Zertifikate...

Ich glaube, das Thema ist ziemlich umstritten.

Ich habe vor einiger Zeit mal über einen Throwaway-Account über meine Arbeit geschrieben und ehrlich gesagt: Ich wurde ziemlich runtergemacht und teilweise echt hart verurteilt.

Kurzfassung (ist schon etwas her):
Ich habe extrem viel Leerlauf auf der Arbeit. Offiziell habe ich eine 40-Stunden-Woche, arbeite aber effektiv vielleicht 2 Stunden am Tag. Die Stellenausschreibung entspricht überhaupt nicht dem, was ich tatsächlich mache. Auch meine Kollegen haben keine Aufgaben, die sie mir abgeben könnten.

Das bedeutet: Ich sitze einen Großteil des Tages einfach nur da und habe nichts zu tun.

Damals habe ich nach Rat gefragt, aber die Antworten waren größtenteils eher negativ. Der häufigste Tipp war, die Zeit zu nutzen, mich weiterzubilden, Zertifikate zu machen und mir langfristig etwas Neues zu suchen.

In den letzten Tagen habe ich mich wieder intensiver damit beschäftigt, viel gegoogelt und auch ältere Beiträge auf Reddit gelesen. Interessanterweise war dort die Meinung oft ganz anders:
Viele sagen, Zertifikate bringen nicht viel, weil man oft nur auswendig lernt und es in der Praxis wenig bringt.

Trotzdem bin ich aktuell motiviert, mich weiterzubilden – ich weiß nur nicht genau, womit ich anfangen soll.
Ich würde gerne im Bereich Netzwerktechnik/Systemadministration bleiben.

In meiner Umschulung (Abschluss 2024) wurde uns z. B. die Udemy Academy empfohlen, aber anscheinend werden solche Zertifikate nicht wirklich anerkannt.

Daher meine Frage:
Welche Zertifikate oder Weiterbildungen machen in diesem Bereich wirklich Sinn?

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u/xazalees — 14 days ago

Neue Freunde gesucht (NRW)

Hallo zusammen 😊

ich (w/26) bin vor kurzem mit meinem Freund nach NRW gezogen (Raum Lippstadt) und würde hier gerne neue Leute kennenlernen – nicht nur zum Schreiben, sondern auch mal für gemeinsame Unternehmungen im echten Leben.

Zu meinen Hobbys gehören:

Zocken (z. B. LoL, Palworld, Disney Dreamlight Valley und generell alles Mögliche – auch gerne Singleplayer)
Lesen (z. B. Chris Carter, Ursula Poznanski – also ziemlich gemischt)
Schützenfeste ^-^

Ich würde mich freuen, ein paar Mädels kennenzulernen vielleicht entsteht ja eine kleine Gruppe und wir machen zusammen Lippstadt unsicher 😄

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u/xazalees — 23 days ago

Neue Freunde nähe Lippstadt

Hallo zusammen 😊

ich (w/26) bin vor kurzem mit meinem Freund nach NRW gezogen (Raum Lippstadt) und würde hier gerne neue Leute kennenlernen – nicht nur zum Schreiben, sondern auch mal für gemeinsame Unternehmungen im echten Leben.

Zu meinen Hobbys gehören:
Zocken (z. B. LoL, Palworld, Disney Dreamlight Valley und generell alles Mögliche – auch gerne Singleplayer)
Lesen (z. B. Chris Carter, Ursula Poznanski – also ziemlich gemischt)
Schützenfeste \^-\^

Ich würde mich freuen, ein paar Mädels kennenzulernen – vielleicht entsteht ja eine kleine Gruppe und wir machen zusammen Lippstadt unsicher 😄

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u/xazalees — 23 days ago

Stellenausschreibung und Realität passen überhaupt nicht zusammen

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal einen Rat. Morgen geht es wieder zur Arbeit und ich habe ehrlich gesagt jetzt schon Bauchschmerzen.

Ich habe am 01.07. nach vier Monaten Arbeitslosigkeit eine neue Stelle angefangen. In der Stellenausschreibung standen unter anderem folgende Aufgaben:

  • Betreuung des Webshops
  • Administration und Betreuung der Microsoft-365-Umgebung
  • Anwenderbetreuung (First- und Second-Level-Support)
  • Betreuung von Warenwirtschaft, Kassensystemen und PCs
  • Installation und Konfiguration von PCs und Notebooks
  • wöchentliche EDV-Bereitschaftsdienste

Ich bin Fachinformatikerin und dachte mir: Klingt nach einer klassischen IT-Support-Stelle – besser als weiterhin arbeitslos zu sein.

Die Realität sieht aber leider ganz anders aus.

Meine Hauptaufgabe besteht eigentlich nur darin, den Webshop zu betreuen, Rechnungen zu kontrollieren und Nachbelastungen für einzelne Artikel zu erstellen. Mit klassischer IT hat das kaum etwas zu tun.

Das eigentliche Problem ist aber der enorme Leerlauf. Ich arbeite morgens vielleicht anderthalb Stunden und danach habe ich oft bis zum Feierabend kaum noch etwas zu tun. Ich laufe dann mehrmals täglich zu meinen Kollegen und frage, ob es noch Aufgaben gibt. Meistens bekomme ich als Antwort: "Im Augenblick nicht."

Manchmal bekomme ich zwar eine Aufgabe, werde aber überhaupt nicht eingearbeitet. Ein Beispiel: Ich soll neue Hardware vorbereiten. Windows wird dort komplett manuell installiert, ebenso sämtliche Programme – es gibt nicht einmal ein Image oder eine automatisierte Installation. Eigentlich kein Problem. Aber wenn ich dann frage, welche IP-Adresse vergeben werden soll, in welche Domäne der Rechner aufgenommen wird oder welche Software genau installiert werden muss, heißt es häufig: "Ach, ist schon gut, ich mache das später selbst."

Dann sitze ich wieder an meinem Platz und habe nichts zu tun.

Ich fühle mich dadurch ehrlich gesagt wie ein Azubi am ersten Tag und nicht wie eine ausgebildete Fachinformatikerin. Dabei möchte ich ja arbeiten und Verantwortung übernehmen.

Ich habe das Thema bereits bei meinem Vorgesetzten angesprochen. Seine Antwort war, ich müsse mich daran gewöhnen. Erst Richtung Weihnachtsgeschäft würde wieder deutlich mehr Arbeit anfallen.

Hinzu kommt, dass ich in unserer EDV-Abteilung die einzige ausgebildete ITlerin bin. Meine vier Kollegen kommen alle aus dem kaufmännischen Bereich und haben sich vieles selbst angeeignet. Das ist grundsätzlich überhaupt nicht schlimm, aber sobald ich fachlich etwas tiefer nachfrage oder Hintergründe verstehen möchte, bekomme ich häufig nur ein: "Keine Ahnung, kann ich dir nicht sagen."

Das frustriert mich zunehmend. Ich habe das Gefühl, fachlich auf der Stelle zu treten und mein Wissen überhaupt nicht einsetzen oder erweitern zu können.

Natürlich könnte ich die freie Zeit nutzen, um mich selbst weiterzubilden. Allerdings sitze ich in einem Großraumbüro und jeder kann jederzeit auf meinen Bildschirm schauen. Ich weiß deshalb nicht, wie es ankommen würde, wenn ich während der Arbeitszeit Lernvideos schaue oder Fachartikel lese selbst wenn gerade wirklich nichts zu tun ist.

War jemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation? Wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr versucht, euch selbst Aufgaben zu suchen, oder habt ihr irgendwann die Konsequenz gezogen und euch etwas Neues gesucht?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Ratschläge.

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u/xazalees — 1 month ago

Fast den ganzen Tag Leerlauf im neuen Job – wie geht ihr damit um?

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal einen Rat. Morgen geht es wieder zur Arbeit und ich habe ehrlich gesagt jetzt schon Bauchschmerzen.

Ich habe am 01.07. nach vier Monaten Arbeitslosigkeit eine neue Stelle angefangen. In der Stellenausschreibung standen unter anderem folgende Aufgaben:

  • Betreuung des Webshops
  • Administration und Betreuung der Microsoft-365-Umgebung
  • Anwenderbetreuung (First- und Second-Level-Support)
  • Betreuung von Warenwirtschaft, Kassensystemen und PCs
  • Installation und Konfiguration von PCs und Notebooks
  • wöchentliche EDV-Bereitschaftsdienste

Ich bin Fachinformatikerin und dachte mir: Klingt nach einer klassischen IT-Support-Stelle – besser als weiterhin arbeitslos zu sein.

Die Realität sieht aber leider ganz anders aus.

Meine Hauptaufgabe besteht eigentlich nur darin, den Webshop zu betreuen, Rechnungen zu kontrollieren und Nachbelastungen für einzelne Artikel zu erstellen. Mit klassischer IT hat das kaum etwas zu tun.

Das eigentliche Problem ist aber der enorme Leerlauf. Ich arbeite morgens vielleicht anderthalb Stunden und danach habe ich oft bis zum Feierabend kaum noch etwas zu tun. Ich laufe dann mehrmals täglich zu meinen Kollegen und frage, ob es noch Aufgaben gibt. Meistens bekomme ich als Antwort: "Im Augenblick nicht."

Manchmal bekomme ich zwar eine Aufgabe, werde aber überhaupt nicht eingearbeitet. Ein Beispiel: Ich soll neue Hardware vorbereiten. Windows wird dort komplett manuell installiert, ebenso sämtliche Programme – es gibt nicht einmal ein Image oder eine automatisierte Installation. Eigentlich kein Problem. Aber wenn ich dann frage, welche IP-Adresse vergeben werden soll, in welche Domäne der Rechner aufgenommen wird oder welche Software genau installiert werden muss, heißt es häufig: "Ach, ist schon gut, ich mache das später selbst."

Dann sitze ich wieder an meinem Platz und habe nichts zu tun.

Ich fühle mich dadurch ehrlich gesagt wie ein Azubi am ersten Tag und nicht wie eine ausgebildete Fachinformatikerin. Dabei möchte ich ja arbeiten und Verantwortung übernehmen.

Ich habe das Thema bereits bei meinem Vorgesetzten angesprochen. Seine Antwort war, ich müsse mich daran gewöhnen. Erst Richtung Weihnachtsgeschäft würde wieder deutlich mehr Arbeit anfallen.

Hinzu kommt, dass ich in unserer EDV-Abteilung die einzige ausgebildete ITlerin bin. Meine vier Kollegen kommen alle aus dem kaufmännischen Bereich und haben sich vieles selbst angeeignet. Das ist grundsätzlich überhaupt nicht schlimm, aber sobald ich fachlich etwas tiefer nachfrage oder Hintergründe verstehen möchte, bekomme ich häufig nur ein: "Keine Ahnung, kann ich dir nicht sagen."

Das frustriert mich zunehmend. Ich habe das Gefühl, fachlich auf der Stelle zu treten und mein Wissen überhaupt nicht einsetzen oder erweitern zu können.

Natürlich könnte ich die freie Zeit nutzen, um mich selbst weiterzubilden. Allerdings sitze ich in einem Großraumbüro und jeder kann jederzeit auf meinen Bildschirm schauen. Ich weiß deshalb nicht, wie es ankommen würde, wenn ich während der Arbeitszeit Lernvideos schaue oder Fachartikel lese selbst wenn gerade wirklich nichts zu tun ist.

War jemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation? Wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr versucht, euch selbst Aufgaben zu suchen, oder habt ihr irgendwann die Konsequenz gezogen und euch etwas Neues gesucht?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Ratschläge.

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u/xazalees — 1 month ago