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Baumeister-Angebot bekommen – Apothekerpreis oder ist das 2026 einfach so? (152 m², 641k brutto
▲ 10 r/Hausbau

Baumeister-Angebot bekommen – Apothekerpreis oder ist das 2026 einfach so? (152 m², 641k brutto

Hallo zusammen,

wir planen einen eingeschossigen Bungalow in Niederösterreich und haben von einem regionalen Baumeister ein "schlüsselfertig"-Angebot bekommen. Wie schätzt ihr die Preise ein?

**Eckdaten:**

* Bungalow, 152 m² Wohnnutzfläche (182 m² verbaut), Ziegelmassiv (Porotherm 50 cm), Walmdach
* Nebengebäude (Flachdach, 21 m² Nutzfläche) mit Technik- und Abstellraum
* Überdachte Terrasse, FBH + Luft/Wasser-WP
* Pool 7,0 × 3,5 m (enthalten, wird vermutlich gestrichen)

**Kosten (netto):**

* Baustellengemeinkosten: 12.338 €
* Erdarbeiten: 17.432 €
* Fundamentplatte: 36.202 €
* Rohbau EG Wohnhaus: 99.371 €
* Kamin: 4.637 €
* Nebengebäude: 21.567 €
* Terrasse: 8.040 €
* Fassade (WDVS): 43.709 €
* Glattstriche: 1.922 €
* Pool: 27.976 €
* Kanal/Schächte/Grabarbeiten: 21.731 €
* Dach Wohnhaus: 43.831 €
* Flachdach Nebengebäude: 10.523 €
* Fenster, Türen, Beschattung: 48.071 €
* Installateur (inkl. WP + FBH): 53.123 €
* Elektro: 34.069 €
* Maler: 12.660 €
* Fliesenleger: 16.439 €
* Bodenleger: 13.800 €
* Innentüren: 7.136 €

**Gesamt netto: 534.576 € / brutto: 641.492 €**

**Nicht enthalten** (kommt sicher dazu): Aushub-Abtransport und Deponie, Außenanlagen (Pflaster, Zaun, Garten), Küche, Möbel.

Ohne Pool wären wir bei ca. 613k brutto.

**Meine Fragen:**

  1. Wie schätzt ihr das Preisniveau ein? Positionen, die euch auffallen (zu teuer / fair)?
  2. Wir überlegen, nur den Rohbau inkl. Dach an den Baumeister zu vergeben und den Rest selbst zu vergeben. Hat das jemand gemacht – wie viel Ersparnis war realistisch drin?
  3. Erfahrungswerte, was die Aushub-Entsorgung bei so einem Projekt kostet?

Danke euch!

u/Visible-Cress1328 — 14 hours ago
▲ 74 r/Hausbau

Nachbarin droht mit mutwilliger Verzögerung beim Bau – Wie würdet ihr hier vorgehen?

Hi Leute,
ich brauche mal kurz euren Rat zu einem ziemlich verfahrenen Nachbarschaftskonflikt bei unserem Bauvorhaben. Da es mir eher um die Verhandlungstaktik und das beste Vorgehen geht, ist das Thema wahrscheinlich für alle aus Deutschland und Österreich interessant, die schon mal gebaut haben.
Kurz zur Vorgeschichte: Wir haben vor kurzem unseren Einreichplan für einen Bungalow beim Bauamt abgegeben. Vorab war alles mit der Baubehörde geklärt – der Plan ist zu 100 % rechtskonform, hält alle Grenzabstände, Höhen, Abstandsflächen usw. exakt ein. Wir sind den Nachbarn eh schon entgegengekommen, weil wir ursprünglich zweistöckig direkt neben ihr Haus bauen wollten, uns dann aber für den Bungalow weiter hinten im Garten entschieden haben.
Ich habe den Nachbarn den Plan vorab nicht hergezeigt, sondern direkt eingereicht. Wollte das einfach schnell beim Amt liegen haben, damit das Verfahren läuft. Im Nachhinein vielleicht ein Fehler, aber gut. Wenn sie eh blockieren will, war es vielleicht auch besser, gleich Fakten zu schaffen.
Jetzt zum eigentlichen Problem: Nahe der Grundstücksgrenze ist ein Nebengebäude mit 2,70 m Höhe geplant. Die Nachbarn haben im 1. Stock ein Küchenfenster, von dem aus sie genau auf unser Grundstück schauen. Das Nebengebäude würde dieses Fenster jetzt etwa zur Hälfte verdecken.
Wir haben ihnen den Plan nach der Einreichung gezeigt und die Stimmung ist komplett gekippt. Die Nachbarin fordert jetzt vehement, dass wir das Gebäude um 1,5 bis 2 Meter verschieben, damit ihr gewohnter Ausblick frei bleibt.
Sie weiß mittlerweile zwar, dass unser Plan legal ist (es gibt ja kein Recht auf freie Aussicht über das Nachbargrundstück), aber ihre Ansage ist jetzt: Sie will, dass das Ding im Plan versetzt wird, weil sie meint, die Baufirma baut das sonst später fix nicht einfach anders als eingereicht (was ja wegen dem Schwarzbau-Risiko auch stimmt). Wenn wir nicht komplett neu zeichnen und neu einreichen, unterschreibt sie nicht und legt beim offiziellen Verfahren Einspruch ein. Sie hat eiskalt gedroht, das Verfahren mit allen Mitteln und Instanzen mutwillig über Jahre in die Länge zu ziehen, auch wenn sie am Ende verliert. Unser Ziel ist eigentlich der Baubeginn im Herbst.
Mir ist die genaue Position von dem Nebengebäude ehrlicherweise ziemlich egal. Ich würde es ihr zuliebe verschieben, um den Frieden zu wahren.
Eigentlich will ich aber auf keinen Fall den Bauantrag komplett zurückziehen und neu einreichen, weil der Herbst als Baustart sonst Geschichte ist. Vor allem, weil unser Planer schon für eine winzige Änderung im Vorfeld drei Wochen gebraucht hat.

Hier stehe ich jetzt vor der Frage, wie ich weiter vorgehe, und habe folgende harte Lösung in der Hinterhand:
Wenn sie sich komplett querlegt und verzögert, könnte ich das Nebengebäude im laufenden Verfahren ganz aus dem Bauantrag herausnehmen (damit das Haupthaus im Herbst ohne Probleme genehmigt wird). Stattdessen setze ich ihr dann im Sommer eine absolut genehmigungs- und anzeigefreie Hütte (bis 10 m²) direkt vor die Nase. Die darf man bei uns legal bis zu 3 Meter hoch in den Grenzabstand stellen – ganz ohne Bauamt und ohne ihr Mitspracherecht.
Das Ergebnis für ihr Fenster wäre am Ende also noch schlechter (Sicht komplett weg und das Ding wäre sogar noch höher), während ich bei einer gütlichen Einigung ja eigentlich bereit wäre, ihr das Fenster freizuhalten.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen und welche Optionen seht ihr sonst noch?
• Würdet ihr voll auf Konfrontation gehen und ihr das Szenario mit der genehmigungsfreien 3-Meter-Hütte direkt im nächsten Gespräch als Konsequenz an den Kopf werfen, damit sie merkt, dass sie bei einer Blockade so oder so verliert?
• Gibt es noch andere strategische Wege oder rechtliche Kniffe, wie man die Kuh vom Eis kriegt, ohne den Baustart im Herbst durch eine komplette Neu-Einreichung zu gefährden?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen!

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u/Visible-Cress1328 — 2 months ago