Zwischen Gut und Böse
Nur was einst im Guten stand,
kann fallen tief durch dunkle Hand.
Denn wer das Licht im Herzen trug,
spürt stärker noch des Schattens Zug.
Doch selbst im tiefsten, kalten Sein
kann leise noch ein Funke sein.
Wird er vom Guten sanft berührt,
wird selbst das Dunkel neu geführt.
Was ganz zerbricht, was Hoffnung verlor,
heilt nicht durch Härte, nicht durch Zorn.
Nur Güte, still und unbeirrt,
ist Kraft, die selbst das Schwärzeste irrt.