r/Unbeliebtemeinung

es sollte nicht "freiwillig versichherte*r" heißen, wenn man bei der GKV 200€ pro Monat zahlen MUSS, weil man arbeitssuchend ist.

ja, vielleicht eher kleiner take, aber ich finds halt weird das so zu bezeichnen, als auch das system dahinter

ich musste gestern meinen aktuellen job kündigen, weil es einfach nicht für mich funktioniert dort in der firma. bei einer AN-seitigen kündigung bekommt man kein ALG1, als auch dass ich nicht sinnvoll grundsicherung beantragen kann, weil meine wohnung "zu teuer" ist, sowie ich nicht von denen gezwungen werden will, irgendeinen job zu machen, den ich nicht will

heißt also, ich muss am Montag bei meiner krankenversicherung anrufen, und sagen dass ich mich "freiwillig versichern lassen möchte, für 200-250€ mindestbeitrag im monat"

the fuck? was zum teufel soll "freiwillig" bedeuten, wenn ichs nicht mache, kommt irgendwann die GKV selbst und co. und fordert den gleichen betrag, einfach weil wir ja pflichtversichert in deutschland sind, und das irgendwie zahlen müssen

WARUM NENNT MAN DAS SO? gebt doch wenigstens zu, dass ihr leute zwingt, an 200€ im Monat zu kommen

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u/lisha_undercxver — 15 hours ago

Jeder, der keine exzellente Stresstoleranz, Geduld und Energie besitzt, überschätzt sich selbst enorm, wenn er Kinder bekommt.

Ich hab den eindruck, dass viele Leute sich nicht genug gedanken darüber machen, wie eine gute Kindererziehung ablaufen sollte.

Man kann in der Kindererziehung so extrem vieles verkacken, was zu psychischen Problemen des Kindes oder Schwierigkeiten im Erwachsenenleben des Kindes führen kann.

Wer merkt, dass er bei Stress und Schlafmangel nicht in der Lage ist, sich selbst gut zu regulieren bevor er andere anschnauzt oder Alkohol trinkt, sollte tunlichst an seinen Coping-Mechanismen arbeiten, bevor er auch nur über Kinder nachdenkt.

EDIT: Ich rede hier nicht von irgendwelchen 18jährigen Junkies. Ich rede von gebildeten, im Leben stehenden Menschen, die merken dass sie bei Stress oft nicht optimal reagieren. Wer schon bei einem Job, bei dem irganwann feierabend ist und wo man wochenende und urlaub frei hat, sich nicht innerhalb von wenigen minuten selbst regulieren kann, und wer merkt dass er zu grübeln, ängsten und sorgen neigt oder schlechte Laune am Partner, Arbeitskollegen oder Fremden auslässt, der sollte kein Kind bekommen: denn bei einem Kind hat man erstmal jahrelang Stress, Schlafmangel und Sorgen.

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u/Antique-Ebb-7124 — 16 hours ago

Der Umhang mit polizeilichen Fehlverhalten in Deutschland ist ein Skandal

Nehmen wir ein einfaches Beispiel:

Die Studenten A und B wohnen in einer WG. A wird verdächtig im Rahmen einer Demonstration Straftaten begeistern zu haben und es erfolgt eine Durchsuchung auf richterlichen Beschluss. Dieser Beschluss gilt für die Räumlichkeiten des A und die gemeinsam genutzten Räume. Ein Polizist betritt das Zimmer von B und von diesem ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Beschluss für diesen Raum nicht gilt.
Die Durchsuchung des Raumes also offensichtlich rechtswidrig ist. Abgesehen davon, dass B nun wahrscheinlich ziemlich unverhohlen mit, zur Durchsetzung einer rechtswidrigen Maßnahme ebenfalls rechtswidrigem, unmittelbarem Zwang, also schlichter körperlicher Gewalt gedroht wird, wird dieser Hinweis sehr wahrscheinlich auch keinerlei Auswirkungen auf das Verhalten des Beamten haben. Frei nach dem Motto „Sie können ja klagen, wenn es ihnen nicht passt“.
Nehmen wir an, dass Laptop, Tablet und Smartphone des B beschlagnahmt werden.
B entsteht durch diese Durchsuchung also ein konkreter Schaden, er wird in seinem Studium erheblich behindert.

Jetzt klagt B gegen diese so offensichtlich rechtswidrige Durchsuchung und Beschlagnahme seines Eigentums. Die Konsequenz ist, dass er einen Zettel bekommt, auf dem steht, dass die polizeilichen Maßnahmen gegen ihn rechtswidrig waren. Mit diesem Zettel kann sich B den Arsch abwischen. Konsequenzen für die Täter folgen daraus nämlich nicht. Dieser Umgang mit polizeilichem Fehlverhalten ist geradezu eine Aufforderung an Polizisten, die Grenzen ihrer Befugnisse kreativ zu interpretieren und im Zweifelsfall eher zu überschreiten, als vermeintliche Möglichkeiten ungenutzt zu lassen.

In anderen Ländern klappt das übrigens besser.
Wäre das oben Geschilderte im richtigen US-Bundesstaat passiert würde B nicht nur die Kosten des Studiums, für die Zeit in der er nicht studieren konnte und den Lohnausfall für späteren Berufseinstieg ersetzt bekommen, sondern hätte auch sehr gute Chancen auf ein erhebliches Schmerzensgeld wegen der psychischen Belastung und der Verletzung seiner Bürgerrechte.
Davon abgesehen dürfte die verantwortliche Behörde sich auf sechs- bis siebenstelligen punitiven Schadensersatz einstellen, also ein gerichtlich angeordnetes „ihr zahlt ihm das auch noch, damit ihr lernt euch an Regeln zu halten“.
Die Täter wären wahrscheinlich keine Polizisten mehr.

Das deutsche Rechtssystem hat hier eine erhebliche Schutzlücke.

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u/TridentII_SLBM — 19 hours ago

Deutsche sind konfliktscheu, feige und regen sich dann im privaten auf.

Vorab, bin selber Deutscher, und das Klischee vom sehr direkten Deutschen halte ich für kompletten Unsinn. Deutsche sind im Schnitt ein sehr duckmäuserisches, auf sich fokussiertes Volk.

- In der Bahn drehen alle mit den Augen, wenn mal wieder jemand auf Lautstärke 1000 telefoniert/Videos guckt (was meiner Beobachtung nach meist ü50 Klapphandy Muttis sind) aber noch nie erlebt, dass jemand vor mir das Wort ergreift
- Zivilcourage Fehlanzeige (aber wehe die zweite Kasse macht nicht schnell auf, da wird der Deutsche plötzlich energisch)
- passiv aggressive Zettel in den Hausflur kleben statt das direkte Gespräch mit dem Nachbarn zu suchen und immer erst handeln wenn der Zug bereits abgefahren ist…
- Politik: lieber im Internet rumheulen, den Frust zuhause bei der Familie auslassen, statt mal auf die Straße zu gehen…. und und und

Mir würden wahrscheinlich noch mind. 5 Beispiele einfallen.

Deutsche bekommen nur das Maul auf, wenn sie sich überlegen fühlen, besoffen sind und/oder im Ausland.

Alle regen sich immer über das rücksichtlose Verhalten da draußen auf aber haben nie den Schneid sich einzumischen weil „darum soll sich halt iwer kümmern und das bin ganz bestimmt nich ich“ ist die vordergründige Haltung in beinahe allem beim deutschen.

Und exakt deswegen wird es immer mehr rücksichtlose und übergriffige Leute geben.

Gerad noch gelesen wie‘s beim Thema ZIVILCOURAGE darum ging, dass man sich lieber nicht einmischt wegen den potentielen gerichtlichen Konsequenzen (gab sehr viele Upvotes dafür).

Deutsche unterm Strich egoistisch und feige und wir sind selbst Schuld am asozialen Verhalten vieler Menschen.

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u/DifferenceAny9701 — 24 hours ago

Alles fürn Arsch! Wer billiges Klopapier oder Recyclingpapier kauft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren

Meine Partnerin kauft konsequent dieses graue, kratzige Öko-Recyclingpapier oder den billigsten Schrott aus dem Discounter. Ich liebe sie, aber das ist absolut inakzeptabel. Premium Klopapier ist kein Luxus, sondern ein verdammtes Grundrecht für den Allerwertesten. Wer da spart, betreibt eine lächerliche Milchmädchenrechnung, weil man am Ende die halbe Rolle pro Sitzung verbraucht, damit die Finger sauber bleiben. Wir ballern im Alltag Kohle für jeden erdenklichen Scheiß raus, aber beim täglichen Komfort im Intimbereich wird plötzlich geizig das Schleifpapier ausgepackt. Das ist falsche Sparsamkeit und zerstört jegliche Lebensqualität. Wer sich freiwillig Schmerzen auf dem Thron antut, hat einfach die Kontrolle über sein Leben verloren.

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u/mmk19881 — 1 day ago

Nach dem Studium noch ein paar Jahre zu Hause wohnen hat immense strategische Vorteile

Ich finde, nach dem Studium direkt auszuziehen wird finanziell teilweise unnötig romantisiert.
Wenn man mit den Eltern ein gutes Verhältnis hat, sich vernünftig am Haushalt beteiligt und nicht einfach nur „Hotel Mama“ spielt, kann es strategisch extrem sinnvoll sein, noch 2–4 Jahre zu Hause zu bleiben.

Man kann dadurch locker 2.000 € oder mehr im Monat sparen bzw. investieren. Das sind:

24.000 € pro Jahr
48.000 € nach 2 Jahren
72.000 € nach 3 Jahren
96.000 € nach 4 Jahren

Und das wohlgemerkt zusätzlich zu dem Kapital, das man vielleicht schon während des Studiums aufgebaut hat.
Mit Anfang/Mitte 20 plötzlich einen sechsstelligen Kapitalstock zu haben, verändert die eigene finanzielle Ausgangslage massiv. Eigenkapital für eine Immobilie, ETF-Vermögen, Notgroschen, weniger Abhängigkeit von Krediten – man kauft sich damit schlicht finanzielle Freiheit und Optionen.
Natürlich funktioniert das nicht für jeden. Wenn das Verhältnis zu den Eltern schlecht ist oder man psychisch darunter leidet, sollte man ausziehen. Und selbstverständlich sollte man zu Hause seinen Teil beitragen, finanziell, im Haushalt und generell als erwachsener Mensch.
Aber wenn die Situation gut ist?

Warum sollte ich freiwillig mehrere hundert Euro bis weit über 1.000 € monatlich für eine eigene Wohnung ausgeben, wenn ich stattdessen in meinen 20ern massiv Kapital aufbauen kann?

Ich würde eher mit 27/28 mit einem großen Depot und ordentlich Eigenkapital ausziehen als mit 24 mit einer schönen Wohnung, aber kaum Vermögen.

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Solange Männer die meisten Annäherungsversuche machen, werden es gesellschaftlich gesehen immer "nur die Männer" sein, die als übergrifflich gelten

Das Rational ist ganz einfach: Heutzutage und schon länger werden die Mehrheit der Annhäherungen von Männern versucht. Frauen sind typischerweise die, die umworben werden. Jetzt ist es ja nachvollziehbar, dass nicht alle Männer seit Geburt an ideales Taktgefühl mit auf den Weg mitbekommen haben. Sprich, man muss lernen und seine Erfahrungen sammeln. Mindestens da passieren auch mal Fehler. In der Summe entsteht so der Eindruck, dass ja nur die Männer ein Problem sind. Also: Solange Männer die meisten Annäherungsversuche machen, werden es gesellschaftlich gesehen immer "nur die Männer" sein, die als übergrifflich gelten.

Das ist keine Rechtfertigung - jeder Übergriff ist unerwünscht.

Allerdings ist es ein Erklärungsversuch.

Was dabei oft untergeht: Ja, auch Frauen werden übergriffig. 'ist ja lustig, wenn sie dir an den Arsch fasst' aber wehe, als Typ würde man das bei ihr machen. Usw.

Die Frage, die für mich bleibt, ist, ob sich das grundsätzlich jemals ändern wird. Rein evolutionär kommen mir da diverse Gründe in den Sinn, warum es immer so bleiben wird, dass die Mehrheit des Umwerbens von Männern gemacht wird und die Umworbenen mehrheitlich die Frauen sind. Ergo wird es immer so sein, dass 'nur' von den mehrheitlichen Männern die Rede sein wird.

Jungs, 'wir' als Geschlecht sind wohl dazu verdammt, die Übeltäter der meisten Frauen zu sein.. Nicht, weil du oder ich so sind per se, sondern weil es in der Summe immer die Männer sein werden..

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u/Status-Respond-5733 — 1 day ago

Kellnern Trinkgeld geben ist absurd - nach der Logik Vieler sollte man jedem Trinkgeld geben.

Ich finde es so absurd wie viele Leute der Meinung sind, dass man Kellnern ja Trinkgeld geben kann wenn die zu einem freundlich sind und einen gut bedienen...Sorry aber das ist das Mindeste. Ich gebe dir doch nicht extra Geld nur weil du deinen Job so machst wie man ihn halt macht.

In anderen Ländern wie China machen die Kellnern einen so viel besseren Job als hier in Europa und trotzdem wird kein Trinkgeld gegeben und erwartet...es ist halt der Job zu Servieren und zu Bedienen. Wer ihn nicht richtig macht wird halt gefeuert und das zurecht.

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u/Stock-Management275 — 1 day ago

Du liebst NUR Haustiere

Die meisten Menschen behaupten, dass Sie Tiere lieben bzw Tierlieb sind.

Aber wenn du Hunde & Katzen gut versorgst/pflegst aber gleichzeitig andere Tiere isst, dann bist du nicht Tierlieb.

Du bist nur Tierlieb zu Haustieren.

Es geht mir hier gar nicht darum zu sagen, dass alle Omnivoren schlechte Menschen sind.

Aber wenn du Tiere isst, einfach aus Bequemlichkeit und Luxus, dann kann von Tierliebe keine Rede sein.

Nein, der Mensch muss keine Tiere/Tierprodukte essen um zu überleben. Im Gegenteil: Fleischkonsum ist in Westeuropa in ungesundem Maß normalisiert.

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u/Right-Syllabub2958 — 2 days ago

Digitale Vollverweigerer sind selber schuld

Vorab: Leute mit Behinderungen sollten bestmöglich unterstützet werden und bei der Einführung neuer Technologien sollte man auch eine Übergangszeit mit parallelen Lösungen anbieten.

Aber Computer und Internet sind keine neuen Technologien mehr. Internet gab es schon vor 20+ Jahren. Handys vor 30 Jahren. Computer noch länger.

Und jetzt kommen mir auf Arbeit irgendwelche ***** die noch nicht mal eine E-Mail Adresse haben und reden von Altersdiskriminierung weil es ein Online Angebot nur online gibt. Und wie schlimm es doch sei, dass man jetzt für alles ein Handy mit Internet braucht. Und warum man denn nicht wie früher ohne Termin aufschlagen darf um Dokumente in Papier in Person auszufüllen. Und überhaupt sei im Internet ja alles Englisch und damals 1973 hatten sie ja nur Russisch gelernt und da fühlen sie sich jetzt ganz dolle benachteiligt.

Aber wenn man die ausgedruckte Website dann per Post schicken will, damit die das per Post zurückschicken können, damit ich dann die erstellen Dokumente per Post schicken kann, und das dann bis zu 15 Tage unterwegs ist, dann ist auch nicht richtig! Und warum haben wir keine Filiale in einer Kleinstadt wo wir nur 4 Kunden haben! Das ist Diskriminierung weil sie sind ja nicht mehr so gut mit den Beinen und das Ticket in die Stadt ist so teuer und da sind wir schuld weil wir sie ja zwingen ins Büro zu kommen. Und das Ticket müssen sie ja über die Tochter buchen und ausdrucken lassen weil der Ticketautomat kein cash nimmt und sie noch nie eine Kreditkarte besessen haben.

Wobei ich mich frage ob das schon als kognitive Einschränkung im klinischen Sinne zählt. Vielleicht sollten wir einen Gerontopsychiater als Sekretär einstellen damit die Alten leben können als wäre es noch 1976.

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u/asteria_7777 — 2 days ago

Die GTA Reihe ist total overhyped und lebt meist nur von Nostalgie

Ich habe mich neulich wieder an die Konsole gesetzt und habe Mal wieder GTA 5 gehockt. Recht schnell habe ich bemerkt wie la hweilig das Spiel eigentlich ist. Klar es gibt dort lustige Charaktere und man kann viele lustige Dinge in der OpenWorld anstellen aber es hat sich nur wie ein mittelmäßiges Game angefühlt. Ich denke dass viele auch jetzt nur auf GTA6 gehyped sind weil sie einfach noch an ihre Jugendzeiten denken bei denen sie mit ihren Freunden abends GTA gezockt haben
Klar habe ich auch ein Gefühl von Nostalgie verspürt als ich GTA 5 gestartet habe aber das Game selber war nur mittelmäßig. Andere Spiele wie Far Cry haven da mehr zu bieten finde ich.

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u/MathematicianPrior47 — 3 days ago

Läden in Deutschland sollten immer Angebot auf min deutsch oder englisch haben

Mahlzeit,

ich wohne in Krefeld und wir haben hier viele kleinere Läden. Arabisch, Türkisch etc. Ich finde grundsätzlich diverse Kulturen und Sprachen für ein Land erstrebenswert und auch interessant. Was mich allerdings ein wenig nervt ist, dass die Angebote und co / Beschriftung komplett halt dann einfach nur auf türkisch oder arabisch etc pp gegeben ist.

Klar ich kann jetzt reingehen wenn mich was interessiert und bei allem nachfragen, aber es sollte doch auch irgendwie zur Integration und auch im Interesse des Ladens sein, dass man einfach die Leute alle abholt?

Englisch zB fände ich als Weltsprache auch in Ordnung zusätzlich, aber so hab ich das Gefühl, dass es einfach unattraktiv ist und man bekommt das Gefühl die Menschen wollen quasi gar nichts mit den Leuten aus dem Land zu tun haben, wo sie leben. x.x

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u/FruitBunker — 2 days ago

Trinkgeld ist ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten

Es fällt mir immer wieder auf: Freunde, Verwandte, Partner etc. Zahlen in jedem lokal Trinkgeld. Es ist mittlerweile einfach eine Gewohnheit und in ihren Augen unangenehm, keins zu geben.

Fakt ist aber auch, dass Trinkgeld früher zwingend notwendig war. Ich selbst bin früher für 5 Euro die Stunde Pizza ausgefahren und war zwingend auf Trinkgeld angewiesen.

In Zeiten von Mindestlohn sehe ich aber bei bestem Willen nicht mehr die Notwendigkeit Trinkgeld zu geben. Klar man ganz besonders guten Service honorieren (wofür Trinkgeld eigentlich gedacht war), im Normalfall sollte man einfach bedenken daß man dem gärtner, dem Kassenpersonal im Supermarkt oder anderen Menschen im Dienstleistungssektor auch kein Trinkgeld gibt.

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u/RadiantEmployment411 — 2 days ago

Der IT-Jobmarkt ist wieder ganz okay

Auf Reddit geistert ja immer noch rum, dass der Jobmarkt für IT komplett tot ist und dass man 100e, wenn nicht sogar 1000+ Bewerbungen braucht, um überhaupt nur ein Gespräch zu bekommen oder zumindest nicht geghostet zu werden.

Ich bin aktuell selbst auf Jobsuche und weil nicht klar war, ob mein jetziger Betrieb mich vor 1 Jahr übernimmt, war ich auch vor 1 Jahr schon auf der Suche.

Mein Take dazu: Es wird auf Reddit komplett überdramatisiert. Vor einem Jahr war der Markt noch viel schlimmer als heute, aber selbst da war er nicht so schlimm. Quasi jedes Unternehmen hat geantwortet, zumindest mit einer Absage. Ghosting hatte ich damals fast nicht. Trotzdem gab es auf LinkedIn viel weniger Angebote und es gab weniger Einladungen zu Gesprächen.

Im Bewerbungsverfahren aktuell sieht es komplett anders aus. Obwohl ich mich wieder als Junior für einen anderen Bereich bewerbe innerhalb der IT, krieg ich deutlich mehr positive Antworten. Ghosting wieder fast nicht zu spüren.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, diesmal eine Excel-Tabelle zu machen und von 40 Bewerbungen hatte ich 13 Einladungen zu Bewerbungsgesprächen, 25 Absagen und 2 Ghostings. Von den 13 Einladungen bin ich bei 4 Unternehmen in die letzte Runde gekommen. Bei einem hab ich schon ein Angebot und bei den anderen 3 warte ich noch auf die letzte Runde. Und ich bin echt kein Überflieger oder so.

Auf LinkedIn krieg ich mittlerweile alle 2-3 Wochen eine Inmail. Häufig für Stellen, die nicht wirklich zu mir passen.

Natürlich kann es sein, dass das eine Jahr Berufserfahrung in der IT den krankesten Unterschied ever macht, aber da ich mich ja für nen anderen Bereich bewerbe, wo meine jetzigen Kenntnisse nicht so wirklich genutzt werden, denke ich das nicht. Ich bin der Meinung, dass sich der Markt schon wieder teilweise erholt hat.

Ich denke auch, dass Leute, die sich aktiv in Junior Positionen bewerben, einfach keinen Plan haben, wie man sich richtig bewirbt. Die CVs, die ich hier tw. sehe, sind schon echt schlecht. Und das sage ich, der erst mit 28 eingestiegen ist, nachdem er vor dem Info-Studium quasi dauergechillt hat und 3 Studiengänge abgebrochen hat. Ich weiß echt nicht, wie man es schafft, sich noch schlechter zu positionieren als ich.

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u/Odd-Bobcat7918 — 2 days ago

Ich habn hass gegenüber 2 faktoren authentifizierungen

Beispiel bei outlook, immer muss man ein Einmalcode schicken, wenn man sich einloggt oder bei irgendeiner random seite wo es kein schwein juckt, was ich da gemacht habe, vorallem, unter den 100000 leute, die sich da registriert haben, wieviel pech muss man haben, dass der vermeindlich böse böse hacker genau dich ins visier nimmt. der hacker würde sogar wegen mitleid mir geld schicken, wenn er mein konto sehen würde

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u/Puzzled-Clerk-4753 — 2 days ago

Seit Ozempic, geht der Bodypositivity-Hype zum Glück stark zurück.

Jetzt entlarven sich die ganzen Heuchler.
Wenn man allein Gemini fragt, wird eine ganze Liste von ehemaligen Übergewichtigen Bodypositivity vertreten gezeigt, die mit Ozempic Ihre Pfunde als auch offensichtlich Ihre hochgelobten Prinipien verloren haben.
War wohl alles nur leeres Geschwätz, dass man sich auch mit Übergewicht wohl fühlt.

Diese Entwicklung ist zu begrüßen. Der Bodypositivity Trend wurde primär von Übergewicht dominiert, wohingegen das Thema viel tiefer geht! Es gibt viele körperlichen Merkmale die man nicht beeinflussen kann und für die muss man sich weder schämen noch verstecken sollte. Leider hat sich der Trend eher in eine "Dick ist Geil Bewegung" entwickelt.
Dies wird nun aber zum Glück korrigiert.

Und die ehemals so stolzen Übergewichtigen geben jetzt offen zu das sie nur Blödsinn geredet haben... Taten zeigen den wahren Charakter eines Menschen viel deutlicher als Worte. Worte sind leicht gesagt, aber Taten beweisen, wie ernst man es meint.

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u/BriBumer — 2 days ago

Eltern sollten sich gegen ein Kind entscheiden, dass ein Leben lang leiden wird.

Es gibt so viele Dinge, die man vor der Geburt feststellen kann, die das Kind oder die Kinder für immer beeinträchtigen können. Von Sachen wie Siamesischen Zwillingen bis zu weiteren Fehlbildungen, Syndromen (damit meine ich schwerwiegendere als u.a. das Downsyndrom) und andere genetische Fehler. Die Kinder haben oft eine extrem niedrige Lebenserwartung und werden das Leben lang leiden.

Ich finde, Eltern sollten sich bei so einer Diagnose gegen das Kind entscheiden. Sie haben die Entscheidung, Leiden in die Welt zu setzen oder nicht. Wenn sie unbedingt ein Kind wollen, sollen sie es nochmal versuchen. Es sollte bei sowas nicht darum gehen, ob die Eltern das Kind lieben werden oder nicht, sondern ob das Kind jemals ein schönes Leben haben wird. Am Ende des Tages ist es die Frage, ob man lieber jetzt kein Kind haben möchte, oder ein Kind das extreme Schmerzen, Beeinträchtigungen haben wird.

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u/Extreme-Shopping74 — 2 days ago

Ich liebe österreichischen Dialekt

Ich, Bayer, nahe der Grenze zu Österreich lebend.

Ich liebe österreichisch. Egal welcher Art. Es ist wie bayrisch, nur besser.

Am liebsten hab ich Schimpfwörter und Beleidigungen. "Gschissner", "wappla", usw.

Aber auch Alltagswörter sind ... Leinwand!

Kassa, Sackerl, oweisig...

Ich würd's Hammer finden, wenn (Süd) Bayern und Österreich ein Land wären.

Ich finde also zumindest sprachlich Österreich besser als Deutschland.

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u/BigChickEnergx — 2 days ago

LLMs erzeugen eine Generation von Menschen, die eine Kompetenzillusion leben

Man fragt ChatGPT/Claude nach einer "Geschäftsidee", das LLM schreibt einem ein Konzept zusammen und danach hält sich die Person für den nächsten Steve Jobs, obwohl er die Hälfte dieses Slop-Konzepts nicht einmal versteht und bewerten kann..

Beispiel: Handwerker/Projektmanager/... die sich eine App bauen lassen. Grundlegende Themen wie DSGVO, Impressumspflicht oder IT-Security interessieren dabei niemanden, von SEO hat sowieso keiner Ahnung und der Code kann natürlich nicht falsch sein, sieht ja top aus und funktioniert halbwegs.. ein Anwalt für die AGB wird schon nicht gebraucht, weil klingt ja schlau was da generiert wurde.. und bei jeglicher Kritik ist man komplett beratungsresistent. Dabei denkt so ein Model gar nicht logisch, sondern generiert anhand trainierter Wahrscheinlichkeiten auf Basis unbekannter Daten das nächste Wort (beziehungsweise den nächsten Token) .. die Datenbasis kann hier natürlich auch veraltet sein (Stichwort Gesetzesänderungen, Updates von Code-Frameworks usw.) und die Live-Recherche des LLMs sagt nichts über die Qualität der besuchten Websites aus.

Auch privat wird das LLM mittlerweile zum Hausarzt, Psychologen und Lebensberater.. Kann ich menschlich nachvollziehen, ist mit Sicherheit auch eine gute Annäherung, allerdings werden die Antworten mit steigendem Chat-Kontext tendenziell ungenauer und neigen dazu einem einfach nur zuzustimmen bzw. Dinge in den Mund zu legen, die so nicht stimmen. Stichwort KI-assoziierte Psychose... inzwischen gibt es erste Studien die belegen, dass Menschen sich von LLMs haben radikalisieren lassen, weil sie der Person in ihrem Wahn einfach immer weiter zugestimmt und damit Öl ins Feuer gegossen haben..

Bei vielen Menschen ist mittlerweile der erste Reflex bei einer Frage "ich frag mal Chatty". Ist bei mir nicht anders. Allerdings passiert es viel zu häufig, dass die erste Antwort einfach absolut fehlerhaft, unvollständig oder komplett falsch ist und präzisierte Nachfragen passieren müssen um das (vielleicht) richtige Ergebnis zu erhalten..

Die eigentliche Gefahr ist für mich aber nicht das LLM selbst, sondern der Benutzer selbst, bzw. dass der Output ständig mit echter Kompetenz verwechselt und nicht hinterfragt wird, weil das eigene Wissen dazu oft nicht ausreicht und sich so unüberprüfte Wissensartefakte, (die mal richtig, mal falsch sind) aneignet.. Resultat ist quasi ein Dunning-Kruger-Effekt auf Steroiden..

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u/NudaVeritas1 — 2 days ago

Es wird gegen jede neue Generation gehetzt, sie werde immer schlimmer. Vielleicht haben wir bei Gen Alpha endlich damit Recht?

Leute hört mal. Als Gen Z habe ich das auch schon gehört von meinen Eltern mit „ja ihr Zoomer seid so faul und so dumm“ und „damals in der Sowjetunion waren die Leute so viel besser als ihr heute und wir hatten auch Ziele für unsere Zukunft, anders als ihr“. Aber jetzt sehe ich mir Gen Alpha an, sogar meine kleine Schwester, und echt jetzt? Viele dieser Kinder können nicht ordentlich lesen, es gab vor ein paar Jahren Studien dazu die eine Leseschwäche bei einem Viertel der Grundschüler festgestellt haben. Können meine ehemaligen Gymnasiallehrer nun bezeugen. Viele dieser Kinder hängen permanent in Asozialen Medien rum, haben keinen Respekt mehr vor Erwachsenen (bei meiner kleinen Schwester und ihren Freundinnen ist das irgendwie besonders extrem), und als äußerer Beobachter habe ich bei keinem asozialeres und toxischeres Mobbing gesehen als bei Gen Alpha, und soweit ich es persönlich sehe leben zumindest die in meinem Umfeld einfach zu sehr im hier und jetzt und machen sich null Gedanken über irgendwas. Endlose Konsumsucht, egal ob Soziale Medien, Fastfood, Kleidung oder was auch immer. Ich verstehe schon dass die Millenials und Gen Z Eltern sie zu solchen Medienjunkies und Sklaven des Kapitalismus erzogen haben weil es für die einfach leichter ist dem Nachwuchs ein Tablet in die Hände zu drücken und auf seinen Willen einzugehen statt mit ihm zu diskutieren, und nein ich finde es auch absolut richtig dass Kinder nicht geschlagen werden (zumindest in normalen Familien). Aber dieses übermäßige Gentle Parenting hat halt das hier zur Folge. Wie mit mental immer noch verzogenen Kindern in ein paar Jahren mal der Arbeitsmarkt aussehen wird und wie mal gewählt werden soll, will ich mir gar nicht ausmalen. Liebe Gen Alphas, disliket mich.

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u/Ok-Balance-6457 — 2 days ago