
Rennradfahren - bin sehr langsam, liegts am Rad oder an mir?
Ich bin männlich, 23 Jahre alt, 1,96m groß und wiege 95 Kilogramm (23% KFA). Seit knapp sieben Jahren gehe ich regelmäßig laufen, mal mehr und mal weniger ambitioniert.
Letztes Jahr im September habe ich bei einem Sprint-Triathlon teilgenommen und dort fiel mir auf, dass ich im Vergleich zu den meisten anderen Teilnehmern beim Radfahren deutlich langsamer, beim Schwimmen und Laufen wiederum besser als der Durchschnitt war.
Für die Radstrecke von 17 Kilometern brauchte ich ganze 44:17 Minuten, also ein Schnitt von nur 23 km/h (flache Strecke, fast durchgängig gerade, kein nennenswerter Wind). Beim vorherigen Schwimmen war meine Pace 1:49/100m und beim Laufen war meine Pace 4:43/km.
Insgesamt passt die langsame Geschwindigkeit auf dem Rad irgendwie nicht ganz zum Rest.
Beim Radfahren habe ich mich ziemlich abgestrampelt, es war verdammt anstrengend und ich habe getreten ohne Ende - nur um dann trotzdem von Leuten auf ihren Hollandrädern überholt zu werden. Natürlich bin ich recht schwer mit knapp 95 Kilogramm, aber ich wurde von Leuten überholt die 130kg+ wogen und locker an mir vorbeirauschten. Einige dieser Leute überholte ich dann beim anschließenden Laufen wieder.
Gefahren bin ich mit einem Triban RC 100, ein Rennrad von Decathlon für damals 359,99 Euro.
Das Rad habe ich zwischenzeitlich auch bei Zwift genutzt, laut dem Rollentrainer kann ich recht entspannt etwa 230-250 Watt für eine Strecke von knapp 20 Kilometern halten, Zwift zeigt mir auf geraden Strecken Geschwindigkeiten von ca. 33 km/h an. Ich habe keinen Wattmesser beim Triathlon gehabt, aber passen diese Werte überhaupt zusammen oder hätte ich eigentlich schneller sein müssen? Ist die Übersetzung beim Fahrrad vielleicht einfach so ineffizient in dieser Preisklasse?
Ich stelle mir ein wenig die Frage, ob das Radfahren einfach mit riesigem Abstand meine schwächste Disziplin ist oder es eher an der Zeit ist, mir ein neues Fahrrad zuzulegen...
Danke für eure Antworten.