r/depression_de

Wieviel muss ein Mensch ertragen?

Wieviel muss ich eigentlich noch kämpfen bis ich endlich Frieden finde?

Ich gehe seit Jahren zur Therapie, nehme seit Jahren Medikamente, war bei mehreren Klinikaufenthalten, und habe vor ein paar Monaten angefangen mir den Arsch aufzureißen um mich gesünder zu ernähren/abzunehmen und eine regelmäßige Sportroutine aufzubauen.

Ich habe mein Studium unter der Depression durchgeboxt und nach langem Kampf einen (zumindest befristeten) Arbeitsplatz gefunden.

Nur damit jetzt wieder alles zusammenfällt und ich am Boden bin. Weil mein beschissener Körper nicht nur meint er muss mir das nehmen, was mir sonst Halt gegeben hat (habe eine starke Katzenallergie entwickelt und musste deshalb meine Katze an meine Mutter weggeben), sondern weil jetzt ein neues körperliches Problem aufgetaucht ist, welches nur schwer zu behandeln ist und mir nicht nur extreme Angst macht, sondern meinen Alltag immer mehr einschränkt.

Ich pack das einfach nicht mehr. Ich sitze jeden Tag auf der Arbeit wie eine leere Hülle. Ich versuche die Maske aufrecht zu erhalten, fröhlich und ausgelassen gegenüber meinen Kollegen zu sein, während mein Kopf unermüdlich am Grübeln ist. Ich mag meine Kollegen eigentlich wirklich gern, aber es fällt mir von Mal zu Mal schwieriger zu funktionieren. Meistens sacke ich zu Hause in mich zusammen und bin entweder krass erschöpft oder am Weinen. Ich vernachlässige meine Hobbies, meinen Sport, meine Freunde, mein Äußeres. Ich hab zu nichts mehr Kraft weil mein Kopf sich permanent mit den Grübelgedanken beschäftigt, doch zu keiner Lösung kommt.

Dabei war ich erst vor ein paar Wochen für eine Woche krankgeschrieben. Dachte danach würde es schon wieder gehen. Und jetzt rät mir mein engerer Kreis, ich solle mich wieder krankschreiben lassen. Aber ich will meine Kollegen nicht enttäuschen. Ich weiß wie ungern Krankschreibungen gesehen sind und wie dann trotzdem gern drüber gelästert wird, wenn jemand fehlt (etwas was ich nicht so an meinen Kollegen mag). Ich muss theoretisch nur noch 4 Monate durchhalten, dann hätte ich es eh' geschafft. Aber schaffe ich das noch bis dahin?

Wieso muss eigentlich immer alles zusammenbrechen, wenn man denkt, dass es endlich besser läuft?

Ich wünschte ich hätte wenigstens eine Person, die mich versteht. Die weiß wie schwer das alles ist. Aber in meiner Familie hält sich das Verständnis leider in Grenzen.

Ich bin einfach so müde von allem. Ich versuche wirklich mein Bestes zu geben, aber mein Bestes scheint nicht gut genug zu sein.

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u/Ms_Redhead237 — 20 hours ago

Ich bin ein griesgrämiger alter Mann im Körper eines 30 Jährigen

Hallo,

Ich bin wie im Titel geschrieben griesgrämig und schlecht gelaunt. Wenn mir Leute was erzählen über ihre tolle Situation kann ich mich nicht darüber freuen aus ehrlichem Herzen. Auch wenn ich weiß was sozial angemessen wäre empfinde ich einfach schlechte Laune.

Eine Freundin erzählt mir wie schön ihr Tag war, klar schreibe ich das es mich freut aber innerlich spüre ich nix. Zudem entgegne ich vielem mit Ablehnung und neues finde ich erstmal doof.

Ich werde auch oft aggressiv und bin schnell genervt von Menschen. Oft nerven mich Verhaltensweisen von einigen Leuten.

Was tun dagegen? Mache Therapie, nehme Medikamente und gehe zum Arzt, wegen einer Krankheit die es mir nicht wirklich erlaubt unter Menschen zu gehen hänge also viel zu Hause rum was die Laune nicht wirklich besser macht.

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u/Due-Adhesiveness-269 — 21 hours ago

Hyperarousal und fragile Emotionen seit Lsd

Vielleicht kann mir jemand helfen. Habe vor 10 Monaten LSd genommen, danach war ich Emotional extrem offen. Nach einem Streit mit meinem Ex hat mir, das was er gesagt hat, den Boden unter den Füßen weggezogen. Das war für mich ungewöhnlich stark. Danach hatte ich viele Erlebnisse die ich Emotional viel zu stark wargenommen habe. Meine innere Unruhe ist so stark geworden das ich Zwergfell schmerzen und schlecht Atmen kann. Es ist ein so masiv Belastender Zustand das uch nicht mehr arbeiten kann. Ich habe keine Stresstoleranz mehr. Extrem Ängstlich und schreckhaft.

Ich habe canabis und auch mdma danach ausprobiert was es meider nicht besser gemacht hat. Nach Mdma hab ich mich stark von der Welt entfremdet gefühlt.

Ich trinke kein Koffein, schlafe genug und Esse vernünftig, Hypnose, Mirtazipin, Quetiapin, Perazin, pmr, Atem übungen. Ich habe vieles ausprobiert. Nichts verändert diesen Fight or Flight Modus. Ich weiß nicht mehr weiter. Nehme aktuell Guanfacin aber das bringt auch nichts. Ignorieren habe ich auch versucht aber meine Emotionen sind so fragil das ich ja nichtmal arbeiten kann und alles mich extrem Stresst.

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u/meike1313pisces — 1 day ago

[TW Suizid] Was sind bei euch die Anzeichen wo ihr sofort merkt: "Ich brauche sofort Hilfe!"

Ich kann es leider schwer bei mir einschätzen.

Ich habe wochenlang die Vorstellung wie es passiert und setze es dann (erfolglos) um, aber in dieser Zeit merke ich nicht wo es akut wird ehe Handlungen passieren.

Ich gerate dann in einen Tunnelblick.

Was sind bei euch Anzeichen, wo ihr merkt "Stopp, ich kann nicht mehr für meine eigene Sicherheit garantieren. Ich darf nicht alleine gelassen werden."?

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u/AngelBritney94 — 2 days ago

Tschüss Welt, tschüss Autismus

Feststellung, die Welt ist hässlich und voller dummer Tiere. Die Welt könnte hübsch sein aber als Autist ist man ein Alien. Und als Alien bist du allein.

Tja - jetzt weiß ich wieso ich keine Jugendliebe hatte, wieso soziale Bindungen nie geklappt haben, warum ich mit 40 alleine bin.

Tja - jetzt weiß ich es endlich, nach 40 Jahren Scheiß erleben.

Und es schmerzt weil ich immer als "besonders" aufgewachsen bin. So viele coole Ideen, nur 5% gemacht weil ich alles selbst mache - ohne Netzwerk.

Ist halt der falsche Weg... Alleine laufen als Herdentier.

Tja - jetzt weiß ich wenigstens was mit mir los ist. Will ich weiterleben? Um Gottes willen nein. Selbst Antidepressiva werden diese Gedanken nicht löschen. Ja zum Fick JA - ich will. Wann nimmst du deine Eier und gehst endlich.

Tja - aufgewachsen als Goldkind, schlau, flink, begabt - hätte wohl mal ein jamiroquai werden sollen. Aber tja Autismus und Selbstwert. Ohne Selbstwert kein Inhalt, ohne Inhalt keine Musik.

Tja - was für ein Alptraum eines Leben.

Gottseidank weiß ich was jetzt zu tunist.

und nein, bei mir hilft nichts mehr. ich will Einfach nicht mehr ich sein. hässliches unfähiges Ich. mich will niemand, mich braucht niemand. Niemand braucht einen sensiblen Mann. Viel zu sensibel für diese grobe Welt. Da geh ich nur dran kaputt (oh lustig, meine Gesundheit IST kaputt).

Welchen Sinn hat das alles doch gleich?

Soll ich die Erde betatschen? Hab ich gemacht, hat nix gebracht. Bin trotzdem allein.

Ins Freibad gehen? Gleicher Effekt. (Oh ein Alien).

Einkaufen? Gleicher Effekt (oh ein Alien).

Ins Museum? Gleicher Effekt (oh ein Alien).

.....

Tja. Wo ist mein Planet? Vermutlich unter der Erde.

Ich freu mich drauf aber bin auch unglaubliche traurig das ich 40 Jahre lang laufe nur um festzustellen hey du bist behindert, du funktionierst nicht.

Klasse. dieses Leben ist toll

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u/Sadmid_JeffrHey — 2 days ago

Angst vorm Telefonieren

Ich sollte eigentlich gerade einen Anruf tätigen.

Ich möchte einen Platz für eine Tages-Hospitation in einer kleinen Firma suchen. Ich will schauen, ob der Beruf was für mich ist.

Nun sitze ich hier, habe mehrere Telefonnummern entsprechender Firmen rausgesucht und kriege es nicht hin, anzurufen.

Ich könnte sicherlich ne Mail schreiben aber auch die läuft darauf hinaus, dass ich früher oder später anrufen müsste.

Ich werde es jetzt lassen, zum Sport gehen und es morgen nochmal versuchen.
Obs klappt, sei dahingestellt.

Könnt Ihr mir bitte Mut machen?

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u/Butzerdamen — 2 days ago

Sozialphobie

Huhu ihr Lieben, ich muss einfach mal kurz meine Gedanken loswerden. Heute ist wieder so ein Tag, der echt nicht läuft. Ich hab eine sehr starke Sozialphobie und bin auch schon Jahre in Therapie. Damals war es so schlimm dass jeder Kontakt zu einem Fremden eine Panikattacke hervorgerufen hat. Jetzt, nach all den Jahren, bin ich tatsächlich in der Lage wieder mit Menschen zu interagieren, wenn auch mehr schlecht als recht. Dementsprechend hab ich auch kaum soziale Kontakte, eine beste Freundin und die alte Dame über mir, das reicht mir auch. Aber einsam fühle ich mich trotzdem. Ich frag mich sooo oft warum ich nicht so sein kann wie andere Menschen, nicht unbedingt extrovertiert, aber... ich weiß nicht, einfach mal jemandem lässig antworten können wenn man draußen angesprochen wird. Oder morgens, bevor ich zum Bäcker gehe, nicht jeden Satz 5 Mal durchgehen zu müssen. Heute ist so ein mieser Tag an dem ich dazu tendiere mich hassen zu wollen, aber dafür mag ich mich am Ende doch irgendwie zu sehr. Danke fürs Lesen!

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u/Dandelion_Deer — 2 days ago

Ich weiß nicht ob ich das überhaupt posten sollte..

Ich m/28 ringe seit einiger Zeit mit mir ob ich hier auch was posten sollte. Ich versuche es jetzt trotzdem einmal und möchte mich direkt entschuldigen da es vielleicht chaotisch werden könnte und Satzzeichen Setzung beherrsche ich auch kein bisschen
Ich denke mir jedes Mal wenn ich versuche hier zu schreiben das es sowieso niemanden interessiert und es wahrscheinlich auch nicht gelesen wird oder das sogar negativ Kommentare auftauchen könnten und lösche dann alles wieder ohne etwas gepostet zu haben ich schreibe nur ab und zu keine Gedanken bei anderen nieder um diesen eventuell Trost zu spenden oder gar zu helfen aber ich selbst sollte eigentlich nie Aufmerksamkeit oder gar Hilfe bekommen so denke ich zumindest oft. Ich weiß das es eigentlich anders ist aber diese Gedanken haben sich festgesetzt. Ich war bisher auch in mehreren Kliniken und hatte zahlreiche Therapien nur um oftmals gesagt zu bekommen das sie nicht für meinen Fall spezialisiert wären und mir keine Termine mehr geben können und so werde ich oft immer weitergegeben wie etwas das keiner eigentlich haben will.
Letzten Mittwoch musste ich meinen geliebten Kater einschläfern lassen und da ist mir wieder aufgefallen das ich eigentlich keine Freunde habe. Niemandem mit dem ich meinen Schmerz teilen kann. Niemanden der mit mir mal rausgehen würde und vielleicht in einem Wald spazieren würde um einfach mal wieder draußen zu sein und zumindest kurz die Dinge im mich herum vergessen zu können. Ich habe immer wieder versucht Leute kennenzulernen wobei es mir viel schwerer fällt mich auf männliche Personen einzulassen aufgrund von Traumata und bei weibliche Personen entsteht irgendwie gar kein Kontakt und wenn doch wird man nach einem Tag schon geghostet.
Ich weiß eigentlich gar nicht was ich mit diesem Post bezwecken möchte. Ich weiß momentan einfach gar nichts mehr wirklich. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Ich will definitiv nicht aufgeben sondern noch zumindest ein paar kleine schöne Dinge erleben aber selbst das fühlt sich momentan unerreichbar an.
Last gern eure Gedanken hierzu da oder falls ihr irgendwas wissen möchtet fragt gerne.
Auch wenn ich gerade am Ende bin wünsche ich euch allen viel Kraft

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u/Lost_lonely_Guardian — 3 days ago

Erfahrung mit der Angstambulanz (Humboldt Uni Berlin)

Hey zusammen

​ich muss mir hier einfach mal kurz meinen Frust von der Seele schreiben und meine Erfahrung mit der Angstambulanz der Humboldt Uni teilen. Vielleicht bringt es ja jemandem was, der auch auf der Warteliste steht

Die Diagnose schwere soziale Phobie ind Depressionen steht bei mir schon länger, weil ich vor Jahren schon mal in Therapie war. Bei der HU-Ambulanz gab es dann Erstgespräch und Diagnostik, das volle Programm mit gefühlt tausend Online Tests und Bogen nach Bogen. Nach 1 Jahr Warteliste hatte ich dann endlich den Platz für 24 Sitzungen (Verhaltens Therapie)

(Info am Rande, weiß nicht, ob das dafür wichtig ist: Es war dort eine Lerntherapie – also normale Verhaltenstherapie von fertig ausgebildeten Therapeuten, wo ab und zu Studierende dabei sind. Keine Studientherapie.)

Und jetzt, nach genau 12 Stunden, also der Hälfte, wirft die Therapeutin mich einfach raus. Aus heiterem Himmel.

Ihre Begründung:

Ich bin aktuell nicht in einer Ausbildung, deshalb mache die Therapie keinen Sinn. Ich könne das Gelernte ohne Ausbildungsplatz ja angeblich eh nicht im Alltag anwenden und soll wiederkommen, wenn ich einen Platz habe.

​Das Ganze war menschlich und organisatorisch so ein heftiger Witz.

In einer Stunde hatte sie scheinbar plötzlich irgendeinen "Aha Moment". Mir erzählt hat sie davon nichts, meinte nur vage, sie müsse über was nachdenken und hat die Stunde einfach weitergeführt. Eine Woche später kam sie dann damit um die Ecke, dass sie die Therapie wahrscheinlich beendet, das aber noch im Team besprechen muss. Ich hab sie noch drum gebeten, vorher mal mit meiner Psychologin zu sprechen, die mich schon viel länger kennt und meine Situation viel besser einschätzen kann. Hat sie einfach ignoriert. (angeblich wegen Homeoffice) In derselben Stunde gibt sie mir dann aber noch ein Arbeitsblatt als Hausaufgabe mit! Ich hatte natürlich voll Hoffnung, dass wir weitermachen, warum gibt sie mir sonst Hausaufgaben? Und beim nächsten Termin komme ich hin und mir wird ohne Vorwarnung gesagt: Das war’s jetzt, wir hören auf.

Sie meinte noch, sie könne es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren, die Therapie unter diesen Umständen fortzusetzen.

​Das macht für mich halt vorne und hinten keinen Sinn. Ich lebe mein Leben, habe Termine, wohne in einer WG – als ob man soziale Ängste und Konflikte nur auf Arbeit oder in der Ausbildung hat! Ich hatte in einer früheren Stunde mal gesagt, dass ich aktuell nicht im System funktioniere und es für mich okay ist, wenn ich die nächsten Jahre erst mal nicht arbeite. Das hat sie mir komplett verdreht. Ich bin kein Rebell, mein Ziel ist eine Reha-Ausbildung, eigene Wohnung und weg vom Bürgergeld. Aber ich muss meine Gesundheit priorisieren und das in meinem Tempo machen, statt mich unter Systemdruck kaputtzugehen.

Dass nach 12 Stunden einfach abgebrochen wird, wo man gerade erst an den eigentlichen Kern kommt, tut richtig weh. Die Zeit bekomme ich nie wieder. Und mir das Ganze dann noch als "Fürsorge" zu verkaufen, ist für mich einfach nur dreist

Jemanden ohne Anbindung und ohne klaren Fahrplan einfach rauszuschmeißen, ist in meinen Augen schlichtweg fahrlässig. Nicht jeder hat ein gutes Supportsystem oder Menschen im Umfeld, die einen in so einem Moment auffangen, für manche ist die Therapie die absolut letzte Anlaufstelle.

​Für mich fühlt sich das rückblickend extrem nach Cherry Picking an. Sobald gemerkt wird, dass man nicht ins perfekte Schema F passt oder die Probleme zu viel/zu schwammig sind, wird man aussortiert. Hauptsache schnell Klienten durchschleusen, die das "perfekte Mindset" haben, um sofort wieder ins System gepresst zu werden. Ich habe alles mitgemacht, alle Aufgaben erfüllt und wollte wirklich an mir arbeiten. Jetzt kriege ich ein Beendigungsschreiben und stehe wieder bei Null.

Das Einzige, was sie mir überhaupt noch angeboten hat: Ich könne die Therapie ja bei ihr fortsetzen, sobald ich in der Ausbildung bin. Das setzt dem Ganzen ehrlich gesagt die Krone auf. Mein Plan ist eine Reha-Ausbildung in der Zukunft und sie weiß genau, dass die Wunscheinrichtung dafür weit außerhalb von Berlin liegt. Wie soll ich bitte während einer Vollzeitausbildung noch jeweils zwei Stunden Hin- und Rückfahrt auf mich nehmen, nur für eine Therapiestunde bei ihr? Das ist schlichtweg nicht machbar und eine absolute Zumutung. So etwas als Option anzubieten und so zu tun, als stünde mir die Tür offen, ist einfach nur verlogen.

​Nach einem ganzen Jahr auf der Warteliste und so einem intensiven Aufnahmeverfahren dann auf der Zielgeraden nach der Hälfte so abgespeist zu werden mit fadenscheinigen Begründungen von wegen „Gewissen“ und „Fürsorge“ lässt mich einfach nur fassungslos zurück. Ich bin mit dem Thema Therapie an dieser Stelle erst mal komplett durch

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u/Gold_Glass8329 — 2 days ago

Flucht aus meiner Wohnung

Es macht natürlich Sinn, dass meine Wohnung auch nach jedem Wochenende, an dem ich sie erneut aufräumen, immer aufs Neue ins Chaos zerfällt. Ich flüchte vor ihr, und natürlich wird der Ort, vor dem man flüchtet, nicht gerade sorgfältig behandelt. Aber der Grund, warum ich vor ihr flüchte, ist der, dass ich keinen Sinn in ihr finden kann, in diesem ganzen Um mich herum nicht. Und dann gehe ich an einen Ort, in dem alles leichter wird, in dem alles einen Plan zu haben scheint. Und mit jedem Mal, das ich es tue, wird es einfacher, bis es irgendwann alternativlos scheint und zuletzt wird.

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u/Gl4zy — 2 days ago

Bringt Therapie wirklich was? Oder ist das nur ein Scam?

Vor allem, wenn es was bringen würde, warum gibt es Leute die jahrelang und jahrzehntelang in Therapie sind?

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u/EslisEslos — 3 days ago
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Selbstmedikation psychischem Problem

Ich bin 33 Jahre alt die letzten Jahre waren nicht einfach und irgendwie hat sich der Alkohol eingeschlichen soweit dass ich jetzt im Krankenhaus sitze. Das ist langfristig. Die richtige Medizin zu nehmen.

Deswegen frage ich gerade, wer die beste Anlaufstelle ist. Reicht da ein Psychiater? Ein Neurologen? Als erstes?

Genauso möchte ich eine Therapie machen gegen meine Symptome .

Aber Erst mal bei euch ein gutes Medikament
Und ihr müsst keine Vorschläge m, wenn sowas die richtige Anlaufstelle ist .

Danke schon mal

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u/KenValo — 3 days ago

Müsst ihr auch bei jeder Kleinigkeit weinen ?

Müsst ihr auch sehr oft einfach weinen, weil ihr einfach so überfordert seid ? Ich (w18) hab das echt sehr oft mehrmals am Tag wenn ich einfache Sachen machen soll. Wenn mir zum Beispiel meine Eltern sagen ich soll einkaufen fahren oder aufräumen oder den Geschirrspüler machen usw. Dann habe ich direkt das Gefühl keine Kraft mehr zu haben damit zu kämpfen nicht direkt loszuweinen. Ähnlich ist es auch wenn eine Person nur leicht lauter wird oder ich eine kleine Diskussion habe.

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u/Gross-Jelly — 3 days ago
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Meine Mutter ist "wahrscheinlich" zu dumm um zu verstehen was depression und eine Erkältung ist

Moin ihr Luftablasser,

meine Mutter ist 77 Jahre alt und hat mit allem Recht was sie so sagt. Denkt sie jedenfalls. Ich habe mir kürzlich einen Infekt eingefangen und liege seid knapp einer Woche in der Wohnung rum. Jetzt kommt noch die Depression mit drauf und wir haben das Paket, laut ihrer Meinung, "Faulheit" zusammen. Sie war auch richtig sauer auf meinen Infekt, was ich überhaupt nicht verstehen konnte. "Deine Scheiß Krankheit." Ich hab das einfach einmal ignoriert weil mir der Eiter aus beiden Nasenlöchern rauskam. Ist Sie jetzt komplett sauer, weil ich plötzlich nicht mehr arbeiten gehen kann? Durch die neue Arbeitsstelle habe ich sogar keine Depression mehr. Ich bin zwar etwas unterfordert aber ich habe super Kollegen und einen verständnisvollen Manager. Ich bin also Zufrieden. Sie denkt auch, dass ich Schulden habe. Da ich ja meinen PC verkauft habe. "Hast du schon wieder kein Geld?". Ja, ich habe kein Geld, wenn man in Österreich um 400 Euro beklaut wurde. Ich bin auch gerade dabei mein Zimmer auf Minimalismus umzubauen, weil ich gemerkt habe, dass das einfach zu viel Ablenkung ist auf Dauer und ich einfach nicht mehr so viel brauche im Leben. Sie kommt auch ständig mit irgendwelchen Sachen zu mir um sich bei mir zu beschweren. Ja die Miete wird teurer da sind wir nicht die einzigen. "Ich will nicht ständig kochen!" Ich kann auch selber den Herd bedienen. Dann bekomme ich aber meist zu hören: "Hände weg!", "Du machst mir noch die Knöpfe kaputt!" oder ich werde beobachtet, wie ich mir was zu Essen mache. Am besten finde ich immer noch wenn sie vom Einkaufen kommt und dann wieder bei mir rumjammert; "Die Kassiererin hat mich dumm angemacht." oder "Irgendein Wildfremder hat mich dumm angemacht." Junge, denke ich mir denn da, zieh doch einfach deinen Einkauf durch und lass die Leute in Ruhe. Warum???

PS: Wenn es alles ein wenig komisch geschrieben ist, dann entschuldige ich mich dafür schonmal. Kann mich noch nicht ganz konzentrieren. Erkältung und so.

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u/Plasteel_ — 3 days ago
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Depressionen im Ref

Hallo Leute, ich mache gerade mein Ref und bin dafür in einen neuen Ort gezogen. Vorher ging es mir schon phasenweise immer wieder schlecht aber dadurch, dass ich jz von meinen Freunden getrennt bin ist es schlimmer geworden und ich haben immer wieder depressive Phasen. Ich kann trotzdem unterrichten und die UBs laufen gut aber ich ich weiß auch dass ich mit therapeutische Hilfe suchen muss (habe auch schon einen Termin zum Erstgespräch) und evtl auch medikamentös Unterstützt brauche.
Weiß jemand wie das mit der Verbeamtung dann aussieht? Ich hab natürlich schon im Internet geschaut aber da gibt es keine klare Antwort. Wäre es sinnvoller wenn ich die Rechnungen zu Hälfte selbst zahle und nicht bei der Beihilfe einreiche?

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u/marieeerq — 3 days ago

Eigengeständnis

Ich muss mir einfach mal alles von der Seele reden. Da ich meine Frau nicht belasten möchte und keine engen Freunde habe, hoffe ich, es auf diesem Weg loszuwerden. ​Ich bin komplett ausgebrannt und mental am Ende. Ich hatte gerade 2,5 Wochen Urlaub und habe faktisch nichts getan – außer Videospiele zu spielen und Filme zu schauen, ab und zu ein bisschen rauszugehen mit meiner Frau, aber das war's. Die Videospiele waren dabei weniger Erholung, sondern eher ein Werkzeug zum Vergessen und Verdrängen. Jetzt holt mich die Realität mit dem Ende des Urlaubs wieder mit voller Wucht ein.

​Ich weiß kaum, wo ich anfangen soll. Arbeitstechnisch bin ich an einem Punkt angelangt, an dem es für mich hier nicht mehr weitergeht. Ich habe versucht, meine Erfahrung einzubringen, und bin oft die extra Meile gegangen, ohne dass es jemand verlangt hätte. Das Ergebnis: Das Management fand es unnütz und ich habe dafür nur Kritik geerntet. Weil ich im Moment nicht mal mehr auf ein ehrliches „Wie geht's dir?“ antworten kann, habe ich es einfach stumm hingenommen.

​Gleichzeitig habe ich sehr nette Kollegen, mit denen ich auch privat unterwegs war. Das macht den Jobwechsel, der wohl unumgänglich ist, extrem schwer. Ich habe in der Vergangenheit schon oft den Job gewechselt und kaum noch Kontakt zu Ex-Kollegen, weshalb ich befürchte, dass es hier genauso sein wird. Da ich ohnehin keine echten Freunde habe, wird das verdammt weh tun. Ich bin mir leider auch ziemlich sicher, dass das auf Gegenseitigkeit beruht und ich den anderen nicht wirklich fehlen werde.

​Im Moment fühle ich mich ständig nervös, traurig und möchte einfach nur weinen. Aus Einsamkeit versuche ich verzweifelt, alte Bekannte und Freunde zu kontaktieren, aber das wird bisher ignoriert.

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u/Mediocre_Question547 — 3 days ago

Ich halte diese Scheiße nicht mehr aus (soziale Isolation)

Ich habe aktuell kaum noch kontakt zu irgendjemandem und komme damit überhaupt nicht mehr klar. Kurz zu meiner Geschichte:

Ich habe es nie wirklich geschafft sozial integriert zu sein, hatte jedoch für ein paar wenige jahre meines Lebens regelmäßigeren Kontakt zu freunden. Dann kamen zwei jahre depression, in denen ich oftmals, auch spontan, Verabredungen abgesagt habe und nun, da ich seit mindestens einem jahr mehr oder minder „geheilt“ bin (dazu gleich mehr), scheinen besagte freunde mehr oder minder mit mir abgeschlossen zu haben. Ich hab mich seit meiner „heilung“ durchaus ab und an mit ihnen getroffen, auch auf meine initiative hin, aber es ist nicht mehr so wie es mal war. Ich habe auch das Gefühl, zu stören wenn ich mich mal regelmäßiger (auf WhatsApp) melde. Denn schreibe ich mal 2-3 tage am stück ein paar (!) Nachrichten, werde ich spätestens am dritten tag mehr oder minder mit schweigen gestraft. Würde ich mich aber wiederum gar nicht mehr melden, würden manche von denen wahrscheinlich nicht mal mehr an mich denken. Dann hat noch eine Freundin den Kontakt völlig aus dem nichts komplett abgebrochen, ohne dazu in der lage zu sein mir zu sagen, warum. „Es passe einfach nicht mehr so“. Danke für gar nichts.

Irgendwas scheine ich im sozialen Umgang immer falsch zu machen, Freundschaften zerbrechen bei mir idR immer nach 2-3 jahren. Nicht wegen irgendeines streitthemas, sondern weil die Leute einfach keine lust mehr auf mich zu haben scheinen. Und ich verstehe es nicht. Kein schwein sagt mir was das Problem mit mir ist! Ich kann das nicht mehr. Aktuell ist es besonders schlimm, weil ich das Gefühl habe dass einer meiner langjährigen freunde sich nun ebenfalls distanziert. Wenn ich in den letzten wochen mal was mit ihm machen wollte hieß es immer nur, er habe keine zeit, er müsse lernen. Und was bekomme ich im selben Zeitraum mit? Hier war er auf ner party, da auch,… . Ich bin das fünfte rad am wagen, ein irrelevanter side character. Mittlerweile würde es denen nicht mal mehr auffallen wenn ich (längerfristig) weg wäre.

Zur „Heilung“: ich dachte, alles wäre allmählich wieder im lot, aber die Isolation bekommt mir überhaupt nicht mehr. Ich war wie gesagt immer alleine. So alleine, dass covid damals keinen einfluss auf mein Privatleben hatte. Das, worüber alle sich beklagten war seit ich denken kann mein leben. Aber jetzt, mit 30, wird es wirklich zu viel. Ich komme überhaupt nicht mehr mit mir und meinen Gefühlen klar, was in permanenter Betäubung mit Gras resultiert. Ich will diese Gefühle nicht mehr fühlen. Konsumieren will ich aber eigentlich auch nicht mehr. Meinen alltag bekomme ich auch nur noch rudimentär erledigt. Abwasch, wäsche machen, einkaufen, kochen, lesen. Mehr packe ich nicht mehr wirklich. Und mir fällt es wahnsinnig schwer irgendwas für mich selbst zu tun (egal ob hautpflege, kreatives, irgendwas abseits der routinen). Seit etlichen Monaten drücke ich mich auch weitestgehend vor dem bewerbungen schreiben, weil irgendwas in mir komplett blockiert ist. Das Problem hatte ich auch bei meiner Abschlussarbeit. Mittlerweile traue ich mir fachlich überhaupt nichts mehr zu und ich habe auch keine energie mehr das wissen wieder aufzufrischen um wieder selbstsicherer zu werden.

Therapie kann ich irgendwie auch knicken. Hatte ich mal und wurde nicht ernst genommen. Hätte ich mich nicht selbst mit meinen Themen beschäftigt bzw diese erst entdeckt, wäre ich wahrscheinlich immer noch in der richtig schlimmen phase von vor zwei jahren. Und wie die wartelisten aussehen brauche ich euch ja nicht zu sagen. Und eigentlich weiß ich ja weitestgehend was ich tun müsste: neue soziale Kontakte an sozialen orten knüpfen (gut, dank meiner scheinbaren sozialen Inkompetenz schwierig) und Aufgaben durchziehen auch wenn ich sie liegenlassen will. Aber ich kann einfach nicht mehr

Thats it. Keine Ahnung was dieser text mir bringen soll, aber ich wollte es irgendwem sagen. Es hat ja sonst keiner Lust sich mit mir tiefergehend zu befassen

—————-
TLDR: Freunde verlassen mich zunehmend, ich weiß nicht warum, komme mit sozialer Isolation nicht mehr klar, stürze mich in den Rausch weil ich gefühle nicht mehr fühlen will, will aber gar nicht mehr kiffen, bekomme meine alltagsaufgaben kaum noch hin, schaffe es nicht mehr mich da selbst rauszuholen, hab aber auch keinen der mir mit Verständnis begegnet und der sich die Zeit nimmt mir zu helfen (weder therapeut noch ausreichend engagierte/an mir interessierte freunde vorhanden)

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u/Long_Stick6393 — 3 days ago

Wir haben ein kostenloses Tool für das Kostenerstattungsverfahren gebastelt.

Hallihallo, ich bin selbst Psychotherapeut und Mitgründer einer Agentur für Psychotherapeuten: Helfers Helfer (https://www.helfershelfer.net/). Wir haben ein Tool entwickelt, das beim berüchtigten Kostenerstattungsverfahren hilft: Der KEVER. Klickt euch gerne einfach mal durch, es ist wirklich ziemlich selbsterklärend. Mehr Info hier:

Was zum Henker ist das Kostenerstattungsverfahren?

Wenn du gesetzlich versichert bist, Psychotherapiebedarf hast und keinen Therapieplatz bei einer Kassenpraxis findest, ist das ein Fall von Systemversagen. In so einem Fall darfst du zu einer Privatpraxis gehen und dir die Kosten von deiner Krankenkasse erstatten lassen (§ 13 Abs. 3 SGB V). Die Logik dahinter: Die Kasse ist verpflichtet, dir eine Behandlung zu ermöglichen. Schafft sie das nicht, musst du dir selbst helfen dürfen, ohne auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Der Haken sind die bürokratischen Hürden: Du musst einen umfangreichen Antrag stellen.

Schritt 1: Privatpraxis finden

Du brauchst eine Praxis mit approbierten Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten, die Kostenerstattung anbieten. Viele Privatpraxen schreiben das auf ihre Website. Einfach anfragen. Das Erstgespräch zahlst du in der Regel erst mal selbst (grob 100 bis 150 Euro), wobei manche Kollegen ... "kreativ" sind bei den Rechnungsdaten um Patienten entgegenzukommen. Ist das Kostenerstattungsverfahren erstmal bewilligt, ist ein Therapeutenwechsel für gewöhnlich kein Problem.

Schritt 2: Bei deiner Kasse anrufen

Die Anforderungen der Kassen unterscheiden sich teils immens. Manche wollen, dass du über die Terminservicestelle (116 117) gesucht hast. Andere wollen eine Liste mit Absagen. Ruf an und frag konkret: "Was brauchen Sie von mir für einen Antrag auf Kostenerstattung nach § 13 Abs. 3?" Notier dir Datum, Name und Antwort. Wir haben die entsprechenden Infos gesammelt und eingepflegt in den KEVER.

Schritt 3: Absagen sammeln

Ruf bei Kassenpraxen an und dokumentiere die Absagen. Datum, Praxis, Wartezeit oder "kein Platz". Je nach Kasse brauchst du drei bis zehn Absagen. Das nervt tierisch, aber diese Liste ist das Herzstück deines Antrags. Der Fachbegriff dafür ist "Systemversagen": Das System hat für dich keinen Platz.

Schritt 4: Sprechstunde in einer Kassenpraxis (PTV 11)

Klingt widersprüchlich, ist aber nötig: Du brauchst einen Termin in einer psychotherapeutischen Sprechstunde bei einer Kassenpraxis. Die sind meist kurzfristig zu bekommen, z.B. über 116 117. Dort bekommst du ein Formular namens PTV 11, auf welchem der Therapiebedarf eingeschätzt wird. Wichtig ist, dass der Therapiebedarf als dringend eingeschätzt wird.

Schritt 5: Unterlagen von der Privatpraxis

Die Privatpraxis gibt dir eine Bestätigung, dass sie einen Platz für dich hat und wann es losgehen kann, einen Kostenvoranschlag mit Stundensatz und Sitzungszahl sowie ihre Qualifikationsnachweise (oder das sogenannte Institutionskennzeichen, das reicht vielen Kassen).

Schritt 6: Antrag schreiben und abschicken

Der Antrag ist formlos. Du beantragst Kostenerstattung nach § 13 Abs. 3 SGB V, verweist auf deine Suche und legst alles bei: Absagenliste, PTV 11, Unterlagen der Praxis. Schick ihn per Einschreiben oder gib ihn persönlich ab. Der Eingang muss nachweisbar sein.

Wenn die Kasse ablehnt?

Kommt recht oft vor. Du hast einen Monat für einen schriftlichen Widerspruch. Verweis auf deine Nachweise und frag, welchen konkreten Therapieplatz die Kasse dir stattdessen anbietet. Kann sie keinen nennen, stehen die Chancen gut.

Wie zahlt man?

Meist bekommst du von der Praxis eine Rechnung, zahlst sie und reichst sie bei der Kasse ein. Manche Praxen rechnen direkt mit der Kasse ab, dann musst du eine Abtretungserklärung unterschreiben.

Und wozu der KEVER?

Unsere Agentur Helfers Helfer versucht Psychotherapeut:innen zu helfen und damit Geld zu verdienen. Der KEVER soll dabei helfen, uns bei Kolleg:innen bekannt zu machen. Er ist und bleibt für Patient:innen kostenlos, aber man kann am Ende etwas spenden.

Datensicherheit?

Alles läuft im Browser, nichts wird gespeichert oder an einen Server geschickt.

Fragen zum Verfahren beantworte ich gern in den Kommentaren.

derkever.de
u/Die-Helfershelfer — 3 days ago

Hallo alle zusammen

Das ist das erste mal das ich auf Reddit poste aber ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich bin 16 Jahre alt und ich habe ständig Angst raus zugehen weil ich Angst habe das mir was schlimmes passiert. Mir ist es sehr unangenehm zu sagen aber ich wurde mit 12 sexuel belästigt und ich habe jetzt sehr viel Angst raus zu gehen und allgemein von Männer. Ich bin nicht zu Therapie gegangen, habe wahrscheinlich Depressionen weil ich liege nur im Bett, mir fällt es sehr schwer die Zähne zu putzen und Duschen zu gehen und ich habe sehr oft Suizid gedanken. Ich sehe keinen richtigen grund hier zu bleiben außer wegen meiner Familie und meiner Katze. Ich bin schon sehr kaputt in so einer Angst zu leben. Kann mir jemand bitte helfen? Was soll ich tun? Bitte kein hate

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u/Chance_Image_3625 — 4 days ago

Ist hier jemand nach langer beruflichen Untätigkeit wieder in den Beruf eingestiegen?

Wie lange war die Pause, wie bist Du wieder rein gekommen?

Hat der Beruf deine Depressionen gelindert?

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u/Butzerdamen — 5 days ago