r/Unbeliebtemeinung

Sich angemessen kleiden zu können ist ein Skill

Ich finde es absolut traurig, dass "Hauptsache bequem" bei den allermeisten das Nonplusultra in ihrem modischen Empfinden geworden ist.

Keiner erwartet, dass du bei 40 Grad im Dreiteiler durch die Stadt rennst. Aber dass man in Hemd und Stoffhose beim Abendessen im Restaurant gefragt wird, warum man sich denn so schick gemacht hat, finde ich schon arg befremdlich.

Auch und gerade Herrenmode bietet so viele Möglichkeiten sich selbst auszudrücken, zu experimentieren und ein bisschen Ästhetik in den eigenen Alltag zu bringen.

Aber wo man hinschaut sieht man Typen in schlecht sitzenden Jeans, ausgelatschten Sneakers und verwachsenen Tshirts, weil das "ja so bequem" ist.

Dass man seine Garderobe dem Anlass entsprechend wählt hat etwas mit Kommunikation, sozialer Kompetenz und auch ein bisschen mit Selbstrespekt zu tun.

Dass du zu jeder Gelegenheit dein super-bequemes, aber dezent zerschlissenes 08/15-Go-To-Outfit trägst, lässt dich gar nicht so unabhängig und gefestigt wirken, wie du vielleicht denkst. Es macht immer ein bisschen den Eindruck eines bockigen Teenagers, der sich schon aus Prinzip jeder gesellschaftlichen Konvention verweigert.

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u/enharmonic_equiv — 2 hours ago

Das Club-Sterben ist komplett gerechtfertigt und lange überfällig

Ich hab die Tage die Nachricht gelesen, dass eine österreichische Disko schließen musste, und der Betreiber sich ernsthaft hingestellt und erklärt hat, es liege ja an den jungen Leuten, weil die nur aufs Handy schauen und nichts zu trinken bestellen würden. Wie kann man so unreflektiert sein?

Moderne 0815 Clubs sind mitunter die schlechteste Möglichkeit, einen Abend zu verbringen. Zuerst ist die Musik oft katastrophal. Reggaeton und Afro-House mögen an sich okay sein, bringen aber mal so gar keine Stimmung in den Club, vor allem wenn 95%+ die Texte nicht kennen. Dem gegenüber stehen die "2010er Party Hits", die so oft wie möglich und bei jedem Anlass gespielt wurden, dass sie komplett totgehört sind. Nein, ich werde nicht so tun, als ob ich Call Me Maybe nach dem 100. mal hören noch gut finde. Es gibt gute neue Musik und sogar gute deutsche Musik, warum läuft in Clubs immer der gleiche Dreck?

Nächster Punkt sind die Preise. Eintrittspreis 10-15€, nicht optimal aber was willste machen. Dann gehst du an die Bar und zahlst 10€ aufwärts für ein Vodka Red Bull? Bitte was? Wer nicht schon mit ordentlich Standgas in den Club geht, ist bis zum Erreichen der gewünschten Betrunkenheit ein veritables Vermögen los. Natürlich hat keiner Bock auf Feiern, wenn du für einen Abend ohne Probleme 50€ ausgeben kannst. Ganz abgesehen von dem ganzen VIP-Tisch und Bottleservice Thema, was deplatzierter nicht sein könnte.

Weiter gehts mit Handys. Jeder hat ein Handy und alles wird gefilmt. Wie sollen Menschen sich in diesem Safe Space gehen lassen und tanzen, wenn sie befürchten müssen, bei der kleinsten Bewegung auf Insta gepostet zu werden? No Phone Policy wäre die Lösung.

Zulezt das Publikum. Jeder, der schonmal in einem Club war, weiß wovon ich rede. Aggressive Assis, die nur darauf warten, dass du ihnen auf den Fuß trittst oder sie falsch anschaust, damit sie Stress machen können. Es ist unglaublich bescheuert und trübt die ganze Erfahrung.

TLDR: Standard Clubs sind scheiße und gehen nicht mit der Zeit.

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u/boogieman183 — 5 hours ago

Heiraten ist völlig überbewertet

Mittlerweile verstehe ich ehrlich gesagt nicht mehr, warum eine Hochzeit für viele das ultimative Ziel einer Beziehung sein soll. Eine Ehe macht eine Beziehung weder stabiler noch liebevoller. Wenn das stimmen würde, gäbe es keine Scheidungsrate von rund 40 %

Außerdem wissen die meisten Menschen oft garnicht, welchen Vertrag sie da eigentlich unterschreiben und welche rechtlichen Folgen eine Ehe hat.

Und wenn es doch nicht funktioniert, kann selbst eine vollkommen einvernehmliche Scheidung schnell mehrere tausend Euro kosten. Anwaltspflicht und Co.

Für mich ist die Ehe ein absolut überholtes Konzept aus einer Zeit, in der sie vor allem praktische und wirtschaftliche Gründe hatte.

Ich finde, sie wird gesellschaftlich immer noch viel zu sehr romantisiert. Als ich jünger war hab ich das auch garnicht hinterfragt, nach einer Scheidung jetzt vor kurzem frag ich mich, was mich geritten hat das jemals als erstrebenswert anzusehen.

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u/tinanuss — 6 hours ago

Mal was für die Informatiker: Auch Linux benötigt dringend Antivirus und das Leugnen macht die Situation Jahr für Jahr schlimmer.

Ja, ich weiß, gleich kommen die Downvotes aus dem i3wm-Setup mit den 47 offenen Terminals. Trotzdem bleibe ich dabei.

Die Linux-Community lebt seit jeher in einer kollektiven Verdrängung. "Linux braucht kein Antivirus" war vielleicht 2005 mal halbwegs vertretbar. Heute ist es fahrlässig – und das ständige Wiederholen dieses Mantras verhindert aktiv, dass ein vernünftiges Security-Ökosystem entsteht.

Das häufige Zitat: "Linux ist kein Ziel, zu geringer Marktanteil"

Falsch herum gedacht. Linux läuft auf der überwältigenden Mehrheit aller Server, auf praktisch jedem Router, NAS und IoT-Gerät. Mirai, RansomEXX, ESXi-Ransomware – das sind alles Angriffe auf Linux-Systeme. Linux ist nicht "kein Ziel", Linux ist *das* Ziel. Nur eben nicht auf eurem Desktop – noch nicht. Mit Steam Deck, SteamOS und wachsendem Desktop-Marktanteil ändert sich auch das gerade.

"Das Rechtesystem schützt mich"

Nein. Ransomware braucht kein Root. Ein Infostealer braucht kein Root. Alles, was für einen Angreifer wertvoll ist – Browser-Sessions, SSH-Keys, Krypto-Wallets, eure Dokumente – liegt in `~/` und gehört *euch*. Der Prozess, der unter eurem User läuft, darf all das lesen und verschlüsseln. Root ist für den Angreifer nice-to-have, nicht notwendig.

"Ich installiere nur aus den Repos"

Ach ja?

curl beliebigeurl | sudo bash\ ist auf Linux quasi Installationsstandard

* AUR-Pakete mit Malware gab es mehrfach

* PyPI und npm sind Dauerbaustellen für Supply-Chain-Angriffe

* Und dann war da noch **xz** (CVE-2024-3094): eine Backdoor, jahrelang vorbereitet, direkt in einer Kernkomponente, die es fast in jede große Distro geschafft hätte. Entdeckt durch Zufall, weil einem Microsoft-Entwickler 500ms Latenz aufgefallen sind.

Das Repo-Argument ist 2026 Wunschdenken.

Das eigentliche Problem: Die Kultur

Weil "Linux braucht kein AV" als Glaubenssatz gilt, gibt es schlicht kaum brauchbare Endpoint-Security für Linux-Desktops:

* ClamAV erkennt hauptsächlich *Windows*-Malware und hat bei Linux-Schädlingen miserable Erkennungsraten

* Verhaltensbasierte Erkennung? Auf dem Desktop praktisch nicht existent

* Im Enterprise-Bereich gibt es EDR für Linux (CrowdStrike, SentinelOne & Co.) – warum wohl? Weil die Leute, die *beruflich* für Security haften, das Märchen langsam nicht mehr glauben

> "Aber ich bin doch vorsichtig!"

Genau das haben Windows-User in den 2000ern auch gesagt. Vorsicht ist keine Detection. Ihr merkt eine Infektion schlicht nicht, weil nichts hinschaut. Die Abwesenheit von Alarmen ist keine Abwesenheit von Malware – es ist Abwesenheit von Sensorik.

Was ich NICHT sagen sill

Ich sage nicht, dass ihr euch Norton 360 auf euer Arch installieren sollt. Ich sage: Wir brauchen als Community die *Akzeptanz*, dass Malware-Erkennung (Signaturen + Verhalten + Integrity Monitoring) auf Linux-Desktops genauso dazugehört wie auf jedem anderen System. Solange jeder Thread dazu mit "lol Linux braucht kein AV" abgewürgt wird, entsteht dieses Ökosystem nie – und die Lücke wird jedes Jahr größer, während der Marktanteil wächst.

**TL;DR:** Linux ist längst ein stark angegriffenes OS, Ransomware braucht kein Root, die Supply Chain brennt (xz!), und die einzige Verteidigung des Desktop-Linux-Users ist ein Glaubenssatz aus 2005. Das ist keine Security, das ist Survivorship Bias mit Terminal.

Und Ja, ich nutze selbst Linux. Sowohl privat als auch beruflich. Eine Banking Oberfläche wird mein Linux jedoch nie zu Gesicht bekommen.

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u/OkCoffee1234 — 5 hours ago
▲ 3 r/Unbeliebtemeinung+1 crossposts

Kommis und Rechte sind derselbe Schlag Menschen

Kommis und Rechte haben identische grundlegende Denkmuster, nur von gegenüberliegenden Enden des Spektrums:

- Rechte: Grrr alles wegen den Ausländern
- Kommis: Grrrr alles wegen den Reichen

Es vereint sie, dass sie ein Schlag Mensch sind, der sich bequeme, unterkomplexe Lösungen für komplexe, vielschichtige Probleme herausgesucht hat, damit sie dann undifferenziert und neunmalklug drüber ranten können, warum denn niemand diese super einfachen Lösungen herbeiführt.

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u/FantasticInterest373 — 7 hours ago

LKW Tempolimit sollte angehoben werden

Das Tempolimit für Lkw sollte auf Autobahnen auf 100 km/h und auf geeigneten Landstraßen auf 90 km/h angehoben werden.

Moderne Lkw verfügen über leistungsfähige Bremsen sowie umfangreiche Assistenz und Sicherheitssysteme. Eine moderate Erhöhung des Tempolimits könnte den Verkehrsfluss verbessern Staus reduzieren und den Verkehr insgesamt entlasten. Gleichzeitig würden langwierige Überholmanöver zwischen Lkw seltener, was den Verkehr flüssiger macht.

Natürlich sollte das nur für geeignete Strecken, moderne Fahrzeuge sowie bei guten Wetter und Verkehrsbedingungen gelten.

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u/mmk19881 — 8 hours ago

Der ÖRR gehört grundlegend refomiert und in großen Teilen abgeschafft

Der ÖRR ist politisch einseitig, ideologisch getrieben, aufgeblasen, über-budgetiert und kommt dem Kern seiner eigentlichen Aufgabe nicht nach.

Es ist eine unbeliebte Meinung, sonst wäre er schon reformiert bzw. verkleinert worden.

Jüngstes Beispiel:

Der Ikkimel-Auftritt im ZDF Morgenmagazin. Diese war nicht einfach nur cringe, sondern ein Skandal.

Ihre „Musik“ ist unterste Schubalde und keine musikalische Glanzleistung. Sie hat nichts mit Kunst zu tun. Sie ist männerfeindlich und obszön.

Dass dabei noch Kinder im Publikum saßen und diese schmutzige ideologisch aufgeladene Kacke mitanhören mussten, ist einfach ein Skandal.

Dazu war dieser Rotz auch wieder mal zwangsgebührenfinanziert. Das setzt dem Ganzen die Krone auf.

Ich erwarte vom ÖRR objektive, vollständige Nachrichten und Berichterstattungen aus Deutschland und der Welt. Dazu eine neutrale Plattform zum Austausch politischer Sichtweisen. Mehr nicht.

Kein Krimi, keine Morgenmagazine mit gehirnlosem Inhalt, keine selektiven Nachrichten, keine Musik, kein Framing, kein moralisierender Unterton, kein ideologisches Unterwandern von Berichten durch wertende Formulierungen oder dem gezielten Weglassen/Pushen von Informationen.

Für den Unterhaltungskram gibt es Privatsender, Youtube, Streaminganbieter… für einseitige politische Meinungen kann man entsprechenden Privat-Medien, Influencern, Politikern, Aktivisten etc. mit den zugehörigen Social Media Kanälen folgen.

Das Ganze sollte mit einem symbolischen Euro pro Einwohner pro Jahr machbar sein.

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u/BHJK90 — 9 hours ago

Als Mutter muss man sich fragen: würde ich das auch alleine schaffen?

Seit dem ich Mutter bin, habe ich natürlich viel Kontakt zu anderen Müttern und in den ganzen Mütter-Kinder-Gruppen wird natürlich viel getrascht und es werden Erfahrungen ausgetauscht.

Die Geschichten vieler (nicht aller) Mütter zeigen, dass die lieben Väter auch heutzutage viele Aufgaben, die mit den Kindern oder dem Haushalt zu tun haben, nicht freiwillig übernehmen. Egal, wie sehr sich ein Vater auf das Kind freut und auch, was er für Versprechungen macht, am Ende bleibt der Großteil der Arbeit an der Mutter hängen.

Deshalb bin ich der Meinung, dass sich werdende Mütter oder auch Mütter, die über weitere Kinder nachdenken, immer auch fragen müssen: würde ich die Pflege von und die Verantwortung für meine (zukünftigen) Kinder auch alleine schaffen, da ich mich nicht auf einen Partner verlassen kann?

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u/magiesa — 8 hours ago

Maggi Würze ist Leben

Ich liebe diese flüssige Geschmacksexplosion einfach.

Es veredelt alles! Tomatensoße noch so fad? Mit Maggi schmeckt es großartig.
Spiegelei? Hau drauf. Einfach mal so an der Flasche nippen? Ja sehr gerne.

Ich kann es nicht verstehen wenn sich Leute unterhalten und nörgeln, dass man in der Kantine richtig den "Maggi-Geschmack" gespürt hat - ich feier es.

Tolles Zeug. Jaja Nestle usw. muss man sich nicht drüber unterhalten, aber der Geschmack ist einfach göttlich

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u/DonCashless — 6 hours ago

Der Staat sollte Kinderfreudige Familien einfach sehr stark subventionieren und das Geburtenproblem wäre gelöst.

Ich habe mir viel Gedanken gemacht zu dem Thema und der "einfachste Weg" das Geburtenproblem zu lösen wäre wahrscheinlich bei den motivierten Familien anzusetzen.

Es sollte einfach wirklich kranke Subventionen geben, also sagen wir 1000 Euro pro Kind pro Monat.

Man könnte es ja so machen das Menschen welche diese "hohen Subventionen" wollen, zuerst ein Gutachten bei einem Pädagogen machen müssen um zu schauen wie die ticken etc.

Ich würds auch so machen das man das nur beantragen kann (Wo man ja nicht weiss ob man bewilligt wird) wenn man minimum "einfach so" schon 2 Kinder hat. Das Gutachten würde auch vorgeben "wie viele Kinder" du unter die premium Subvention kriegst. Bei sehr gutem Gutachten kriegst du bis zu 8 Kindern Subventionen, wenn du nicht gut abschneidest sagt der Staat "kriegst keine zusätzlichen Subventionen".

Das normale Kindergeld würde weiterhin existieren.

Der Vorteil wäre ja, das dadurch diese Kinder in Familien entstehen wo sie geliebt werden und wo die Eltern eine gewisse Kompetenz aufweisen.

Es gibt mehr als genug Familien welche 2 Kinder haben welche 5 hätten wenn es finanziell gehen würde.

Die Kinderlosen können dann das ja subventionieren oder wir nutzen unsere Steuern intelligenter.

Versteh nicht was dran so schwierig ist?

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u/Obagency — 9 hours ago

Stark gewürztes Essen ist langweilig.

Es ist mittlerweile schon Konsenshumor, dass zentral/westeuropäische Küche langweilig und geschmacksfrei ist, weil hier sparsamer mit Gewürzen umgegangen wird. Für mich ist es genau andersherum.

Ich habe nichts gegen intensives essen ab und zu aber im Grunde ist es für mich wie bei Musik oder film: wenn die ganze Zeit nur Vollgas, laut, schnell angesagt ist, wird es langweilig und breiig, weil die Nuancen, die "leisen Töne" fehlen. Und oft ist das für mich ein Zeichen, dass die Regisseure, Musiker oder Köche nicht darauf vertrauen, dass die einzelnen Komponenten ohne dick aufzutragen funktionieren. Ich würde indische Küche zum Beispiel auch echt gerne mal subtil und gut dosiert schmecken, statt immer nur dieser konstanten explosion aller Gewürze auf einmal.

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u/Acceptable-Camp-7251 — 8 hours ago

Kaltes Essen ist geiler

Weil hier normalerweise nur lauwarme Meinungen vertreten werden: ich finde, dass kaltes essen in 99% der Fälle besser schmeckt. Sei es kalte Nudeln, kalte Kartoffeln oder kaltes Fleisch (auch wenn ich mittlerweile vegetarisch lebe). Auch ganze Gerichte wie Bolognese, Chili con/sin carne oder Grünkohl.

Bei heißem essen hat man immer das Problem das ein Teil zu warm ist, ein Teil zu kalt dann verbrennt man sich… das ist ätzend. Bei kaltem essen kannst du’s dir einfach reinschrauben wie du lustig bist, es schmeckt geil und ist sogar noch weniger Aufwand.

Natürlich muss alles vorher gekocht werden sodass es verzehrfähig ist und Sachen wie Reis wo möglicherweise Botulismus ausgelöst werden kann mach ich das ganze natürlich nicht.

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u/Original-Sailor — 8 hours ago

Wir müssen endlich aufhören uns immer weiter einzuschränken

Mir fällt da seit einer Weile ein Muster auf, das ich einfach mal loswerden will.

Die neuen EU-Zölle. Überall heißt es, das sei fairer Wettbewerb und schütze vor unsicheren Billigprodukten.
Sorry, nein. Fairer Wettbewerb entsteht, wenn unsere Händler konkurrenzfähig werden, nicht wenn man Bestellungen künstlich so verteuert,
dass am Ende keine Wahl mehr bleibt. Und wem es wirklich um Produktsicherheit geht, der verschärft die Kontrollen,
statt pauschal jedes Paket zu besteuern. Zahlen tut das am Ende nämlich nicht Temu oder Shein, sondern ich.
Das ist keine Handelspolitik, das ist die Ansage, wo ich noch bestellen darf.

Chatkontrolle, Ausweispflicht im Netz, Hintertüren in der Verschlüsselung.
Und immer das gleiche Totschlagargument: „Aber die Kinder!” Klar zieht das emotional, genau deshalb wird es für jeden neuen Überwachungswunsch wieder rausgekramt. Dabei stellt anlassloses Scannen privater Nachrichten 450 Millionen Menschen unter Generalverdacht, und selbst Ermittler und Kinderschutzverbände sagen, dass man damit kaum Täter erwischt. Die sitzen in geschlossenen Foren, nicht im WhatsApp-Familienchat. Wer Kinder wirklich schützen will, gibt den Behörden Personal und Geld, statt bei uns allen mitzulesen. Ein Briefgeheimnis, das nur gilt, solange der Staat nicht reinschauen will, ist keins. Was ich privat schreibe, geht niemanden was an. Punkt.

Böllerverbot. Ja, ich kenne die Argumente: die Verletzten, die Rettungskräfte, die Tiere. Nur stammen die schweren Verletzungen fast immer von illegalen Kugelbomben und Polenböllern, und die juckt ein Verkaufsverbot bei Aldi herzlich wenig. Angriffe auf Rettungskräfte sind heute schon Straftaten. Dann setzt das doch bitte durch, statt Millionen Leute zu bestrafen, die einfach nur friedlich Silvester feiern wollen. Kollektivstrafe fürs Fehlverhalten einer Minderheit, schon wieder.
Verbrenner-Aus. Klimaschutz braucht keine Technologieverbote. Wenn E-Autos wirklich überlegen sind, setzen sie sich von ganz allein durch. Ein ehrlicher CO2-Preis lässt mir die Wahl, ein Verbot nimmt sie mir.

Bargeldobergrenze. Die organisierte Kriminalität lacht darüber und ist längst ausgewichen. Getroffen wird der ehrliche Bürger, der einfach ohne digitale Spur bezahlen möchte. Auch hier: alle unter Generalverdacht.

Heizungsgesetz. Ja, wir müssen was tun. Aber nicht per Vorschrift bis runter in meinen Heizungskeller. Anreize funktionieren, Zwang erzeugt nur Wut und Wertverlust.

Merkt ihr das Muster? Mal sind es die Kinder, mal das Klima, mal die Sicherheit. Die Begründung wechselt, das Ergebnis bleibt gleich: weniger Freiheit, mehr Kontrolle, Generalverdacht gegen alle. Jede einzelne Regel klingt für sich gut gemeint, aber in der Summe steht da ein Staat, der mich behandelt wie ein Kind. Ich bin erwachsen. Ich kann selbst entscheiden, was ich kaufe, fahre, bestelle und zünde. Und wem ich was schreibe, ohne dass jemand mitliest.

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u/More-Award4999 — 8 hours ago

Projektanzeigen sollten auf Immoscout und Co. verboten werden

Wenn ich in die Plattform schaue um mir anzugucken welche Immobilien in meinem Dorf / Stadt zum verkauf stehen will ich Bestandsimmobilien sehen. Deine Projektanzeige, dass du mir für Summe X dieses schöne KI generierte Haus auf das Grundstück baust welches ich mitbringen muss nervt einfach. Die Gemeinde ist nicht so groß und ich will nicht durch 45 Projektanzeigen Scrollen müssen bis ich dann die eine wirkliche Immobilie sehe. Grundstücke gibt es hier eh kaum bis garnicht zum verkauf und wenn dann unter der Hand.

Und ja der Filter "ohne Neubaoprojekte" gibt es auch, funktioniert aber nicht weil diese ganzen Krebsanzeigen als Bestand eingetragen sind.

Wenn ich bauen will, dann entweder in Eigenregie, bzw. mit dem Stadtbekannten und -vertrautem Bauunternehmer oder ich suche explizit danach.

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u/Efficient-Pepper-915 — 5 hours ago

Ikkimels Auftritt war lustig, wenn auch nicht gut

Finde ihre Musik ist übel der Mist. Bekomme richtig Kopfschmerzen von dem Müll. Das mal vorweg.

Das mit dem MoMa war aber ernsthaft lustig und es ist einfach nur Klasse, wie der selbe Ragebait seit Jahrzehnten funktioniert: Bushido und der Bambi, KIZ und Wir Sind Mehr, System of a Down bei der BBC oder mein persönliches Highlight: King Orgasmus One sitzt mit Alice Schwarzer im Talk und sie ließt seine Liedtexte vor.

Der gag ist einfach ein Dauerbrenner! Es ist auch immer der gleiche Schlag Mensch der sich von sowas treffen lässt und rum heult, als wäre es der Untergang des Abendlandes, wenn jemand böse Wörter im ach so zivilisierten Fernsehen sagt.

Das geilste ist, dass jetzt alle so tun als ob es so ein relevanter Skandal wäre und als ob noch irgendwer das MoMa schauen würde. "Aber, aber die armen Kinder die das gehört haben" Eure Kinder haben alle das Internet, kommt mal runter!

Während ihr heult, schauen die sich Videos an, in denen sich irgend ein Russe eine Glühbirne einführt oder Kanye West sich mit dem dritten Reich solidarisiert! Kommt mal klar! Ikkimel kann jetzt mit ihrer (wie gesagt echt beschissenen) Musik auch nicht mehr Schaden anrichten, als der Mist der sonst so im TV und im Netz läuft!

Wenigstens konnten wir uns so an ein paar verkniffenen Spießern ergötzen, die innerlich im Publikum komplett eingehen und überhaupt nicht raffen, was abgeht. Das war total witzig! Ich wünschte sie hätten es direkt im ZDF Fernsehgarten gemacht!

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u/LoschVanWein — 11 hours ago

Ich freue mich schon auf die Lebkuchensaison

Lebkuchen gibt es theoretisch das ganze Jahr im Supermarkt zu kaufen.

Ich freue mich aber sehr auf das riesige Saisonsortiment zur (vor-)Weihnachtszeit.

Leute die sich auch dieses Jahr wieder mal über angeblich verfrüht erschienene Artikel aufregen haben wohl keine anderen Sorgen.

Lasst denen die es mögen doch die Freude.

Muss da jedes Jahr die gleiche Debatte ausbrechen?

Ich mag kein Weihnachten, aber die damit verbundene Schnuckelsaison.

Liebe Genießer Grüße

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u/SevereFennel8725 — 6 hours ago

Windräder machen Lärm

Disclaimer: Ich bin selber der größte Öko, fahre Fahrrad, nutze Solarstrom etc.

Wer sagt dass Windräder Lärm machen würden wird (hier) gerade zu als verrückt abgestempelt. Ich vermute ich mache mich hier auf Reddit sehr unbeliebt, deswegen poste ich es in diesem Sub, bitte beachten dass hier unbeliebte Meinungen gepostet werden sollen.

Ich komme vom Dorf und in unmittelbaren Nähe stehen über 40 Windräder. Einige davon unter 300m entfernt vom Dorf. Viele davon sind ziemlich alt, einige wurden inzwischen ausgetauscht und die neuen sind bis zu 200m hoch. Ich rede hier aber von den alten, mit denen ich meine komplette Kindheit verbracht habe.

Niemand der zwei funktionierende Ohren hat und nicht halb taub ist kann behaupten, dass die Dinger keinen Lärm machen. Ich kann es am besten als ein super tiefes stetes "wufff wufff" beschreiben. Jeder der dort wohnt kennt das natürlich. Es ist kein großer Lärm aber ein stetes tiefes Geräusch, dass natürlich je nach Windlage zu- oder abnimmt und ziemlich unangenehm ist.

Als Bonus: Die Sonne geht hinten den Windrädern unter und abends hatte ich im Zimmer einen Diskoeffekt der in seiner Monotonie dem härtesten Technoclub Konkurrenz macht.

Niemand hat sich da irgendwas eingebildet, ich unterstütze trotzdem Erneuerbare und den Ausbau von Windkraft (aber halt nicht 250m neben Wohngebiete), ich rede nicht von unhörbaren Infraschall etc, sondern ganz konkret hörbaren Geräuschen und jeder der das leugnet und sagt da könne man nichts hören hat definitiv so was von einen an der Waffel.

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u/-_--_--_--_--_-_-_-_ — 11 hours ago

Zone 2 ist für die meisten Freizeitsportler ineffektiv

Mal ein etwas nischigeres Thema.

Zone 2 Training wird ja zumeist als das Nonplusultra für den Aufbau von Fitness empfohlen. Sogar diverse Fitnessapps basieren darauf, dass der Algorithmus diejenigen belohnt, die möglichst viel Zone 2 Training in der Woche absolvieren.

Ich sehe bei dieser Empfehlung jedoch 2 maßgebliche Probleme:

  1. Die meisten Freizeitläufer (und ich rede hier nicht von den ambitionierten Läufern, die 30-50km die Woche abreißen) laufen gar nicht genug, um den maximalen Profit aus Zone 2 Training zu ziehen.

  2. Die wenigsten wissen wirklich, wo ihre Zone 2 ist. Die meisten Fitnessuhren schätzen die Zonen anhand eines bestimmten Systems, das mitunter sehr ungenau sein kann. Hier gibt es nämlich unterschiedliche Berechnungsmethoden, die mitunter stark unterschiedliche Zonenbereiche errechnen.

Wenn du als Freizeitläufer 15-25km die Woche läufst und fitter werden und deine Läufe progressieren willst, würde ich mich nicht dogmatisch an Zone 2 halten. Meiner persönlichen Erfahrung nach habe ich die besten Fortschritte mit einem volumen von 15-25km die Woche gemacht, indem ich größtenteils Tempoläufe in Zone 3-4 gemacht habe und Zone 2 stark reduziert habe. Damit konnte ich meine aerobe Leistung in den letzten Wochen massiv verbessern, wo ich mit striktem Zone 2 Training seit Monaten stagniert habe.

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u/Unleashed94 — 10 hours ago

Polizisten, die sagen, dass es „ihrer Meinung nach verboten ist“ haben in dem Beruf meiner Meinung nach absolut nichts zu suchen. Es sollte absoluter Standard sein, dass Polizisten immer mit den genauen Paragrafen argumentieren und es entsprechend begründen müssen.

Selbst in den alltäglichen Bereichen wie dem Waffengesetz ist es erschreckend wie unwissend die Beamten sind und gar nicht die Architektur des ganzen verstehen. Wozu führt das? Bürger werden mit aufgrund völlig legaler Sachen beschuldigt und müssen dann aufwändig per Anwalt Widerspruch einlegen. Und das OHNE Konsequenzen für die Beamten. Die einfache Lösung: Beamten müssen ihre Entscheidung exakt nach dem Gesetz begründen sollten auch die Kommentare und die wichtigen BKA-Feststellungsbescheide kennen.

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u/Weird-Mistake-4968 — 12 hours ago

Aktienkurse von Techunternehmen sind überbewertet

Die meisten größeren Techunternehmen haben ihre Werte in den letzten Jahren vervielfacht. Das können die doch niemals wert sein und erwirtschaften. Der NASDAQ hat sich in 10 Jahren verfünffacht. Das klingt für mich wie der Börsencrash von 1929.

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u/Puzzled-Revenue9407 — 12 hours ago