r/AutismusADHS

Auto fahren mit ADHS

Hallo zusammen,
Ich habe ADHS und bin diesbezüglich nicht in Behandlung. Ich habe seit ca 2 Monaten einen Job in dem ich den ganzen Tag viel Auto fahre und mich extrem konzentrieren muss überhaupt eine Spur richtig zu halten. Meine Freunde/ Partnerin können das gar nicht nachvollziehen und sagen, dass das nur Gewöhnungssache ist und mit der Zeit weg geht. Ich fahre wie gesagt täglich seit zwei Monaten stundenlang Auto und muss mich immer noch genau gleich stark konzentrieren. Mal abgesehen davon hatte ich auch bis vor einem Jahr noch ein eigenes Auto mit dem ich so mittel oft gefahren bin. Ich habe meinen Führerschein seit 8 Jahren, bin also jetzt keine absolute Fahranfängerin. Aber Ich merke wie ich oft mit dem Lenkrad „wackel“, weil ich auch gradeaus ständig das Gefühl habe korrigieren zu müssen. Auch generell so lange und ununterbrochen konzentriert zu bleiben beim Fahren ist echt extrem anstrengend und ich merke immer wieder wie ich mir denke „dass allen Menschen mit ADHS das Fahren erlaubt ist, finde ich krass.“ Natürlich meine ich das nicht so, aber manchmal hat man ja so vereinfachte „inside thoughts“. Ich denke mir halt, dass es doch Menschen mit viel stärkeren ADHS Symptomen geben muss, als ich sie habe - wie machen die das? Gibt es tatsächlich Leute von euch, die einfach deshalb gar nicht Auto fahren? Oder glaubt ihr, dass das wirklich Gewöhnungssache ist?
Nur zum Verständnis: ich bin keine Gefahr im Straßenverkehr. Ich kann mich da ganz gut einschätzen. Wenn ich mal merke, dass es zu anstrengend wird, mache ich Pause, oder fahre rechts und etwas langsamer. Es fällt mir einfach auf, dass ich da mehr Schwierigkeiten zu haben scheine, als andere Personen in meinem Leben.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen und vielleicht auch Tipps, wie ich das etwas leichter hinbekommen könnte. Ich mag meinen Job und würde ihn deswegen ungern aufgeben.

Danke schon mal :)

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u/buddytoday — 11 hours ago

Meine Lösung

Ich nehme NAC 2x am Tag gegen ADHS - Stabilisiert Dopamin wenn ich trotzdem unmotiviert bin nehme ich -> 70% dunkle Schokolade (Theobromin) -> L-Tyrosin -> kalte Dusche -> Rhodiola Rosea

Autismus: 70% der Autisten haben Antikörper gegen Gehirn-Folsäuretransporter (kann von Kuhmilch kommen, da Folsäuretransporter ähnliche Stoffe enthalten sind) Hier nehme ich: -> L-Glutamin gegen durchlässigen Darm -> Zink Carnosin für Darmschutz -> Sulphuraphan gegen oxidativen Stress im Gehirn

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u/Unlikely-Back-297 — 1 day ago

Autism sucks

I hate being autistic. I know to some people it's like the best thing in the world but those are usually the people that have some kind of autistic superpower like they're amazing at math or they have unbelievable music ability or some other kind of amazing genius. But when you're just run-of-the-mill normal average everyday autistic person like me it's fucking sucks. There is nothing special about being autistic other than your superpower being able to alienate people with the greatest of ease. Are the other amazing superpower you were given with your autism where you can appear close enough to normal that when the glitches in The matrix make their appearance people blame you for them like you should have known no matter how many times you try to explain your social ignorance in blindness to people you still get blamed like you're the bad guy. Oh yeah autism is the fucking best.

It even makes it better when you have a family that leaves you over it. That would rather judge you and not have anything to do with you or support you because of your differences. Yeah autism is fucking great.

The best part is where you get to live in a world where you're basically a ghost with a pulse where you're always on the sidelines looking in at the party never get to participate.

Autism sucks. In the worst part is I get sad over the fact that I can't have relationships then I watch movies where people get to enjoy each other and make new friends and become close and share a bond and no one wants from me and I've tried in my socially awkward autistic way to have that with people. But no matter what I do relationships and people don't last in my life. I always thought about writing a biography called you have 5 minutes because after that you won't want any more of my time. And that's been the constant truth throughout my entire autistic life. It's hello followed by a goodbye and never call me again and sometimes even threats of being arrested if I do contact them again. Yeah being autistic is great.

You get to be close enough to normal to want the things that normal people have but far enough away from normal never to have them so you get to live in empty sad pathetic invisible life. But autism is great isn't it. we're so special that we're autistic right?

Autism fucking sucks

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u/crazyhomlesswerido — 2 days ago

Verständnis erst nach Diagnose

Ich hatte ein Interessantes Gespräch mit meiner Psychiaterin.
Bei mir wurde Audhs erst vor ein paar Monaten diagnostiziert. Bei meiner Psychiaterin bin ich bald drei Jahre. Ich habe mich seit längerer Zeit etwas unwohl bei ihr gefühlt, da ich das Gefühl hatte, sie fühlt sich nicht wohl, wenn ich bei ihr in Therapie bin. Also habe ich mit ihr, nach langem überlegen und Ratschlägen von anderen, das Gespräch gesucht. Ich habe ihr von einer gewissen Spannung erzählt, zwischen ihr und mir. Sie hatte mir dan erzählt, dass sie einiges nicht verstanden hätte vor der Diagnose, jedoch jetzt versteht, wieso ich so war.
Was mich an der Aussage stört ist, dass ich erst verstanden worden bin, nach der Diagnose.. hätte sie nicht schon einen Verdacht haben können und mit mir darüber sprechen sollen? Oder mein Verhalten hinterfragen sollen, anstatt mir zu sagen, was störend ist oder so? Ich bin alleine auf die Idee gekommen, dass ich eventuell Adhs und Autismus haben könnte und erst dann, hat man geschaut.. ich weiss nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen sollte. Wie soll ich mit diese Antwort umgehen? Sollte ich noch einmal mit ihr darüber sprechen oder es einfach sein lassen?

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u/Sunneorchidee — 3 days ago

Ich habe nun noch eine Frage (habe vorhin eine Frage wegen Medikament beim Kind gepostet). Meine Eltern werfen uns „Versagen“ vor und leugnen AuDHS. Wie geht ihr mit der Familie um?

Hallo nochmal, danke für die lieben Antworten auf meinen letzten Post zu meinem Sohn (8, AuDHS + Hochbegabung). Leider brennt mir direkt das nächste Thema auf der Seele, das mich psychisch gerade völlig fertigstellt: Meine eigenen Eltern.

Sie sind extrem gegen die Diagnosen und die empfohlene Medikation. Schlimmer noch: Sie beschimpfen und beschuldigen uns direkt, dass wir als Eltern versagt hätten. In ihren Augen existiert ADHS überhaupt nicht, und wir seien schuld daran, wie mein Sohn sich verhält. Er hätte „sowas“ angeblich nicht, wir müssten ihn nur anders erziehen.

Diese Vorwürfe verletzen mich unendlich und belasten mich in dieser ohnehin schweren Phase extrem. Wie geht man innerhalb der Familie mit Menschen um, die die Neurodiversität des eigenen Kindes komplett leugnen? Habt ihr den Kontakt abgebrochen, Grenzen gesetzt oder konntet ihr sie irgendwann doch noch mit Infomaterial aufklären? Ich weiß gerade nicht, wo mir der Kopf steht.

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u/Feeling-Bit-6868 — 4 days ago
▲ 8 r/AutismusADHS+1 crossposts

Medikinet bei AuDHS + Hochbegabung (8 J.) Wer hat Erfahrungen damit? Ich suche Ratschlag. Ich kann keine Entscheidung treffen.

Hallo zusammen,

mein Sohn wird bald 8 und wir haben die Diagnosen ADHS, Autismus-Spektrum und eine Hochbegabung. In der Schule ist er sehr hyperaktiv, extrem geräuschempfindlich, reagiert überempfindlich auf Schmerzen, braucht starre Routinen und hat einen enormen Redebedarf.

Es ist im Alltag wirklich nicht einfach. (Weil ich selber ADHS habe).

Wir sind an ein SPZ angebunden, allerdings aktuell nur für Diagnostik und Medikation. Uns wurde jetzt Medikinet empfohlen, aber ein Therapieplatz ist hier in der Nähe absolut nicht zu finden.

Ich stehe jetzt vor der Entscheidung mit den Medikamenten und habe ziemlichen Respekt davor. Wie sind eure Erfahrungen bei der Kombination aus ADHS und Autismus? Hat Medikinet bei der Reizüberflutung und Hyperaktivität geholfen, oder wurden die autistischen Struktur-Bedürfnisse dadurch sogar noch intensiver? Wie seid ihr mit der Entscheidung umgegangen, als ihr "nur" die ärztliche Begleitung, aber keine begleitende Therapie hattet?

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u/Feeling-Bit-6868 — 4 days ago
▲ 33 r/AutismusADHS+3 crossposts

Neurodivergentes Burnout, lange Lücke im Lebenslauf und Neuanfang: Wie kommuniziere ich das richtig?

tl;dr: Nach Kündigung in der Probezeit 2022, Burnout, Depression und den späten Diagnosen ADHS und (hochfunktionaler) Autismus möchte ich nach vier Jahren Pause (inklusive medizinischer und beruflicher Reha) wieder ins Berufsleben einsteigen. Wie erkläre ich die Lücke im Vorstellungsgespräch ehrlich und professionell, ohne in eine Opferrolle zu verfallen oder nach Floskeln zu klingen?
Hallo zusammen,

Ich brauche mal einen Rat aus der Community. Ich (M, mitte 30) wurde 2022 nach der Probezeit gekündigt. Erst ein dreiviertel Jahr später erhielt ich die Diagnose ADHS und fast zwei Jahre später die Diagnose Autismus. Im Nachhinein ergibt alles Sinn, aber die Situation damals hat mich in ein tiefes neurodivergentes Burnout und schwere Depressionen gestürzt.

Hinweis zum Hintergrund: Neurodivergenz bedeutet vereinfacht gesagt, dass das Gehirn Informationen anders verarbeitet. Durch dünnere Reizfilter nimmt man die Umwelt viel intensiver wahr, und beim Thema Empathie und Kommunikation redet man oft unwissentlich aneinander vorbei (Double Empathy Problem), weil neurotypische und neurodivergente Menschen eine völlig andere Körpersprache und soziale Logik teilen.

Die Situation im alten Job:
Umfeld: Der Job im Büro (Innendienst) war sehr ländlich geprägt und das Team bestand sonst nur aus sehr jungen Frauen. Ich war 30, kam nicht aus der Gemeinde und war sozial sowie vom Alter her komplett isoliert.

• Die Probleme: Unbewusstes Maskieren, sensorische Überlastung im Großraumbüro und völlig unterschiedliche Arbeitsstile. Ich wollte konzentriert arbeiten, das Team wollte soziale Interaktion. Unbewusstes Maskieren, sensorische Überlastung im Großraumbüro und unterschiedliche Arbeitsstile.

Ich wollte konzentriert arbeiten und habe mich oft mit Noise-Cancelling-Kopfhörern abgeschottet, während im Team der soziale Aspekt starkes Gewicht hatte. Ich habe die Kopfhörer nicht einfach so in die Ohren gesteckt, sondern angekündigt, dass ich jetzt die Kopfhörer rein nehme und jetzt 40-50 Minuten konzentriert arbeiten möchte. Klassische Telefone gab es nicht, hätte ich einen Anruf empfangen, wäre es auf meinem Monitor durch ein eigens sich direkt öffnendes Fenster direkt ersichtlich.

Dennoch wurde mir vorgeworfen, dass ich das Telefon nicht hören würde. Dadurch wurde ich schnell als Fremdkörper und Dorn im Auge wahrgenommen. Wegen der Kopfhörer wurde mir seitens Vorgesetzten mitgeteilt, dass dies unkollegial sei obwohl ich mitteilte, dass es mir da zu laut sei und es wie erwähnt kommunizierte.

Aussage war: Die Kolleginnen stört es ja auch nicht, daher kann es mich nicht stören.

Ergonomie: Ich bin knapp 2 m groß. Die Tische stammten aus den 80er Jahren und waren viel zu niedrig. Ich saß da wie ein Shrimp. Einen höhenverstellbaren Tisch, den ich kurzzeitig hatte, musste ich nach anderthand Monaten an eine Kollegin abgeben, die erheblich kleiner war. Daher wurden auch meine körperlichen Bedürfnisse ignoriert.

Das Ende: Zum Ende der Probezeit wurde ich gekündigt mit der Begründung, die Teamdynamik und ich passe nicht und ich mache dem Vorgesetzten unnötige Arbeit. Das sitzt immer noch tief.

Die lange Pause danach:
Ich bin nun seit vier Jahren ohne Beschäftigung. Diese Zeit war aber keine Untätigkeit. Ich habe eine medizinische und eine berufliche Reha (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) hinter mir. Ich habe die Zeit gebraucht, um das Burnout zu überwinden, mich selbst zu finden und meine Diagnosen zu verstehen. Ich weiß heute ganz genau, wer ich bin, was meine Qualitäten sind und was für Rahmenbedingungen ich brauche und welche eben nicht. Ich will wieder arbeiten und etwas bewegen.

Meine Herausforderung und Frage an euch:
Ich möchte jetzt wieder einsteigen. Ich habe Angst, wieder in so ein Umfeld zu geraten, auch wenn ich mich jetzt wohl besser schützen kann. Beruflich will ich wieder in diesem Bereich tätig sein (kfm. Ausbildung).

Vor allem frage ich mich:

Wie verkaufe ich diese vier Jahre Lücke und die kurzen Stationen davor, die auch wegen der damals unentdeckten Neurodivergenz scheiterten, im Anschreiben und Vorstellungsgespräch, ohne in eine Opfermentalität zu verfallen?

Ich will nicht unauthentisch oder nach weichgespültem Personaler Gerede klingen. Wie verpacke ich den Weg vom Burnout über die Reha bis zur Selbsterkenntnis ehrlich, aber professionell im Anschreiben?

Danke für eure Tipps!

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u/autgay — 4 days ago

ADHS & "Soziale Blindheit": Warum verstehe ich Hinterlist bei anderen nicht? Wer kann es nachempfinden?

Ich dachte immer, ich sei einfach naiv, aber anscheinend ist dieses Problem, soziale Taktierereien nicht nachvollziehen zu können, ein echtes ADHS-Ding.

Man ist selbst so ehrlich, dass man das Konzept von "Lügen aus Taktik" bei anderen gar nicht auf dem Schirm hat.

Wer erkennt sich hier wieder? Ist das für euch auch eher ein "Reizfeuerwerk" als eine klare Kommunikation?🤔

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u/Feeling-Bit-6868 — 8 days ago

Pubertät verzögert?

Mein Sohn ist jetzt 12, und ich frage mich inwiefern AuDHS die Pubertät verzögert. Er ist im Vergleich zu seinen Freunden sexuell überhaupt nicht interessiert, er versteht Zweideutigkeiten nicht, er lacht nicht über die gleiche Dinge wie andere… wenn seine Kumpels mal da sind, wird über gewisse Worte gekichert und gewitzelt. So ganz typisches Zeug, Schwanz, kommen… etc. Das ist schon seit gut zwei Jahren so. Meiner versteht das nicht im Ansatz… Hatte kürzlich ein „Aufklärungsgespräch“ mit ihm. War ihm überhaupt nicht unangenehm oder peinlich, eher so als würde ich ihm erklären wie Sauerteig entsteht. Oder warum man hin und wieder den Kühlschrank ausmisten sollte… Es löst einfach gar nichts aus.

Mein Sohn ist nicht schwerst autistisch, aber schon deutlich im ASS. Wir sind derzeit in der Diagnostik, wobei wir auch regelmäßig die Rückmeldung bekommen dass wir uns da im Bereich Asperger befinden. Die ADHS steht mittlerweile.
Ich selbst bin auch diagnostiziert, aber ich kann mich nicht erinnern selbst irgendwelche Abweichungen in dem Bereich gehabt zu haben…
Habt ihr da Erfahrungen?

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u/According-Car-2995 — 9 days ago