u/Sappalott

Empfehlungen Hundebett bei Arthrose

Unser Hund ist schon ein bisschen ein älteres Semester und hatte den Großteil seines Lebens an der Kette mit entsprechendem Bewegungsmangel und Schlafplatz nur am harten Boden der Steinhütte verbracht.

Er liegt hier zwar gerne auf seinen verschiedenen Bettchen, steht allerdings meist nach kürzerer Zeit auf und legt sich auf den harten Holz- oder Teppichboden und wir vermuten, dass es daran liegt, dass er auf den zu weichen Betten Schmerzen bekommt.

Orthopädisch ist ja nicht gleich orthopädisch bei den Hundebetten und wir würden gerne nochmal ein anderes Bett versuchen. Habt ihr Empfehlungen für gute, etwas festere, orthopädische Hundebetten? Gerne etwas mit Rand zum Kopf ablegen, vielleicht auch mal mehr donutförmig und superflauschig.

reddit.com
u/Sappalott — 7 days ago

Unsicher bei Trainingsmethoden/gute Trainer

Hallo zusammen,

das wird wahrscheinlich jetzt ein längerer Text, deswegen vorab ein

TLDR: wir sind Ersthundbesitzer und jetzt bei Trainerin Nr. 3 und sind uns nach einem top Start zunehmend unsicher über die Methoden, ob die so ok sind und die Frage wäre, was denn konkret alternative Erziehungsmethoden/Übungen bei einem tauben Hund wären um Aufmerksamkeit/Blickkontakt zu bekommen, Leinengepöbel abzutrainieren und WIE man denn einen guten Trainer findet, ohne jedes mal ~3 oder mehr Stunden zu brauchen und wieder alles übern Haufen zu werfen und ein Training völlig neu zu starten.

Jetzt kommt die Infoflut - ich versuche es so kurz wie möglich zu halten. Danke an alle, die das lesen:

Er ist unser erster Hund, bei uns seit Dezember, ca. 8 Jahre, Terriermix, so gut wie Taub, Ex-Kettenhund, bis auf das Leinengepöbel ein Traumhund wie man ihn sich nur wünschen kann. Lernt sehr schnell und ist ansonsten von Anfang an super problemlos, hinterfrägt aber gerne ein 2. oder 3. mal ob das Kommando wirklich gilt, wenn er auf was nicht so Bock hat. Draußen ist er sehr viel mit dem Kopf nur im Außen, was mit den Übungen der aktuellen Trainerin schon besser wurde. Wenn wir auf andere Hunde treffen, steigt er völlig aus, bellt, hängt in der Leine und ist nicht ansprechbar. Er ist aber im Kontakt (bisher nur Hündinnen der Trainerinnen) nicht böse und akzeptiert ein klares Nein  der anderen Hunde nach dem 1. Mal sofort und nachhaltig.

Wir sind seit Beginn bei Trainern/Hundeschulen, wegen dem Gepöbel. Anfangs war es nur Bellen im Vorbeigehen, wurde mit Hundeschule Nr. 1 aber schlimmer.

Hundeschule Nr. 1: wir sollten mit stark riechenden Leckerlies seinen Blick von den anderen Hunden abwenden, ihn also einfach ablenken. Haben wir versucht, sobald er gepöbelt hat natürlich nichts gegeben. Es wurde zunehmend schlimmer. Trainerin hat die Methode umgestellt zu keine Leckerlis, einfach an der kurzen Leine vorbeigehen und gut zureden/loben (er ist Taub, sie meinte er kriegt das trotzdem mit).

Es wurde so schlimm, dass er schon bei weit entfernten Hunden z.B. über die Straße drüber völlig ausgestiegen ist.

Sind bei dieser Hundeschule dann 1x in einen Sozialisierungskurs und haben sofort danach abgebrochen, weil es so furchtbar war. Alles Hunde, die völlig drüber sind und Probleme mit Artgenossen haben, die ne Stunde auf dem Platz an der Leine herumgeführt werden und alle sollen gut zureden, während die Hunde komplett aussteigen.

Nach dem Abbruch wurde uns eine Gratisstunde mit der Chefin der Hundeschule angeboten - selbes Vorgehen. Einfach positiv bleiben, gehen und gut zureden, laut ihr hat sich das dann schnell erledigt das Thema.  Dem war nicht so.

Hundetrainerin Nr. 2: hatten nur eine Stunde mit ihr. Sie hat immer von Raum geben und Raum nehmen gesprochen, hat sich frontal vor den Hund gestellt und ihn körperlich zurückgedrängt wenn andere Hunde kamen. Wir waren Allgemein wenig überzeugt von ihr und haben und nach der 1. Stunde entschieden weiterzusuchen.

Hundetrainerin Nr. 3: hier sind wir aktuell. Gestartet sind wir mit Körperübungen zur Co-Regulation, damit er draußen mehr zur Ruhe kommt, wir sollten die meiste Zeit an der kurzen Leine (er ist doppelt gesichert an Halsband und Geschirr) mit ihm gehen und ihn auch während er kurz geht mit dem Halsband davon abhalten zu schnüffeln usw. damit er lernt kurze Leine = wir gehen jetzt und "ich muss mich um nix kümmern, nicht links, nicht rechts schauen".

Wir haben dann jetzt mit Übungen zur Leinenführigkeit gestartet und da kam dann meine Unsicherheit der Trainerin gegenüber auf. Die Übungen sehen so aus, dass wir den Hund parallel zu unserem Bein ausrichten, wir haben mit Minischritten begonnen und gesteigert. Er soll sich an uns orientieren, mit uns gehen und stoppen. Das ist ihm über lockeres "Gezubbel" an der Leine gezeigt worden, wenn er entweder nicht losgegangen oder gestoppt hat.

Soweit meinem Gefühl nach auch ok.

Letztes Mal ging es darum, die Übung auszuweiten, nach ein paar Schritten dann hinter den Hund gehen und er soll sich zu uns umdrehen. Tut er das nicht, wieder an der Leine zubbeln. Aber die Trainerin meinte aber dann letztes Mal, dass wir allgemein bestimmter mit ihm sein müssen, dass ihm klar signalisiert wird, dass wir es ernst meinen. Sprich wir sollten fester an der Leine ruckeln, damit es kein "sanftes anklingeln" ist, sondern ein bestimmtes "hey, ich will das ernsthaft von dir".

Sie meinte dann auch recht klar, dass wir uns überlegen sollen, ob wir bei dem ganzen mitgehen und Bescheid geben. Sie hätte Bedenken, dass wenn wir nicht bestimmt genug sind mit dem Gezubbel und der Hund "abhärtet" und es immer mehr Ruck an der Leine bräuchte und sie uns irgendwann dann nicht mehr helfen kann.

Ich bin mir nun sehr unsicher was die Methode betrifft, weiß aber ehrlich gesagt auch nicht wie das Training anders aussehen sollt. Dass wir die Leine als "verlängerten Finger" bei ihm verwenden, weil er taub ist, finde ich an sich ok. Habe aber gemischte Gefühle, weil ich gelesen habe, dass Leinenruck veraltet ist und ich nicht wirklich abschätzen kann, wann denn der Leinenruck beginnt und ob das Gezubbel noch ok ist.

Gleichzeitig eben die massive Verschlechterung mit der Hundeschule, in der es nur positive Bestärkung und gut Zureden gab und ich nicht sehe, wie wir das so in den Griff kriegen und ihm auch klar machen können, dass er hören soll/muss.

Wir sind nun einfach allgemein verunsichert. Man liest immer von Vertrauen aufbauen, konsequent sein bei der Erziehung, usw. - aber wie sieht das denn nun genau aus in diesen Situationen und in diesen Übungen? Wie bin ich konsequent ohne an der Leine zu rucken? Wie mache ich ohne Leinenruck/gezubbel oder wegziehen dem tauben Hund klar, dass wenn er z.B. gerade an der Seite schnüffel/iwas aufleckt, dass er das nicht soll, also abbreche, wenn kein Augenkontakt da ist und er nix hört?

Wie seht ihr die Trainingsmethoden unserer aktuellen Trainerin?

reddit.com
u/Sappalott — 3 months ago