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Referendariat: Rheinland-Pfalz oder Hessen?

​Hi zusammen,

​ich habe vor Kurzem mein 1. Staatsexamen erfolgreich hinter mich gebracht und stehe nun vor der Entscheidung: Referendariat in Rheinland-Pfalz oder Hessen?

​Da ich kein Auto habe und auf den ÖPNV angewiesen bin, treiben mich aktuell ein paar spezifische Fragen um. Ich wäre euch extrem dankbar für Tipps, Insider-Wissen oder Erfahrungsberichte!

Meine Ausgangslage & Überlegungen

Pro RLP: Kein neues Landesrecht lernen müssen.

Contra RLP: Ortszuweisung. Da ich auf Bus & Bahn angewiesen bin, habe ich etwas Bedenken, an einem Gericht/einer Behörde "auf dem Land" zu landen, die kaum angebunden ist.

Pro Hessen: Beamtetenstatus & Anrechnungsfreiheit von Nebeneinkünften auf die Unterhaltsbeihilfe.

Contra Hessen: Einarbeitung ins hessische Landesrecht und extrem hohe Nachfrage / Auslastung im Rhein-Main-Gebiet.

Daher stellen sich mir nun folgende Fragen:

Weiß jemand zufällig, ob/wie stark die Note des 1. Examens (bei mir knapp unter VB) bei der Zuteilung an das Wunschgericht bzw. den Wunschstandort berücksichtigt wird?

​Gibt es Dinge / Sachen, die man als frisch gebackener Uni-Absolvent für den Ref-Start absolut nicht auf dem Schirm hat?

Hat jemand sein Ref an einem der folgenden Gerichte absolviert und könnte seine Erfahrungen schildern? Frankenthal (Pfalz), Bad Kreuznach, Wiesbaden, Frankfurt am Main

​Vielen Dank euch im Voraus:)

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u/ukb98 — 24 days ago