Zugezogene sind selbst schuld, dass Sie keinen Anschluss bekommen.
Hallo zusammen, schön, dass man sich hier austauschen kann. Das werde ich gleich tun:
Mich regt es wirklich auf, dass Zugezogene – nicht explizit Ausländer – sich nicht an die lokalen ungeschriebenen Regeln halten, das Gemeinschaftsgefühl stören und sich dann wundern, warum sie niemand mag. Ich wohne in einem großen Dorf. Hier ist es unter den Einheimischen üblich, Probleme persönlich anzusprechen, statt die Polizei oder das Ordnungsamt zu rufen. Dieses System basiert auf Toleranz und Rücksichtnahme und funktioniert. Doch immer wieder rufen Zugezogene in solchen Fällen sofort das Ordnungsamt an, sind übermäßig kleinlich und machen sich dadurch unbeliebt.
Zum Beispiel:
Gestern war Tag der deutschen Einheit, viele Leute gingen in ihre Gärten, um diese auf Vordermann zu bringen. Es wurde nicht groß gemäht, aber hier und da lief kurz eine Maschine. Zwar ist das gesetzlich nicht erlaubt, doch hier ist es üblich, und wir sprechen von ganz normalen Uhrzeiten (11–17 Uhr). Dennoch musste das Ordnungsamt/Polizei gerufen werden.
Jemand Externes kauft ein Haus in einem lange bestehenden Wohngebiet. Der direkte Weg der Kinder vom Spielplatz zum Nachbarhaus führt über den Parkplatz des neuen Nachbarn. Was macht dieser? Er ruft die Polizei.
In den Sommerferien spielen Kinder abends auf der Straße. Wer ruft pünktlich um 22 Uhr beim Ordnungsamt/Polzei an? Klar, der neu Zugezogene.
In der Stadt bleibt es oft anonym, wer beim Ordnungsamt oder bei der Polizei anruft. Hier erfährt man es jedoch rasch. Genau diese Personen ärgern sich sehr darüber, dass sie keinen Anschluss finden und von den Nachbarn abgelehnt werden. Zwar haben Sie rechtlich gesehen recht, doch es ist dennoch extrem ärgerlich.
Wichtig zu erwähnen, dass ich da ganz klar nicht alle zugezogenen Menschen meine. Es sind nur trotzdem immer welche von denen.