u/Spaculat0r

Master-Eignungsgespräch an der eigenen Hochschule nicht bestanden, wie würdet ihr weitermachen?

Hallo zusammen,

ich hätte gern eure Einschätzung, wie ich jetzt am sinnvollsten weitermache.

Ich habe meinen BWL-Bachelor an der Hochschule München abgeschlossen (Schnitt 1,9, Schwerpunkte Finance und International) und mich danach für einen Master an derselben Hochschule beworben, Studienrichtung mit Innovationsschwerpunkt. Die Auswahl lief über ein Eignungsgespräch. Thematisch passt das eigentlich gut zu mir: Meine Bachelorarbeit war über KI in der Innovationsberatung, dazu hatte ich ein Praktikum in der Innovations- und Startup-Abteilung eines Unternehmens.

Die formalen Voraussetzungen (Note, ECTS, LP in VWL/Mathematik) hatte ich alle erfüllt, es lag also allein am Gespräch. Im Ablehnungsbescheid steht keine konkrete Begründung, nur dass ich das Eignungsverfahren nicht bestanden habe.

Beim Masterbüro habe ich bereits um Begründung und Akteneinsicht gebeten. Jetzt überlege ich, wie es weitergeht, und würde mich über Erfahrungen freuen:

Hat jemand von euch schon mal ein Master-Eignungsgespräch nicht bestanden, und wie ist es danach bei euch weitergegangen?

Lohnt es sich bei so einem Gespräch überhaupt, Akteneinsicht zu verlangen oder rechtlich vorzugehen, oder ist das eher verlorene Zeit?

Würdet ihr euch nächstes Jahr an derselben Hochschule nochmal bewerben (ein zweiter Versuch ist erlaubt), oder eher gleich an eine andere Uni ausweichen, etwa den BWL-Master an der LMU?

Und was sollte ich dann machen die nächste Zeit? Ich würde ja dann praktisch vor dem (unerwarteten) Berufseinstieg, für den ich mich ehrlicherweise noch nicht bereit fühle.

Danke euch für jeden Tipp.

TL;DR: BWL-Bachelor (1,9) an der Hochschule München, dort im Master-Eignungsgespräch durchgefallen, obwohl formal alles gepasst hat und das Thema gut passt. Frage mich, ob sich Akteneinsicht oder der Rechtsweg lohnt oder ob ich lieber nächstes Jahr erneut oder an einer anderen Uni ansetze.

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u/Spaculat0r — 5 hours ago