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Parasoziale Beziehungen - Eure Erfahrungen?
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Parasoziale Beziehungen - Eure Erfahrungen?

Ich arbeite gerade an einem Workshop-Konzept für eine Schulklasse zum Thema parasoziale Beziehungen zu Influencern. Mein Ziel ist es, mit den Schülis den Begriff und das Konzept "parasoziale Beziehungen/Interaktionen) zu klären, eigene parasoziale Beziehungen zu reflektieren, den Einfluss auf die (digitale) Kommunikation zu betrachten und daraus letztendlich Schlüsse für eine fair(er)e Kommunikationskultur zu ziehen.

Ich befasse mich schon länger mit dem Thema und bin auch selbst relativ gut im Bilde was aktuell relevante Creator, Plattformen und Themen angeht. Was mir aber richtig gut helfen würde, wären die Perspektiven von Menschen, die sich täglich an Schulen bewegen und mit dem Thema konfrontiert sind.

Daher habe ich ein paar kurze Fragen an euch alle, ganz egal ob Schüler:in, Lehrkraft, Lehramtsstudent:in oder Schulsozialarbeit:

  • Wie oft werden parasoziale Beziehungen (PSB) von Schülis zu Personen des öffentlichen Lebens (vor allem der Sozialen Medien) im Schulaltag sichtbar?
  • Wie viel Einfluss nehmen die PSB auf den Schulalltag, soziale Dynamiken und das Lernverhalten?
  • Wird das Thema im Unterricht bereits aufgegriffen? Wenn ja, wie?
  • Welche Risiken und welche Chancen für die generelle Entwicklung seht ihr bei diesem Thema?
  • An die Schüler:innen: Würdet ihr euch wünschen, dass eure Lehrkräfte besser über die Influencer die ihr verfolgt Bescheid wisst?
  • An die Lehrkräfte: Wie gut wisst ihr über die digitalen Lebenswelten eurer Schüler:innen Bescheid und wie nutzt ihr dieses Wissen ggf. im Schulalltag?

Ich freue mich schon auf den Austausch und bin gespannt auf eure Perspektiven!

u/debate_team — 2 days ago
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Warum lernen wir in der Schule keine Steuererklärung, aber dafür Kurvendiskussion?

Ich bin selbst kein Schüler mehr – ich habe meine Ausbildung bereits abgeschlossen. Aber genau deshalb ist mir dieser Gedanke gekommen: Jetzt wo ich mitten im Alltag stecke, merke ich erst richtig, wie unvorbereitet ich die Schule verlassen habe. Und ich frage mich, ob es denen die gerade noch mittendrin sind oder kurz vor dem Abschluss stehen, genauso geht.

Niemand hat mir erklärt wie eine Steuererklärung funktioniert, was in einem Mietvertrag steht oder wie ich einen Stromanbieter wechsle. Das sind Dinge, die ich garantiert brauchen werde – und trotzdem hab ich sie nie gelernt.

Daraus sind bei mir zwei Ideen entstanden:

Idee 1: Alltagswissen als festes Schulfach – Finanzen, Verträge, Haushaltsgeräte, Behördenkram. Nicht als trockene Theorie, sondern praktisch und anwendbar. Ich meine gehört zu haben, dass es eine solche Forderung bereits mal gab.

Idee 2: Ein freiwilliges Zwischenjahr nach der Schule – strukturiert wie ein Kurs, mit geregelten Zeiten (um an den Arbeitsalltag zu gewöhnen), aber auch mit Fächern und Abschluss. Gut für den Lebenslauf, aber vor allem gut um sich selbst zu finden und Interessen zu entdecken. Staatlich finanziert, damit es wirklich für alle zugänglich ist – nicht nur für die, die es sich leisten können.

Ich möchte ehrlich dazusagen: Ich bin kein Politikexperte und habe mich nie tief mit Bildungspolitik oder Finanzierungsstrukturen beschäftigt. Das hier ist ein relativ spontaner Gedanke, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht – kein ausgearbeitetes Konzept. Ich weiß, dass hinter so einer Idee enorm viel Organisationsaufwand, politische Hürden und Finanzierungsfragen stecken, mit denen ich mich kaum auskenne.

Aber genau deshalb frage ich euch: Vielleicht kennt jemand ähnliche Ansätze, die es schon gibt? Oder sieht Probleme, die ich nicht bedacht habe? Oder teilt einfach das Gefühl, dass einem die Schule für vieles im Leben nicht wirklich vorbereitet hat?

Freue mich auf eure Meinungen – gerne auch kritisch.

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u/T3RM1NALGG — 3 months ago