u/YasMai

[Offiziell] Wuppertaler SV verpflichtet Tim Schneider als Cheftrainer
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[Offiziell] Wuppertaler SV verpflichtet Tim Schneider als Cheftrainer


Der Wuppertaler SV hat die Position des Cheftrainers neu besetzt: Tim Schneider übernimmt ab der kommenden Saison die  sportlicheVerantwortung an der Seitenlinie im Stadion am Zoo.

Der 44-Jährige wechselt vom VfB Hilden zum WSV, mit dem er in der abgelaufenen Saison den Meistertitel in der Oberliga erreichte und den Aufstieg in die Regionalliga realisierte. In den vergangenen Jahren hat sich Schneider durch seine kontinuierliche Arbeit, seine fachliche Kompetenz sowie seine Entwicklung von  Spielern einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Tim Schneider war der absolute Wunschkandidat des Wuppertaler SV für die vakante Position des Cheftrainers. Der Verein hat sich nach intensiven Gesprächen frühzeitig und bewusst für ihn entschieden. In den Entscheidungsprozess war auch der neue Sportvorstand bereits eingebunden, dessen offizielle Vorstellung zeitnah erfolgen wird.

Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und auf Kontinuität sowie nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Trainerteam und den Verantwortlichen soll eine Mannschaft geformt werden, die durch Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und eine klare spielerische Identität überzeugt.

„Der Wuppertaler SV hat eine besondere Strahlkraft und ein enormes Potenzial. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr klar und vertrauensvoll. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Verein etwas aufzubauen und die Mannschaft intensiv auf die kommende Saison vorzubereiten“, so Tim Schneider.

Mit der Verpflichtung des neuen Cheftrainers setzt der WSV ein erstes, bewusstes Signal für die kommende Entwicklung. Die Kaderplanung für die neue Saison läuft bereits und wird in den kommenden Wochen weiter konkretisiert.

Der Wuppertaler SV heißt Tim Schneider herzlich willkommen und wünscht ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.

Quelle: Wuppertaler Sportverein e.V.

wsv1954.de
u/YasMai — 1 day ago

Fußball: WSV: Neuer Chefcoach und Sportlicher Leiter im Anflug

Wuppertal · Läuft alles nach Plan, will der künftige Fußball-Oberligist Wuppertaler SV am Donnerstag (11. Juni 2026), spätestens aber am Freitag seinen neuen Cheftrainer sowie den neuen Sportlichen Leiter vorstellen.

„Die Verträge werden gerade aufgesetzt. Wir hoffen, dass wir sie dann bis morgen Abend unterschrieben zurückhaben“, bestätigte der Verwaltungsratsvorsitzende Dirk Polick am Dienstagnachmittag (9. Juni) auf Anfrage der Wuppertaler Rundschau.

Es habe „viele Bewerbungen“ gegeben. Aus mehreren ins Auge gefassten Kandidaten hätten sich dann die beiden Ausgewählten herauskristallisiert. Dass es sich dabei – die Rundschau berichtete mehrfach – um Tim Schneider als Trainer und Lennart Strufe als Sportlicher Leiter handelt, dazu will sich Polick weiterhin noch nicht äußern. Nur allgemein: Mit einem der Kandidaten sei man schon länger im Gespräch.

Das führe auch dazu, dass auch mit Blick auf Spielerverpflichtungen natürlich schon Gespräche geführt und konkrete Schritte eingeleitet worden seien. „Momentan läuft vieles gleichzeitig und wird jetzt zusammengeführt“, erklärt Polick an.

Das gelte auch für die Frage nach dem Trikotsponsor. Ob es das Unternehmen „greeny+“ mit Sitz in Deutschland und der Schweiz bleibt, ist offen. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von „greeny+“ ist WSV-Finanzvorstand D. Jochen Leonhardt. Der Trainingsauftakt soll Ende Juni oder Anfang Juli stattfinden. Das werde, wie auch die weiteren Testspiele, von den dann sportlich Verantwortlichen festgelegt.

Dass Tim Schneider trotz des Aufstiegs mit dem VfB Hilden in die Regionalliga den Club verlässt, steht schon seit März fest. Die Rundschau hatte ihn bereits Mitte Mai als Kandidaten genannt. Am Sonntag hatte der 44-Jährige mit seiner Mannschaft durch ein 1:1 beim SC St. Tönis die Oberliga-Meisterschaft unter Dach und Dach, da Konkurrent Germania Ratingen 0:2 in Monheim verlor.

Seine Zukunft hatte Schneider, der in Remscheid wohnt und in Hilden zeitweise mit Marc Bach (aktueller Leiter des WSV-Nachwuchszentrums) zusammengearbeitet hatte, anschließend offen gelassen. Die Rheinische Post zitierte Schneider mit den Worten, er habe „mehrere Optionen“ und „es könne sein, dass sich in dieser Woche schon etwas entscheidet“. Keinesfalls auszuschließen, dass es zugunsten des WSV ist.

wuppertaler-rundschau.de
u/YasMai — 2 days ago

Tim Schneider nach Aufstieg zum Wuppertaler SV? „Habe mehrere Optionen!“

Nach dem Aufstieg mit dem VfB Hilden in die Regionalliga West bricht für Trainer Tim Schneider ein neues Kapitel an. Und eine weitere Vereinslegende hängt die Schuhe an den Nagel.

Der VfB Hilden steigt als Meister der Oberliga Niederrhein in die Regionalliga West auf. Für Kapitän Fabian zur Linden und Trainer Tim Schneider endet die Zeit im Verein dennoch.

zur Linden ist wohl jemand, den man guten Gewissens als Vereinslegende bezeichnen kann. Denn aus der eigenen Jugend startete er in der Saison 2011/12 bereits für den VfB Hilden. Nach 15 Jahren beendet er seine aktive Laufbahn – mit dem Aufstieg in die Regionalliga West.

„Wenn ich überlege, dass ich damals als junger Kerl mit dem Verein in die Landesliga aufgestiegen bin und jetzt als etwas älterer Kerl den Verein mit dem Aufstieg in die Regionalliga verlasse – das ist geil, das ist das, was ein Amateursportler will“, blickt der Verteidiger voller Stolz auf seine Laufbahn zurück.

So ganz realisiert hat er das allerdings noch nicht: „Das wird sich erst in den nächsten Tagen auf der Couch ergeben. Dann werde ich mich freuen, dass ich kein Training habe – oder traurig sein“, schließt zur Linden seine Aussage mit einem Lachen.

Nach 15 Jahren: Abschied mit lachendem und weinendem Auge

Doch zu dem lachenden Auge gesellt sich „natürlich auch viel Wehmut, ganz klar. Aber: Die Laufbahn zu beenden, war meine ganz rationale Entscheidung. Die fühlt sich auch absolut richtig an. Gleichwohl tut es natürlich weh. Ich habe den Fußball gelebt. Ich will nicht wissen, wie viele Geburtstage und Feiern ich abgesagt habe und wie oft ich auf der Arbeit jemanden gesucht habe, der für mich einspringt.“

Ebenfalls nicht mit in die Regionalliga gehen wird Trainer Tim Schneider, für den nach 191 Spielen und sechs Spielzeiten die Zeit beim VfB Hilden ebenfalls enden wird. Der aber konnte sich nach einer emotionalen Vorwoche und dem „Gänsehautmoment“ gegen den 1. FC Monheim dieses Mal einfach nur freuen.

>Tim Schneider

„Der Aufstieg bedeutet mir nach meiner Zeit hier einfach sehr viel. Vom Co-Trainer der zweiten zum Oberligameister als Trainer mit der ersten Mannschaft – besser konnte man das Drehbuch nicht schreiben“, blickt Schneider auf eine bewegte Zeit zurück. „Jetzt können beide Teams feiern, denn St. Tönis hat mit Eintracht Frankfurt einen tollen Gegner zugelost bekommen.“

Doch wie geht es für Schneider weiter? Zuletzt wurde der Trainer mit Regionalligaabsteiger Wuppertaler SV in Verbindung gebracht – das wollte er weder bestätigen noch dementieren. „Ich habe mehrere Optionen. Das betrifft gar nicht nur den Fußball, vielleicht habe ich auch einfach mehr Zeit für Familie und den Beruf. Ich muss schauen, wie viel Energie ich noch habe. Aber ich werde mich relativ schnell entscheiden. Und wenn ich mich entscheide, weiterzumachen, wird mein Herz uneingeschränkt dem Fußball gehören.“

reviersport.de
u/YasMai — 4 days ago

Nach erfolgreicher Trainersuche - Sportchef kommt von einem Bundesliga-Klub

Beim Wuppertaler SV könnte in den nächsten Tagen Vollzug gemeldet und sowohl ein neuer Trainer als auch Sportchef vorgestellt werden.

Beim Wuppertaler SV nehmen die Planungen für die kommende Oberliga-Saison 2026/2027 immer konkretere Formen an.

Nachdem RevierSport bereits berichtete, dass Tim Schneider, der aktuell noch mit dem VfB Hilden um den Aufstieg in die Regionalliga West kämpft, vor einem Engagement als neuer Cheftrainer am Zoo steht, hat diese Redaktion nun weitere Informationen zur künftigen sportlichen Führung erhalten: Demnach soll Lennart Strufe die vakante Position des Sportchefs übernehmen.

Der 36-Jährige ist in Wuppertal kein Unbekannter. Bereits vor rund zehn Jahren war Strufe für den WSV tätig und sammelte damals Erfahrungen in unterschiedlichen Funktionen. Neben seiner Arbeit als Jugendtrainer war er auch im Marketing des Traditionsvereins aktiv, ehe ihn sein beruflicher Weg in den Profifußball führte. Als Assistent arbeitete er unter anderem unter dem damaligen U19-Coach Dennis Brinkmann.

Von Wuppertal wechselte Strufe zur TSG Hoffenheim, wo er wertvolle Einblicke in die Strukturen eines Bundesligisten erhielt. Anschließend arbeitete er für den SSV Jahn Regensburg, bevor er zuletzt als Scout beim 1. FC Köln tätig war.

Nun könnte es für Strufe, der beim WSV einst auch die U17-Mannschaft trainierte, zu einer Rückkehr an die alte Wirkungsstätte kommen. Strufe würde dann vom Scout beim Bundesligisten 1. FC Köln zum Sportchef beim Oberligisten Wuppertaler SV aufsteigen - persönlich gesehen, darf man hier wohl über einen Job-Aufstieg sprechen.

Strufe soll dann künftig die sportlichen Geschicke des Wuppertaler SV verantworten und gemeinsam mit dem voraussichtlichen neuen Trainer Tim Schneider die Kaderplanung für die Saison 2026/27 vorantreiben.

Dirk Polick, Chef des Verwaltungsrats beim Wuppertaler SV, sagte am Dienstagabend (2. Juni 2026) gegenüber der "Wuppertaler Rundschau" zur Trainersuche: "Aktuell muss ein letzter Schritt folgen, damit wir an die Öffentlichkeit gehen können. Dieser fehlt leider noch."

Mit Strufe muss der WSV noch die letzten Details klären und Schneider sich noch auf das letzte Spiel als Hilden-Coach fokussieren. Zu Beginn der nächsten Woche könnte das Duo Strufe/Schneider dann an der Hubertusallee offiziell vorgestellt werden.

reviersport.de
u/YasMai — 7 days ago

WSV empfängt Borussia Mönchengladbach im Stadion am Zoo

WSV empfängt Borussia Mönchengladbach im Stadion am Zoo

Der Wuppertaler SV kann das erste Testspiel der Sommervorbereitung offiziell bekanntgeben: Am Samstag, den 18. Juli 2026, empfängt der WSV den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Stadion am Zoo. Anstoß der Begegnung ist um 14:00 Uhr.

Mit Borussia Mönchengladbach gastiert ein attraktiver Gegner aus der Bundesliga in Wuppertal. Für den WSV bietet die Partie eine hervorragende Gelegenheit, sich im Rahmen der Vorbereitung mit einem hochklassigen Gegner zu messen und den Fans bereits frühzeitig einen sportlichen Höhepunkt in der Sommerpause zu präsentieren.

Der Vorverkauf für das Testspiel startet morgen um 9:00 Uhr online. Ab der kommenden Woche sind Tickets zudem auf der Geschäftsstelle im Stadion am Zoo sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Ticketpreise:

Sitzplatz

Haupttribüne:

  • Vollzahler: 18 Euro
  • Ermäßigt: 16 Euro
  • Kinder: 10 Euro

Gegengearde:

  • Vollzahler: 16 Euro
  • Ermäßigt: 14 Euro
  • Kinder: 8 Euro

Stehplatz

  • Vollzahler: 10 Euro
  • Ermäßigt: 7 Euro
  • Kinder: 5 Euro

Familienkarten

  • 1 Erwachsener + 2 Kinder: 25 Euro
  • 2 Erwachsene + 2 Kinder: 33 Euro

An der Tageskasse wird ein Zuschlag von 2 Euro erhoben.

VIP-Tickets können per E-Mail unter m.schleicher@wuppertalersv.com angefragt werden.

Der Wuppertaler SV freut sich auf zahlreiche Zuschauer und ein stimmungsvolles Fußballfest im Stadion am Zoo.

wsv1954.de
u/YasMai — 10 days ago

Kein Trainer, kein Sportchef, kein Spieler - Ziel steht: "Oberes Drittel"

Beim Wuppertaler SV wird noch an den Personalentscheidungen gefeilt. Unabhängig davon steht das Ziel für die kommende Oberliga-Saison 2026/2027.

Beim Wuppertaler SV laufen die Planungen für die kommende Oberliga-Saison weiter auf Hochtouren. Zwar verschiebt sich die Vorstellung der neuen sportlichen Leitung noch um einige Tage, doch Verwaltungsratsvorsitzender Dirk Polick zeigt sich weiterhin optimistisch.

„Es wird noch ein paar Tage dauern, weil im Rahmen der Feinabstimmung noch ein paar Kleinigkeiten zu klären sind“, erklärte Polick gegenüber der "Wuppertaler Rundschau". Spätestens bis Mittwoch vor dem Feiertag soll die neue sportliche Führung offiziell präsentiert werden.

RevierSport hakte am Freitag (29. Mai) noch einmal bei Polick nach. Er sagte zur Trainer- und Sportchefsuche: "Wir haben sowohl einen Trainer- als auch einen Sportchefkandidaten. Wir wollten beide Personalien eigentlich am Freitag und Dach und Fach bringen. Aber manchmal verschieben sich im Fußball die Dinge. Wie heißt es so schön: Letzte Details müssen noch geklärt werden. Aber das sollte schon alles funktionieren."

Nach RevierSport-Informationen waren zuletzt als Trainer Marc Bach und Ismail Jaroui (beide eigener Nachwuchs) im Gespräch. Als Sportchef Tom Welz (Fortuna Düsseldorf) und Denis Huckestein (1. FC Köln).

Trotz des späten Zeitpunkts sieht Polick keinen Grund zur Sorge. Der WSV befinde sich zwar im Vergleich zu anderen Vereinen spät in der Kaderplanung, allerdings gebe es weiterhin viele interessante Spieler auf dem Markt.

Fakt ist aber auch: Stand - Freitag, 29. Mai 2026 - hat der Wuppertaler SV noch keinen einzigen Spieler unter Vertrag. "Ja, das kann ich bestätigen. Aktuell sind aber viele Spieler auf dem Markt, die auch gerne zu uns wechseln würden. Wir werden das alles mit dem neuen Trainer und Sportchef angehen. Ich kann auch verraten, dass aus dem Abstiegskader wohl zwei Spieler weiter bei uns bleiben. Das werden wir aber auch erst kommunizieren, wenn alles unterschrieben ist", verrät Policj.

Bis zum Trainingsstart Ende Juni soll daher ein möglichst konkurrenzfähiger Kader zusammengestellt werden.

>Dirk Polick

Auch wenn Vorstand Ludger Kineke zuletzt betont hatte, dass der direkte Wiederaufstieg nicht zwingend das erklärte Ziel sei, formuliert Polick durchaus ambitionierte Vorstellungen. Der WSV wolle eine Mannschaft aufbauen, die in der Oberliga im oberen Drittel mitspielt – im Idealfall sogar unter den ersten fünf Teams landet. Gleichzeitig warnt er davor, die Liga zu unterschätzen.

Polick meinte zur Zielsetzung in der "Wuppertaler Rundschau": "Wir möchten eine ambitionierte Truppe zusammenstellen, die im oberen Drittel mitmischt, bestenfalls unter den ersten Fünf. Was am Ende dann herauskommt, wird sich zeigen. Man muss sehen, wie schnell sich die Spieler finden und eine Einheit bilden. Klar ist aber, dass wir nicht ,La Paloma‘ spielen. Auch in der Oberliga gibt es viele ambitionierte Mannschaften, und Partien gegen den WSV werden da besondere Duelle."

Finanziell muss der Verein allerdings kleinere Brötchen backen. Nachdem sich viele Unternehmen aktuell noch zurückhaltend zeigen, wird der Etat künftig deutlich unter den bisherigen 700.000 Euro aus Regionalliga-Zeiten liegen. Dennoch zeigt sich Polick kämpferisch. Man führe zahlreiche Gespräche und müsse nun zunächst selbst in Vorleistung treten.

RevierSport berichtete zuletzt immer wieder über finanzielle Probleme des WSV - auch bei den aktuellen Partnern soll der WSV mit den Zahlungen in Verzug sein. "Es gab in der Vergangenheit durchaus Probleme. Aber wir sind auch hier in guten Gesprächen und haben einen sehr guten Plan ausgearbeitet. Wir sind da sehr guter Dinge", erklärt Polick. Er ergänzte: "Insolvenz? Nein, das ist bei uns überhaupt kein Thema!"

reviersport.de
u/YasMai — 12 days ago

Großes Schulterzucken in Wuppertal

Eine Stadt fällt in eine Schockstarre. Der Abstieg des ranghöchsten Fußballklubs, der zugleich ein wichtiger Werbeträger ist, trifft den Verein, die Fans, die Wirtschaft und die Politik bis ins Mark. Die Diskussion über die Schuldigen läuft ebenso wie die über die Frage, wie es auf dem schnellsten Weg wieder nach oben geht. Soweit der Blick nach Düsseldorf, wo Fortuna Düsseldorf am letzten Spieltag aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga gestürzt ist.

In Wuppertal stellt sich die Lage ganz anders dar. Der Wuppertaler SV ist nun fünftklassig. Die verbliebenen Fans diskutieren zwar ebenfalls. Größtenteils ist in der Stadt aber lediglich ein Schulterzucken wahrzunehmen. Es passt ins Bild der vergangenen Jahre und Jahrzehnte, dass hier aus der Wirtschaft und der Politik keinerlei Stellungnahmen zu vernehmen sind.
Während WSV-intern erst einmal zwischen Vorstand und Verwaltungsrat die Machtbefugnisse besprochen werden mussten, nachdem der eigentlich nur als Kontrollgremium fungierende Verwaltungsrat die eigentlich als beschlossene Sache geltende Verpflichtung von Stephan Küsters als Sportlichen Leiter verhindert hatte, hat WSV-Vorstand Ludger Kineke die Reißleine gezogen. Der von vielen erwartete und geforderte direkte Wiederaufstieg sei „nicht zwingend“ das Saisonziel. „Wir wollen eine stabile und langfristig sich entwickelnde Mannschaft bilden.“

Die Aussage ist zum jetzigen Zeitpunkt taktisch zumindest nicht unklug. Die Kassen sind alles andere als voll. Ein Etat, der einen realistischen Aufstiegskampf etwa gegen die SSVg Velbert oder den KFC Uerdingenerwarten ließe, ist jedenfalls momentan nicht vorhanden. Man habe, so der Verwaltungsratsvorsitzende Dirk Polick, statt Küsters „einen interessanten jungen Menschen im Visier, mit dem wir in die Zukunft blicken möchten“.
Ohne Hilfe von außen bleibt es schwierig
Natürlich weiß auch Polick, wie leer das Stadion und damit die Kasse sein wird, sollte der WSV mit dem VfL Jüchen/Garzweiler um Platz zehn kämpfen. Umgekehrt wären die Ränge voller als zuletzt, würde die Mannschaft ganz oben mitspielen. In der Oberliga Niederrhein war der WSV übrigens schon von 2013 bis 2016. Es musste viel Geld her, um wieder aufzusteigen. Ein Jugendkonzept allein hilft da heutzutage wenig. Die besten Talente sind in den U-Mannschaften.

Doch letztlich ist das alles zweitrangig, es geht um Grundsätzliches: Wenn Wuppertal einen ambitionierten Fußballklub haben will, muss sich viel ändern. Die vereinsinternen Strukturen, aber auch die Unterstützung von außen. „Dabei würden 20 Unternehmen reichen, die jeweils 50.000 Euro geben und dafür beispielsweise einen Wirtschaftsrat bilden, um einen Etat-Grundstein zu legen“, hatte ich im Dezember 2024 nach dem Tod von Friedhelm Rungekommentiert. Der Einwand, der Wirtschaft gehe es nicht gut, zählt nicht. Andernorts klappt es.
Wuppertaler Firmen geben sehr viel Geld für Kultur und Soziales. Das ist absolut lobenswert und sollte sich keinesfalls ändern. Eigentlich wäre jetzt der Zeitpunkt optimal, um beim WSV mit wenig Geld etwas Neues aufzubauen. Doch seien wir ehrlich: Der WSV hat meist von Enthusiasten wie Dieter Buchmüller und Friedhelm Runge gelebt. Diese Zeiten sind vorbei, ebenso die drei Jahre in der Bundesliga.
Ganz offensichtlich besteht kein Interesse, einen Profifußballverein in der Stadt zu haben. Das sollte man dann ganz unaufgeregt akzeptieren. Ebenso, dass das Bergische Land kein Standort für Profisport ist - und sich deshalb keine Szenen wie in Düsseldorf abspielen.

fupa.net
u/YasMai — 18 days ago

Bei Fortuna Düsseldorf im Gespräch? Amin Bouzraa verlässt den WSV

Amin Bouzraa machte trotz des Abstiegs des Wuppertaler SV auf sich aufmerksam. Einige Vereine aus dem In- und Ausland haben bereits Interesse bekundet.

Nach zehn Jahren in der Regionalliga West stieg der Wuppertaler SV in die Oberliga Niederrhein ab. Der Klub wird sich neu orientieren müssen - auch, weil viele Spieler den Verein verlassen werden.

Dazu gehört auch Amin Bouzraa. Der Offensivspieler und der WSV gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege. Es ist ein Abschied, der Bouzraa nicht leichtfällt: „Es fällt mir nicht leicht, weil die Fans mir trotz des Abstiegs nochmal ihr Lob ausgesprochen haben, weil ich nie aufgegeben habe.“

Dennoch war bereits vor der Saison klar, dass Bouzraa nur zu halten sein würde, wenn es in der Regionalliga West weitergeht: „Mein Vertrag hätte sich bei einem Klassenerhalt automatisch verlängert“, sagte er im Gespräch mit RevierSport.

Trotz des sportlichen Misserfolgs seines Vereins wusste Amin Bouzraa in der abgelaufenen Saison auf sich aufmerksam zu machen. Dem variabel einsetzbaren Offensivspieler, der sowohl über außen als auch im Zentrum spielen kann, gelangen fünf Tore und zwei Assists in der Regionalliga West. Hinzu kamen vier Vorlagen im Niederrheinpokal.

Am wohlsten fühlt sich Bouzraa auf den Außenbahnen - entweder als Flügel- oder Schienenspieler. Vor allem dort kann er seine Stärken am besten ausspielen. Der 23-Jährige ist pfeilschnell und sucht mit Ball gerne das Eins-gegen-Eins. Laut internen Angaben wurde er bereits mit 36 km/h gemessen – ein absoluter Topwert.

Diese Qualitäten ließen bereits einige Interessenten aufhorchen, wie diese Redaktion erfuhr. Nach Informationen von RevierSport haben bereits mehrere Klubs aus der Regionalliga und der 3. Liga ihr Interesse an dem Offensivspieler bekundet. Außerdem traten Vereine aus der zweiten polnischen und niederländischen Liga an Bouzraa heran.

Auch Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf soll sich angeblich mit dem 23-Jährigen beschäftigen. Ähnlich wie beim Wuppertaler SV steht auch die Fortuna nach dem Abstieg und zahlreichen Abgängen vor einem größeren Umbruch. Bouzraas Profil könnte zur Fortuna passen. Der 23-Jährige überzeugte in Wuppertal immer wieder mit seiner Mentalität und großen Laufbereitschaft.

Eine Entscheidung über seine Zukunft hat Bouzraa allerdings noch nicht getroffen: „Meine Zukunft ist noch offen. Ich höre mir alles an.“ Vor allem seine sportliche Perspektive ist dem Flügelflitzer wichtig, wie er betonte: „Für mich ist wichtig, dass mein nächster Schritt ein erfolgreicher für beide Parteien wird.“

reviersport.de
u/YasMai — 18 days ago

TSV Steinbach Haiger verpflichtet Levin Müller

„Die Gespräche mit Levin und seinem Berater waren top. Ich freue mich, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat, da er auch einige Anfragen aus der Regionalliga West hatte. Er hat eine gute Ausbildung bei Borussia Dortmund genossen. In Wuppertal hat er die ganze Zeit auf der Außenbahn gespielt, wir planen ihn aber auch für das Zentrum ein. Levin ist ein sehr kreativer Spieler, beidfüßig, technisch stark und hat großes Entwicklungspotenzial. Seine Art und Weise Fußball zu spielen passt sehr gut zu unserer Spielidee. Er wird hier die Zeit bekommen, um sich bei uns weiterzuentwickeln“, sagt Sportdirektor Joseph Laumann über den Neuzugang des TSV Steinbach Haiger.

Der beidfüßig technisch stark veranlagte 23-Jährige ist sowohl zentral in der Verteidigung, als auch auf beiden Außenbahnen defensiv und wie offensiv einsetzbar. In seinen zwei Spielzeiten an der Wupper, absolvierte der gebürtige Dortmunder 64 Pflichtspiele. Dem 1,87 Meter-Mann gelangen in dieser Zeit zwei Tore und sieben Vorlagen.

Levin Müller stammt aus der Jugend des SC Obersprockhövel. Anschließend spielte er in der Jugend von Borussia Dortmund, bevor er zur TSG Sprockhövel wechselte. 2024 führte der Weg des flexibel einsetzbaren Akteurs zum Wuppertaler SV.

„Ich freue mich sehr beim TSV unterschrieben zu haben. Die guten Gespräche mit den Verantwortlichen und die Qualität der Mannschaft waren für mich ausschlaggebend für eine Zusammenarbeit. Ich freue mich sehr, unter Top-Bedingungen und einem ruhigen Umfeld sportlich und menschlich weiterzuentwickeln“, sagt Müllerzu seiner neuen Aufgabe im nördlichen Lahn-Dill-Kreis.

fupa.net
u/YasMai — 20 days ago

Wuppertaler SV - plötzlich ist da nichts mehr

Keine Spieler mehr, Trainer und Sportliche Leitung weg - beim Wuppertaler SV steht nach dem Regionalliga-Abstieg kein Stein mehr auf dem anderen.

Von Olaf Jansen

Dem Wuppertaler SV steht kein schöner Sommer bevor. Der extrem bittere Abstieg aus der Regionalliga West hinunter in die fünfte Liga, die Oberliga Niederrhein, war ebenso ärgerlich wie vermeidbar. Immerhin hätte nach dem Zwangsabstieg von Fortuna Düsseldorfs 2. Mannschaft sogar Platz 16 gereicht, um die Regionalliga zu halten - doch selbst das schaffte der WSV unter Trainer Mike Wunderlich nicht.

Ein einziger Sieg gelang von Februar bis zum letzten Spieltag - da zog sogar der kleine SC Wiedenbrück noch am Traditionsklub vorbei und blieb in der Liga.

Spieler, Trainer und Sportliche Leitung weg

Und der WSV? Der steht vor einem Scherbenhaufen. Kein Spieler des Teams hat ein Arbeitspapier für die Oberliga, Trainer Wunderlich wurde ebenso der Laufpass gegeben wie schon Sportchef Gaetano Manno zuvor und jüngst dem Sportlichen Berater Stephan Küsters. Der komplette sportliche Bereich muss neu aufgestellt werden - für eine Liga, aus der man natürlich so schnell wie nur irgend möglich wieder herauskommen möchte. Oder muss.

Eine Mammut-Aufgabe für die Vereins-Verantwortlichen um Chef Ludger Kineke. Der Steuerberater und Rechtsanwalt räumt die schwierige Lage des Klubs im Gespräch mit wdr.de unumwunden ein: "Der Abstieg war sicherlich ein negativer Schlusspunkt und vielleicht symptomatisch für eine missratene Saison. Es geht für uns jetzt darum, so schnell wie möglich eine oder mehrere Personen zu installieren, die die Planung für die kommende Saison angeht und die Dinge dann auch umsetzt."

Wuppertaler SV steht vor XXL-Umbruch

Oberliga Niederrhein - kein Selbstgänger

Dabei hat es die Oberliga Niederrhein, deren Saison noch nicht beendet ist, in sich. Der sofortige Wiederaufstieg ist keineswegs ein Selbstläufer. Auch die SpVg Velbert ist abgestiegen, es finden sich zudem Konkurrenten wie der KFC Uerdingen, VfB Hilden und Germania Ratingen, die allesamt die Regionalliga fest im Visier haben und von denen einer schon diesmal aufsteigen wird. Hinzu kommt die SpVg Schonnebeck - die jedes Jahr so etwas wie ein Hecht im Karpfenteich der Liga ist.

Ein Trainer muss her, ein Sportlicher Leiter und dann natürlich Spieler. Kineke findet, dass der Abstieg auch der Beginn etwas ganz Neues sein könnte: "Der WSV ist nicht nur ein Fußballverein, definiert sich keineswegs nur über die 1. Fußballmannschaft der Männer. Wir haben eine starke Jugendabteilung, eine starke Frauenabteilung, hinzu kommen etliche andere Sportarten. Ich wünsche mir, dass wir in Zukunft unsere Jugendspieler besser in die 1. Mannschaft integrieren und den regionalen Gedanken schärfen."

"Sofortiger Wiederaufstieg kein Muss"

Also sollen eher günstig Spieler aus dem Umland geholt werden, statt teure, aber erfahrenere Akteure aus dem Profifußball? "Genau", sagt Kineke, "es ist auch so, dass ein sofortiger Wiederaufstieg bei uns kein Muss ist. Es geht darum, den Verein neu aufzustellen. Auch finanziell übrigens."

Bekanntlich hat der WSV nach dem Tod des langjährigen Sponsors und Gönners Friedhelm Runde Ende 2024 seinen wichtigsten Geldgeber verloren. Seither versucht man beim WSV, das entstandene Loch durch die Aquise kleinerer Unterstützer zu stopfen.

Kineke als Türenöffner?

Dabei spielt der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Kineke, der schon seit vielen Jahren im Wuppertaler Stadtrat sitzt, naturgemäß eine Schlüsselrolle. Er soll seine Beziehungen nutzen, um dem WSV auch finanziell wieder auf die Beine zu helfen. "Die Dinge sind ganz gut angelaufen", sagt Kineke über diesen Bereich. "Wir sind aber immer noch in der Stabilisierungsphase, die ihre Zeit dauert."

Zeit, die der WSV im Hinblick auf die kommende Saison nicht hat. "Wir stellen gerade den Haushalt auf, sparen dabei an allen Ecken und Enden", berichtet Kineke.

"Müssen in die Gänge kommen"

Sicher ist derzeit, dass die 1. Mannschaft auch im Amateurfußballbereich weiterhin in dem großen, altehrwürdigen Stadion am Zoo spielen wird. "Das ist WSV-DNA, da gehen wir nicht weg, auch wenn es ziemlich kostspielig für uns ist", sagt Kineke, der ansonsten ganz genau weiß: "Jetzt muss erst einmal eine neue Sportliche Leitung her. Und die muss dann möglichst schnell in die Gänge kommen."

Unsere Quellen:

  • Interview mit Ludger Kineke
  • Online-Magazin "Reviersport"
  • Homepage Wuppertaler SV
www1.wdr.de
u/YasMai — 22 days ago

Nach dem Abstieg: WSV will zunächst „grundsätzliche Fragen“ klären

Von Jörn Koldehoff

Dabei steht besonders die Verpflichtung eines Trainers und eines Sportchefs im Vordergrund, nachdem die Zusammenarbeit mit Chefcoach Mike Wunderlich (ist nach Rundschau-Informationen in Gesprächen mit einem bekannten Proficlub) und dem bisherigen Berater Stephan Küsters nach Angaben des Verwaltungsratsvorsitzenden Dirk Polick nicht fortgesetzt wird (die Rundschau berichtete). Die Saison startet zwar erst Mitte August, allzu lange soll die Kaderzusammenstellung aber nicht herausgeschoben werden.

Zunächst einmal geht es jedoch um Übergeordnetes. „Wir sind mit dem Verwaltungsrat übereingekommen, dass wir am Mittwoch grundsätzliche Fragen zur weiteren Vorgehensweise und zur Saisonplanung diskutieren“, erklärte Vorstandsmitglied Ludger Kineke gegenüber der Rundschau. Welches Gremium ist federführend beim sportlichen Tagesgeschäft? „Darüber besteht Klarheit“, sagt Kineke. Die sei, wie in der Satzung festgelegt, der Vorstand. Ein weiteres Thema dürften der Etat und die damit verbundene Zielsetzung sein.

War zuletzt auch der Name Marc Bach regelmäßig im und rund um das Stadion am Zoo zu hören, wenn es um eine Führungsposition ging, ist das Thema abgehakt. „Es ehrt mich, wenn man meint, ich sei der Richtige. Aber meine jetzige Aufgabe als Leiter des Nachwuchszentrums macht mir unheimlich viel Spaß. Wir haben Strukturen geschaffen, die funktionieren, und sind mitten in der Kaderplanung. Da wäre es für den Verein kontraproduktiv, schon wieder etwas zu ändern“, so der 48-Jährige auf Anfrage der Rundschau. „Ich denke, ich bin auf der richtigen Position.“

Bach hatte die Nachwuchsleitung im Dezember 2025 übernommen, nachdem erst Stefan Vollmerhausen, dann Tom Welz zu Fortuna Düsseldorf gewechselt war: „Es ist unheimlich viel Arbeit. Umso dankbarer bin ich, dass mich Chris Pölking, Dominik Evangelou und Philip Walz unterstützen und wir es auf mehrere Schultern verteilen können. Aber natürlich soll auch mein Hauptarbeitgeber (Wolk AG, Anm. der Red.) nicht leiden.“

Bach bestätigt, mit Dirk Polick ein „sehr gutes Gespräch“ über die Grundsituation geführt zu haben. „Dabei habe ich meine Sichtweise dargestellt. Eine davon ist, das Profitum abzuschaffen und das Training in den Abend zu verlegen. Ein Grund: Wenn A-Jugendliche oben mittrainieren sollen, brauchen wir für den Nachmittag jedes Mal eine Unterrichtsbefreiung. Es besteht ja Schulpflicht.“

Auch mit Blick auf den Trainerposten brodelt die Gerüchteküche. Und spuckt unter anderem den Namen Tim Schneider aus. Der 44 Jahre alte B-Lizenz-Inhaber, der eine WSV-Vergangenheit hat, steht mit dem VfB Hilden vor dem Aufstieg in die Regionalliga – sein Vertrag wird aber nach fünf Jahren nicht verlängert. Das hatte der VfB schon Mitte März bekanntgegeben.

Ein weiterer ist der von Ismail Jaroui. Der 44-Jährige trainiert momentan die A-Jugend des WSV. In der Saison 2024/25 war er mit der Spielvereinigung Velbert in die Regionalliga aufgestiegen. Im Oktober 2025 musste er dort seinen Posten räumen. Mit dem WSV liegt er in der Niederrheinliga zwei Spieltage vor dem Saisonende auf Rang vier.

Das alles ist momentan noch reine Spekulation. Am Mittwoch soll erst einmal eine gemeinsame Stoßrichtung gefunden werden.

wuppertaler-rundschau.de
u/YasMai — 24 days ago

Küsters geht - "Ohne Fakten und Zahlen kann ich nicht arbeiten"

Stephan Küsters über den Wuppertaler SV: „Der WSV wirkt führungslos“

Der Wuppertaler SV geht nach dem Abstieg in die Oberliga Niederrhein mit einem neuen Cheftrainer und auch Sportchef in die Zukunft. Mike Wunderlich und Stephan Küsters sind weg. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Der Plan des Wuppertaler SV ist nicht aufgegangen: Mike Wunderlich beerbte im neuen Jahr 2026 Sebastian Tyrala als Cheftrainer und sollte den WSV vor dem Absturz in die Oberliga bewahren.

Wenige Wochen später ist auch Manager Gaetano Manno gegangen. Der ehemalige WSV-Sportchef Stephan Küsters, der mit Wunderlich eng befreundet ist, übernahm in beratender Funktion. Doch auch der 54-Jährige konnte nichts mehr bewirken. Der Wuppertaler SV ist abgestiegen.

Es folgte zunächst die Trennung von Wunderlich und dann auch von Küsters.

Wir haben mit Stephan Küsters gesprochen.


„Ich wollte Mike helfen“

Stephan Küsters, warum haben Sie sich damals überhaupt entschieden, beim WSV einzusteigen?

> Ich kenne Mike sehr gut und wollte ihm helfen. Ich bin nicht nach Wuppertal gegangen, um Spaß zu haben oder einfach Mike Wunderlich und Adil Lachheb zu sehen, die ich beide als sehr gute Trainer schätze. Wir hatten ein klares Ziel: den Klassenerhalt schaffen.

Hat sich die Aufgabe so dargestellt, wie Sie es erwartet hatten?

> Ab Tag eins habe ich gemerkt, dass da eine riesige Baustelle ist. Das Trainerteam hat Tag und Nacht gearbeitet. Aber wir hatten große Probleme im Kader. Wenn du am Ende absteigst, dann hat das immer etwas mit fehlender Qualität zu tun. Da gibt es nach 34 Spieltagen keine Ausreden mehr. > > Uns hat allen voran ein Stürmer gefehlt, ein echter Vollstrecker. Das war unser größtes Manko. Deswegen haben wir viele Spiele am Ende nicht gewonnen. Zum Ende der Saison haben wir eine positive Entwicklung gesehen, aber diese kam letztendlich zu spät.

> „Ohne Fakten und Zahlen kann ich nicht arbeiten. Ich bin am Montag nach Hause gegangen und wusste immer noch nicht, wie die finanzielle Situation aussieht. Dazu kamen Themen wie Personalentscheidungen über den Verwaltungsrat. Eigentlich macht das ein Vorstand. Aber das sind interne Themen, die der WSV jetzt klären muss.“ > > — Stephan Küsters

War es ausschließlich eine Frage der Qualität?

> Nicht nur. Die Einstellung bei vielen Jungs war aus meiner Sicht nicht so, wie man sie im Profifußball erwartet. Das war ein Thema. > > Natürlich mussten wir uns auch an Ergebnissen messen lassen. Der Anspruch musste sein, wenigstens Drittletzter zu werden. Aber wenn du über einen längeren Zeitraum so viele Spiele nicht gewinnst, dann ist das irgendwann auch eine Qualitätsfrage. > > Dass dann Fortuna Düsseldorf absteigt und Wiedenbrück, das nur drei Punkte und acht Tore vor uns steht, drinbleibt, macht die ganze sportliche Tragödie noch bitterer. Das tut schon weh. Kein Sportler steigt gerne ab.


„Mike wird seinen Weg gehen“

Wie bewerten Sie die Arbeit von Mike Wunderlich und wie sehen Sie seine Zukunft als Trainer?

> Ich kenne Mike, seitdem er ein kleines Kind war. Er ist ein brutaler Profi. Das war er schon als Spieler. Ich bin überzeugt, dass er seinen Weg als Trainer gehen wird. > > Dieser Weg ist jetzt nicht zu Ende. Ehrliche Arbeiter bekommen irgendwann ihre nächste Belohnung. Das Kapitel hier ist jetzt abgeschlossen – vielleicht auch zum Glück. Ein Neuanfang wird auch Mike guttun.

Konnten Sie selbst die Impulse setzen, die Sie sich vorgestellt hatten?

> Nur begrenzt. Ich konnte mich gar nicht so einbringen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Vielleicht konnte ich den einen oder anderen Impuls setzen. > > Immerhin hatten wir in den letzten Spielen ein anderes Gesicht als zuvor. Aber mehr als eine Hilfestellung für die Jungs konnte ich nicht sein. Ein Sportchef kann während einer Saison keine Spieler holen – und diese waren auf jeden Fall vonnöten.


„Der WSV wirkt führungslos“

Warum machen Sie nicht weiter oder warum dürfen Sie nicht weitermachen?

> Die einen können sagen, dass sie mir abgesagt hätten. Alles gut. Ich sage: Ich hätte es nicht weitergemacht. > > Ich bin angetreten und habe den Leuten gesagt, dass ich Fantasie habe, wie es weitergehen könnte. Der WSV ist ein Verein mit unglaublich viel Wucht. > > Die Mannschaft sollte um den Wiederaufstieg spielen, neue Euphorie entfachen. Ich wollte alles weiter professionalisieren, Struktur reinbringen. > > Ich hatte in den Gesprächen das Gefühl, dass es den Verantwortlichen zu viel Professionalität war. Für mich fehlen im Verein auch Führungspersönlichkeiten. Der Wuppertaler SV wirkt führungslos. > > Und das Wichtigste: Ich habe auf viele Dinge und meine Fragen keine Antworten erhalten, keine Zahlen, keine Planung – nichts.

Worauf spielen Sie konkret an?

> Ohne Fakten und Zahlen kann ich nicht arbeiten. Ich bin am Montag nach Hause gegangen und wusste immer noch nicht, wie die finanzielle Situation aussieht. > > Dazu kamen Themen wie Personalentscheidungen über den Verwaltungsrat. Eigentlich macht das ein Vorstand. Aber das sind interne Themen, die der WSV jetzt klären muss.

Welche Zukunft prognostizieren Sie dem Verein?

> Die Fans und Menschen, die den WSV immer unterstützen – auch in der finalen Saisonphase – haben wieder Erfolge und Freude verdient. > > Aber ich weiß nicht, wohin der Weg des WSV führen wird. Aktuell kann ich nur sagen: Quo vadis, Wuppertaler SV – leider.

reviersport.de
u/YasMai — 24 days ago
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WSV sagt Stephan Küsters ab

WSV verabschiedet Trainer Mike Wunderlich – und sagt Stephan Küsters ab

Wuppertal · Mike Wunderlich ist in der kommenden Saison nicht mehr Trainer des Wuppertaler SV. Das hat der aus der Fußball-Regionalliga abgestiegene Verein am Montagnachmittag (18. Mai 2026) offiziell mitgeteilt. Außerdem steht fest: Stephan Küsters wird nicht der Sportliche Leiter.

Von Jörn Koldehoff

Man bedanke sich mit Blick auf Mike Wunderlich „ausdrücklich für seinen Einsatz in einer sportlich herausfordernden Phase. Er hat Verantwortung übernommen und den Verein mit großem Engagement unterstützt“, heißt es in einer Stellungnahme. Der WSV arbeite „derzeit intensiv an der zukünftigen sportlichen Ausrichtung und wird zeitnah einen Nachfolger präsentieren. Ziel ist es, mit neuen Impulsen die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Wuppertaler SV zu schaffen.“

Wunderlich war in der Winterpause vom Ahrweiler BC an die Hubertusallee gewechselt. In den 16 Ligapartien holte er im Schnitt 0,56 Punkte. Als Tabellensiebzehnter verpasste der WSV den Klassenerhalt. Nach dem Abstieg von Fortuna Düsseldorf aus der 2. Liga und dem Zwangsabstieg der Düsseldorfer Reserve hätte Rang 16 gereicht, um weiter viertklassig zu bleiben.

Die Entscheidung sei gemeinsam vom Vorstand und vom Verwaltungsrat getroffen worden, so der Verwaltungsratsvorsitzende Dirk Polick auf Nachfrage unserer Zeitung. Gleichzeitig bestätigte Polick gegenüber der Rundschau, dass der zuletzt als Favorit gehandelte Stephan Küsters doch nicht Sportlicher Leiter des WSV wird. Man habe stattdessen „einen interessanten jungen Menschen im Visier, mit dem wir in die Zukunft blicken möchten“. Einen Namen nannte Polick noch nicht.

Stephan Küsters kommentierte die Entscheidung gegenüber der Rundschau so: „Ich wäre auch in der Oberliga bereit gewesen, aber mein Konzept ist beim Verwaltungsrat nicht auf positive Gedanken gestoßen. Ich bin der Meinung, dass der WSV mit Blick auf die Fankultur eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen muss, um oben mitzumischen. Das sieht der Verwaltungsrat momentan offenbar anders und denkt da nicht erfolgsorientiert. Meiner Meinung wäre es aber möglich gewesen mit vernünftigen Kontakten. Am Gehalt wäre es bei mir auch sicher nicht gescheitert. Ich hatte schon einige Sponsoren am Start, die den WSV gerne unterstützt hätten.“

Derweil steht der erste Abgang fest: Stürmer Jeff-Denis Fehr schließt sich dem Mittelrheinligisten VfL Vichttal an

wuppertaler-rundschau.de
u/YasMai — 25 days ago

[Megathread] Sommertransfers 2026

Willkommen zum offiziellen Sommertransfer-Thread von r/rotblau.

Da aufgrund des Abstiegs wahrscheinlich ein ziemlich signifikanter Umbruch bevorsteht, hier ein Megathread zu allen Zu- und Abgängen im Sommertransferfenster 2026.

Posts für verhältnismäßig größere Transfers, wichtige Vertragsverlängerungen oder besondere Gerüchte können weiterhin separat erstellt werden.


Neuzugänge

Spieler Position Verein Status
- - - -

Abgänge

Spieler Neuer Verein Status
Jeff-Denis Fehr VfL Vichttal Fest
Amin Bouzraa Unbekannt Fest
Ronay Arabaci Unbekannt Fest
Levin Müller Unbekannt Fest
Romeo Kovarszki SSVg Velbert Fest
Chesron Oostwoud Unbekannt Fest
Josue Santo SF Siegen Leihende
Nicolas Hirschberger 1.FC Bocholt Leihende

Gerüchte

Spieler Verein
- -

Vertragsverlängerungen

Spieler Laufzeit
- -

reddit.com
u/YasMai — 25 days ago
▲ 5 r/rotblau+1 crossposts

Wuppertaler SV geht ohne Mike Wunderlich in die Oberliga

Beim Wuppertaler SV dürften nach dem Abstieg in die Oberliga Niederrhein in der kommenden Saison viele neue Gesichter auftreten. Doch neben einem zu erwarteten Kaderumbruch, wird es auch einen neuen Trainer geben. Wie der WSV nämlich mitteilt, wird Mike Wunderlich den Verein verlassen.

WSV ist in der "Wunderlich-Tabelle" ganz unten
"Der Wuppertaler SV und Cheftrainer Mike Wunderlich gehen nach dem letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag getrennte Wege", heißt es in einer Pressemitteilung. "Der WSV bedankt sich bei Mike Wunderlich ausdrücklich für seinen Einsatz in einer sportlich herausfordernden Phase. Er hat Verantwortung übernommen und den Verein mit großem Engagement unterstützt."
Letztlich gipfelnd im Abstieg, waren Erfolgserlebnisse in der Ära Wunderlich nur rar gesät. Der ehemalige Spieler in der 2. Bundesliga übernahm seinerzeit die Zügel um die Jahreswende von Sebastian Tyrala. In den 17 Spielen unter seiner Leitung reichte es letztlich nur zu mauen neun Zählern - noch einmal acht weniger als in der schon enttäuschenden Hinrunde. Im Jahr 2026 holte der WSV von allen Regionalliga-Teams die wenigsten Punkte.

"Der Verein arbeitet derzeit intensiv an der zukünftigen sportlichen Ausrichtung und wird zeitnah einen Nachfolger präsentieren. Ziel ist es, mit neuen Impulsen die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Wuppertaler SV zu schaffen", kündigt der WSV an.
Darüber hinaus schweben noch einige Fragezeichen über der kommenden Oberliga-Saison. Besonders der zur Verfügung stehende Kader müsste wohl in großen Teilen neu zusammengestellt werden.

fupa.net
u/YasMai — 25 days ago
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Wuppertals Absturz mit Ansage: "Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen"

kicker.de
u/YasMai — 26 days ago

[Highlights] Abstieg besiegelt! I Wuppertaler SV – Bonner SC

Wuppertaler SV vs. Bonner SC

Endstand

Wuppertaler SV 0:1 Bonner SC

Stadion

Stadion am Zoo

Zuschauer

2.050

Schiedsrichter

Jonas Fischbach


Aufstellungen

Wuppertaler SV

Fotios Adamidis
Toshiaki Miyamoto
Dominic-Maximilian Constantine
Jeremy Celal Aydogan
Vincent Dominic Schaub
Nicolas Hirschberger
Levin Müller
Marko Stojanovic
Linus Lillebror Fröhlich
Cenk Durgun
Amin Bouzraa

Trainer

Mike Wunderlich


Bonner SC

Elias Jona Bördner
Massaman Keita
Roman Doulashi
Bilal-Badr Ksiouar
Eray Ramazan Isik
Maximilian Pommer
Yannik Schlößer
Jonas Berg
Lucas Cueto
Robin Bird
Tobias Peitz

Trainer

Björn Mehnert


Torschützen

  • 0:1 Roman Doulashi
youtube.com
u/YasMai — 26 days ago

Pressemitteilung des Vorstandes des Wuppertaler SV

Pressemitteilung des Vorstandes des Wuppertaler SV

Der Wuppertaler SV blickt mit großer Enttäuschung auf das Ende der Saison 2025/2026 zurück. Der Abstieg aus der Regionalliga West schmerzt den gesamten Verein und sein Umfeld sehr.

Zur ehrlichen Analyse gehört allerdings auch, dass sich die sportlichen Probleme bereits seit längerer Zeit abgezeichnet haben. Schon in der Vorsaison konnte der Klassenerhalt nur unter besonderen Umständen erreicht werden.

Die vergangene Saison war zudem von erheblichen personellen Veränderungen geprägt. Nach dem Ausscheiden von Marvin Klotzkowsky aus dem Vorstand und dem Rücktritt von Thomas Richter als Sportvorstand wurden im Winter mit Mike Wunderlich als Trainer sowie Stephan Küsters als sportlichem Berater weitere Veränderungen vorgenommen. Dennoch konnte die sportliche Stabilisierung nicht erreicht werden.

Seit Ende vergangenen Jahres arbeitet der Vorstand zudem in deutlich reduzierter Besetzung. Die Bestellung des Vorstandes obliegt dem Verwaltungsrat. Umso wichtiger wird es nun sein, insbesondere den sportlichen Bereich personell wieder stärker und stabiler aufzustellen.

Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse aus dieser Saison zu ziehen und gemeinsam die Voraussetzungen für einen Neustart in der Oberliga zu schaffen. Der Verein arbeitet intensiv an stabileren Strukturen, einer engeren Zusammenarbeit innerhalb des WSV sowie an einem soliden sportlichen und wirtschaftlichen Fundament.

Der Wuppertaler SV bedankt sich bei allen Fans, Mitgliedern, Ehrenamtlichen und Unterstützern, die dem Verein auch in schwierigen Zeiten die Treue halten.

Vorstand des Wuppertaler SV

wsv1954.de
u/YasMai — 26 days ago