u/Scary_Entrepreneur19

Wie macht ihr Gruppentherapie?

Hey ich bin frisch approbierte Psychotherapeutin nach dem neuen System und arbeite in einer Rehaklinik. Dort habe ich eine Bezugsgruppe, weiß jedoch nicht so recht, wie ich diese gestalten soll.

Ich habe es als Themenoffene Gruppe probiert. Das hat anfangs auch echt gut geklappt aber momentan ist die Dynamik einfach schwierig. Wie geht ihr damit um, wenn kein Thema kommt?

Habt ihr Tipps oder Ideen, wie man Patienten dazu motiviert, ein Thema in die Gruppe zu bringen?

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u/Scary_Entrepreneur19 — 18 hours ago

Psychotherapeutin in Rehaklinik: Ist diese Arbeitsbelastung normal oder liegt es an mir?

Ich arbeite in einer psychosomatischen Rehaklinik und weiß nicht, wie es mir da gehen soll...

Ich bin nach dem neuen System approbiert. Es ist so unglaublich schwer einen Job zu finden, Klinikplätze sind heiß begehrt und allgemein sieht die Situation momentan eher mau aus auf dem Arbeitsmarkt. Daher war ich sehr glücklich, eine Stelle in der Nähe von zu Hsuse gefunden zu haben.

Ich habe dort vor 5 Monaten angefangen. Der Einstieg war schon furchtbar: ohne Einarbeitung, in der ersten Woche drei Aufnahmen ohne vorher nur eine Aufnahme gesehen zu haben, keine Hilfe, alle permanent überarbeitet und alle reden schlecht von der Klinik. Dementsprechend war ich damals schockiert und wollte sofort wieder gehen (hab nur leider bis jetzt nichts anderes gefunden).

Ich empfinde die Arbeit als überfordernd. Man wird bombardiert mit Aufgaben. Ich arbeite 40h und soll 14 Patienten betreuen. Allein das finde ich schon unglaublich viel. Meistens liege ich aber drüber und habe so 15 bis 16 Patienten. Damit komme ich einfach überhaupt nicht zurecht. Zudem diese ganze Bürokratie, Doku, Briefe, Anträge, Diagnostik,... Es ist so viel. Ich muss jeden Tag länger arbeiten um nur mit dem ganzen Berichtswesen hinterher zu kommen. Ich merke, die Arbeit am Patienten macht mir schon Spaß, aber in diesem Umfang kann ich keine gute Arbeit gewährleisten. Irgendwo bleibt dann einfach was auf der Strecke.

Durch diese Zustände weiß ich auch nicht, ob ich die Weiterbildung zur Fachpsychotherapeutin machen möchte. Ich möchte gerne einen entspannteren Job, allerdings weiß ich auch, dass es mit der Weiterbildung in Zukunft nicht leichter wird und man vermutlich extreme Probleme haben wird, wo einen Klinikplatz wie ich jetzt habe zu finden...

Ich weiß nicht, ob es an mir liegt. Scheinbar kommen alle anderen damit so viel besser zurecht als ich. Ich habe schon mit dem Chef gesprochen und gefragt, ob ich eventuell weniger Patienten haben könnte da ich überfordert bin. War ihm egal.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen und wie geht ihr mit der Arbeitslast um?

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