u/tamikami4

Ständig am Weinen

Hey, ihr Lieben. 

Meine GaOP liegt jetzt gute 10 Tage zurück, und seit dem bringen mich täglich so viele Dinge zum Weinen. Es sind Tränen der Freude und Erleichterung, ich spüre keinerlei Traurigkeit. Ein Lied, welches besondere Erinnerungen auslöst, ein positiver Spruch zu mir, selbst einfach nur etwas, was schön (hübsch) aussieht. es bricht dann einfach so aus.

Manchmal kann ich gar nicht genau den Auslöser sagen, da rollen schon wieder die nächsten tränen runter, mehrmals am Tag. Kennt ihr das auch so extrem? Vermutlich ist das nur eine Phase, weil mit der OP unglaublich viel Last abgefallen ist und im Kopf dazu was freigeschaltet wurde. Vielleicht sind es auch die Hormone nach 2 Jahren hrt?

Das wird sich bestimmt bald wieder besser, oder? 👉👈🥹

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u/tamikami4 — 11 days ago

Frage zu Fortsetzungsroman mit trans* Geschichte

Hey! Der Flair passt nicht so richtig, aber die anderen sind noch blöder für meine Frage. Ich bin hier kein Gast.

Ich überlege, ob ich mit dem Schreiben von Geschichten in Form von coming of age Romanen mit queeren Geschichten anfange. Sicher keine Sache der nächsten paar Wochen, ich denke, das wird länger dauern. Ideen dazu habe ich aber inzwischen so einige.

Eine zentrale Frage stellt sich mir dabei: angenommen, im ersten Teil taucht eine Figur auf, die erst in einem späteren Teil transitioniert. Dann würde sie, weil das Ei noch nicht geknackt ist, im ersten Teil durchweg mit deadname auftauchen. Wie wäre dies für euch? In der Fortsetzung wäre dann nur von dem richtigen Namen die Rede. Dazu irgendein Brückenschlag, dass klar ist, dass dies dieselbe Person sein soll.

Die Erzählung im ersten Teil soll keine Rückschau sein, sondern genau Geschichten dieses Lebensabschnitts erzählen. Da komme ich dann um deadname nicht umher. Was meint ihr?

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u/tamikami4 — 4 months ago

Der Titel ist ein wenig provokant, so soll er nicht verstanden werden. Es geht um zwei positive Erfahrungen in Sachen Passing in den letzten Wochen.

Heute morgen schaute ich in den Spiegel und sah nach gut 1,5 Jahren HRT noch immer dasselbe markant männliche Gesicht wie vor der Transition. Gedanken: bringt nix, klappt nicht, geht auch geschminkt nicht gut.

Vorhin klingelte es an der Tür. Wieder jemand, der handwerkliche Dienstleistungen anbieten wollte. Er sprach mich unmittelbar korrekt als Frau an, obwohl ich in meinem 'jogging-hose-sofa-style' an der Tür stand. Das überraschte mich ehrlich.

Nicht 2 Wochen her, war ein Techniker bestellt worden, den ich noch nicht kannte. Er sprach mich auch ohne Zögern später als Frau an, als alles erledigt war und wir bereits 1 Std nebenbei über die viele Technik geplaudert hatten. Meine Stimme ist unverändert, muss ich dazu sagen. Er hatte keine Auftragspapiere dabei (normal bei der Firma, alles gut), konnte das also nicht von einem Zettel wissen.

Statt mich einfach zu freuen denke ich über sowas nach :-)

Ab und zu gehört hier auch positives in den Kanal.

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u/tamikami4 — 5 months ago