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Handytarif jährlich neu verhandeln: Das Kündigungs-Skript, das wirklich funktioniert (Telekom, Vodafone, o2)

Wer seinen Handyvertrag einfach weiterlaufen lässt, zahlt drauf. Die besten Preise bekommen Neukunden und Kunden, die kündigen. So holt ihr jedes Jahr 5 bis 15 Euro pro Monat raus.

Warum das funktioniert

Die Netzbetreiber haben eigene Abteilungen zur Kundenrückgewinnung. Deren Angebote sind fast immer besser als die normale Vertragsverlängerung. Ihr kommt da aber nur ran, wenn eine echte Kündigung vorliegt. Wer nur droht, wird ignoriert. Wer kündigt, landet im System als Abwanderungsrisiko und bekommt Preise, die es offiziell nicht gibt.

Das Risiko ist gering: Seit der TKG-Novelle verlängern sich Verträge nach der Mindestlaufzeit nur noch monatlich. Ihr hängt also nicht mehr versehentlich 12 Monate fest.

Vorgehensweise

1. Vergleichsangebot raussuchen. Ein konkretes Neukundenangebot im gleichen Netz mit ähnlichem Datenvolumen.

2. Fristgerecht kündigen. Online über den Kündigungsbutton oder das Kundenportal. Spätestens einen Monat vor Laufzeitende. Es zählt der Eingang beim Anbieter.

3. Werbeeinwilligung NICHT widerrufen. Viele Kündigungsvorlagen enthalten den Satz "Ich widerspreche der Kontaktaufnahme zu Werbezwecken". Damit sperrt ihr genau den Anruf, auf den ihr wartet.

4. Auf den Anruf warten oder selbst anrufen. Oft meldet sich die Rückgewinnung erst wenige Tage vor Vertragsende. Je näher am Ende, desto besser das Angebot. Wer nicht warten will, ruft die Hotline an und sagt, es geht um die bestehende Kündigung.

5. Nicht sofort zusagen. Das erste Angebot ist selten das beste. Bedenkzeit erbitten und mit dem Neukundenangebot vergleichen.

Das Skript

>"Guten Tag, ich habe meinen Vertrag gekündigt. Der Grund ist ausschließlich der Preis. Ich zahle aktuell [X] Euro für [Y] GB. Bei [Anbieter] bekomme ich das Gleiche im selben Netz für [Z] Euro. Ich bin seit [N] Jahren Kunde und mit dem Netz zufrieden. Wenn Sie preislich in die Nähe kommen, ziehe ich die Kündigung zurück. Was können Sie mir anbieten?"

Beim ersten Angebot:

>"Danke, das notiere ich mir. Ist das Ihr bestes Angebot oder gibt es noch Spielraum beim Preis oder Datenvolumen?"

Wenn es nicht reicht:

>"Dann bleibe ich bei der Kündigung. Falls sich noch etwas ändert, erreichen Sie mich ja."

Drei Regeln: Freundlich bleiben (die Person am Telefon entscheidet über euren Rabatt). Nie bluffen ohne echtes Vergleichsangebot. Und wissen, dass ihr bei Annahme meist einen neuen 24-Monats-Vertrag abschließt.

Was euch bei den großen Drei erwartet

Telekom: Angebote kommen meist telefonisch und sind individuell. Faustregel: Je später vor Vertragsende, desto besser. Im Telekom-Shop bekommt man teils dasselbe Angebot wie von der Rückgewinnung.

Vodafone: Die Agents haben echten Verhandlungsspielraum und die Budgets ändern sich jährlich. Wer letztes Jahr enttäuscht wurde, kann dieses Jahr ein besseres Angebot bekommen.

o2: Der direkteste Weg. Kündigung in der App vormerken, dann habt ihr ca. 10 Tage Zeit sie telefonisch zu bestätigen. Dieser Anruf ist euer Verhandlungsgespräch.

Anrufzeit: Unter der Woche vormittags erwischt ihr entspannte Agents mit kurzer Wartezeit. Zum Monats- oder Quartalsende drücken zusätzlich die Zielvorgaben.

Bei Discountern funktioniert das kaum

Der Trick lebt von den hohen Margen der Netzbetreiber. Discounter wie congstar, otelo oder die Drillisch-Marken (winSIM, sim de, PremiumSIM) haben schlicht kein Budget dafür. Kunden berichten von "Rückholangeboten" wie 2 Euro Rabatt, während Neukunden deutlich mehr bekommen.

Die bessere Strategie dort: einfach wirklich wechseln. Rufnummernmitnahme ist gesetzlich kostenlos und viele Anbieter zahlen sogar einen Wechselbonus. Kurz: Bei Netzbetreibern verhandeln, bei Discountern lieber wechseln.

Plan B

Kommt kein gutes Angebot: Kündigung durchziehen, ein paar Monate zum günstigen Anbieter und dann als Neukunde zurück.

Eure Erfahrungen

Habt ihr schon mal gekündigt und ein Rückholangebot bekommen? Bei welchem Anbieter und was wurde euch angeboten? Postet gern Preis vorher/nachher, damit andere wissen was realistisch ist. Auch Fälle wo gar nichts kam sind interessant.

Transparenz: Wir betreiben eine Gutscheinseite. Hier gehts aber nur um Mehrwert, keine Eigenwerbung.

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u/marsronny — 3 days ago
▲ 1 r/nextjs

CMS choice for a multilingual platform with member profiles? Vibecoding with Claude on Next.js

Hey guys! I need to build a site for a client and want to double check the CMS choice before committing. Curious what you'd go with and how you'd set it up.

Client requirements:

  • Needs to scale - starting small but expecting steady growth in content + traffic
  • Multilingual from day one (start with 2 languages, more later)
  • Member system with profile pages (microsites) where members can manage themselves
  • Strong editorial CMS - non-tech staff will publish content regularly
  • Long-term project, so maintainability and ecosystem health is a must (I manage)
  • Budget is moderate, not enterprise

I'm thinking about Next.js with Payload CMS (or Directus or Strapi) and Claude Code installed on Ubuntu 26.04 LTS.

This will be my first bigger project going headless after building on WordPress for years.

Looking forward to your opinion, experiences and recommendations!

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u/marsronny — 2 months ago