u/StrikingSomewhere632

Warum sind Hörspiele und TV-Folgen unterschiedlich?

Mein Beispiel: Bibi Blocksberg und Bibi und Tina

Die Hörspiel-Geschichten hat sich jemand ausgedacht und eingesprochen. Warum werden die Geschichten dann nicht als Zeichentrick ausgestrahlt, sondern andere Geschichten?!

Und wenn es doch so ist, wie zB bei Bibi und den Weihnachtsmännern, dann gibt es mehrere Abweichungen in der Handlung.

Wären die Hörspiel Handlungen zu langweilig oder kompliziert in Zeichentrick umzusetzen oder andersherum, die Zeichentrickfolgen als Hörspiel aufzunehmen?

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Keiner kann mit meiner Erkrankung umgehen, aber ich MUSS ES

Ich bin Anfang 30, schwer erkrankt, bis auf Toilettengänge bettgebunden und es geht eher immer weiter bergab.

Ich muss mit Schmerzen leben, ohne Ablenkung, ohne Hobbys, habe meine Gesundheit, viele Freunde, meinen Job, meine Zukunft, einfach alles verloren. Ich kann nicht mal Musik hören oder so. Und das seit mehreren Jahren.

Es regt mich SO AUF, dass ich mir in der verbleibenden Zeit Gedanken über das Verhalten von anderen Menschen mache. Klar könnte man sagen „denk an dich, denk nicht so viel darüber nach“ - aber was soll ich denn sonst tun?

Mein Vater zB meidet komplett mich zu sehen oder mit mir zu sprechen, weil er „damit nicht umgehen kann“.

Meine Geschwister sind auch so. Sie wollen mich „so in Erinnerung behalten wie ich war“ und ihre „Freizeit genießen“, weshalb sie sich nur an Feiertagen melden.

Meine Mutter sagt immer, wenn’s mir nicht gut geht „Ach (Name)…“ Oder „was machst du denn…“, aber meistens weint sie einfach und dann muss ich sie trösten. Sie erzählt dann immer wie es ist, wenn andere Menschen sie darauf ansprechen und wie schwierig ihr Leben ist usw…

Einige Freunde oder Kollegen haben sich direkt von Anfang nie wieder gemeldet.

Und eigentlich gute Freunde meiden, seitdem es mir richtig mies geht, auch den Kontakt, weil sie es „nicht mit ansehen können“. Oder sind einfach ehrlich und sagen dass sie nicht damit umgehen können und mich nicht mehr sehen.

Und was ist das ERGEBNIS? Dass KEINER an meiner Seite ist und ich das alles alleine durchmache und die anderen noch trösten muss.

Weil ich zeitnah keine Therapie erhalte überlege ich sogar, ob ich mir privat eine Therapie bezahle, nur um zu lernen, wie ich mit meinen Mitmenschen umgehen kann, obwohl ich gar kein Geld dafür habe und schwer krank bin. Und das kotzt mich einfach an.

Ich sage meinem Gegenüber so oft „du musst nichts zu mir sagen, erzähl einfach wie es dir geht“ - aber das wird auch nicht gemacht, weil niemand von seinem banalen Leben erzählen möchte im Gegensatz zu meinem (O-Ton).

Oft sage ich auch sowas wie „du kannst auch sagen, wenn du überfordert bist“ - aber diese Aussage wird eben gar nicht gemacht, sondern die Überforderung wird durch Ignorieren ausgedrückt.

Wenn man das so liest könnte man vllt meinen, dass ich kein angenehmer Mensch wäre, aber so ist es nicht. Ich wurde immer dafür geschätzt wie sensibel ich bin, gut zuhöre, an alle denke, so „erdend“ auf andere wirke, man sich immer auf mich verlassen kann oÄ. Ich wüsste nicht, dass ich jemals etwas Böses oder Gemeines getan hätte, ich habe niemals jemanden angezickt, beleidigt oder wäre unzuverlässig gewesen. Vielleicht bin ich einfach der langweiligste Mensch auf Erden und mache keinen Unterschied wenn ich fehle?

Ich weiß nicht, es regt mich einfach auf, ich möchte wissen woran ich bin und keine letzte Energie mehr für die tausend Grübeleien verschwenden.

Wäre es denn zu viel verlangt, dass sich zB jemand mal hinsetzt und googlet „wie gehe ich mit schwer erkrankten Menschen um“? Ich würde das zumindest machen.

Und ich HASSE es übrigens auch wie die Pest, wenn mir alle paar Wochen gesagt wird „also ich könnte das ja nicht“. ICH KANN ES AUCH NICHT!!!! Aber ich muss, weil…was ist die Alternative? Kann sich sicher jeder denken. Und wenn ich dann mit diesem Thema anfange ist sowieso Land unter. Da kann keiner drüber reden.

Also bleibe am Ende nur ich und vllt irgendeine Therapeutin oder Therapeut übrig, mit dem ich noch reden kann. Oder vllt andere Betroffene im Internet, aber das ist nicht immer das Gleiche wie ein persönlicher Kontakt. Die Co-Regulation durch Nähe sollte man nicht unterschätzen…

Und wenn ich dann wider Erwarten gesund werden sollte, erwarten alle dass ich wieder so bin wie früher? Im Leben nicht.
Und wenn’s das war, dann braucht wirklich keiner traurig sein, weil man hätte noch Zeit mit mir verbringen können.

Ich will nicht dass das traurig klingt oder armselig. Ich bin einfach nur so so so WÜTEND über diese Situation.

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u/StrikingSomewhere632 — 5 days ago

Krankentransport?

Ich habe schweres ME/CFS und POTS, bin 23,5 h pro Tag bettgebunden und war seit Monaten nicht vor der Tür, auch Rollstuhl ist für mich unangenehm/kaum möglich, wenn dann nur ganz kurz.

Aufgrund von Abwesenheit meiner Pflegeperson muss ich vorübergehend zu meinen Eltern ziehen, allerdings sind das fast 2 h Autofahrt.

Eigentlich ist das für mich gar nicht vorstellbar, aber es kommen keine anderen Möglichkeiten für die Pflege in Frage.

Im Auto ist es mit dem Hinlegen unsicher und schwierig, ich habe heute erfahren, dass man über Umwege die angesparten Pflegesachleistungen des Pflegegrades für einen Krankentransport nutzen könnte.

Was meint ihr, sollte ich das machen? Ich habe Angst vor Stigmatisierung durch die Mitarbeiter, die die Erkrankung evtl. nicht kennen und sonst womöglich nur ältere Menschen transportieren? Und ich weiß auch nicht, wie angenehm oder unangenehm das Ganze ist. Hat jemand einen Tipp für mich? Ich habe die Hoffnung, dass der Crash durch die liegende und abgeschirmtere Fahrt weniger schlimm ausfällt.

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u/StrikingSomewhere632 — 7 days ago