r/AutismusADHS

▲ 19 r/AutismusADHS+1 crossposts

ADHS-Paralyse, Schlafapnoe & fehlende Tagesstruktur: Mein Alltag bricht zusammen – Wie komme ich hier raus?

Hallo zusammen,

ich brauche dringend eure Erfahrungen und Tipps. Mein Alltag ist aktuell eine einzige ADHS-Paralyse, weil mir eine feste Struktur fehlt – besonders am Wochenende, wenn ich alleine in meiner Wohnung bin. Es regt mich extrem auf, weil ich nichts hinbekomme, obwohl ich so viele Dinge machen möchte.

Hier sind meine Hauptprobleme:

  1. Exekutive Dysfunktion & Videospiele / Medien

Ich schaffe es nicht mal, mein Lieblings-Videospiel weiterzuspielen.

Stattdessen hänge ich den ganzen Tag in YouTube- und Instagram-Videos fest, weil mir die Kraft fehlt, etwas anderes anzufangen.

Ich verpasse ständig die Zeit, etwas Vernünftiges zu machen. Irgendwann ist es so spät, dass es sich gefühlt nicht mehr lohnt.

Selbst eine 20-Minuten-Serienfolge schaffe ich kaum am Stück: Ich mache ständig Pausen, sodass eine Folge über eine Stunde dauert – wenn ich es überhaupt schaffe, sie überhaupt anzumachen.

  1. Die Nacht-Falle: Zähneputzen & Nacht-Hyperfokus

Nachts verpasse ich den Absprung ins Bett komplett.

Ich verpasse den richtigen Zeitpunkt zum Zähneputzen. Wenn ich dann extrem müde bin, brauche ich teilweise 3 Stunden, um überhaupt die Kraft aufzubringen, ins Bad zu gehen. Ohne Zähneputzen kann ich aber nicht schlafen, weil sich das für mich extrem unangenehm anfühlt.

Tagsüber bin ich entweder dauer-müde oder stecke tief in der Paralyse.

Erst nachts bekomme ich plötzlich die Kraft für meine wichtigen Aufgaben und Erledigungen, die sich tagsüber aufgestapelt haben.

Das führt dazu, dass ich nachts in einen starken Hyperfokus gerate. Oft ist es schon wieder hell, wenn ich ins Bett gehe. Folge: Viel zu wenig Schlaf, am nächsten Tag wieder müde – ein Teufelskreis.

  1. Schlafapnoe & CPAP-Masken-Problem (Gefährlich für die Gesundheit!)

Ich habe schwere Schlafapnoe (ca. 40-50 Atemaussetzer pro Stunde für jeweils 15–20 Sekunden).

Ich muss eine CPAP-Atemmaske tragen, schaffe es aber trotz Wecker oft nicht, sie rechtzeitig aufzusetzen, bevor ich im Sitzen auf dem Bett einschlafe.

Wenn ich zu spät ins Bett gehe, vergesse ich die Maske regelmäßig komplett. Am nächsten Tag geht es mir dadurch körperlich und mental noch schlechter – das summiert sich extrem.

Mein Problem mit dem Masken-Wecker: Ich habe den Wecker extra recht früh eingestellt, damit er mich nicht mitten in der Nacht aus dem Schlaf reißt, falls ich vergesse, ihn auszumachen. Aber weil er so früh klingelt, schiebe ich ihn alle 30 Minuten weiter. Irgendwann vergesse ich völlig, wofür der Wecker eigentlich da war, und vergesse die Existenz der Maske und des Geräts komplett was denn dafür sorgt dass ich ohne die Maske einschlafe.

Meine Fragen an euch:

Wie durchbricht man diese Paralyse am Nachmittag/Wochenende, um von sinnlosem Scrollen zu Dingen zu wechseln, die man wirklich machen will (z. B. Zocken, Serie gucken)?

Wie schafft ihr den Übergang ins Bad/Zähneputzen, wenn die Barriere unüberwindbar wirkt?

Habt ihr Strategien für das CPAP-Masken-Problem bei ADHS? Wie erinnert ihr euch zuverlässig daran, ohne im Wecker-Schlummern zu versinken?

Wie verlegt man den Hyperfokus von der Nacht auf den Tag, wenn man tagsüber nur müde ist?

Ich bin aktuell absolut überfordert und für jeden Tipp, Trick oder Erfahrungsbericht dankbar!

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u/Resident-Pattern731 — 11 hours ago
▲ 6 r/AutismusADHS+2 crossposts

Wo habt ihr euch Hochbegabt diagnostizieren / testen lassen?

Hallo,

Bei mir wurde AuDHS diagnostiziert. Mehrere Ärzte und Therapeuten haben mich gefragt, ob ich hochbegabt sei. Wo habt ihr das denn überprüfen lassen? Und ist es eurer Meinung nach wichtig, das zu wissen?

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u/lady_mont — 1 day ago

Warum tut sich die Gesellschaft eigentlich mit dem Wort behindert/ Behinderung so schwer ??

Hallo ich habe eine Frage,
Warum tut sich die Gesellschaft eigentlich mit dem Wort Behinderung ( körperlich und psychisch) so schwer? ich bin selbst betroffen habe seit der Geburt eine Behinderung und habe es schwer in der Arbeitswelt Fuß zu fassen aber warum ist das so dass die Gesellschaft sich so schwer tut mit du bist ja behindert oder der ist doch behindert oder ähnliche Sätze egal jetzt ob psychisch oder physisch
Wo bleibt da die Inklusion? Das frage ich mich schon eine Weile …..

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u/wild_katz_ — 22 hours ago

AuDhs Diagnostik Norddeutschland

Hallo liebe Community,

ich bin seit 2023 spätdiagnostiziert mit Adhs und mich beschäftigt seit ca. einem Jahr die Frage, ob ich auch autistisch bin. Viele Gründe, die ich hier jetzt mal ausspare.
Ich möchte es nun endlich abklären lassen.

Ich bin auf der Suche nach Praxen in Norddeutschland, die auf high masking/hochfunktionales AuDhs bei Frauen spezialisiert sind.

Gibt‘s da welche?
Könnt ihr jemanden empfehlen?

Bin Privatpatientin.

Danke euch :)

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u/Brief_Chipmunk4932 — 1 day ago
▲ 24 r/AutismusADHS+1 crossposts

Wie finde ich heraus, was mich wirklich glücklich macht?

Ich habe in letzter Zeit öfter darüber nachgedacht, was mich eigentlich wirklich glücklich macht – und irgendwie fällt mir darauf keine klare Antwort ein.

Ich weiß, was mir kurzfristig Spaß macht oder womit ich mich ablenken kann. Aber bei der Frage, was mich langfristig erfüllt und mir das Gefühl gibt, dass mein Leben „richtig“ für mich ist, bin ich ziemlich ratlos.

Man hört oft Sachen wie „Probier neue Dinge aus“, „Finde deine Leidenschaft“ oder „Hör auf dein Bauchgefühl“. Aber wie macht man das konkret, wenn man selbst gar nicht so genau weiß, wonach man sucht?

Deshalb würde mich interessieren: Wie habt ihr herausgefunden, was euch glücklich macht? Gab es bestimmte Erfahrungen, Veränderungen oder Fragen, die euch dabei geholfen haben?

Und vielleicht noch wichtiger: Woran merkt man überhaupt, dass etwas einen wirklich glücklich macht – und nicht nur kurzfristig beschäftigt?

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u/Acceptable_Media9210 — 2 days ago

Was tut ihr um nicht an eure Nägel zu spielen/kauen/abpideln

Ich (26w) selber habe seit dem ich 5/6 bin an meine Nägel spiele. Meine Nägel waren nie länger als jetzt. Ich esse die nicht oder knabbere daran. Nur abbilden… also bei lange warten, overthinking oder wenn ich überlastet bin.

Ich hab jetzt die Sommerferien in NRW Nägel dran getan und es war ein ekliger Juckreiz aber ich hab’s durchgekauten (Juckreiz was man nicht Jucken kann und ich am liebsten alle Nägel ab machen wollte)

Nun ich sehe es nicht ein so viel Geld auszugeben für Nägel.

Ich hab aber so ein spezielles Öl drauf und Nagellack damit die Verlockung weniger ist und ich das weiße an den Nägel nicht sehen muss. (Hilft wenig)

Falls es wichtig ist. Ich hab in dem Alter eine körperliche Behinderung bekommen. Kurz vor der Einschulung. Ja mir geht’s physisch bis heute schlecht aber das ist nicht das einzige.

u/Just_merve — 2 days ago

Adhs Medis- es wird einfach nicht..ASS-Anteile?

Inhalt:
- Wunsch nach Austausch, Erfahrungen in Bezug auf Adhs-Eindosierung als Frau und mögliche autistische Anteile erkennen.
- Medikinet & Elvanse ausprobiert & es will einfach nicht klappen
- Frauenspezifische Besonderheiten & andere Verdachtsdiagnosen Einflüsse bei Medikamentenwirkung
- Unter Wirkung: Sind das autistische Anteile?

Hallo zusammen,

ich bin langsam verzweifelt.
Ich, w 33 Jahre, habe die Adhs Diagnose seit 03/26 mit Verdachtsdiagnose Autismus (Platz finden schwer).

Zusätzlich habe ich Verdacht auf EDS, MCAS und habe Schilddrüsenunterfunktion, die aktuell nicht optimal eingestellt ist.

Ich habe vor allem Schwierigkeiten mit emotionaler Dysregulation, Aufmerksamkeit und Fokus halten, habe starke sensorische Schwierigkeiten (V.a. Geräusche, Gerüche), bin extrem schnell reizüberflutet und muss mich regelmäßig zurückziehen, abschotten in einen dunklen, stillen Raum. Soziale Interaktionen ziehen mir extrem viel Energie, eigentlich versuche ich gerade nur herauszufinden wer ich eigentlich bin.

Ich habe Elvanse ausprobiert. 1-0-0( 5mg bis 25mg).
Mal hat es super gewirkt (1. Zyklusphase) mal überhaupt nicht, oder einfach nur schrecklich, so dass ich überhaupt nicht mehr lebensfähig war.
Die positiven Effekte bezogen sich auf mehr Ruhe im Kopf, zu besserer Konzentration fähig, selektiveres Wahrnehmen möglich, mehr Antrieb und stabile emotionale Verfassung. Aber die Nebenwirkungen waren heftig. Mein Körper hat sich sehr gestresst gefühlt, Ausschlag, heftige Rebounds mit extremer Aggression und Erschöpfung. Ab der 2. Zyklushälfte nur noch unberechenbare Wirkung. Teilweise ganzen Tag nur erschöpft und so ein Boot-Gefühl.

Dann Medikinet. 5-5-0 und 10-10-0
Mein Körper scheint das besser zu vertragen, weniger flight-Modus, aber irgendwie passt das auch nicht.
Die Wirkung, wenn überhaupt eine da ist, hält Max. 3 Stunden (bei Elvanse übrigens auch nur max. 4,5 Stunden- Scheine ein fastmetabolizer zu sein, wache auch immer in Vollnarkosen auf).
Bei Wirkung bin ich an guten Tagen 2 Stunden extrem im Hyperfokus, kann alles ausblenden, fühle mich mehr bei mir, weniger gestresst. Und dann bäm, Rebound. Zweite Ladung federt Rebound etwas ab. Aber danach nur noch müde und erschöpft.
Aber auch hier, das variiert von Tag zu Tag. Ab Zyklustag 16 keine positive Wirkung mehr, auch nicht bei Dosiserhöhung. Nur noch müde und erschöpft.
Es ist einfach bei beiden Medis für mich so, als wäre jede Tablette, jeder Tag unberechenbar.
Und das schränkt mich extrem ein, weil ich gerade eine Umschulung angefangen habe.
Ich esse zu jeder Tablette ausreichend und proteinreich, trinke währenddessen keinen Kaffee o.ä. trinke viel, meine Nährstoffe sind okay.

Ich versteh es einfach nicht. Ich habe jeweils zwei Zyklen getestet, schreibe Tagebuch. Tracke alles. Ich finde keinen roten Faden.

Mein Psychiater ist sehr kompetent, aber kann mir auch nicht weiter helfen. Er sagt nur, dass er das auch noch nicht hatte. Frauenspezifisch ist er auch null unterwegs. Und ich hatte so Hoffnung, bezüglich der Medikamente. Ich leide sehr unter meinen Symptomen..
Ich habe keine neurodivergenten Menschen leider in meinem Umfeld. Fühle mich völlig allein gelassen damit…

Kennt das jemand?

Und, mir ist aufgefallen, dass ich, wenn eine positive Wirkung da ist, ist meistens subtil und eher von kurzer Dauer, aber ich beobachte dann folgendes:

Ich fange an, Dinge zu sortieren. Mach die Musik aus, reduziere alle Geräusche um mich herum. Ich fange dann an zu putzen, oder Listen zu schreiben. Will extrem meine Ruhe haben ( sonst auch, aber das wird nochmal extremer), ich will einfach nur allein sein und mich zurückziehen. Brauche weniger Input von außen, werde noch extremer reizempfindlich. Und gleichzeitig halt die Motivation, bzw. es ist eher ein: ich mach jenes einfach.

Könnten das autistische Anteile sein?
Als ob in mir zwei Personen wohnen. Und je nachdem, welcher Schalter umgelegt wird, treten sie hervor.

Ich bin für jeglichen Austausch dankbar & auch, wenn sich jemand überhaupt diesen langen Text durchgelesen hat :D

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u/waschbaer26 — 3 days ago
▲ 9 r/AutismusADHS+1 crossposts

Teilnehmende mit ADHS für meine Bachelorarbeit gesucht 🧠💗

Hallo zusammen! 😊
Ich schreibe aktuell meine Bachelorarbeit in Psychologie zum Thema **Selbstkonzept bei Erwachsenen mit und ohne ADHS** und suche dafür noch dringend Teilnehmende – **insbesondere Menschen mit einer ADHS-Diagnose**.
Mich interessiert, ob und in welchen Bereichen sich Menschen mit ADHS in ihrer Wahrnehmung und Bewertung der eigenen Person von Menschen ohne ADHS unterscheiden.
⏱️ Die Umfrage dauert ca.** 10 Minute**n
👤 Teilnahme ab **18 Jahren**
🇩🇪 Voraussetzung sind ausreichende Deutschkenntnisse
🧠 Sowohl **mit als auch ohne ADHS-Diagnose** kann teilgenommen werden
Gerade für die ADHS-Gruppe brauche ich möglichst viele Teilnehmende, deshalb würde mir eure Unterstützung wirklich sehr helfen. ❤️

Ihr dürft den Link auch sehr gerne an andere Personen mit oder ohne ADHS weiterleiten. Jede Teilnahme hilft mir bei meiner Bachelorarbeit enorm.
Vielen lieben Dank! 🫶🏼

soscisurvey.de
u/Downtown_Document114 — 2 days ago
▲ 12 r/AutismusADHS+2 crossposts

Hypervigilanz, visuellen Verzerrungen und Pareidolien

Hi zusammen,
ich wollte mal fragen, ob jemand von euch etwas Ähnliches erlebt hat.
Seit einiger Zeit habe ich starke Derealisation. Meine Umgebung wirkt teilweise wie eine Filmkulisse: Gebäude, Bäume, Menschen und selbst vertraute Räume sehen irgendwie künstlich, fremd oder „nicht richtig echt“ aus. Ich weiß aber jederzeit, dass alles real ist.
Zusätzlich habe ich etwas, das mich noch mehr verunsichert: Mein Blick bleibt extrem an Formen und Mustern hängen. Ich erkenne plötzlich in ganz normalen Gegenständen Gesichter, Smileys oder roboterartige Formen. Zum Beispiel können technische Geräte, Schachtdeckel, Autos oder bestimmte Muster für einen Moment wie ein Gesicht aussehen. Ich weiß dabei trotzdem genau, dass es nur der jeweilige Gegenstand ist – ich glaube also nicht, dass dort tatsächlich ein Gesicht ist. Trotzdem löst es teilweise starke Angst oder Ekel bei mir aus.
Ich frage mich, ob das mit Hypervigilanz, Pareidolie, Angst und Derealisation zusammenhängen kann. Je mehr ich meine Umgebung beobachte und kontrolliere, desto stärker scheint es zu werden.
Hat jemand während einer starken Angstphase oder Derealisation ebenfalls:
überall Gesichter oder Smileys in Gegenständen erkannt?
bestimmte Formen plötzlich als unheimlich empfunden?
die Umgebung extrem genau beobachtet?
das Gefühl gehabt, alles sehe künstlich oder wie eine Kulisse aus?
und hat sich das wieder normalisiert, als die Angst/Derealisation besser wurde?
Mich würden vor allem eure persönlichen Erfahrungen interessieren und was euch geholfen hat.

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u/Emergency_Net7152 — 3 days ago

Erfahrungen Autismus-Diagnostikstellen

Hallo zusammen,

ich bin seit einer Weile auf der Suche nach einer Autismus-Diagnostikstelle für Erwachsene. Nachdem ich jetzt mehrere Wochen lang recherchiert habe und 50+ Stellen angeschrieben habe, haben sich folgende Stellen für mich persönlich bisher am passendsten angehört:

- Dipl. Psych. Sabine Burrell in Berlin (bzw. hat sie scheinbar auch noch eine zweite Praxis in Buchholz)

- Praxis Lübberding in Hamburg

- Praxis Lara Seifert in Kalletal

- Praxis Rebecca Eichmann in Berlin

Hat jemand Erfahrung mit einer der Praxen und kann ein bisschen berichten, wie der Eindruck so war bezüglich der Diagnostik?

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u/Buecherhexe — 3 days ago

Getting diagnosed with audhd in Germany

Hi guys,

I would like to look into getting diagnosed with audhd. I am from Germany and I don’t really know what resources there are here. I do have an adhd diagnosis.

Also, lmk what you think about my situation/case:

At school, I had very fluctuating grades. In first grade, my teacher wanted me to repeat the grade because I was unable to focus. My grades were quite bad. Then suddenly I got really good at math. Like from one day to another.
Same in 5th grade. I started 5th grade at a new school and I was terrible at math. I stayed terrible at math for another two years. Then I got really into languages and I applied how in understood languages to math, so I got good at math again. Now I speak 7 languages.

Then I mostly had straights As for the rest of my academic career. I have a Bachelor’s degree now.

I am very forgetful. I think fast but I struggle to process information quickly if that makes sense. I can write a long analysis faster than most of my classmates but I will be super slow at copying things from the blackboard.

I have meltdowns sometimes. I’m quite sensitive to noise.
I have a special spoon, knife and fork. I have a special pillow that I’ve slept with since I was 2. I also have OCD. I struggle to regulate my emotions tbh. I especially freak out if my head feels unorganized or as if I don’t understand something. And I feel guilty over being “complicated”.

I have special interests and I talk a lot about them and then I feel super ashamed that I talked about them??

I get very overstimulated by my phone.
I get very overstimulated by clothes. My hair often feels uncomfy. Or the position I’m falling asleep in. Stuff like that.

People have told me I was weird growing up. And that I had weird interests. I ask a lot of random questions. When I was a child my cousins joked that I was autistic. So did a boyfriend that I once had.

I am very extroverted and quite sociable.

I think my academic and professional and social performance make me appear like nothing is “different” but sometimes I’m just screaming inside because my brain is too much. I don’t dislike myself or the way my brain works. I wouldn’t wanna change it. But I do feel like it’s just overwhelming sometimes.

Also I’m hyper flexible which I think is common among neurodivergent people.

Oh and I have the same 5 meals that I ALWAYS eat. And a religious skin care routine and I feel off if I don’t do it.
I like to do things spontaneously however.

Do u think I’m audhd? Any tips for Germany?

Thanks!

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u/OwnLengthiness4945 — 5 days ago

Möglicherweise Audhs

Hi, ich bin diagnostizierter Adhsler, habe seit geraumer Zeit den starken Verdacht auch auf dem Autismus Spektrum zu sein. Bin ein Mensch der viel selbst Reflexion betreibt und kann so einschätzen was so über das adhs hinaus geht. Ich habe leider auch Post covid und seit dem sind mein adhs und aber auch andere Dinge schlimmer geworden. Kann mir jemand sagen wie man an eine Diagnostik kommt? Ich weiss das kann dauern, doch das wäre wichtig das abklären zu lassen, da mein postcovid mit mein adhs und reizdarm ordentlich zusammen spielt und wenns wirklich Ass ist, könnte mir das auch helfen mein postcovid besser einzugrenzen und zu verstehen.

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u/PowerGnom3 — 7 days ago

Verbeamtung Bund - Kosten GKV/ GKV möglich/sinnvoll bei GdB?

Moin werte Leserschaft,

gibt es hier Leute mit Autismus/ADHS und Schwerbehinderung, die in neuerer Zeit über den Bund verbeamtet wurden oder in der Anwärterschaft sind?

Wie habt Ihr euch krankenversichert?
Was ist die finanziell Günstigste bzw. sinnvollste Lösung zum Thema Krankenversicherung?

Ich hadere noch mit dem Wechsel in die PKV, aufgrund des vorhandenen GdB und dem damit verbundenen Risikoaufschlag bei den monatlichen Kosten. Zudem nehmen nur wenige Versicherungen an der sog. Eröffnungsaktion teil. Sind die Kosten für die PKV in dieser Konstellation im Alter überhaupt zu stemmen?

Auch bin ich unterhaltspflichtig für Kinder, entsprechend kann ich gar keine Rücklagen für private Krankenversicherungsleistungen bilden, um in Vorkasse gehen zu können. Aktuell (noch angestellt) komme ich ganz knapp über die Runden mit dem gesetzlichen Selbstbehalt.

Am liebsten wäre mir der Verbleib in der GKV, aber die BARMER kann mir z.B. nicht klar mitteilen, ob die pauschale Beihilfe auch für Bundesbeamten möglich ist.

Eine freiwillige Versicherung in der GKV wäre in der gegebenen Konstellation ja ebenfalls unbezahlbar, sehe ich das richtig?

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u/MassiveComplaint6165 — 6 days ago
▲ 4 r/AutismusADHS+1 crossposts

Studienassistenz und Nachteilsausgleiche

Guten Tag,

bezüglich Nachteilsausgleiche und einer Studienassistenz im Studium hätte ich ein paar Fragen und zwar: Welche Nachteilsausgleiche wären lohnenswert zu beantragen und habt ihr Erfahrungen mit Studienassistenzen gemacht? Wenn ja, wie sind sie ausgefallen? Mit wie vielen Stunden könnte ich rechnen, die genehmigt werden pro Woche (ich weiß, man kann es nicht pauschal sagen), und gibt es in Hamburg empfehlenswerte Anbieter (Dienstleister), sofern es sie gibt?

Ich bedanke mich recht herzlich im Voraus für die Antworten und Informationen.

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u/Fun-Enthusiasm-7068 — 7 days ago

AuDHS-Eltern mit sehr anstrengendem Kleinkind – wann war bei euch die schwierigste Phase?

Unser Sohn ist gerade ein Jahr alt und wir sind aktuell ehrlich gesagt ziemlich am Limit.

Wir Eltern haben beide AuDHS. Natürlich kann man bei unserem Sohn mit einem Jahr noch überhaupt nicht sagen, ob er später ebenfalls ADHS, Autismus oder beides haben wird. Trotzdem gibt es momentan einiges, bei dem wir uns fragen, ob andere neurodivergente Eltern das von ihren Kindern ähnlich kennen.

Er ist extrem aktiv und gefühlt ständig auf der Suche nach Reizen, gleichzeitig wirkt es aber oft so, als wäre ihm alles viel zu viel. Also irgendwie dieses paradoxe „zu viel und gleichzeitig zu wenig“.

Aktuell möchte er außerdem gefühlt ständig getragen werden. Ablegen, irgendwo sitzen oder einfach mal eine Weile zufrieden an einem Ort sein funktioniert kaum. Auch im Hochstuhl ist Sitzen schnell vorbei.

Autofahren ist bei uns seit Tag 1 die Hölle und wird gefühlt eher schlimmer als besser. Früher hat er zumindest noch häufiger irgendwann geschlafen. Jetzt schläft er tagsüber natürlich immer weniger und dadurch fehlt teilweise selbst der Schlafdruck, durch den er im Auto irgendwann eingeschlafen ist. Selbst wenn er müde ist, schreit er sich teilweise erst richtig in den Schlaf.

Wir fragen uns deshalb gerade ein bisschen, was uns die nächsten Jahre erwartet. 😅

Viele erzählen ja, dass die Zeit bis ungefähr drei generell besonders anstrengend sein kann – und dann kommt zusätzlich noch die Autonomiephase. War das bei euren neurodivergenten Kindern tatsächlich so, dass es erstmal immer schwieriger wurde? Oder gab es bestimmte Altersphasen, ab denen manche Dinge plötzlich deutlich einfacher wurden?

Und gab es bei euch irgendwelche Dinge, die im Alltag wirklich geholfen haben, gerade bei starkem Bewegungsdrang, ständigem Getragenwerden, Reizsuche/Reizüberforderung oder Autofahren?

Uns ist klar, dass man mit einem Jahr noch keine vernünftige ADHS- oder Autismusdiagnostik machen kann und dass eine Diagnose aktuell wahrscheinlich auch nicht plötzlich eine konkrete „Behandlung“ ermöglichen würde.

Wie waren eure Erfahrungen in dem Alter und in den Jahren danach? Was hat euch im Alltag geholfen, was wurde mit der Zeit besser und habt ihr irgendwelche Tipps, die ihr im Nachhinein gerne früher bekommen hättet?

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u/lunadandelion — 9 days ago

Kennt ihr das bei ADHS auch, dass Trinken irgendwie… eine Aufgabe ist? 😅

Ich habe schon seit ich denken kann das Problem, dass ich einfach viel zu wenig trinke. Nicht weil ich bewusst nichts trinken möchte, sondern weil mein Körper mir offenbar beschlossen hat, das Durstgefühl erst dann mitzuteilen, wenn gefühlt schon langsam der Notfallmodus startet. 😅

Über den Tag vergesse ich Trinken einfach komplett. Ich habe meistens wirklich kein richtiges Durstgefühl und irgendwann kommt dann plötzlich dieses „Oh. Stimmt. Ich habe seit Ewigkeiten nichts getrunken. Vielleicht sollte ich das mal tun.“

Und dann kommt Problem Nummer zwei: Ich kann auch nicht besonders gut größere Mengen auf einmal trinken. Was natürlich ungünstig ist, wenn man versucht, das über den Tag Versäumte ein bisschen nachzuholen.

Vor allem Wasser finde ich schwierig. Getränke mit Geschmack gehen bei mir oft leichter, weil mein Gehirn die irgendwie eher als „etwas“ wahrnimmt und nicht einfach nur als Flüssigkeit, die ich jetzt in mich reinschütten soll.

Was ich aber richtig unangenehm finde, ist dieses Gefühl von viel Flüssigkeit im Magen. Fast schlimmer als das Gefühl nach einer größeren Mahlzeit. Gerade auf nüchternen Magen spüre ich das Wasser teilweise total deutlich und habe das Gefühl, dass es bei Bewegungen im Bauch richtig hin- und herschwappt. Ich hasse das. 😅

Deshalb frage ich mich: Kennt das jemand von euch mit ADHS oder Autismus auch? Also dieses fehlende Durstgefühl, Trinken komplett vergessen und gleichzeitig größere Mengen Flüssigkeit körperlich unangenehm finden?

Und falls ja: Habt ihr irgendwann irgendeinen Trick gefunden, mit dem ihr tatsächlich regelmäßig genug trinkt, ohne dass es sich wie eine weitere tägliche Aufgabe auf der To-do-Liste anfühlt?

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u/lunadandelion — 9 days ago

Autofahren seit Tag 1 Katastrophe, kennt das jemand von euren neurodivergenten Kindern?

Unser Sohn ist jetzt ein Jahr alt und Autofahren ist bei uns eigentlich seit Tag 1 eine Katastrophe.

Wir Eltern sind beide neurodivergent und natürlich kann man mit einem Jahr noch überhaupt nicht sagen, ob er das auch ist. Trotzdem fragen wir uns manchmal, ob seine Art vielleicht schon ein bisschen in diese Richtung geht, weil er extrem aktiv ist, ständig unterwegs sein möchte und Sitzen generell eher schwierig findet.

Auch im Hochstuhl sitzt er nicht besonders gerne bzw. nicht lange. Beim Autofahren haben wir schon einiges versucht: verschiedene Spielzeuge, Beschäftigung, nach vorne schauen lassen usw. Wirklich dauerhaft geholfen hat bisher nichts.
Selbst wenn er eigentlich schon total müde ist, schläft er im Auto nicht einfach ein, sondern muss sich gefühlt erst richtig „in den Schlaf schreien“.

Das ist inzwischen für uns alle ziemlich belastend.
Wir überlegen mittlerweile auch, ob wir ihn mal beim Osteopathen anschauen lassen, einfach um auszuschließen, ob ihm beim Sitzen irgendetwas unangenehm ist oder ob es vielleicht irgendwelche Blockaden gibt.

Deshalb würde mich gerade hier interessieren: Kennt ihr so etwas von euren ADHS-/AuDHS-/anderweitig neurodivergenten Kindern, vielleicht auch schon aus dem Kleinkindalter? Wurde das Autofahren irgendwann besser? Und gab es bei euch irgendetwas, das wirklich geholfen hat?

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u/lunadandelion — 9 days ago
▲ 36 r/AutismusADHS+3 crossposts

Ich bin einfach für diese Freiheit & Flexibilität im Studium nicht gemacht - Wie ist das bei euch?

Ich merke gerade, dass ich mit der Freiheit im Studium überhaupt nicht klarkomme.

Ich schlafe viel zu lange, schaue nachts Netflix, verpasse ständig Vorlesungen und hänge viel zu viel auf TikTok. Am Wochenende wird gefeiert und fürs Studium mache ich kaum etwas. Meistens fange ich erst eine Woche vor der Prüfung an zu lernen, was bisher so gut wie nie funktioniert hat.

In der Schule war das eigentlich nicht groß anders. Durch die Anwesenheitspflicht, den Druck von außen und natürlich auch, weil der Stoff einfacher war, bin ich trotzdem ziemlich gut durchgekommen. Aber jetzt im Studium ist es einfach nur noch Wahnsinn. Ohne feste Strukturen bekomme ich offenbar gar nichts auf die Reihe.

Wie kommt ihr mit dieser ganzen Selbstorganisation zurecht? Hattet ihr am Anfang ähnliche Probleme und habt es irgendwann geschafft, euch zu ändern? Grundsätzlich verstehe ich, wie wo was abgeht, ich bin oft derjenige der die dummen Fragen in der WhatsApp Gruppe beantwortet "wo meldet man sich zur Prüfung an?"

Aktuell denke ich darüber nach, nach zwei Semestern die Reißleine zu ziehen und eine Ausbildung anzufangen. Finanziell ist meine jetzige Situation natürlich angenehm: BAföG, Minijob und Wohnen bei Hotel Mama, dadurch komme ich jeden Monat auf ungefähr 1.000 Euro. Das werde ich während der meisten Ausbildungen wahrscheinlich nicht haben.

Andererseits würde ich in einer Ausbildung zumindest endlich vorankommen, hätte einen geregelten Tagesablauf und müsste nicht ständig das Gefühl haben, mein Leben zu verschwenden.

War jemand von euch in einer ähnlichen Situation? Würdet ihr versuchen, das Studium noch zu retten, oder ist eine Ausbildung vielleicht wirklich die bessere Wahl?

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u/Acceptable_Media9210 — 12 days ago

Wir bauen eine App für Alltagsstruktur bei ADHS und suchen Beta-Tester, die uns sagen, was nicht funktioniert

Transparenz vorweg: Das ist unser eigenes Projekt. Ich bin einer von zwei Gründern. Wenn euch sowas hier stört, sagt es, dann nehme ich den Post wieder raus.

Wir arbeiten an "Jessie", einer App, die beim Strukturieren des Alltags mit ADHS hilft, ohne dass man erst ein System lernen muss. Angefangen hat es, weil ich selbst ADHS habe und mit jeder Todo-App nach zwei Wochen wieder rausgeflogen bin.

Stand: geschlossene Beta, iOS über TestFlight. Android kommt, dauert aber noch. In der Schweiz arbeiten wir mit Praxen, Kliniken und Selbsthilfeorganisationen zusammen. Deren Feedback ist wertvoll, aber es ist nicht die Perspektive von jemandem, der die App morgens um halb acht tatsächlich aufmacht.

Genau dafür suchen wir Leute. Uns interessiert konkret:

  • an welcher Stelle ihr aussteigt und warum
  • was ihr erwartet habt, das nicht da ist
  • was sich bevormundend anfühlt

Was das nicht ist: kein Therapieersatz, keine Diagnostik. Die Beta ist kostenlos.

Wenn ihr mitmachen wollt, schreibt mir eine DM, dann schicke ich euch den Zugang. Fragen beantworte ich hier in den Kommentaren. Und falls ihr die App nicht braucht, aber eine Meinung zur Idee habt, die nehme ich genauso gern.

(Text mit KI-Unterstützung verfasst)

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u/Live_Measurement1069 — 9 days ago