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Freut Ihr euch schon über mehr Obdachlose im Stadtbild? Danke Merz!
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Thema Stadtbild Frankfurter Bahnhofsviertel

Das Frankfurter Bahnhofsviertel wird ja gerne als Beispiel für die aktuellen Probleme im Land genommen und von Populisten instrumentalisiert. Dann schauen wir doch mal, wie hier das Stadtbild in den 80ern aussah.

>Im Bahnhofsviertel ist die Drogenszene Frankfurts angesiedelt. Doch wie kam es dazu? Die neue zweiteilige Dokumentation nimmt die Frankfurter Drogenszene unter die Lupe und taucht mit Hilfe von Archivmaterial und Experteninterviews tief in die Geschichte und Umstände des Bahnhofsviertels ein. Denn die heutige Drogenszene existiert schon seit Jahrzehnten und bis heute hat sich die prekäre Lage nicht gebessert.

>Die erste Folge widmet sich den 60er, 70er und 80er Jahren und zeigt, wie sich das Frankfurter Bahnhofsviertel zum Drogenhotspot Nummer 1 in Deutschland entwickelte. So waren es die "Gammler", Studierende und Vorläufer der Hippies, die sich auf der Haschwiese in der Bockenheimer Anlage bereits Anfang der 60er Jahre zum Konsumieren von Drogen trafen. Anschließend gelangten harte Drogen wie Heroin mit den amerikanischen GIs in die Stadt am Main.

>Der verwahrloste Treffpunkt wird auf Begehren der Anwohnerinnen und Anwohner in den 80er Jahren geräumt und die Szene verlagert sich Richtung Bahnhofsviertel. Dieser Teil der Geschichte der Frankfurter Drogenszene wird in der zweiten Folge der historischen Dokumentation beleuchtet. Ebenso die Eröffnung des ersten Drogenkonsumraums "Eastside" im Dezember 1994. Dies markiert den Beginn des Modells "Frankfurter Weg", das einerseits gelobt wird, jedoch auch immer wieder in der Kritik steht. Fördert es etwa den Konsum von harten Drogen? Oder bietet es doch einen geschützten Raum für Abhängige?

>Betroffene sowie Expertinnen und Experten erzählen von ihren eigenen Erfahrungen, schildern Entwicklungen und bewerten Maßnahmen der Politik.

https://tv.spiegel.de/programm/artikel/rtlzwei-hartes-deutschland-die-story-frankfurt-endstation-bahnhofsviertel-2

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Die Macher der Doku folgen Rudi, Horst und Frank, Teil der „Fegerflotte“ im Frankfurter Bahnhofsviertel und zwei speziell geschulten Drogenpolizisten. Ebenso werfen sie einen Blick in die Niddastraße 49, wo sich einer der insgesamt vier staatlich organisierten Druckräume in Frankfurt befindet. Thematisiert wird auch der Frankfurter Weg, der einst eingeschlagen wurde, als sich Ende der 80er Jahre in der Taunusanlage regelmäßig 1.000 bis 1.500 drogensüchtige Menschen aufhielten und in Frankfurt die drittgrößte offenen Drogenszene Europas beheimatet war.

https://www.stadtkindfrankfurt.de/drogen-metropole-frankfurt/

youtube.com
u/AlexLaCave — 5 days ago