Wenn ihr einen Spieler (oder Trainer) aus seiner Prime zurück holen könntet, wer wäre das?
Hab das in einem anderen subreddit gesehen und fand die Frage auch für Freiburg spannend.
Hab das in einem anderen subreddit gesehen und fand die Frage auch für Freiburg spannend.
Hello we will be travelling from Greece to Freiburg for the conference League match on December. Can someone help us understand how the ticketing system for Freiburg works? We should get a member card in advance and when the tickets will be available we can get them via the official site? ( I am referring to for home sector tickets not away sector ones) Any info will be appreciated!
Fand in schon im ersten Spiel stark aber was der hier heute abliefert ist ja überragend!
Ehrlich gesagt eine Nachricht, über die ich mich richtig freue. Ginter ist inzwischen einfach viel mehr als nur ein guter Innenverteidiger für uns. Er ist Freiburger, wurde beim SC ausgebildet, ist nach seinen Jahren in Dortmund und Gladbach zurückgekommen und mittlerweile eine absolute Führungspersönlichkeit in der Mannschaft.
255 Spiele für den SC, Weltmeister 2014 und trotzdem immer noch diese Verbindung zum Verein. Dass er selbst davon spricht, dass er schon als Kind im Kinderblock im Dreisamstadion stand, macht die ganze Geschichte irgendwie noch schöner.
Und sportlich gibt es momentan eigentlich auch keinen Grund, ihn nicht halten zu wollen. Gerade seine Ruhe, Erfahrung und Konstanz tun uns hinten enorm gut. Mit 32 ist er natürlich nicht mehr der jüngste Spieler im Kader, aber genau solche Spieler brauchst du meiner Meinung nach, wenn du dich als Verein weiterentwickeln und gleichzeitig deine Identität behalten willst.
Bin gespannt, wie lange der neue Vertrag läuft, aber unabhängig davon: Sehr gute Nachricht für den SC.
Jetzt bitte noch ein paar Jahre Matze im SC-Trikot. ❤️
For those whose Deutsch is as bad as mine, "The Fussball Channel" podcast did an interview with Schuster this week in English. Nothing revelatory, but he comes across as a mensch and a Steve Kerr type -- emotionally intelligent and a great communicator.
Bitte vergibt mir | please forgive me
Sali, ich bin am kommenden Sonntag in Freiburg und werde am Abend das Spiel gegen Schalke besuchen. Tickets haben wir im neutralen Bereich auf der Gegentribüne eher in der Nähe des Auswärtsblocks.
Weiß jmd ob man in Gästekleidung dorthin Zugang hat? Online habe ich bisher nichts gefunden...
Und kann man tagsüber als Gästefan in Freiburg unterwegs sein? Oder sollte man lieber neutral gekleidet unterwegs sein?
Habe den SC bisher als sehr angenehm erlebt, wollte aber noch einmal hier nachfragen. Danke vorab!!
"Herzlichen Glückwunsch zu 1️⃣0️⃣0️⃣ Die Liga-Spielen, Amira Arfaoui!"
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"Congratulations on 1️⃣0️⃣0️⃣ [Bundesliga] Games, Amira Arfaoui!"
Nicole Ojukwu gehört zu jener Generation junger Fußballerinnen, für die der Schritt in den Profifußball immer früher möglich wird. Bei der Österreicherin vom SC Freiburg ging dieser Weg besonders schnell. Mit gerade einmal 18 Jahren verließ sie ihre Heimatstadt Wien und wechselte 2024 in die deutsche Bundesliga. Inzwischen ist sie nicht mehr nur ein Talent mit Perspektive, sondern hat sich im Freiburger Mittelfeld etabliert und den Sprung in die österreichische A-Nationalteam geschafft.
Die ersten Schritte in Wien
Geboren wurde Nicole Ojukwu am 28. November 2005 in Wien. Fußball spielte schon früh eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Ihre ersten Schritte machte sie im Wiener Nachwuchsfußball, unter anderem beim SV Donau. Dabei spielte Ojukwu lange gemeinsam mit Jungen, eine Erfahrung, die für ihre Entwicklung wichtig wurde.
Schon damals gab es Hinweise darauf, wohin ihr Weg führen könnte. In einem Interview mit LAOLA1 erinnerte sich Ojukwu daran, dass ein damaliger Trainer ihrer Mutter gegenüber früh die Möglichkeit einer Profikarriere angesprochen hatte. Für Ojukwu selbst wurde dieser Gedanke konkreter, als sie bemerkte, dass sie sich im Jungenfußball nicht nur behaupten konnte, sondern bei Turnieren teilweise sogar als bester Spieler ausgezeichnet wurde. Aus einem Kindheitstraum wurde langsam ein realistisches Ziel.
Parallel dazu spielte auch die Schule eine Rolle. Am Wiener Polgargymnasium besuchte sie eine Fußballklasse und nahm an der Schülerinnenliga teil. Gerade diese Zeit scheint etwas über ihre Einstellung zum Sport zu erzählen: Nicht nur Leistung und Ergebnisse standen für sie im Mittelpunkt. Die Schülerinnenliga habe ihr geholfen, frei aufzuspielen und nicht jedes Spiel mit dem Gedanken zu verbinden, unbedingt gewinnen zu müssen. Fußball sollte trotz zunehmenden Leistungsdrucks vor allem eines bleiben: etwas, das Spaß macht.
Ausbildung zur Leistungssportlerin
Der nächste entscheidende Schritt führte Ojukwu in die ÖFB-Frauen-Akademie. Dort wurde aus dem talentierten Mädchen zunehmend eine Leistungssportlerin. Der Alltag war eng getaktet: Schule, Training, Krafttraining und anschließend teilweise noch eine weitere Einheit auf dem Platz. Ojukwu beschreibt rückblickend Tage, an denen bereits morgens trainiert wurde, bevor es in die Schule und später erneut zum Teamtraining ging.
Diese Jahre gaben ihr die Grundlage für den Erwachsenenfußball. Gleichzeitig durchlief sie die Nachwuchsteams Österreichs. Sie spielte für die U17, U19 und später für die U20. Besonders in der U19 machte sie auch mit ihrer Torgefahr auf sich aufmerksam.
Der Übergang in den Vereinsfußball der Erwachsenen erfolgte beim First Vienna FC. Bereits 2021 kam Ojukwu dort zu ersten Einsätzen, ehe sie nach ihrer Zeit in der Akademie 2022 dauerhaft zur Vienna zurückkehrte. In ihrer ersten kompletten Saison in der österreichischen Bundesliga absolvierte sie 16 Spiele, erzielte zwei Tore und bereitete sechs weitere vor. Ein Jahr später stand sie in allen 18 Ligapartien auf dem Platz, traf zweimal und lieferte vier Vorlagen.
Damit war Ojukwu spätestens 2024 bereit für den nächsten Schritt.
Mit 18 Jahren nach Freiburg
Im Sommer 2024 entschied sich Ojukwu für den Wechsel zum SC Freiburg. Für eine 18-Jährige bedeutete das einiges auf einmal: ein neues Land, ein neues Team und vor allem eine Liga mit deutlich höherem Tempo und größerer körperlicher Intensität.
Freiburg sah in ihr vor allem eine vielseitige und kreative Mittelfeldspielerin. Bei ihrer Verpflichtung hob der Verein hervor, dass Ojukwu auf sämtlichen Positionen im Mittelfeld eingesetzt werden könne. Der SC wollte ihr bewusst Zeit geben, sich an das Bundesliganiveau zu gewöhnen. Ojukwu selbst begründete ihre Entscheidung unter anderem mit dem jungen Freiburger Team und den guten Entwicklungsmöglichkeiten beim Sport Club.
Noch bevor sie in Freiburg richtig angekommen war, wartete allerdings ein besonderes Erlebnis. Mit Österreich nahm Ojukwu an der U20-Weltmeisterschaft 2024 in Kolumbien teil. Es war ein historisches Team: Noch nie zuvor hatte ein österreichisches Frauen-Team an einer Weltmeisterschaft teilgenommen. Österreich erreichte bei dem Turnier das Achtelfinale.
Zurück in Freiburg begann anschließend die eigentliche Eingewöhnung in den deutschen Profifußball. Aus dem Talent wurde nach und nach eine Bundesliga-Spielerin. In der Saison 2025/26 folgte der nächste Entwicklungsschritt. Ojukwu kam in 22 Bundesligapartien auf drei Tore und drei Vorlagen. Im März 2026 gelang ihr beim 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg sogar ein Doppelpack. Auffällig war dabei ihre Präsenz in unterschiedlichen Situationen: Beim ersten Treffer lief sie am zweiten Pfosten in den Strafraum ein, später sorgte sie mit einem Freistoß für Gefahr und übernahm schließlich die Verantwortung beim entscheidenden Elfmeter.
Eine Mittelfeldspielerin, die nach vorne denkt
Genau darin zeigt sich viel von Ojukwus Spielstil. Sie ist keine Mittelfeldspielerin, die sich ausschließlich über eine einzige Rolle definiert. Freiburg verpflichtete sie ausdrücklich wegen ihrer Flexibilität im Zentrum. Sie kann tiefer am Spielaufbau teilnehmen, sich zwischen den Linien bewegen und offensiver in Erscheinung treten.
Ihre größte Qualität liegt dabei im spielerischen Bereich. Ojukwu sucht Lösungen mit dem Ball, kann Kombinationen fortsetzen und besitzt das Gespür dafür, wann sie selbst in offensive Räume nachstoßen muss. Ihre Statistiken aus Österreich – zehn Vorlagen in zwei Bundesliga-Spielzeiten bei First Vienna – unterstreichen diese kreative Seite ihres Spiels.
Gleichzeitig entwickelt sie zunehmend Torgefahr. Sie taucht aus dem Mittelfeld im Strafraum auf, scheut den Abschluss aus der Distanz nicht und kann Standards übernehmen. Ihr Doppelpack gegen Nürnberg zeigte diese Vielseitigkeit besonders deutlich. Freiburg bezeichnete sie bereits bei ihrer Verpflichtung als zusätzliche „kreative Option“ für das Zentrum.
Mit 1,63 Metern ist Ojukwu keine Spielerin, die ihr Spiel primär über körperliche Dominanz definiert. Vielmehr lebt ihr Fußball von Beweglichkeit, Technik, Spielverständnis und der Fähigkeit, Räume zu erkennen.
Der nächste Schritt: Österreichs A-Nationalteam
Parallel zu ihrer Entwicklung in Freiburg arbeitete sich Ojukwu auch in der österreichischen Auswahl immer weiter nach oben. Nach U17, U19 und U20 folgte schließlich der Schritt, auf den Nachwuchsspielerinnen jahrelang hinarbeiten: das A-Nationalteam.
Am 7. März 2026 debütierte sie in der WM-Qualifikation gegen Slowenien. Nach 69 Minuten wurde die damals 20-Jährige eingewechselt. Damit hatte sie innerhalb weniger Jahre den Weg von den österreichischen Nachwuchsteams über die U20-WM bis in das A-Nationalteam zurückgelegt.
Ify statt Nicole
Abseits des Platzes gibt es ein Detail, das schnell auffällt: Im persönlichen Umfeld heißt Nicole Ojukwu meistens gar nicht Nicole, sondern „Ify“. Der Spitzname stammt von ihrem zweiten Vornamen Ifeyinwa. Als ihr Bruder klein war, konnte er Nicole nur schwer aussprechen. Ihre Mutter begann deshalb, sie Ify zu nennen – und der Name blieb. Ojukwu erzählte später, dass sie inzwischen kaum jemand Nicole nennt.
Auch Familie und Glaube spielen in ihrem Leben eine wichtige Rolle. In einem Freiburger Kurzporträt antwortete Ojukwu auf die Frage, worauf sie nicht verzichten könne: ihre Bibel und ihre Familie. Abschalten könne sie am besten beim Beten oder bei einem Telefonat mit ihrer Mutter. Auch auf Auswärtsfahrten gehört die Bibel für sie zum festen Gepäck.
Diese persönliche Seite passt zu der Haltung, mit der Ojukwu über Fußball spricht. Trotz des schnellen Aufstiegs scheint sie sich einen Teil jener Unbeschwertheit bewahrt zu haben, die sie schon mit der Schülerinnenliga verbindet. Ihr Rat an junge Spielerinnen lautet entsprechend, den Moment zu genießen, frei aufzuspielen und den Spaß nicht zu verlieren.
Ein Traum, der schneller Realität wurde als erwartet
Bemerkenswert an Nicole Ojukwus Karriere ist weniger ein einzelner spektakulärer Durchbruch als die Geschwindigkeit ihrer Entwicklung. Vom Fußball mit Jungen in Wien führte ihr Weg über die Schülerinnenliga und die ÖFB-Akademie zu First Vienna. Mit 18 folgte der Schritt nach Deutschland, wenig später die Etablierung beim SC Freiburg und schließlich das Debüt für Österreich.
Ojukwu selbst hat eingeräumt, dass sie diese Entwicklung wenige Jahre zuvor kaum für möglich gehalten hätte. Direkt nach der Ausbildung ins Ausland zu wechseln und vom Fußball leben zu können, kam früher als erwartet. Heute bezeichnet sie genau dieses Leben als einen Traum. Und dennoch wirkt ihre Geschichte noch nicht wie die eines angekommenen Profis, sondern wie die einer Spielerin mitten in ihrer Entwicklung. Ojukwu ist erst 20 Jahre alt. Sie hat bereits Bundesliga, U20-Weltmeisterschaft und A-Nationalteam erlebt – und trotzdem noch einen großen Teil ihrer Karriere vor sich. Vielleicht ist deshalb jener Gedanke, den sie aus ihren ersten Fußballjahren mitgenommen hat, besonders passend: frei spielen, den Kopf auch einmal ausschalten und nicht vergessen, warum man überhaupt angefangen hat. Bei Nicole „Ify“ Ojukwu scheint genau diese Freude am Fußball bis heute ein wichtiger Teil ihres Spiels geblieben zu sein.