch das macht mich wütend, weil ich mich dazu gezwungen fühle in dieser Hölle weiter zu existieren...

Mein Leben draußen ist völlig zusammen gebrochen, es gibt nichts mehr für mich.

Und wenn ich über Optionen für therapieresistente Menschen sprechen möchte, sind alle ganz abweisend... Ketamin, EKT, das wäre ja schon sehr heftig... vielleicht doch noch eine Therapie?

Ich fühle mich gar nicht richtig ernst genommen und möchte aktuell nur noch nach Hause gehen, weil das hier so auch nichts bringt.

Ich bin nicht in der Lage therapeutisch sinnvoll zu arbeiten und wünsche mir Hilfe dabei wieder in den Zustand zu kommen und wünsche mir Entlastung und emotionale Unterstützung...das scheint nicht dem Konzept zu entsprechen von dieser Station in der Akutpsychiatrie...

Ist das normal??

Danke für das Lesen bis hierhin!

reddit.com
u/Gewuerztee — 6 days ago
▲ 6 r/depression_de+1 crossposts

Ich werde niemals normal sein

Wegen mentalen Krankheiten hab ich so ziemlich mein ganzes Leben versäumt.
Schon als Kind habe ich so viel deswegen verpasst weil ich entweder physisch oder psychisch einfach nicht da war unter anderem wegen soziale Phobien und Trauma. Es ist zu dem Punkt gekommen das ich nichtmal einfache Sachen wie schriftlich subtrahieren kann.
Ich hab Leistungsturnen, Tanzen und Klavierspielen aufgegeben weil ich es nicht psychisch hinbekommen habe.
Seit der siebten Klasse war ich dann so ziemlich garnicht mehr in der Schule. Ich habe meinen realschulabschluss nach klinikaufenthalten gerade so hinbekommen (mit wiederholen und wirklich nur KNAPP bestanden ich hab einen Rekord für Fehlzeiten aufgestellt)
Dann wollte ich eine Ausbildung zu etwas das ich liebe anfangen wo ich auch angenommen wurde (Privatschule also auch keine große Leistung) und habe diese abgebrochen bevor das Semester überhaupt begonnen hat.
Ein Jahr war ich dannach nur zuhause.
Ich habe versucht online Abi zu machen habe nichtmal das hinbekommen.
Ich habe es wieder mit der Ausbildung versucht (andere Schule gleiche Richtung).
Ich habe mich selber ausgegrenzt. Dann wieder Klinik, wieder abgebrochen.
Ich war wieder mehrere Monate nur zuhause.
Jetzt hatte ich ein Praktikum das mir wirklich so viel bringen könnte (im Theater, Kontakte sind alles und ich habe eine ziemlich gute Stelle bekommen) Ich hab 12 Tage von 6 Wochen gefehlt. Es ist mehr als ich je geschaffen habe aber es ist trotzdem bedchissen und für meinen Arbeitgeber der nichts davon weiß war ich einfach zu oft nicht da. ich habe es nichtmal geschafft zur Generalprobe oder Premiere zu kommen.
Die Freunde die ich noch habe studieren und gehen feiern und haben ein Leben.
Ich weiß dass das was ich jetzt alles nenne wirklich Kleinigkeiten sind und es so viele gibt die es so viel schlimmer haben aber es tut alles so weh.
Ich kann nicht rausgehen weil ich Angst hab schon wieder vom rettungswagen geholt zu werden weil ich einen dissoziativen Anfall kriege.
Ich kann nicht mit meinen Freunden raus weil ich ihnen nicht noch mehr wegen meinen Problemen verderben will. Ich bin so am Ende egal was ich mache es wird sich nie was ändern.
Ich habe Tickets gewonnen für einen Club Besuch heute.
Ich habe meine beste Freundin gefragt ob wir hingehen. Wir kennen uns seit wir 4 waren und haben unser ganzes Leben auf unsere Teenager/ junge Erwachsenen Jahre gewartet. Sie hat abgesagt. Weil sie schon mit anderen verabredet ist. Ich bin gerade so am heulen das ist alles so peinlich. Ich kann mit niemanden über diese Sachen reden, weil was für ein Mensch bin ich bitte das ich darüber heule das jeder den ich liebe leben können.
Ich glaub das macht alles kein Sinn aber ich muss das wirklich rauslassen hahahah ganz viel Liebe an euch alle passt auf euch auf

reddit.com
u/ivnevertouchedgrass — 6 days ago

Nutzen/Risiken von Medikamenten bei leichter depressiver Episode und generalisierter Angststörung

Hallo,

bei mir wurde eine depressive Episode und eine generalisierte Angststörung bei eine Psychotherapeuten diagnostiziert. Ich habe eine Überweisung bekommen und auch einen 116117 Code und soll mir nun einen Therapieplatz suchen. Die ersten Versuche über die 116117 waren erfolglos, am Telefon wurde mir auch gesagt, dass gar keine langfristigen Therapieplätze vermittelt werden können. Realistisch sind in meiner Region wohl 6 Monate Wartezeit.

Mir geht es aktuell ziemlich schlecht. Die Angststörung schränkt meinen Alltag sehr ein, ich wache morgens zu früh auf und kann nicht weiter schlafen. Immer wieder ist mir so schlecht, dass ich Magensäure erbreche. Tatsächlich hat das Diagnosegespräch es auch noch mal schlimmer gemacht, weil ich erst realisiert habe, wie antriebslos und lustlos ich bin.

Ich könnte mir wohl über meinen Hausarzt Medikamente verschreiben lassen. In der psychotherapeutischen Sprechstunde wurde mir davon abgeraten, weil diese abhängig machen und man sie schwer wieder absetzen kann. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie ich die nächsten Wochen und schon gar nicht die nächsten 6 Monate überstehen soll.

Kann jemand von euch das realistisch einschätzen? Ist das Risiko wirklich so groß, langfristig abhängig zu werden? Habe ich irgendwelche anderen Optionen?

reddit.com
u/No_Track_227 — 7 days ago

Lithium Microdosierung - Erfahrungsbericht

Ich kann es selbst kaum glauben und bin immer noch skeptisch, aber ich leide seit etwa 20 Jahren an Zwängen, Depressionen und Süchten. Ich hatte stationäre Aufenthalte, viel Therapie und unzählige Medikamente, ohne wirklichen Erfolg. Die meisten Medikamente habe ich ehrlich gesagt kaum gespürt, außer Müdigkeit.

Vor etwa 4 Wochen habe ich angefangen, 5mg Lithium zu nehmen, und ich könnte fast weinen, weil sich zum ersten Mal überhaupt etwas anders anfühlt. Ich bin natürlich nicht „geheilt“, aber es ist, als hätte jemand endlich mal die Fenster in meinem Kopf geöffnet und durchgelüftet. Vieles wirkt plötzlich klarer.

Einige Zwänge interessieren mich auf einmal deutlich weniger. Andere sind zwar noch da, aber ich merke, dass ich anders handle, ich weiche plötzlich von Routinen ab, möchte Freunde treffen und sogar anderen von diesem Gefühl aus Erleichterung und Hoffnung erzählen.

Bitte sagt mir, dass jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und dass das nicht nur Zufall oder Placebo ist. Kann Lithium tatsächlich dabei helfen, dass man sich mental wieder etwas „gesammelter“ oder stabiler fühlt, selbst in so niedriger Dosierung?

reddit.com
u/SP-0308 — 9 days ago

WfbM

Hallo zusammen,

wurde vor einigen Monaten von Agentur/Jobcenter in eine WfbM „gesteckt“. Anfangs ging ich noch davon aus, dass man nach Fähigkeiten gefördert wird und nach Möglichkeiten für eine berufliche Perspektive Ausschau hält. Effektiv ist es jedoch eher „Etikettieren bis ans Lebensende“ und „Klappe halten“. Meine Depression hat sich massivst verschlimmert, schlafe trotz etlicher Medikamente kaum mehr und bekomme kein Essen mehr runter. Die WfbM hat mich nun aufgefordert zu kündigen, wobei ich hierbei Sanktionen/Konsequenzen durch die Agentur befürchte, weshalb ich nun erstmal krankgeschrieben bin. Ich weiß nicht mal so recht, was hier eigentlich meine Frage ist… hat vielleicht mal jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

reddit.com
u/Admirable-Chicken487 — 7 days ago

Wie komme ich nur von den S*****gedanken los?

Erstmal vorweg: ich habe gerade keine akuten Suizidgedanken.

Ich habe die Suizidgedanken aber seit 20 Jahren, so gut wie jeden Tag. Sie sind inzwischen ein Teil von mir. Ich kann nicht mehr ohne. Ich will eigentlich auch nicht ohne. Aber ich weiß auch was ein Suizid für meine (engere) Familie und meine Freunde bedeuten würde. Und deswegen muss ich davon wegkommen. Auch weil ich im Leben nur weiter kommen kann, wenn ich nicht ständig den vermeintlich leichten Ausweg im Kopf habe. Mein Handeln richtet sich in vielen (nicht allen) Aspekten danach. Aber ein großer Teil von mir will davon nicht wegkommen. Ich habe einfach keinerlei Lebenswillen.

Noch zu meiner aktuellen Situation: Ich stehe auf der Warteliste eines Ausbildungsinstituts und bin für den Übergang in einer PIA, wo ich aber nur alle 3-4 Wochen einen Termin habe. Ich denke, dass mir langfristige Therapie helfen könnte, gleichzeitig weiß ich nicht ob ich es so lange aushalte, da es eben auch mehrere Baustellen gibt und ich mir nicht vorstellen kann, dass ich die Suizidgedanken so lange bändigen kann. Es gibt immer wieder Momente, wo ich die Gedanken an meine Familie beiseite schieben kann und "egoistisch" sein kann. Stationär und Teilstationär war ich schon ein paarmal, das hat mir leider nie viel geholfen.

Ich schreibe das auch hauptsächlich, um es einfach loszuwerden, erwarte keine bahnbrechenden Erkenntnisse. Vielen Dank für's Lesen :)

reddit.com
u/_Mia_23 — 8 days ago

Nur noch Leere

Kein Uniabschluss, keine eigene Wohnung, nichts wirklich vom Leben gesehen oder erlebt.

Ich bin zwar noch hier, aber es fühlt sich an, als wäre ich innerlich schon längst nicht mehr da.
Nur noch Leere in mir.

in zu vielen Dingen bin ich gescheitert, gab zu viel auf und weiß einfach nicht mehr wohin mit mir.

reddit.com
u/ZookeepergameOther99 — 8 days ago