Ambulante hausärztliche Versorgung und die "ME/CFS-Bubble"
Ich habe in meiner aktuellen Tätigkeit nahezu keinen Kontakt zu ME/CFS, verfolge aber am Rande die aktuellen Diskussionen und Forschungsansätze, was dazu führt, dass mir in den sozialen Medien ständig die Posts von ME/CFS-Aktivist_innen angezeigt werden. In den allermeisten Fällen fallen mir die Posts unangenehm auf, weil von Hausärzt_innen eine Art Sonderbehandlung und Wunderheilung mit off-label Medikation erwartet wird (häufig ohne dass eine fundierte Diagnose existiert) und jeder Widerspruch mit Harassment wie unter dem Link abgebildet beantwortet wird. (https://x.com/i/status/2057429139741650960)
Wie erleben diejenigen von euch in der ambulanten Versorgung das? Habt ihr viele Patient_innen mit ME/CFS? Wie gesichert ist die Diagnose? Wie hoch ist der Mehraufwand und ist das ambulant zu leisten?