u/Steuern-Einheuser

Jahresabschluss für Kapitalgesellschaft - Steuerberater fragt nach Marktfeedback

Hallo zusammen,
ich bin Steuerberater und bekomme in letzter Zeit immer häufiger mit, dass in der Branche eine Kluft entsteht. Zum Einen gibt es mittlerweile Anbieter, die versprechen - mehr oder weniger automatisiert - Jahresabschlüsse von Kapitalgesellschaften zum Fixpreis von wenigen hundert € anzufertigen und zum Anderen ploppen überall vermeintliche "Steuergurus" auf, die die klassische Steuerberatung diskreditieren (Stichworte in dem Zusammenhang fallen: Steuerverwalter, verlängerter Arm des Finanzamts / usw. usf.).
Mir gehts jetzt eigentlich nicht darum, ob solche Aussagen sachlich korrekt sind (sind sie nicht), sondern darum, dass ja - aus Sicht der Mandanten - ein Bedarf danach da sein muss. Also einerseits nach "mehr Beratung / Gestaltung", andererseits aber auch nach "niedrigeren Honoraren". Dass beides nicht Hand in Hand geht, ist eigentlich klar. Aber es muss ja irgendwo ein Grundgefühl umgehen, dass der Steuerberater zu viel für seine Arbeit nimmt.
Aber ich würde mich dem Thema einfach gerne mal mit Zahlen und Fakten näheren (auch, um ggf. das eigene Marktangebot überdenken zu können). Es geht mir jetzt vorrangig erstmal um Gesellschafter-Geschäftsführer kleiner Kapitalgesellschaften. Ich denke hier an die Ein-Mann-GmbH/UG aus dem Beratungsbereich (Software/Consulting/Coaching/Handwerk/Dienstleistung generell) mit einem Jahresumsatz von vielleicht 50-250k. Davon gibt es haufenweise, ich selbst betreue etwa 30-50 Stück in der Größenordnung. Die steuerliche Situation ist oft nicht besonders komplex, gleichwohl gibt es natürlich einiges zu beachten und mir stellt sich einfach die Frage, was wäre eurer Meinung nach ein faires Honorar für den Jahresabschluss?
Danke vorab für Eure Antworten und ich bin sehr gespannt, ob man am Ende eine Art Pauschalpreis festlegen könnte, der genau für solche Fälle von vielen als "fair" wahrgenommen wird.  

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u/Steuern-Einheuser — 1 day ago