Erwerbsminderungsrente - gute Chancen?
Hey zusammen,
ich werde Ende Juli '26 aus dem Krankengeld ausgesteuert. Nahtlosigkeit ALG 1 greift, da beim Gutachten der Arbeitsagentur rauskam: weniger als 3h täglich, beeinträchtigt länger als 6 Monate.
Zeitgleich - und nach Rücksprache mit der Arbeitsagentur - habe ich einen Antrag auf medizinische Rehabilitation gestellt, da „Rente vor Reha“. Kennt man ja.
Diese Reha wurde abgelehnt, da ich kurz gefasst zur krank für eine Reha bin und erstmal Therapie machen soll, da die Erfolgschancen einer Reha aktuell gleich null sind laut Ablehnungsbescheid. Widerspruch hätte ich einlegen können, hab ich aber nicht weil‘s schon stimmt. Muss (leider) Therapie machen und komme nicht drumherum.
Ich habe der Rentenversicherung mitgeteilt, dass ich keinen Widerspruch einlege. Der Herr meinte er wäre fast schon schockiert, dass ich noch keine EM Rente beantragt hab und das sofort machen soll. Krankenkasse und Arbeitsagentur haben das bestätigt, nachdem ich daraufhin dort auch angerufen hatte.
Hab den Antrag nun gestellt und frage mich, ob ich überhaupt wirkliche Chancen habe, dass der genehmigt wird, so ganz ohne Therapie bislang? Die beginnt erst in 12 Wochen. Habe „nur“ den Ablehnungsbescheid der Rentenversicherung selber und einige Gutachten und Schreiben mit Diagnosen (Depressionen, PTBS, Anpassungsstörungen und mehr). Die Frau von der Krankenkasse meinte dass es ja super vielversprechend klingt, dass die Rentenversicherung selbst gesagt hatte, dass der Antrag nun fällig ist. Aber ich bin doch so skeptisch :(
Danke fürs lesen!