
u/ShameRepulsive1177

Meine Psychologin hat nach meiner Geschichte geweint – wann habt ihr gemerkt, dass eure Kindheit nicht normal war?
Nachdem ich Mutter geworden bin, hat sich mein Blick auf meine eigene Kindheit extrem verändert. Dinge, die ich früher irgendwie als „normal“ abgespeichert oder einfach verdrängt hatte, habe ich plötzlich ganz anders gesehen.
Deshalb bin ich zu einer Psychologin gegangen, weil ich meine Kindheit aufarbeiten wollte.
Ich habe ihr einfach erzählt, wie ich aufgewachsen bin und was damals alles passiert ist. Sie hatte zu dem Zeitpunkt ungefähr 35 Jahre Berufserfahrung. Also wirklich jemand, von dem man denkt, dass sie schon sehr viel gehört und gesehen hat.
Am Ende unseres Gesprächs hatte sie Tränen in den Augen, fing selbst an zu weinen und hat mich in den Arm genommen.
Dieser Moment ist mir bis heute im Kopf geblieben. Nicht, weil ich stolz darauf bin, dass meine Geschichte jemanden zum Weinen gebracht hat. Sondern weil mir in diesem Moment zum ersten Mal richtig bewusst wurde: Vielleicht war das, was ich als Kind erlebt habe, tatsächlich nicht „normal“.
Kennt jemand von euch so einen Moment? Dass euch erst durch die Reaktion einer anderen Person klar wurde, wie heftig bestimmte Dinge aus eurer Kindheit eigentlich waren?
Hat jemand den Schritt von Berlin (oder einer Großstadt) an die Ostsee gewagt – bereut oder nie wieder zurück?
Hallo zusammen,
mich würde eure persönliche Erfahrung interessieren.
Wir sind eine vierköpfige Familie mit zwei kleinen Kindern und wohnen aktuell in Berlin. In letzter Zeit wächst bei uns immer mehr der Wunsch, Berlin hinter uns zu lassen und an die Ostsee zu ziehen – am liebsten in eine kleinere Stadt oder sogar ein Dorf.
Wir wünschen uns mehr Ruhe, Natur, Platz für die Kinder und insgesamt eine bessere Lebensqualität.
Hat jemand von euch diesen Schritt gemacht?
Bereut ihr den Umzug oder war es die beste Entscheidung?
Was hat euch überrascht – positiv oder negativ?
Wie ist es mit dem Anschluss finden, Schulen, Ärzten und dem Alltag?
Vermisst ihr das Stadtleben oder überwiegen die Vorteile?
Ich freue mich über ehrliche Erfahrungsberichte – egal ob positiv oder negativ. 😊
Bevor ich mit Haunting Adeline anfange, wollte ich mal nachfragen: Lohnt sich Satans Affair? Ich bin inzwischen bei etwa 30 % und weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob ich weiterlesen soll. Wird es im weiteren Verlauf besser oder bleibt der Stil so?
„Ist mir egal, ICH habe es erlaubt“ – Nachbar lässt Kind zwischen Autos Fußball spielen
Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit gemeinschaftlichem Parkplatz (Hausverwaltung). Direkt vor den Häusern 14–16 ist der Parkplatz — also wirklich zwischen den Autos.
Gestern spielte dort ein Junge Fußball und hat mehrfach Autos mit dem Ball getroffen. Ein Nachbar hat ihn schon freundlich gefragt, ob das auf einem Parkplatz wirklich eine gute Idee ist. Wurde ignoriert, er hat einfach weitergemacht.
Heute Morgen war es wieder dasselbe. Mein Mann ist mit unseren Kindern raus und der Junge spielte erneut Fußball zwischen den Autos. Wieder wurden Fahrzeuge getroffen, diesmal auch unser Auto. Mein Mann hat dann ruhig gesagt, dass der Parkplatz kein Fußballplatz ist und er sich bitte einen anderen Platz zum Spielen suchen soll. Außerdem ist Ballspielen dort laut Hausverwaltung sowieso verboten.
Daraufhin kam der Vater des Jungen raus und fing direkt an, meinen Mann anzuschreien, was ihm einfalle, mit seinem Sohn zu reden oder ihn „vom Platz zu verweisen“. Mein Mann blieb freundlich und erklärte nochmal, dass Ballspielen dort verboten ist und unser Auto getroffen wurde.
Antwort des Vaters:
„Ist mir egal, ICH habe es ihm erlaubt.“
Und auf den Hinweis mit unserem Auto:
„Ich kauf dir ein neues.“
Ich verstehe wirklich nicht, wie man so respektlos und egoistisch sein kann. Niemand sagt etwas gegen spielende Kinder — aber vielleicht einfach nicht Fußball mitten auf einem Parkplatz voller Autos?
(Ihr Auto steht übrigens auf einem anderen Parkplatz gegenüber und da spielt keiner Fußball)
Bin ich zu empfindlich oder würdet ihr euch darüber auch aufregen?