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Ein weiteres Mal in Reha?

Hallo ihr Lieben,

ich hatte ein Leben lang Probleme im sozialen Kontext und mein Leben zu organisieren und gestalten. (Eine Ausbildung konnte ich abschließen und habe dann auch gearbeitet, unter großer psychischer Belastung)

Mit Anfang 30 dann ein „Zusammenbruch“. Nicht gearbeitet. Therapie; Reha… Diagnosen: Depression, soziale Ängste, generalisierte Angststörung.

Dann wieder gearbeitet und nach einem Jahr wieder ein Zusammenbruch und wieder Klinik erst stationär, dann ambulant. Meine Nichte wurde mit ADHS diagnostiziert und ich sah die ganzen Parallelen, also hatte ich mich bei einer Psychiaterin testen lassen und erhielt die Diagnose.

Wieder gearbeitet, mit Medikinet angefangen. Hatte nicht geholfen. Nach 1 1/2 Jahren wieder ein Zusammenbruch.

Ich bin aktuell wieder Mal seit vielen Monaten krank geschrieben und habe den starken Verdacht auf Autismus. Meine Therapeutin sagt, sie kann die Diagnose nicht machen, weil sie da keine Expertise hat und die Situation mit Terminen für eine Diagnose ist mir bekannt.

Der medizinische Dienst hat festgelegt, dass ich einen Reha Antrag stellen muss. Und ich kann einfach nicht mehr, weil ich mich frage, was das bringen soll. Im Bericht meines letzten Klinikaufenthalts stand drin, dass ich mich ins Gesundheitssystem etablieren möchte… und habe riesige Angst nicht ernst genommen zu werden. Ich möchte grad nicht aus meinem Umfeld rausgerissen werden, weil ich eh grad schon kämpfe klar zukommen.

Ich bin gerade drauf und dran mir eine Arbeitsstelle zu suchen, weil ich sowas von nicht mehr die ganze Klinik Sache kann. In der Vergangenheit war das hilfreich und gut, aber ich fühl überhaupt nicht, dass mir das jetzt was bringen soll.

Wenn ich aber wieder arbeite, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich bald wieder einen Burnout habe, ziemlich hoch.

Meine Frage ist: könnte es sich lohnen in Reha zu gehen, weil dort bestätigt/widerlegt werden kann, dass ich Autismus habe?

Danke für‘s Lesen!

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