Decke als Ruheort etablieren vs. Grenzen setzten beim Zerkauen
Liebe Hundemenschen, vielleicht kann uns Jemand von euch einen heißen Tipp geben. Wir haben vor 5 Wochen eine Hündin (6 Monate alt) aus dem Tierschutz adoptiert. Seit ihrem Einzug versuchen wir, ihre Decke als Ruheort zu etablieren. Das funktioniert dank positiver Bestärkung und fester Routinen schon deutlich besser als noch zu Beginn. Gestern Abend hat sie die Decke erstmals allein aufgesucht, trotz dass mein Mann und ich uns nicht im selben Zimmer aufhielten. Das verbuchen wir als kleinen Erfolg 🙌🏼 Aber: Aktuell häuft es sich, dass die Ecken der Decke sehr leidenschaftlich zerkaut und teils auch gerissen werden. Es entstehen Löcher, die Füllwatte und kleinen Schaumstoffwürfel kommen zum Vorschein und das macht die Sache für den Hund erst so richtig spannend. Nun sind wir unsicher, da wir einerseits um jeden Preis vermeiden wollen, dass Plastezeug gefuttert wird, was im schlimmsten Fall zu einem gesundheitlichen Problem werden könnte und andererseits ihren Rückzugsort als solchen wahren wollen, ohne sie an diesem Platz zu begrenzen oder zu schimpfen (zumal das ehrlicherweise nur selten funktioniert). Alternative Sachen zum Kauen haben wir probiert (Kaffeeholz, Kong, Gummiknochen). Auch Ablenkung auf eine andere Aktivitäten, allerdings soll sie ja zur Ruhe kommen. Wir bemühen uns um ausreichend, aber nicht zu überfordernde geistige und körperliche Auslastung. Zahnwechsel läuft selbstverständlich und die Pubertät beginnt - gute Gründe gibt es also genug. Aber was tun? Habt ihr Tipps? Wie viel „machen lassen“ und anschließend alles wieder zunähen ist okay, wo ist die Grenze? Sie soll ihre Decke ja weiterhin mögen und nicht mit Zoff verbinden.