Rückfragen zum GdB-Antrag
Hey, ich bin neu hier und habe vor ca. 3 Monaten (mit 36) meine Autismusdiagnose bekommen.
Mir wurde empfohlen, einen GdB-Antrag zu stellen, was ich vor kurzem auch gemacht habe.
Ich habe den Befundbericht (5 Seiten) und eine ergänzende Anlage mit Beispielen usw. mitgeschickt. Neben der Autismusdiagnose habe ich auch meine vorherigen Diagnosen (PTBS, Depressionen und Migräne) erwähnt und auch wie die unterschiedlichen Diagnosen zusammenspielen und inwiefern mich das eben einschränkt.
Heute habe ich (nach einem eh schon beschissenen Tag) dann ein Schreiben mit Rückfragen vom Amt erhalten:
Sie fordern ein Migränetagebuch an (das ist kein Problem, ich nutze dafür eine App und kann das exportieren)
Sie fragen, welcher Arzt AKTUELL etwas zu Migräne, PTBS und Depression sagen kann.
Und bei 2. weiß ich gerade nicht, wie ich darauf antworten soll. Ich war wegen meiner Depressionen mehrfach in Behandlung, zuletzt bis vor ca. einem Jahr und dort wurden dann auch PTBS und Migräne diagnostiziert (Tagesklinik). Die Klinik hatte ich natürlich bereits angegeben. Aktuell bin ich nicht in Therapie, sondern eben noch auf der Suche nach einem Platz (wir wissen ja alle, wie schwierig das ist). Meine Medikamente (Sertralin wegen der PTBS und Rizatriptan wegen der Migräne) bekomme ich von Psychiaterin und Hausarzt, aber die habe ich ebenfalls schon angegeben. Es gibt also letztlich nicht wirklich jemanden, der AKTUELL etwas dazu sagen kann.
Habt ihr eine Idee, wie ich darauf antworten könnte? Habt ihr da Erfahrungswerte? Kommt es blöd, wenn ich einfach ehrlich schreibe, dass ich aktuell eben auf einen Therapieplatz warte und sich mein Zustand eben zwischen Tagesklinik (danach ging es mir eine Zeit lang relativ gut, daher war ich nicht in Behandlung) und jetzt wieder verschlechtert hat?
Hoffe das war jetzt nicht zu wirr geschrieben, bin etwas durcheinander heute, weil mich das alles überfordert. 🥲