Erfahrungen SEV Flughafenexpress

Hallo allerseits,

Hat jemand schon mal den Schienenersatzverkehrsbus für den Flughafen Express genommen und Erfahrungen damit gemacht? Laut DB-App hat man ca 10 Minuten Umstieg in Landshut dann auf den echten Zug, aber wie realistisch sind die Zeiten, die für den Bus angegeben sind?

Oder sollte ich lieber einen Bus früher nehmen, bzw. wartet der Zug in Landshut auf den Bus, wenn der ein bisschen unpünktlich ist?

Danke schonmal :)

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u/Putrid-Raisin-5476 — 9 days ago

Ist manchen Touristen eigentlich noch zu helfen? (Führt euch anständig auf oder bleibt einfach daheim!)

Weitläufiges Hochgebirge, gigantische Gletscherlandschaften, raue Küsten, zelten an Stränden mit selbstgefangenem Fisch und Polarlichter - all das ist Norwegen... Aber halt, was ist das da drüben? Ein Camper-Van-Lifestyle-Tourist, der gerade neben einen Gartenzaun scheißt! (So erlebt, wer's selber sehen möchte, es gibt jährlich mindestens einen Artikel, z.b. hier NRK)

Mich hats vor einiger Zeit beruflich nach Norwegen verschlagen, und irgendwie bin ich hängen geblieben. Und das Leben hier ist wirklich nahezu perfekt. Wenn da nicht diese Massen an Touristen wären, die ihren Anstand wohl nicht mit über die Grenze gebracht haben.

Ich leb im Zentrum einer Touristenhochburg, und mit so Dingen, wie sich zwischen den Massen durchzuschlängeln, konstant aufpassen, dass man keinen niedertrampelt, kein Deutsch an gewissen Orten zu sprechen, um zu vermeiden, angequatscht zu werden, Leute die Gehwege blockieren, um Fotos zu machen, oder selbst fotografiert zu werden, weil ich im Norwegerpulli vor nem Cafe sitze und anscheinend irgendwelche Stereotype erfülle, komme ich klar. Das ist manchmal nervig, aber sobald die Kreuzfahrtschiffe wieder ablegen, gehts ja dann auch wieder ruhiger zu.

Aber manche übertreiben es maßgeblich. In letzter Zeit fahren ständig irgendwelche Campervans bevorzugt nachts vor mein Haus, stellen fest, dass die Mülltonne verschlossen ist und stellen ihren Abfall einfach daneben - oder werfen ihn selten auch mal in meine Hecke. Heute morgen habe ich festgestellt, dass jemand einfach einen Abfallsack auf die Stufen zu meinem Haus gestellt hat. Sag mal ist euch denn überhaupt noch zu helfen?! Wie dumm und ignorant in der Birne muss man denn sein, um seinen Restmüll einfach auf die Straße zu stellen? Macht ihr das in eurer Heimat auch so?

Die Möwen zerpflücken natürlich die Müllsäcke mit der größten Freude, die Essensreste liegen überall und wer klaubt die Scheiße dann wieder zusammen?!

Und hört auch einfach nachts euren Camper-Van vor Häusern zu parken und dann den Motor stundenlang laufen zu lassen. Das ist kein Kack-Museum oder Freizeitpark für euch, in diesen schönen Holzhäusern leben echte Menschen, die auch mal am nächsten Tag aufstehen und arbeiten müssen. Das Jedermannsrecht bezieht sich übrigens nicht auf diese Gottverdammtenscheiß Camper-Vans, das richtet sich an Zelte. Sucht euch gefälligst einen Stellplatz - ja, auch wenn das Geld kostet. Einfahrten und Ausweichbuchten sind keine legitimen Übernachtungsmöglichkeiten.

Zu allem Übel wollte dann letzte Woche noch ein random Tourist auf mein Boot klettern, um da ein Foto zu machen. Und dann fragt der auch noch ganz dreist ob er sich das ausleihen kann. Da frag ich mich auch, ob in der Birne noch alles ganz gesund ist oder ob er nicht vielleicht doch eher beim Neurologen seines Vertrauens vorstellig werden sollte.

Niemand hat was gegen Tourismus, aber bitte führt euch anständig auf, und achtet auch so ein bisschen drauf, dass es auch Menschen gibt, die hier leben. Zahlt für Hotels und Stellplätze, haltet euch an Regeln und Gepflogenheiten. Dann bleibt das ganze auch weiterhin für alle ein angenehmes Erlebnis.

Rant Ende, jetzt bin ich wieder entspannt. Danke.

u/Putrid-Raisin-5476 — 22 days ago

Nur weil jeder in Skandinavien Englisch spricht, heißt das nicht das du nicht die Landessprache lernen musst (wenn du hier leben möchtest).

Die Instagram-Skandinavien-Expat Bubble ist gerade am explodieren mit Beiträgen, wie unfair Schweden doch ist, die Einwanderungsregeln zu verschärfen. Auch der Spiegel hat einen Beitrag drüber geschrieben, dass Leute das Land nun wohl wieder verlassen.

Insbesondere sind sich wohl viele [Deutsche] zu fein, schwedisch zu lernen - "Es spricht doch jeder hier super Englisch". Aber ganz ehrlich, wieso zur Hölle wandert man in ein Land aus, und hat dann keinerlei Intention die Sprache zu lernen und nennt das dann Diskriminierung? Die skandinavischen Länder sind nun wirklich keine Länder in denen Diskriminierung an der Tagesordnung steht. Es gehört einfach zum guten Ton, wenn ich freiwillig in ein anderes Land auswandere und vorhabe, dort weiterhin zu leben, einfach die Sprache zu lernen. Es zwingt dich ja keiner, das innerhalb von drei Tagen zu machen. Aber manche dieser Expats haben dort sogar Häuser und Kinder und heulen nun trotzdem rum, weil sie doch ach so integriert wären - nur die Sprache halt nicht sprechen.

Bin selber beruflich die nächsten Jahre in Skandinavien und habe mir die Sprache beigebracht, kostet einiges an Zeit, aber hilft einfach unfassbar, wenn man sich adäquat integrieren möchte und wenn ich freiwillig in ein Land einwandere, gehört es nun mal einfach dazu. Auch wenn ich im Beruf und Alltag wunderbar mit Englisch zurecht kommen würde.

Summa summarum: Kommt gerne zum Urlaub machen, aber wenn ihr hier leben wollt - lernt die Sprache und erwartet nicht, dass das System diese Ignoranz jahrelang toleriert.

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u/Putrid-Raisin-5476 — 27 days ago

How can you even compete with those giant "important" groups?

Hi,

I'm a second year PhD student and I've worked in my field almost since I started with university, so I would count myself as experienced in the field. Last year I gave a presentation at a conference, where I presented some of my work, which was published afterwards. The feedback of the big groups was rather bad, they had the opinion, that the technology I was working on, was outdated and the field is not really worth it.

Recently industry discovered the field, and now suddenly the big groups are setting masses of PhD students on these projects (which of course is great to some extent, it pushes the field). However, instead of citing existing literature, they first pushed a review article through, which basically declared all of the existing methods as "Old generation outdated" methods, and afterwards published their own methods - which are literally the "old generation" methods, nothing new attached to it, just some new reprogramming and more "fancy AI hype language". The big problem as a PhD in a rather small group is, that they completely ignore other articles than their own. For example, they took the idea I was presenting at the conference and wrote that they were the first to ever do this and got it published in a high tier journal. Also it appears, that they are now pushing heavy to commercialize it, at least there are indications in their GitHub repositories. Due to their impact in other adjacent fields, these groups are like gods, nobody uses methods, that they don't "accept"...

So I'm really worried how I should continue. Should I stay in the field and do some work, that nobody will ever recognize and play the publish or perish game or should I rather try to find other directions, that are currently ignored by the big players. My supervisor also doesn't really know what to do now.

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u/Putrid-Raisin-5476 — 29 days ago

ECCB 2026 Acceptance notifications

Hi everyone,

I wonder if anyone has already got an acceptance / decline notification for his/her talk or poster submission for ECCB. The webpage states that they will send out the notification in early June and presenters need to register for the conference before end of June.

However, as it's already the 10th of June and my conference funding is attached to giving a presentation, I'm kinda curious if not having received a notification yet is a bad sign.

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u/Putrid-Raisin-5476 — 2 months ago

Hi everyone,

I am working on a Python package for RNA-Seq deconvolution. To correct for the effects of multiple batches in the inputed bulk data, I wanted to use ComBat-Seq, which was originally implemented in R but also has a Python implementation in the inmoose package.

The problem with inmoose, however, is that it is licensed under the GPL. I would prefer to release my package under the MIT licence, which would not be possible if I were to import a method from a GPL-licensed package...

I have considered using the Combat function from Scanpy, but I am not sure whether Combat is suitable, as it was originally designed for microarray data. Furthermore, Combat is based on the statistical assumption that the data is normally distributed, which is as far as I know not the case with RNA-Seq count data.

I am therefore wondering whether anyone has experience using scanpy's Combat implementation for batch correction or knows any valid alternative method for batch correction on RNA-seq data.

Thanks a lot!

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u/Putrid-Raisin-5476 — 4 months ago