



Ich war spazieren.
Das Wetter war schön.
Ich hab 'ne Gadze gesehen
Die Gadze hat gemiaut
Die Gadze kam für streichelein
Ich setzte mich auf Bordkante
Die Gadze sprang mir in den Schoss
Ich fing an Gadze zu streicheln
Gadze fing an zu Schnurren
Ich schloss die Augen
Für eine Zeit waren dort nur ich und Gadze
Kein Stress, keine Gedanken
Nur sanftes Fell und Schnurren von Gadze, murmeln des Brunnens, rauscheln von Blätter, undeitliches Gespräch irgendwo auf die Strasse...
Ein schöner Moment in dem alles war genau so wie es sein soll
Dann musste ich weiter
Ich verabschiede mich von Gadze
Wir gehen unsere eigene Wege
Das Leben ist ausnahmsweise schön
Eine Theorie die mir während der Diskussion über Prädestination in Sinn gekommen: was ist wenn alles ist schon fest vordefiniert, aber alle mögliche "Schicksale" existieren gleichzeitig, und wenn wir eine Entscheidung treffen, dann "springen" wir in andere Realität, wo die Zukunft diese Entscheidung enthält? Aber was ist wenn es möglicherweise nur "wir" sind, die dieser "Sprung" aus unsere "Realität" ins andere machen? Und so von einer Moment nach dem Anderen sind wir ganz allein, umgeben von wildfremde Menschen, die nur so aussegen als ob die uns bekannt sind... Fremde Eltern, fremde Kinder, fremde Freunde und Geliebte, fremde Katzen... lebenslange Einsamkeit...
Und jetzt gehe ich schlafen