Umstieg von Industrie zu Pflege
Ich arbeite in der Industrie und überlege in die Pflege zu wechseln (in Österreich). Der Antrieb ist mannigfaltig. Unter anderem weiß ich aus meiner Zivildienst Zeit, dass ich gerne mit Menschen arbeite. Zum anderen habe ich die Bildschirmarbeit satt und finde, die derzeitige Entwicklung was AI anbelangt etwas befremdlich (eine Entmenschlichung mMn).
Ich bin Anfang 40, verdiene derzeit ca. 100k brutto im Jahr (ca. 4500 netto im Monat, 14x), habe keine Kinder und kann meine Fixkosten durchaus hinunter schrauben.
Von Freunden und Bekannten (DGKP, Ärzte), höre ich sehr widersprüchliche Meinungen. Von "deine Lebensqualität wird sich massiv verschlechtern" bis hin zu "Nach 20 Jahren im IT Projektmanagement ist die Pflege eine sinnstiftende Arbeit und mir geht es insgesamt besser".
Ich hab kein Problem mit 12h Schichten (bei Nachtschichten bin ich mir nicht so sicher) und sehe durchaus Vorteile auch mal zu anderen Zeiten bzw. geblockt frei zu haben. Ich könnte mir z.B. eine psychiatrische Abteilung sehr gut vorstellen. In meiner Zivi Zeit hatte ich in dem Umfeld gearbeitet und ich bin damals sehr gut mit den jeweiligen Klienten ausgekommen.
Eine Sonderaubildung in dem Alter wäre nicht realistisch höre ich immer wieder. D.h. ich muss wahrscheinlich deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.
Der Arbeitsort wäre idealerweise Wien.
Habt Ihr Erfahrungen mit einem Umstieg in die Pflege? Was sind Eure Meinungen dazu?