u/voyagerOut

LBS Bausparer Kündigung

Hallo liebe Schwarm ETF-Sparer,

ich möchte einen Bausparer auflösen, den meine Eltern für mich angelegt hatten, als ich noch minderjährig war. Grund dafür sind die schlechte Konditionen ( wie algm. Bekannt)

Nach Anfrage für die Kündigung hatte mir die LBS nur ein Formular geschickt, das von einem Bank Berater gezeichnet werden muss. Nachdem ich weder Lust habe meine Zeit und Nerven für ein Ausrede Verkaufsgespräch zu opfern, noch zur nächsten Filiale zu reisen, habe ich folgendes gemacht: per Post einschreiben die einseitige Willenserklärung der Kündigung verkündet, Marketing etc wiederufen, alle nötigen Daten mitgegeben. Es war auch unterschrieben.

Jetzt kam zurück, dass ich aufgrund des Abschlusses meiner Eltern meine Unterschrift nicht kennen und vergleichen können. Sie wollen dass ich meine Unterschrift von meiner Bank bestätigen lassen, was für mich allerdings nicht in Frage kommt da ich bei einer online bank bin, und falls es überhaupt gehen sollte super viel Gebühren kosten würde oder mir doch das Verkaufsgespräch geben müsse. Außerdem verlangen sie zusätzlich eine Kopie meines Personalausweises.

Ist das so Rechtens? Das Auszahlung Konto läuft auch unter meinem Namen ich habe alle Vertragsnummer etc mitgeliefert in deren blödes Fake Formular.

Muss ich mir wirklich das antun oder gibt es eine andere Möglichkeit?

Vielen Dank im Voraus!

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u/voyagerOut — 14 hours ago

bAV Allianz Perspektive 100% Zuschuss vs. ETF

Hallo zusammen,

ich bin gerade etwas unsicher bei meiner bAV und würde gern eure Einschätzung hören.

Mein Arbeitgeber bietet mir eine Direktversicherung bei der Allianz („Perspektive“) an.

Ich könnte entweder:

  • 30€ netto/Brutto (Entgeltumwandlung) selbst in die bAV einzahlen und bekomme 30€ vom Arbeitgeber dazu
  • oder die 30€ einfach in einen ETF (FTSE All World / MSCI World IMI) stecken

Heißt: entweder 60€ in die bAV (30 + 30 AG) oder 30€ privat in ETF.

Was mich dabei etwas beschäftigt: Hinter der „Perspektive“-Geschichte steckt ja kein ETF, sondern dieses klassische Allianz-Sicherungsvermögen bzw. Versicherungsportfolio. Soweit ich verstanden habe, besteht das hauptsächlich aus:

  • Staats- und Unternehmensanleihen
  • Immobilien
  • Infrastruktur

Also eher ein klassisches Zins-/Garantieportfolio als echte Aktienrendite.

Genau da bin ich unsicher: Ich lese hier oft „ETF schlägt alles langfristig“, aber gleichzeitig ist der AG-Zuschuss hier ja effektiv 100% auf meinen Beitrag.

Wenn ich nur meine 30€ in den ETF packe, verzichte ich ja auf die 30€ Arbeitgebergeld.

Auf der anderen Seite frage ich mich: Reicht die Rendite in so einem Zins-/Versicherungsportfolio überhaupt aus, um den ETF langfristig zu schlagen? Oder frisst die Versicherung das durch Kosten + Garantien wieder auf?

Der Trade-off: Zusatzgeld vom AG vs. bessere langfristige Rendite im ETF

Wie seht ihr das hier im Sub? Ist das bei 100% Zuschuss eher ein „nehmen und nicht drüber nachdenken“ oder gibt’s da typische Fallen (Kosten, Besteuerung, Krankenversicherung etc.), die das komplett kippen können? Falls ich mich für den ETF entscheide: Wie trennt ihr das am besten vom Hauptdepot – macht ihr dafür ein eigenes Depot nur für den langfristigen Sparplan auf?

Bin gespannt auf eure Einschätzungen. PS: ich bin U30

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u/voyagerOut — 1 month ago