Habt ihr Erfahrung mit der Ernährung nach Dr. Louwen um Geburtsschmerzen zu lindern?
Gemäss Professor Frank Louwen, Leitender Arzt der Geburtshilfe am Universitätsklinikum Frankfurt, kann eine bestimmte Ernährung, in der der Blutzuckerspiegel möglichst konstant gehalten wird, in den letzten vier Wochen vor der Geburt dazu beitragen, dass die Geburt einfacher und schneller verläuft, weniger Schmerzen und auch weniger Geburtsverletzungen verursacht.
Der Grund dafür ist das Hormon Prostaglandine, das in diesem Zeitraum den Körper auf die Geburt vorbereitet. Es bildet Rezeptoren, verkürzt den Gebährmutterhals und macht den Muttermund weicher. Das Hormon wird allerdings in seiner Funktion durch einen hohen Insulinspiegel gestört. Wenn es nicht richtig wirken kann, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Geburt zu spät erfolgt und daher eingeleitet wird und dass bei der Geburt zu wenig Rezeptoren für die Geburtshormone vorhanden sind und die Geburt länger dauert. (Soweit ich das verstanden habe)
Nun gibt es viele Ansätze, diese Ernährungstips umzusetzen. Im Internet sind unzählige Tabellen, Webseiten und Infos, mit Lebensmittel, die vermieden werden sollen. Ich habe meine Information aus einem Podcast-Interview mit Dr. Louwen und darin meinte er, es reiche, wenn auf Insustriezucker, sprich Süssigkeiten, und auf Weizenmehl verzichtet werde.
Nun bin ich gerade 36 Wochen schwanger und habe gestern damit angefangen, die Ernährung umzustellen. Ich gehe mit dem Ansatz an das Ganze heran, dass es wunderbar wäre, wenns nützt, und wenn nicht habe ich mich halt für vier Wochen gesund ernährt, was mir auch nicht schadet.
Habt ihr Erfahrung mit dieser Ernährung? Wenn ja, wie stark habt ihr euch daran gehalten und habt ihr das Gefühl, dass es gewirkt hat? Wie habt ihr Restaurantbesuche oder Einladungen gehandhabt? Ich wäre froh um eure Erfahrungen.