r/GermanWOSO

Image 1 — Werder Bremen Frauen sign Japanese striker Mei Shimada from Urawa Red Diamond
Image 2 — Werder Bremen Frauen sign Japanese striker Mei Shimada from Urawa Red Diamond
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Image 5 — Werder Bremen Frauen sign Japanese striker Mei Shimada from Urawa Red Diamond
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▲ 61 r/GermanWOSO+1 crossposts

Werder Bremen Frauen sign Japanese striker Mei Shimada from Urawa Red Diamond

Die WERDERFRAUEN verpflichten die japanische Angreiferin Mei Shimada. ⚽️💥🇯🇵

Sie kommt von den Urawa Red Diamonds an den Osterdeich.

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The WERDER WOMEN [sign] Japanese attacker Mei Shimada. ⚽️💥🇯🇵

She comes from the Urawa Red Diamonds to the Easter dike.

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u/spherocytes — 3 days ago
▲ 25 r/GermanWOSO+1 crossposts

Eintracht Frankfurt Frauen have signed defender Jamilla Rankin from TSG Hoffenheim

Jamilla Rankin wechselt zur Eintracht ✍

Eintracht Frankfurt verstärkt sich mit der australischen Defensivspielerin Jamilla Rankin von der TSG Hoffenheim. Die 23-Jährige unterschreibt in Frankfurt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.

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Jamilla Rankin moves to Eintracht ✍

Eintracht Frankfurt strengthens with Australian defensive player Jamilla Rankin of TSG Hoffenheim. The 23-year-old signs a contract in Frankfurt until 30. June 2029.

u/spherocytes — 3 days ago
▲ 31 r/GermanWOSO+1 crossposts

Chiara Bouziane extends her contract at 1. FSV Mainz 05 early

Chiara verlängert vorzeitig! ✍️

Die 29-jährige Stürmerin und Topscorerin der 05-Frauen der vergangenen Saison hat ihren Vertrag vorzeitig über die kommende Spielzeit hinaus verlängert.

Schön, dass du bei uns bleibst, Chiara! ❤️🤍

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Chiara extends prematurely! ✍️

The 29-year-old striker and top scorer of last season's 05 women has extended her contract early beyond the upcoming season.

I'm glad you're staying with us, Chiara! ❤️🤍

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u/spherocytes — 3 days ago
▲ 27 r/GermanWOSO+1 crossposts

Werder Bremen Frauen sign Julia Magerl from RB Leipzig

"Die WERDERFRAUEN haben Abwehrspielerin Julia Magerl von RB Leipzig verpflichtet. 🤝💚

Wir freuen uns auf dich, Julia! ☺️"

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"The WERDERFRAUEN have signed defensive player Julia Magerl from RB Leipzig. 🤝💚

We look forward to seeing you, Julia! ☺️"

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u/spherocytes — 3 days ago
▲ 53 r/GermanWOSO+1 crossposts

Werder Bremen Frauen have signed forward Luna Vanzeir from RSC Anderlecht.

New Kit X New Face 🤝💚 Die WERDERFRAUEN verstärken sich mit der belgischen Nationalspielerin Luna Vanzeir. Die 23-jährige Offensivspielerin wechselt vom belgischen Erstligisten RSC Anderlecht an die Weser. Moin, Luna!

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New Kit X New Face The WERDER WOMEN join 🤝💚 in the strength with the Belgian national player Luna Vanzeir. The 23-year-old offensive player will move from Belgian first division club RSC Anderlecht to the Weser. Moin, Luna!

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u/spherocytes — 4 days ago
▲ 21 r/GermanWOSO+1 crossposts

Suguri Hashitani remains with the 05 Women

Eine weitere Stammspielerin bleibt den Fußball-Frauen von Mainz 05 erhalten. Verteidigerin Suguri Hashitani hat ihren Vertrag verlängert und läuft auch in der Frauen-Bundesliga für den FSV auf.

Die 28-jährige Japanerin wechselte im Januar aus der höchsten japanischen Liga vom AC Nagano Parceiro an den Bruchweg und eroberte sich ohne große Anlaufzeit einen Stammplatz in der Defensive. In zehn Einsätzen für die Mainzerinnen (ein Tor) trug sie in der Rückrunde ihren Anteil zum Aufstieg bei.

"Feste Größe in unserer Defensive"
"Suguri hat sich im Verlauf der Rückrunde als Innenverteidigerin kontinuierlich weiterentwickelt und sich dabei mit starken Leistungen als feste Größe in unserer Defensive etabliert. Wir freuen uns, die Zusammenarbeit fortzusetzen", sagt Nadine Kress, sportliche Leiterin Mädchen- und Frauenfußball.

"Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison für Mainz auflaufen zu dürfen. Ich bin bereit für die neue Herausforderung und kann es kaum erwarten, gemeinsam mit dem Team den nächsten Schritt zu gehen. Vielen Dank für das Vertrauen – ich freue mich auf alles, was vor uns liegt", sagt Suguri Hashitani. 

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Another regular player remains the women's football of Mainz 05. Defender Suguri Hashitani has extended her contract and also plays for FSV in the Women's Bundesliga.

The 28-year-old Japanese moved from the highest Japanese league from AC Nagano Partner to Bruchweg in January and won a regular place in the defense without much start-up time. In ten appearances for the Mainz women (one goal) she contributed her share to the promotion in the second round.

"Firm size in our defense"

"Suguri has continuously developed as a central defender in the course of the second round and has established herself with strong performances as a permanent figure in our defense. We look forward to continuing the cooperation," says Nadine Kress, sports director of girls' and women's football.

"I am very happy to be able to play for Mainz in the coming season. I'm ready for the new challenge and can't wait to take the next step together with the team. Thank you for your trust – I look forward to everything that lies ahead," says Suguri Hashitani.

u/spherocytes — 4 days ago
▲ 19 r/GermanWOSO+1 crossposts

Ela Demirbas and Tessa Zimmermann will move up to Eintracht Frankfurt Frauen's senior squad for pre-season preparations

ℹ️ Zwei Toptalente für die erste Mannschaft!

Ela Demirbas und Tessa Zimmermann werden aus der eigenen U20 bis auf Weiteres in den Profikader aufrücken und die Sommervorbereitung mit der ersten Mannschaft absolvieren 💪

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ℹ️ Two top talents for the first team!

Ela Demirbas and Tessa Zimmermann will move up from their own U20 to the professional squad until further notice and complete the summer preparation with the first team 💪

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u/spherocytes — 4 days ago
▲ 31 r/GermanWOSO+1 crossposts

Sana Coskun receives her professional contract at Bayer 04 Leverkusen Frauen through 2029

Unser Eigengewächs hat ihren ersten Profivertrag unterschrieben ✍️⚫🔴

Wir freuen uns auf die Zukunft mit dir! 🤝

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Our own plant has signed their first professional contract ✍️⚫🔴

We look forward to the future with you! 🤝

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u/spherocytes — 4 days ago

Let's talk about money with Almuth Schult: “I could be angry about the money.”

English translation in the comments.

TV-Expertin und Ex-Nationaltorhüterin Almuth Schult spricht über ihre Gagen, Diskussionen mit dem DFB, Herausforderungen für Mütter im Leistungssport – und über die Frage, was anstrengend daran ist, berühmt zu sein.

Almuth Schult sitzt an einem großen Holztisch im Frühstücksraum eines Kölner Hotels, ihr jüngstes Kind auf dem Arm. Bevor die frühere Torhüterin für die ARD als Expertin zur Weltmeisterschaft der Männer gereist ist, war sie noch beim WM-Qualifikationsspiel der DFB-Frauen am Mikrofon im Einsatz. Schult zählte lange selbst zum Nationalteam, wurde 2013 Europameisterin und 2016 Olympiasiegerin. Mit dem VfL Wolfsburg gewann sie die Champions League, achtmal den DFB-Pokal und sechsmal die Meisterschaft. Die 35-Jährige wurde eine der bekanntesten deutschen Fußballerinnen, auch wegen ihrer Meinungsstärke. Im Interview erzählt sie, dass einem das auch im Weg stehen kann – doch erstmal geht es um ihr Leben auf dem Bauernhof.

SZ: Frau Schult, reden wir über Geld. Sie sind auf einem Bauernhof aufgewachsen. Was haben Sie dort über Geld gelernt?

Almuth Schult: Du musst lange arbeiten und erstmal investieren, bis du einen Ertrag siehst. Du kriegst nicht jeden Monat Geld, sondern teilweise nur zur Erntezeit. Und du bist abhängig vom Wetter. Ein einziges Unwetter kann alles zerstören, bei zu wenig Wasser kann die Rechnung am Ende auch lauten: Wir müssen bestimmte Felder verdorren lassen, um bei Null rauszukommen.

Es gibt Statistiken, die zeigen, dass Landwirte in Deutschland recht vermögend sind.

Die sind meiner Meinung nach verzerrt. An so einem Betrieb hängt ja nicht nur der offizielle Landwirt dran, sondern der Ehepartner, die Kinder, meistens die Eltern, die Geschwister. Und wenn ich jetzt meinen Vater angucke: Die Pensionskasse in der Landwirtschaft ist sehr gering. Meine Eltern arbeiten immer noch auf unserem Hof, den inzwischen meine Schwester übernommen hat.

Ihre Eltern waren also nicht vermögend?

Wenn man es umrechnet in Landbesitz vielleicht schon, aber nicht im Alltag. Es hat immer gereicht, aber wir haben keine großen Sprünge gemacht, wir sind nie in den Urlaub geflogen und als jüngstes Kind habe ich natürlich einige Sachen meiner drei älteren Geschwister getragen.

Hat Sie das genervt?

Manchmal natürlich, aber unsere Eltern haben uns sehr viele wichtige Werte vermittelt: Ein kaputtes Bettlaken war nie direkt für die Mülltonne, sondern immer noch ein Öl-Lappen für den Traktor. Viele Leute schmeißen Lebensmittel weg, sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist. Da kriege ich die Krise! Ich könnte niemals Lebensmittel einfach so wegschmeißen, weil ich weiß, wie unglaublich viel Arbeit darin steckt.

Haben Sie für Ihr Taschengeld auf dem Hof gearbeitet?

Nein, das ist davon unabhängig gewesen. Dass wir Kinder mithelfen auf dem Hof, war ganz selbstverständlich, dafür gab es dann manchmal zusätzlich ein bisschen Geld. Wir haben auf dem Feld geholfen, beim Grubbern oder Wiesenschleppen, Heu und Stroh laden – und wenn jemand krank war, bin ich auch mal morgens vor der Schule in den Stall und habe die Kühe gemolken.

Wie viel haben Sie bekommen?

Mit zehn Jahren waren das acht Mark im Monat, genauso viel wie meine Geschwister in dem Alter. Meinen Eltern war wichtig, dass wir früh den Umgang mit Verantwortung lernen, also haben sie uns ab zwölf Jahren das ganze Geld für ein Jahr auf ein Kinderkonto überwiesen und wir mussten uns das einteilen. Wir konnten uns eine Konzertkarte kaufen, aber dann war halt nichts mehr da.

Sie sind mit 16 Jahren zum Hamburger SV gewechselt. Wie hoch war Ihr Honorar als Bundesliga-Fußballerin?

Ein großer Name, aber ich habe das krass überschätzt. Man hat ja nur die Bilder im Kopf von den Männern, die dann unheimlich viel Geld verdienen. Aber ich bekam 500 Euro brutto, bin dafür extra nach Hamburg gezogen, in eine Einzimmerwohnung in der Einflugschneise, neben dem U-Bahn-Tunnel mit Kochnische. Netto blieben im Monat 120 Euro für Essen und Bahnticket übrig.

Das klingt nicht gerade glamourös.

Ich habe mir teilweise einen 20-Kilogramm-Sack Kartoffeln gekauft, einige Stück Butter und zehn Kilo Möhren – und jeden Tag das Gleiche gegessen. Ich habe mich irre gefreut, wenn dann mal eine Paprika im Angebot war und ich sie mir leisten konnte. Damals habe ich sehr anschaulich gelernt, was ich mir leisten kann, und was nicht, und das prägt mich bis heute. Ich habe immer so viel Geld gespart, dass ich ohne Einkommen circa ein Jahr davon leben könnte. Mein Geld ist nur konservativ angelegt, ich gehe wenig Risiko ein und bin keine Spekulantin.

Haben Ihre Eltern Sie in der Zeit beim HSV unterstützt?

Meine Eltern haben mich immer unterstützt, aber ich wollte nicht nach Geld fragen. Alle zwei bis drei Monate haben sie mich besucht, den Einkaufswagen einmal randvoll gemacht und bezahlt. Das war wie Weihnachten für mich.

Sie sind in die gleiche Schulklasse gegangen wie die Jugendspieler des HSV. Wie hat sich Ihr Alltag unterschieden?

Neben mir saß der Kapitän der U17-Junioren. Keine Ahnung, was der verdient hat, aber es war mehr als ich. Er hatte einen Ausrüstervertrag, bekam kostenlos Fußballschuhe, alles. Er stand jeden Mittag beim Kiosk und hat sich was gekauft, während ich quasi aus meiner Tupperdose gelebt habe. Die Junioren hatten einen All-Inclusive-Service im Internat, die Frauen nur anderthalb Outfits vom HSV. Ich musste meine Sachen jeden Tag selbst waschen.

Sie haben dann beim HSV keine Chance gesehen, sich durchzusetzen, und sind zum Regionalligisten Magdeburger FFC.

Das ging sozusagen ins Nichts vom Gehalt. Da habe ich dann auch meine Eltern gefragt, ob sie mich unterstützen. Als wir in die zweite Liga aufgestiegen sind, hat der Verein einen Sponsor gefunden, der mir 200 Euro im Monat gegeben hat. Nebenher habe ich mein Abitur gemacht. Als ich dann nach Bad Neuenahr in die Bundesliga gewechselt bin und in Köln studiert habe, habe ich das erste Mal mehr als 500 Euro verdient.

Sie sind dann im Mai 2013 zum VfL Wolfsburg gewechselt, als deutsche Nummer 2 in ein Team, das gerade das Triple gewonnen hatte – der Start in eine Erfolgsära. Was hat das finanziell für einen Unterschied gemacht?

Das war ein Gehaltssprung, ab da konnte ich meinen Lebensunterhalt vom Fußball bestreiten. Aber bevor der Eindruck trügt: Das war kein fünfstelliger Betrag im Monat, wir haben in dieser Phase alle noch nebenbei gearbeitet oder studiert. Dieses Modell wurde erst kurz, nachdem ich gekommen bin, umgestellt. Bis dahin haben wir um 8:30 und 17 Uhr trainiert, damit alle zwischendurch in ihrem anderen Job arbeiten konnten. Ab 2016 wurden alle Verträge aufgestockt und die Zeiten so angepasst, dass wir das Trainingspensum steigern konnten. Wer wollte, konnte nebenbei studieren, aber es musste niemand mehr zusätzlich arbeiten.

Sie hatten zudem einen Bonus als Nationalspielerin. Bei der Heim-WM 2011 gehörten sie erstmals zum Kader der DFB-Frauen. Was hat der Deutsche Fußball-Bund Ihnen damals überwiesen?

Ein paar tausend Euro im Jahr. Je nachdem, auf wie viele Einsätze man kam. Damit konnte ich zwar nicht planen, weil ich damals noch nicht davon ausgehen konnte, nominiert zu werden. Aber mir hat das enorm geholfen, gerade während meiner Zeit in Magdeburg.

Das klingt nicht so, als hätten Sie für die Rente sparen können.

Das Geld wurde erst später mehr. 2013 sind wir Europameisterinnen geworden und bekamen vom DFB eine Prämie von 22 500 Euro. Das war unheimlich viel für mich! Und als wir bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 die Goldmedaille gewonnen haben, hat der DFB die Olympiasieger-Prämie der Sporthilfe verdoppelt auf 40 000 Euro  davon habe ich mir das erste Mal wirklich etwas gegönnt: Einen Fitnessraum für zu Hause. Das war später auch enorm wichtig, damit ich nach den Schwangerschaften wieder auftrainieren konnte.

Sie standen schon vier Monate nach Ihrer ersten Schwangerschaft wieder im Tor und waren seit der späteren Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg Anfang der Neunziger überhaupt erst die zweite leibliche Mutter im deutschen Profifußball. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

Es gab einfach gar keine Regeln oder Leitlinien. Niemand wusste, wie lange ich bis vor der Geburt trainieren darf, wann ich wieder anfangen sollte. Ich möchte nicht im Detail darauf eingehen, aber ich habe von vielen Verantwortlichen nicht dieses Vertrauen gespürt, das ich gebraucht hätte. Ich bin froh, dass ich in den USA eine andere Erfahrung gemacht habe, wo sie Mütter im Team als Mehrwert verstehen. Allein bei Kansas City waren wir drei Mamas! Das lief total unkompliziert ab und es gab klare Regeln der Liga.

Sie haben im September 2022 nach 1165 Tagen Pause Ihr DFB-Comeback im WM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien gegeben – ein sehr emotionales Spiel für Sie.

Die Rückkehr war ein sehr langer Kampf, der mich viele Tage meiner Karriere gekostet hat. Damals sind sehr viele Sachen gelaufen, die, denke ich, hätten anders laufen müssen. Ich habe mich nicht immer fair behandelt und auch mal alleingelassen gefühlt. Viele Menschen um mich herum haben diese Geschichten gar nicht mitbekommen, aber es war eine sehr herausfordernde Zeit für mich.

Warum, vermuten Sie, wurden Sie so behandelt?

Ich schätze, weil ich öfter den Finger in die Wunde gelegt, Dinge eingefordert habe und unbequem war. Mit meiner direkten, ehrlichen Art ecke ich oft an, das stört manche. Und dann gab es sicherlich auch viele, die grundsätzlich Vorurteile gegenüber Müttern und Kindern im Profisport haben. Es war ja auch eine ganz neue Situation, da hatten einige vermutlich Angst vor Neuerungen.

Was haben Sie denn verändern wollen?

Ich wollte beispielsweise klare Regularien für Mütter und Kinder in der Nationalmannschaft. Zur WM 2023 stand dann erstmals festgeschrieben, dass Spielerinnen ihre Kinder mitbringen dürfen. Das war eine große Errungenschaft, für die haben wir als Mannschaft lange gekämpft.

Gegen den DFB?

Es liegt nicht nur am DFB. Klar könnte der Verband entsprechende Lizenzauflagen stellen. Es können aber auch Vereine Bedingungen schaffen, wie zum Beispiel die TSG Hoffenheim, wo sich auslaufende Verträge von Spielerinnen bei einer Schwangerschaft automatisch verlängern. Und die Politik könnte auch Richtlinien zum Mutterschutz im Leistungssport einführen. Die Sporthilfe hat immerhin eingeführt, dass Mütter für Reisen mit Begleitpersonen einen Bonus beantragen können. Im Trainingslager zum Beispiel kommen dadurch ja mehr Kosten auf eine Sportlerin zu. Auch ein Mindestgehalt würde helfen.

Sie sind schon 2011 nach der WM beim Nationalteam in den Mannschaftsrat aufgenommen worden und haben oft mit dem DFB diskutiert und auch Prämien verhandelt. Wie lief das ab?

Es ist teilweise schon sehr hart abgelaufen. Gerade am Anfang war die Wortwahl auch mal nicht so wertschätzend und in Protokollen stand auch mal was anderes drin, als wir das mündlich vereinbart hatten. Aber es gab genau so sehr gute Erfahrungen, wo sich beide Seiten schnell einig waren und man positiv überrascht war.

Wie holt man denn richtig viel raus bei Vertragsverhandlungen?

Die wichtigere Arbeit passiert vorher: Hintergrundinfos sammeln und aus dem Umfeld rausbekommen, wie hoch das Budget der Gegenseite ist, wie viel Spielraum es gibt. Damit kannst du pokern. Ich glaube, da habe ich mich nicht so dumm angestellt und war gut vernetzt (lacht).

Sie sind zum Ende ihrer Karriere in die USA gegangen: 2022 zu Angel City FC nach Los Angeles, 2024 zu Kansas City Current. Dort ist Frauenfußball sehr populär, Investoren steigen ein, die Stadien sind gut gefüllt. Wie wirkt sich das aus?

Jede Spielerin bekommt ein Grundgehalt von 32 500 Dollar plus Erfolgsbonus. Klubs können einzelnen Spielerinnen mehr bezahlen, dürfen aber insgesamt einen Gehaltsdeckel für die ganze Mannschaft nicht überschreiten. Das ist in den USA auch beim Basketball oder American Football üblich. Ich habe in der Zeit vergleichbar verdient wie in Wolfsburg, nur sind die Lebenshaltungskosten gerade in Los Angeles brutal.

Angel City haben Sie vorzeitig nach nur einer absolvierten Partie wieder verlassen, danach waren sie vereinslos und erneut schwanger. Hängt das eine mit dem anderen zusammen?

Nach Angel City hatte ich einen neuen Verein gefunden, wusste aber schon, dass ich schwanger bin. Weil ich immer ehrlich bin, habe ich das mitgeteilt. Der Verein hat sich dann anderweitig umgeschaut und ich war vereinslos. In dieser Zeit hat mich mein einziger großer Sponsorenvertrag mit Euronics gerettet.

Was bringt einem so ein Sponsoring ein?

Mit TV-Werbung und allem Drum und Dran kann das ein höherer fünfstelliger Betrag sein. Manch Top-Spielerin verdient damit inzwischen vielleicht sogar sechsstellige Beträge und hat Deals mit Ausrüstern wie bei den Männern üblich. Ich hatte sonst keine Verträge, das lief mehr per Handschlag, dass ich Torwarthandschuhe und Schuhe von Adidas bekommen habe.

Inzwischen arbeiten Sie als Expertin für die ARD. Es kursiert das Gerücht, dass Sie pro Einsatz etwa 20 000 Euro verdienen. Stimmt das?

Ich darf über mein Gehalt nicht sprechen. Aber, so viel kann ich sagen: Angefangen habe ich in dem Business mit ein paar hundert Euro pro Einsatz, heute liegt mein Honorar deutlich höher. Wobei viele unterschätzen, wie viel Arbeit das ist. Für eine WM-Partie wie Saudi-Arabien gegen Haiti bereite ich mich pro Team schon so 15 bis 20 Stunden vor. Mein Anspruch ist es, Spieler und Spielzüge zu kennen, das muss ich alles recherchieren. Dazu bin ich rund um die Livesendung viele Stunden am Ort. Nach so einer WM bist du platt!

Zusätzlich arbeiten Sie noch als Kommentatorin.

Ja, das fordert viel Multitasking. Und durch die Platzwechsel im Stadion während eines Spiels fehlt einem oft sogar die Zeit für eine Toilettenpause ...

Top-Fußballerinnen unterschreiben inzwischen Verträge im sechsstelligen Bereich pro Jahr, die Ablösesummen haben die Millionengrenze überschritten. Ärgert es Sie, dass Sie diese Zeit nun verpassen?

Ich könnte mich wegen des Geldes ärgern. Aber ich sehe auch, welchen Preis das kostet. Eine Alexandra Popp oder eine Lena Oberdorf, die werden überall erkannt und haben keine Privatsphäre mehr. Ich merke das selbst, seit ich fürs TV arbeite. In meinem Dorf bin ich noch die Almuth, aber ich könnte nicht nach Malle fliegen und mich zulaufen lassen. Da erkennt mich sofort jemand. Und ich bin Europameisterin, habe Olympia-Gold gewonnen, habe mit Wolfsburg viele Titel gewonnen, bin immer noch im Fußball tätig – also ich würde sagen, meine Karriere lief schon ganz gut.

^(Translation with help and permission from Lightcastle)

sueddeutsche.de
u/spherocytes — 4 days ago
▲ 25 r/GermanWOSO+1 crossposts

Melina Krüger extends with HSV Frauen

𝗗𝗢𝗡𝗘 𝗗𝗘𝗔𝗟 🤝

Wir verlängern den Vertrag mit Melina Krüger. 😍 Schön, dass du an Bord bleibst Melina Krüger

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𝗗𝗢𝗡𝗘 𝗗𝗘𝗔𝗟 🤝

We extend the contract with Melina Krüger. 😍 Nice that you're staying on board Melina Krüger.

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u/spherocytes — 5 days ago
▲ 19 r/GermanWOSO+1 crossposts

The U-19 German Women's National Team honored Zoe Schick before their game against Poland yesterday

Schick sustained an ACL injury during the U-19 squad's match against Bosnia and Herzegovina. Germany would go on to tie Poland, 1-1, in yesterday's match.

u/spherocytes — 5 days ago
▲ 15 r/GermanWOSO+1 crossposts

Germany [1] - 1 Poland 57': Tessa Zimmermann rocket to even the game for Germany

From the U-19 WEURO match on 30/06/2026.

^(Reuploaded due to error in previous title.)

u/spherocytes — 5 days ago
▲ 87 r/GermanWOSO+1 crossposts

Marie Müller scores off the Castellanos corner to make it 3-2 for the Portland Thorns

Footage from the Thorns/Wave friendly on 6/28/2026.

^((Sorry for the angles, there's no official broadcast for this game!))

u/spherocytes — 7 days ago
▲ 29 r/GermanWOSO+1 crossposts

Attacker Danique Tolhoek joins Eintracht Frauen through 2029

Eintracht Frankfurt verstärkt sich mit der niederländischen Stürmerin Danique Tolhoek von Ajax Amsterdam. Die 21-Jährige unterschreibt in Frankfurt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.

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Eintracht Frankfurt strengthen with Dutch striker Danique Tolhoek of Ajax Amsterdam. The 21-year-old signs a contract in Frankfurt until 30. June 2029.

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u/spherocytes — 6 days ago

Final result from the U-19 German National Team's WEURO match against Poland

Next match is on 03/07/2026 against Sweden.

u/spherocytes — 5 days ago
▲ 15 r/GermanWOSO+1 crossposts

Lotta Wrede set to stay at HSV?

Translation:

Despite Barcelona being interested: Top Talent Set to Stay at HSV?

Despite significant interest from both domestic and international clubs, current signs point to attacking talent Lotta Wrede remaining with HSV for the time being.

The 18-year-old is considered one of the brightest prospects in German women's football and has recently been linked to several top clubs. Alongside domestic top clubs Wolfsburg and Munich, FC Barcelona is also reportedly monitoring the winger closely.

Speculation intensified recently following a video that showed Wrede at the Spanish top club's training ground. An imminent departure from Hamburg seemed like only a matter of time. However, according to the latest information from the *Hamburger Abendblatt*, the U19 international's future could remain much more closely tied to HSV than previously assumed.

Notably, the "Rothosen" (HSV) have not yet officially bid farewell to Wrede, despite her contract expiring on June 30. This could indicate that both parties are still working toward a shared future. Several scenarios are conceivable: Wrede could sign a contract with FC Barcelona but then be loaned back to HSV for another season. Alternatively, a contract extension in Hamburg followed by a later transfer cannot be ruled out.

Lotta Wrede: Staying at HSV Due to injury?

The attacking player's injury situation appears to play a key role in this. Wrede has been working on her comeback since sustaining a foot injury while playing for the German U19 national team in early April. She has not yet returned to the training pitch.

Precisely for this reason, another year at the Volkspark could be a sensible option for all parties involved. It would give Wrede the chance to fully rehabilitate in a familiar environment and subsequently gain valuable match experience at the highest national level. At Champions League winners Barcelona, ​​her chances of playing time would naturally be significantly more limited."

nurdieraute.de
u/LigalFF — 6 days ago
▲ 39 r/GermanWOSO+1 crossposts

Victoria Schulz has renewed her contract at HSV Frauen

"𝐷𝑖𝑒 𝑅𝑎𝑢𝑡𝑒 𝑖𝑚 𝐻𝑒𝑟𝑧𝑒𝑛 💙🤍🖤

Vicky Schulz hat ihren Vertrag beim HSV erneut verlängert. Die 28-Jährige prägt und begleitet den Club bereits seit Kindheitstagen.

Schön, dass du an Bord bleibst, Vicky!"

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"The red in the heart 💙🤍🖤

Vicky Schulz has renewed her contract at HSV. The 28-year-old has been shaping and accompanying the club since childhood.

Good to have you staying on board Vicky!"

Full presser, here.

u/spherocytes — 7 days ago