Kann GaOP Antrag abgelehnt werden aufgrund von erwähnter Selbstmedikation?
Hallo zusammen,
ich habe vor zwei Tagen meinen Antrag an die Krankenkasse abgeschickt. Ich bin seit 4 Jahren auf HRT und habe ein ziemlich umfangreiches und gutes psychologisches und psychiatrisches Indikationsschreiben vorliegen, beide Ärzte haben viel Erfahrung mit trans Patient*innen. Von der Seite aus mache ich mir keine Gedanken.
Für das endokrinologische Gutachten habe ich den Bericht meiner Erstuntersuchung und einen aktuellen Bluttest der Uniklinik Frankfurt beigelegt.
Ich habe mir gerade den Bericht nochmals durchgelesen und dabei ist mir dummerweise erst jetzt aufgefallen, dass hier auch meine vorherige DIY-Medikation erwähnt wird. Ich habe 3 Monate vor der eigentlichen Hormontherapie schon mit Estrogen und Androcur begonnen.
Im entsprechenden Absatz steht dort „Klinisch ergeben sich keinerlei Anhaltspunkte für eine der Geschlechtsidentitätsstörung zugrundeliegenden endokrine Erkrankung oder Kontraindikationen gegen die Einleitung einer geschlechtsangleichenden Hormontherapie. Unter der aktuellen Selbstmedikation dermal konnte ein massiv erhöhter Östrogenspiegel und supprimierte Gonadoptrine festgestellt werden. In der Kontrolle nach Absetzen der Medikation war der Östrogenspiegel im normalen Bereich. Die übrigen Laborparameter waren unauffällig.“
Das liest sich für mich erstmal nicht negativ, ich hab gerade aber natürlich Angst wie der MD das bewerten könnte.
Was denkt ihr, könnte das zu einer Ablehnung führen?