u/Unusual-Adagio-4766

▲ 18 r/mecfs+1 crossposts

Ich fühle mich so nutzlos und hoffnungslos.

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Hallo liebe Community,

Dies ist mein erster Reddit Post und ich Versuche euch einen übersichtlichen Abriss zu geben, wie es bei mir überhaupt angefangen hat, um mich etwas besser zu verstehen.

Es ist leider sehr lang geworden, tut mir leid.

Begonnen hat me Cfs bei mir im Juni 2024.

Ich konnte von einem auf den anderen Tag, nicht mehr laufen, da ich solch extreme Nervenschmerzen in den Füßen bekommen habe, das jede Berührung weh tat wie ein kleiner Messerstich.

Um auf Toilette zu gehen, brauche ich einen Rollstuhl mit Elektroantrieb.

Außerdem war ich so grippeähnlich erschöpft, dass ich ausschließlich im Bett gelegen bin.

Nach vielen Monaten Ärztesuche, habe ich im August 2024 einen Platz in der Uniklinik bekommen, wo verschiedene Tests gemacht worden sind und mir am Ende ein Schmerzmedikament verschrieben worden ist.

Nach dem Klinikaufenthalt war ich anschließend bis Anfang Oktober 2024 in einer Jugendreha, wo ich das Schmerzmedikament Stück für Stück eingeschlichen habe und dort auch schließlich am Rollator laufen konnte.

Als ich wieder nach Hause kam, dauerte es widerrum bis Mitte 2025, bis ich am Rollator sicher laufen konnte, die schmerzen weniger wurden und es mit der Erschöpfung ein wenig besser geworden ist.

Schließlich habe ich die Wiedereingliederung gestartet in meine Teilzeit Ausbildung im Juni und ab September 25, konnte ich wieder meine 30 h die Woche arbeiten.

Jedoch war es so, dass ich nach jedem Arbeitstag so sehr erschöpft gewesen bin, dass ich 3-4 Stunden im Bett liegen musste, auf der Bauchseite, um danach überhaupt noch wenigstens eine Stunde Freizeit zu haben, weil danach es bereits Zeit gewesen ist zum schlafen.

Jetzt habe ich im Mai 2026 eine magenblutung gehabt, wobei ich 5 Tage stationär ins Krankenhaus musste.

Seitdem ist es von den Fußschmerzen so schlimm wie nie zuvor.

Die Erschöpfung ist, v.a. durch neue Medikamente und deren nebenwirkungen, als tagsüber punktuell das ich teilweise 1-2 mal am Tag für ne Stunde tagsüber schlafen muss.

Ansonsten bin ich komplett ans Bett gebunden, kann nur am Handy irgendwas machen und da mein Krankengeldanspruch ausläuft, hilft mir meine Mutter dabei Arbeitslosengeld 1 zu beantragen, sodass ich das nächste Jahr auf jeden Fall abgesichert bin finanziell (da ich Zuhause wohne belaufen sich meine monatlichen Fixkosten nur auf 300€ MTL). .

Meine Chefin und meine Firma unterstützen mich jedoch vollkommen und stehen geschlossen hinter mir und helfen mir wo es geht. Da bin ich wirklich unfassbar dankbar dass ich bei so einem verständnisvollen und hilfsbereitem Arbeitgeber bin.

Mein Ausbildungsvertrag läuft jetzt erstmal noch weiter, in der Hoffnung dass sich mein Zustand vllt verbessert und ich hoffentlich bis November meine Zwischenprüfung antreten kann.

Sollte jedoch sich mein Zustand nicht verbessern, wird's wenn's richtig schlecht ausgeht, wohl auf eine Erwerbsminderungsrente bei mir hinauslaufen und ich könnte vielleicht, wenn's nie besser wird, nie mehr arbeiten.

Ich fühle mich deshalb einfach so nutzlos Zuhause. Ich kann niemanden helfen, meine Eltern verpflegen und versorgen mich, da ich auch Pflegegrad 4 habe und ich kann nichts zurückgeben und das frisst mich auf.

Ich würde liebend gerne meine Traumausbildung weitermachen, aber mein Körper kann nicht. Ich fühle mich wie gefangen im eigenen Körper.

Zudem sind seit einigen Wochen Suizidgedanken dazugekommen, weil ich mich so nutzlos und wie eine Last fühle.

Jedoch habe ich mich bereits meinen Eltern geöffnet und sie helfen mir und wir reden oft.

Vielleicht kann mir ja jemand hier noch ein wenig weiterhelfen oder Mut machen.

Ihr könnt jederzeit fragen stellen oder mich auch per PN anschreiben. Ich bin für jede Hilfe unendlich dankbar.

Danke bereits jetzt.

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u/Unusual-Adagio-4766 — 5 days ago