Haus mit Einliegerwohnung - ein No-Brainer oder Quatsch?
Liebe Hausbau-Community,
Mein Mann und ich waren auf der Suche nach einem Grundstück um ein Haus zu bauen, und nach einigen Rechnungen und Bankberatungen haben wir unsere max. Kreditrate geschätzt. Die ist erstmal nicht relevant, also nennen wir die X, und sie ist ca. 30% von unserem gemeinsamen Haushaltseinkommen.
Jetzt ist das Grundstück, das für uns in Frage kommt, groß genug um ein Haus mit einer Einliegerwohnung darauf zu platzieren. Das wird unseren Finanzierungbedarf um weitere 200-250k€ anheben, aber mit Vermietung ändert sich an der monatlichen Belastung für uns dabei gar nichts (also falls wir die Einliegerwohnung vermieten), die monatliche Belastung ist immer noch X (plus minus).
Die Mietpreise in unserer Region sind bereits über dem Durchschnitt für unser Bundesland, die Wohnungen gehen tendenziell schnell weg, und wenn wir schon ein KFW-55 oder -40 Haus mit irgendeiner Art Kühlung bauen, denken wir, dass wir gute Karten hätten um die Einliegerwohnung eher teuerer zu vermieten.
Auf langfristige Sicht hört sich das sehr sinnvoll und lukrativ an, selbst wenn wir Dinge in der Einliegerwohnung ab und zu reparieren müssen (wobei ich jetzt nicht erwarte, dass jeden Monat sowas wie Fenster oder Sanitäranlagen getauscht werden müssen, da Neubau).
35 Jahre später haben wir dann praktisch zwei Immobilien anstatt einer, und das... zum gleichen Preis?!
Das hört sich dann wiederum zu schön um wahr zu sein.
Was übersehen wir? Ich würde mir gerne ein paar kritische Gedanken dazu anhören.