
Rezos Statement zu Anni/Mowky
Was sagt ihr zum neuen Statement von Rezo zu Anni theduck?
Mir ist aufgefallen, dass er das Thema Reved ausgeklammert hat.
Ist es zudem nicht eine Straftat, dass er die Sprachnachricht von Anni an Mowky weiterleitete? (Bin kein Anwalt, aber interessiert mich.) Ich fand es etwas schwach, dass er sich erneut so Hintertüren gebastelt hat, wie zum Beispiel, dass er die Hetze gegen Anni nicht angefangen hätte. (Ohne dieses Hintertürchen könnte man sonst ggf. eine Schadenskausalität herleiten) Aber er hat der Hatewelle doch erst journalistische Validität gegeben. Und irgendwie hat mir ein Angebot zur Wiedergutmachung/Schadensersatz gefehlt.
Meiner Meinung hätte er das Statement einfach runterkürzen können auf die Entschuldigung. Und den „Gott ist tot“-Part am Ende rauslassen und in einem neuen Video aufarbeiten.
Grobe Zusammenfassung:
1. Selbstkritik an den damaligen Streams
Rezo reflektiert kritisch sein Verhalten in den fünf Streams, die er vor zwei Jahren zur Thematik um Annie the Duck und Mowky produzierte. Er gesteht ein, dass sein damaliges Vorgehen in vielerlei Hinsicht fehlerhaft war:
Voreingenommenheit: Er gibt zu, nicht ergebnisoffen agiert zu haben und „Bad Faith“ gegenüber Annie gewesen zu sein. Er interpretierte Situationen zu ihrem Nachteil und zweifelte ihre öffentlichen Entschuldigungen an, statt sie anzunehmen.
Fehlende Kommunikation: Er jbezeichnet es als seinen „dümmsten Fehler“, damals nicht das direkte Gespräch mit Annie gesucht zu haben.
Mangelnde journalistische Sorgfalt: Er habe Personen (wie seiner ehemaligen Friseurin) aufgrund von Sympathie und einem „wholesome“ Eindruck fälschlicherweise Glaubwürdigkeit zugeschrieben, was er heute als unprofessionell einstuft.
Doppelmoral: Rezo räumt einen klaren Widerspruch ein; er kritisierte das Herauswühlen alter Clips von Annie, tat dies aber im selben Stream selbst.
2. Die Rolle bei den Zeugenaussagen (Stuhlwurf)
Rezo stellt seine damalige Funktion bei der Veröffentlichung anonymer Zeugenaussagen klar und korrigiert Fehlinterpretationen:
Rollenverständnis: Er wollte lediglich als neutrales Sprachrohr für Zeugen dienen, die anonym bleiben wollten, und nicht als Ermittler oder Richter fungieren. Er räumt ein, dass er dies unzureichend kommuniziert hat und bei den Zuschauern aufgrund seines Rufs als recherchierender Journalist der falsche Eindruck entstand, er würde die Aussagen journalistisch verbürgen.
Eigene Fehler: Er sieht es rückblickend als Fehler an, die Zeugenaussagen überhaupt in dieser Form präsentiert zu haben. Entweder hätte er sie gar nicht thematisieren oder das Thema komplett eigenständig und tiefgreifend recherchieren sollen.
Handwerkliche Fehler:
Er legte zwei deckungsgleiche Zeugenaussagen zusammen, versäumte es aber zu erwähnen, dass die Personen ein Paar waren. Dies erweckte den fälschlichen Eindruck zweier unabhängiger Quellen.
3. Widerlegung der Druckvorwürfe
Rezo weist den Vorwurf zurück, er habe die betroffene Person der „Entjungferungsparty“ unter Druck gesetzt oder sie vor vollendete Tatsachen gestellt.
Prozess der Kontaktaufnahme: Er betont, dass er den Zeugen Zusammenfassungen ihrer Aussagen via WhatsApp zur Abnahme und Änderung zuschickte. Die Entscheidungsgewalt lag bei den Zeugen. Eine Veröffentlichung war explizit an das Okay der betroffenen Person geknüpft; hätte diese abgelehnt, wäre nichts veröffentlicht worden.
Austausch mit Jay Riddle: Rezo gibt an, diese Abläufe und die entsprechenden WhatsApp-Verläufe bereits vorab in einem persönlichen Gespräch mit Jay Riddle geteilt zu haben. Er könne nicht nachvollziehen, warum dies in dessen Videos nicht entsprechend vorkam.
Statement der Betroffenen: Rezo zitiert eine Nachricht der betroffenen Person, in der diese explizit klarstellt, dass sie sich von Rezo (und Mowky) zu keinem Zeitpunkt unter Druck gesetzt fühlte. Sie sei damals sogar froh über seine Hilfe als Interviewer gewesen, um die Situation zu klären. Die nun gegen Rezo verwendeten Nachrichten der Person seien damals in einem Moment der Panik unüberlegt verfasst worden und würden heute völlig aus dem Kontext gerissen als Beweis für Druck missbraucht.
4. Verhältnis zu Mowky und eigene Verantwortung
Manipulation?: Rezo betont, dass er trotz manipulativer Elemente in Mowkys Kommunikation (z.B. das Instrumentalisieren gesellschaftlicher Dynamiken, um ihn zur Mithilfe zu bewegen) nicht „mastermind-mäßig“ manipuliert wurde. Er übernimmt die volle Verantwortung für sein Handeln als erwachsener Mensch.
Kapazitäten: Er erläutert, dass er während der Vorfälle (Mitte 2024) eine extrem schwierige Lebensphase durchlief und eigentlich keine Kapazitäten für die Unterstützung hatte, sich aber dennoch aufgrund eines intrinsischen Verantwortungsgefühls in die Sache ziehen ließ.
Chatbeweise wurden nicht vorgelegt, weil Mowky dies ablehne und er keine Abmahnung kassieren wolle.
Vermittlung von Memos: Rezo gibt zu, Sprachnachrichten von Nella an Mowky weitergeleitet und den Kontakt zwischen ihnen hergestellt zu haben. Er bezeichnet dies als „absolut shitty Verhalten“ und einen Riesenfehler, da man private Nachrichten zwischen Dritten nicht weiterleitet.
Fehlender Kontext: Er betont, dass er zum Zeitpunkt der Weiterleitung den Kontext (z.B. Mowkys öffentliche Aussagen zu ihrem Krankheitsbild) nicht kannte. Dennoch bleibt es sein Fehler, sich überhaupt als „Mittelsmann“ involviert zu haben.
Verhältnis zu Nella: Er betont, dass die Vermittlung auf Nellas Bitte hin geschah. Er nimmt ihr eine missverständliche Äußerung in ihrem Statement nicht übel, da diese nicht abgesprochen war und sie sich bei ihm entschuldigt hatte.
5. Richtigstellung zu Gerüchten (irrelevant für die Entschuldigung)
Rezo war nicht auf der S**-Party.
Rezo und Annie seien nie enge Freunde oder wie Geschwister gewesen, da ihr Kontakt über die Jahre immer weiter eingeschlafen ist.
Rezo ist nicht Mr. Big.
Rezo habe weder etwas mit Anni noch mit Mowky gehabt.
Rezo arbeite insgeheim mit niemandem an irgendwelchen Gegendarstellungs- oder Zerstörungsvideos.
Entgegen der Gerüchte war Rezo noch nie in Ägypten und seine Reise nach Kroatien war ein rein beruflicher Aufenthalt.
Rezo betont ausdrücklich, dass er kein Teil des „Teams Mowky“ ist und auch nie einem „Mowky-Inner-Circle“ oder einer Anti-Annie-Chatgruppe angehörte.
Rezo habe weder das erste noch das zweite Video von Mowky geschnitten.
Sämtliche Theorien, er würde aufgrund seines Stotterns oder seines Beinwippens lügen, weist Rezo als unsinnig zurück und begründet sie mit seinem ADHS und einer persönlichen Historie.
Rezo habe wirklich einen Hörsturz gehabt und war krank.
Rezo sei kein Drahtzieher oder Initiator einer organisierten Kampagne gegen Annie gewesen zu sein.
Rezo bittet seine Zuschauer seinen Gottstatus sterben zu lassen, er sei nicht unfehlbar.
TL;DR:
Rezo entschuldigt sich für wesentliche Fehler im Umgang mit Anni. Er räumt ein, voreingenommen gewesen zu sein, journalistische Standards nicht eingehalten und Anni nie direkt kontaktiert zu haben. Außerdem bezeichnet er das Weiterleiten privater Sprachnachrichten als schweren Fehler.
Die Vorwürfe, Zeugen unter Druck gesetzt zu haben, weist er zurück und verweist auf Nachrichten der Betroffenen, die dies verneinen. Chats mit Mowky veröffentlicht er aus rechtlichen Gründen nicht.
Er übernimmt Verantwortung für sein eigenes Handeln, betont aber, dass er sich nicht von Mowky gesteuert sieht. Das Thema Reved spielt in seinem Statement praktisch keine Rolle.