6 Monate Asien mit fast 3 ½ Kind – ist unsere Route zu voll? Erfahrungen gesucht
Hallo zusammen,
wir sind ein frisch verheiratetes Paar aus Deutschland – ich werde bald 35, meine Frau wird 31 – und wir haben eine Tochter, die zum Reisezeitpunkt 3 ½ Jahre alt sein wird.
Wir würden gerne ab Juni nächsten Jahres für ungefähr sechs Monate Elternzeit nehmen und gemeinsam durch Asien reisen.
Wir haben aktuell eine grobe Route im Kopf, sind aber absolut offen dafür, sie noch deutlich zu verändern. Uns ist vor allem wichtig, dass wir nicht versuchen, möglichst viele Länder abzuhaken, sondern trotz der langen Reise auch wirklich Zeit an den einzelnen Orten haben und das Ganze mit einem Kleinkind entspannt bleibt.
Unsere aktuelle grobe Route:
🇯🇵 Japan – ca. 1 Monat
- Tokyo – ca. 2 Wochen
- Kyoto – ca. 5 Tage
- Okinawa – ca. 10–14 Tage
🇻🇳 Vietnam – ca. 1 Monat, von Nord nach Süd
- Hanoi – ca. 5 Tage
- Ha Long Bay – 1–2 Tage
- Da Nang – ca. 8–10 Tage
- Hoi An – 2–3 Tage
- Ho-Chi-Minh-Stadt – ca. 4–5 Tage
- eventuell Mekong Delta
- Phu Quoc
- eventuell ein Café/Oase-Spot in HCMC, den wir uns anschauen möchten
🇹🇭 Thailand – ca. 2 Monate
- Bangkok zum Start – ca. 1 Woche
- Chiang Mai – ca. 5 Tage
- danach hauptsächlich Inseln
- Koh Samui + Koh Phangan für ca. 6–8 Wochen
Gerade bei Thailand wollen wir bewusst langsam machen. Wir wissen noch nicht, ob wir beispielsweise die komplette Zeit an einem Ort bleiben oder innerhalb der Inseln bzw. zwischen verschiedenen Orten wechseln. Der Gedanke wäre eher Slow Travel, also länger bleiben, Alltag haben, Strand, Essen, Ausflüge und zwischendurch einfach mal nichts machen.
Danach:
🇹🇭 Bangkok – ca. 5 Tage
🇨🇳 Chongqing – ca. 1 Woche
- Underground City / unterirdische Bereiche
- Street Food und lokale Restaurants
- diese extreme mehrstöckige Stadtarchitektur
- abends Skyline und beleuchtete Brücken
Danach wäre grundsätzlich der Heimflug geplant.
Eventuell zusätzlich:
Wir überlegen, ob wir noch weiteree Lander einbauen sollten, zum Beispiel:
🇲🇾 Malaysia
- Kuala Lumpur
- Batu Caves
- George Town / Penang
- Perhentian Islands
- Langkawi
oder
🇰🇷 Südkorea
- Seoul
- DMZ
- Jeju
- Yeosu
- Busan
Taiwan wäre ebenfalls interessant, steht momentan aber eher weiter unten auf der Liste.
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Unsere eigentliche Frage:
Ist das für sechs Monate mit einem 3 ½ jährigen Kind zu viel?
Die Länder selbst sind ja nicht unbedingt das Problem, sondern eher die Anzahl der Ortswechsel und die unterschiedlichen Reiseabschnitte.
Japan → Vietnam → Thailand → China ist schon einiges. Gleichzeitig haben wir durch die jeweils ungefähr einen Monat Japan/Vietnam und die zwei Monate Thailand auch längere Blöcke.
Wir würden deshalb gerne von Leuten hören, die länger mit Kleinkind durch Asien gereist sind:
- Wie viel Ortswechsel würdet ihr mit einem fast 3-jährigen Kind maximal machen?
- Würdet ihr die Route so ungefähr lassen oder deutlich reduzieren?
- Sind 6–8 Wochen auf Koh Samui/Koh Phangan zu lang oder gerade mit Kind angenehm?
- Würdet ihr auf den Inseln häufiger den Ort wechseln oder lieber eine feste Base haben?
- Welche Ziele würdet ihr mit Kleinkind besonders empfehlen bzw. eher weglassen?
- Ist Vietnam mit Kind entspannt machbar, wenn man sich einen Monat Zeit nimmt?
- Wie würdet ihr Japan mit einem Kleinkind aufbauen?
- Und vor allem: Würdet ihr Malaysia oder Südkorea noch zusätzlich einbauen oder einfach froh sein, wenn ihr die vier Länder entspannt erlebt habt?
- Wir hatten geplant nur den Hinflug nach Tokyo zu buchen und dann von dort immer weiter buchen je nachdem wo es uns gefällt und wir länger bleiben wollen
Wir freuen uns wirklich über Erfahrungsberichte von Familien, insbesondere von Leuten, die selbst mehrere Monate mit Kleinkind in Asien unterwegs waren.
Uns geht es nicht darum, möglichst viel zu sehen. Lieber weniger und dafür länger an einem Ort – aber wir wollen natürlich auch nicht sechs Monate lang nur an einem Strand sitzen. 😄
Danke schon mal für eure Erfahrungen und Tipps!