Die Preissteigerungen gehen mir aufn Sack
Vorweg: Mir ist natürlich bewusst, dass ich das aus einer privilegierten Position heraus schreibe und gerade nicht wie viele andere ums nackte Überleben kämpfe.
Irgendwie wird gerade gefühlt alles zu "Luxus". Früher ist man schnell für eine Zwischenmahlzeit zum Bäcker gegangen, heute überlegt man sich, ob man wirklich 5€ für ein belegtes Brot da lassen will, das letztlich auch nicht so wahnsinnig besonders schmeckt. Wir haben mal 3€ als teuer empfunden.
Die Leute haben sich darüber lustig gemacht, dass Menschen 4-5€ für ein Starbucks-Getränk zahlen. Jetzt sind 4-5€ normal und Starbucks kostet einfach mal 8€. (Ist allerdings Starbucks, also naja...)
Die Club-Kultur verschwindet, Bars müssen schließen, weil die Betriebskosten und damit letztlich auch Eintritt und Getränke so teuer sind.
Kino war vor Corona schon überteuert.
Man braucht wirklich keinen Lebensstil, bei dem man jeden Tag essen und ins Kino geht. Aber Spaß wird immer schwerer erreichbar und die Menschen immer einsamer