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Neunominierungen bei der U23-Frauen

Sophie Nachtigall (FC Köln) und Emma Memminger (SC Freiburg) fallen für die Länderspiele gegen Schottland und Schweden aus.

Nachtigall hat sich eine Bandverletzung im Fuß im Spiel gegen Freiburg zugezogen. Memminger hat eine Weichteilverletzung im Oberschenkel.
Cheftrainer Michael Urbansky hat Carolin Elsen (1. FC Köln) und Mira Arouna (VfB Stuttgart) nachnominiert. 

u/Soccer77Girl — 10 days ago

Wück nominiert Anyomi nach

Der Bundestrainer hat Nicole Anyomi von den London City Lioness nachnominiert.

Am heutigen Abend wird die Stürmerin in Heidelberg eintreffen.
In London hat sie bisher 3 Spiele und 1 Tor geschossen.

u/Soccer77Girl — 10 days ago

Ankunft beim Teamhotel - DFB Spielerinnen kommen an

Mit zwei Heimländerspielen gegen internationale Top-Mannschaften starten die DFB-Frauen in die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Brasilien. Zunächst trifft das Team von Bundestrainer Christian Wück am Freitag (ab 20.30 Uhr, live im ZDF) in Karlsruhe auf Australien, bevor am kommenden Dienstag (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) der Gegner in Bremen Japan heißt. 

Die Spielerinnen startet am heutigen Montag in die erste Länderspielperiode der neuen Saison, bis zum Mittag treffen die Spielerinnen im Teamhotel in Heidelberg ein. Bundestrainer Christian Wück hat in der vergangen Woche ein 24-köpfiges Aufgebot berufen. Nach den verletzungsbedingten Absagen von Vivien Endemann und Giulia Gwinn wurde am Sonntag Sarai Linder nachnominiert. Nach dem Mittagessen geht es für das Team nach Ludwigshafen, wo beim Marketingtag wieder zahlreiche Inhalte für die Kanäle des DFB und seiner Partner produziert werden.

Auf den Trainingsplatz bittet Wück erstmals am morgigen Dienstag. Bei der Einheit um 10.30 Uhr werden dann über geladene 300 Schüler*innen aus der Region Heidelberg zu Gast sein und das DFB-Team unterstützen.

u/Soccer77Girl — 10 days ago

Giulia Gwinns Diagnose - Schlechte Nachrichten für Bayern & Gwinn

Je nach dem wie man es sehen will, Giulia Gwinn hat auf der einen Seite Glück aber auch Pech gehabt.

Der FC Bayern gab gerade bekannt, dass nach den Untersuchungen ein Riss des Außenbandes im linken Sprunggelenk diagnostiziert wurde.

Warum Glück? Bei den umknicken, hätte viel mehr passieren können. Trotzdem ist es wieder ein weiterer Rückschlag für Gwinn.

Die genauere Ausfallzeit wurde nicht bekanntgegeben, mit ziemlicher Sicherheit wird sie aber den Oktober ausfallen.

Damit lichten sich die Spielerinnen beim FC Bayern weiter. Der Kader ist in der Spitze dünn besetzt. Jetzt müssen sich andere Spielerinnen zeigen, das Spiel gegen Mönchengladbach hat aber gezeigt, das Bayern durchaus stark geschwächt reagieren kann

Gute Besserung Giuli!!

u/Soccer77Girl — 10 days ago
▲ 29 r/WomensSoccer+1 crossposts

Giulia Gwinn fällt vorerst aus!

Nach dem sie im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, kann erstmal keine genaue Diagnose gestellt werden.

Gwinn ist gegen Ende des Spiel in einen Zweikampf unglücklich umgeknickt. Genauere Untersuchungen folgen am Montag, dann wird auch bekannt gegeben werden, wie lange sie ausfallen wird. Jetzt schon steht fest, das Gwinn nicht mit zum Nationalteam reisen wird.

Christian Wück wird stattdessen Sarai Linder vom VfL Wolfsburg nachnominieren.

u/Soccer77Girl — 11 days ago
▲ 42 r/SCFreiburg+1 crossposts

Nicole Ojukwu – Mit Spielfreude auf dem Weg nach oben

Nicole Ojukwu gehört zu jener Generation junger Fußballerinnen, für die der Schritt in den Profifußball immer früher möglich wird. Bei der Österreicherin vom SC Freiburg ging dieser Weg besonders schnell. Mit gerade einmal 18 Jahren verließ sie ihre Heimatstadt Wien und wechselte 2024 in die deutsche Bundesliga. Inzwischen ist sie nicht mehr nur ein Talent mit Perspektive, sondern hat sich im Freiburger Mittelfeld etabliert und den Sprung in die österreichische A-Nationalteam geschafft.

Die ersten Schritte in Wien
Geboren wurde Nicole Ojukwu am 28. November 2005 in Wien. Fußball spielte schon früh eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Ihre ersten Schritte machte sie im Wiener Nachwuchsfußball, unter anderem beim SV Donau. Dabei spielte Ojukwu lange gemeinsam mit Jungen, eine Erfahrung, die für ihre Entwicklung wichtig wurde.

Schon damals gab es Hinweise darauf, wohin ihr Weg führen könnte. In einem Interview mit LAOLA1 erinnerte sich Ojukwu daran, dass ein damaliger Trainer ihrer Mutter gegenüber früh die Möglichkeit einer Profikarriere angesprochen hatte. Für Ojukwu selbst wurde dieser Gedanke konkreter, als sie bemerkte, dass sie sich im Jungenfußball nicht nur behaupten konnte, sondern bei Turnieren teilweise sogar als bester Spieler ausgezeichnet wurde. Aus einem Kindheitstraum wurde langsam ein realistisches Ziel.

Parallel dazu spielte auch die Schule eine Rolle. Am Wiener Polgargymnasium besuchte sie eine Fußballklasse und nahm an der Schülerinnenliga teil. Gerade diese Zeit scheint etwas über ihre Einstellung zum Sport zu erzählen: Nicht nur Leistung und Ergebnisse standen für sie im Mittelpunkt. Die Schülerinnenliga habe ihr geholfen, frei aufzuspielen und nicht jedes Spiel mit dem Gedanken zu verbinden, unbedingt gewinnen zu müssen. Fußball sollte trotz zunehmenden Leistungsdrucks vor allem eines bleiben: etwas, das Spaß macht.

Ausbildung zur Leistungssportlerin
Der nächste entscheidende Schritt führte Ojukwu in die ÖFB-Frauen-Akademie. Dort wurde aus dem talentierten Mädchen zunehmend eine Leistungssportlerin. Der Alltag war eng getaktet: Schule, Training, Krafttraining und anschließend teilweise noch eine weitere Einheit auf dem Platz. Ojukwu beschreibt rückblickend Tage, an denen bereits morgens trainiert wurde, bevor es in die Schule und später erneut zum Teamtraining ging.

Diese Jahre gaben ihr die Grundlage für den Erwachsenenfußball. Gleichzeitig durchlief sie die Nachwuchsteams Österreichs. Sie spielte für die U17, U19 und später für die U20. Besonders in der U19 machte sie auch mit ihrer Torgefahr auf sich aufmerksam.

Der Übergang in den Vereinsfußball der Erwachsenen erfolgte beim First Vienna FC. Bereits 2021 kam Ojukwu dort zu ersten Einsätzen, ehe sie nach ihrer Zeit in der Akademie 2022 dauerhaft zur Vienna zurückkehrte. In ihrer ersten kompletten Saison in der österreichischen Bundesliga absolvierte sie 16 Spiele, erzielte zwei Tore und bereitete sechs weitere vor. Ein Jahr später stand sie in allen 18 Ligapartien auf dem Platz, traf zweimal und lieferte vier Vorlagen.
Damit war Ojukwu spätestens 2024 bereit für den nächsten Schritt.

Mit 18 Jahren nach Freiburg
Im Sommer 2024 entschied sich Ojukwu für den Wechsel zum SC Freiburg. Für eine 18-Jährige bedeutete das einiges auf einmal: ein neues Land, ein neues Team und vor allem eine Liga mit deutlich höherem Tempo und größerer körperlicher Intensität.

Freiburg sah in ihr vor allem eine vielseitige und kreative Mittelfeldspielerin. Bei ihrer Verpflichtung hob der Verein hervor, dass Ojukwu auf sämtlichen Positionen im Mittelfeld eingesetzt werden könne. Der SC wollte ihr bewusst Zeit geben, sich an das Bundesliganiveau zu gewöhnen. Ojukwu selbst begründete ihre Entscheidung unter anderem mit dem jungen Freiburger Team und den guten Entwicklungsmöglichkeiten beim Sport Club.

Noch bevor sie in Freiburg richtig angekommen war, wartete allerdings ein besonderes Erlebnis. Mit Österreich nahm Ojukwu an der U20-Weltmeisterschaft 2024 in Kolumbien teil. Es war ein historisches Team: Noch nie zuvor hatte ein österreichisches Frauen-Team an einer Weltmeisterschaft teilgenommen. Österreich erreichte bei dem Turnier das Achtelfinale.

Zurück in Freiburg begann anschließend die eigentliche Eingewöhnung in den deutschen Profifußball. Aus dem Talent wurde nach und nach eine Bundesliga-Spielerin. In der Saison 2025/26 folgte der nächste Entwicklungsschritt. Ojukwu kam in 22 Bundesligapartien auf drei Tore und drei Vorlagen. Im März 2026 gelang ihr beim 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg sogar ein Doppelpack. Auffällig war dabei ihre Präsenz in unterschiedlichen Situationen: Beim ersten Treffer lief sie am zweiten Pfosten in den Strafraum ein, später sorgte sie mit einem Freistoß für Gefahr und übernahm schließlich die Verantwortung beim entscheidenden Elfmeter.

Eine Mittelfeldspielerin, die nach vorne denkt
Genau darin zeigt sich viel von Ojukwus Spielstil. Sie ist keine Mittelfeldspielerin, die sich ausschließlich über eine einzige Rolle definiert. Freiburg verpflichtete sie ausdrücklich wegen ihrer Flexibilität im Zentrum. Sie kann tiefer am Spielaufbau teilnehmen, sich zwischen den Linien bewegen und offensiver in Erscheinung treten.

Ihre größte Qualität liegt dabei im spielerischen Bereich. Ojukwu sucht Lösungen mit dem Ball, kann Kombinationen fortsetzen und besitzt das Gespür dafür, wann sie selbst in offensive Räume nachstoßen muss. Ihre Statistiken aus Österreich – zehn Vorlagen in zwei Bundesliga-Spielzeiten bei First Vienna – unterstreichen diese kreative Seite ihres Spiels.

Gleichzeitig entwickelt sie zunehmend Torgefahr. Sie taucht aus dem Mittelfeld im Strafraum auf, scheut den Abschluss aus der Distanz nicht und kann Standards übernehmen. Ihr Doppelpack gegen Nürnberg zeigte diese Vielseitigkeit besonders deutlich. Freiburg bezeichnete sie bereits bei ihrer Verpflichtung als zusätzliche „kreative Option“ für das Zentrum.

Mit 1,63 Metern ist Ojukwu keine Spielerin, die ihr Spiel primär über körperliche Dominanz definiert. Vielmehr lebt ihr Fußball von Beweglichkeit, Technik, Spielverständnis und der Fähigkeit, Räume zu erkennen.

Der nächste Schritt: Österreichs A-Nationalteam
Parallel zu ihrer Entwicklung in Freiburg arbeitete sich Ojukwu auch in der österreichischen Auswahl immer weiter nach oben. Nach U17, U19 und U20 folgte schließlich der Schritt, auf den Nachwuchsspielerinnen jahrelang hinarbeiten: das A-Nationalteam.
Am 7. März 2026 debütierte sie in der WM-Qualifikation gegen Slowenien. Nach 69 Minuten wurde die damals 20-Jährige eingewechselt. Damit hatte sie innerhalb weniger Jahre den Weg von den österreichischen Nachwuchsteams über die U20-WM bis in das A-Nationalteam zurückgelegt.

Ify statt Nicole
Abseits des Platzes gibt es ein Detail, das schnell auffällt: Im persönlichen Umfeld heißt Nicole Ojukwu meistens gar nicht Nicole, sondern „Ify“. Der Spitzname stammt von ihrem zweiten Vornamen Ifeyinwa. Als ihr Bruder klein war, konnte er Nicole nur schwer aussprechen. Ihre Mutter begann deshalb, sie Ify zu nennen – und der Name blieb. Ojukwu erzählte später, dass sie inzwischen kaum jemand Nicole nennt.

Auch Familie und Glaube spielen in ihrem Leben eine wichtige Rolle. In einem Freiburger Kurzporträt antwortete Ojukwu auf die Frage, worauf sie nicht verzichten könne: ihre Bibel und ihre Familie. Abschalten könne sie am besten beim Beten oder bei einem Telefonat mit ihrer Mutter. Auch auf Auswärtsfahrten gehört die Bibel für sie zum festen Gepäck.

Diese persönliche Seite passt zu der Haltung, mit der Ojukwu über Fußball spricht. Trotz des schnellen Aufstiegs scheint sie sich einen Teil jener Unbeschwertheit bewahrt zu haben, die sie schon mit der Schülerinnenliga verbindet. Ihr Rat an junge Spielerinnen lautet entsprechend, den Moment zu genießen, frei aufzuspielen und den Spaß nicht zu verlieren.

Ein Traum, der schneller Realität wurde als erwartet
Bemerkenswert an Nicole Ojukwus Karriere ist weniger ein einzelner spektakulärer Durchbruch als die Geschwindigkeit ihrer Entwicklung. Vom Fußball mit Jungen in Wien führte ihr Weg über die Schülerinnenliga und die ÖFB-Akademie zu First Vienna. Mit 18 folgte der Schritt nach Deutschland, wenig später die Etablierung beim SC Freiburg und schließlich das Debüt für Österreich.

Ojukwu selbst hat eingeräumt, dass sie diese Entwicklung wenige Jahre zuvor kaum für möglich gehalten hätte. Direkt nach der Ausbildung ins Ausland zu wechseln und vom Fußball leben zu können, kam früher als erwartet. Heute bezeichnet sie genau dieses Leben als einen Traum. Und dennoch wirkt ihre Geschichte noch nicht wie die eines angekommenen Profis, sondern wie die einer Spielerin mitten in ihrer Entwicklung. Ojukwu ist erst 20 Jahre alt. Sie hat bereits Bundesliga, U20-Weltmeisterschaft und A-Nationalteam erlebt – und trotzdem noch einen großen Teil ihrer Karriere vor sich. Vielleicht ist deshalb jener Gedanke, den sie aus ihren ersten Fußballjahren mitgenommen hat, besonders passend: frei spielen, den Kopf auch einmal ausschalten und nicht vergessen, warum man überhaupt angefangen hat. Bei Nicole „Ify“ Ojukwu scheint genau diese Freude am Fußball bis heute ein wichtiger Teil ihres Spiels geblieben zu sein.

u/Soccer77Girl — 11 days ago
▲ 38 r/eintracht+1 crossposts

Eintracht Frankfurt gewinnt Rückspiel gegen FH Hafnarfjördur mit 3:1

Eintracht Frankfurt hat das Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde im UEFA Women’s Europa Cup gegen FH Hafnarfjördur mit 3:1 gewonnen. Die Gäste aus Island gingen zunächst in Führung, doch Frankfurt drehte die Partie nach der Pause mit drei Treffern. Damit setzte sich die Eintracht auch im zweiten Duell gegen Hafnarfjördur durch. Das Hinspiel in Island hatte Frankfurt mit 1:0 gewonnen.

Erste Halbzeit
Die Partie im Stadion am Brentanobad begann mit einem frühen Rückschlag für die Gastgeberinnen. FH Hafnarfjördur nutzte in der 12. Minute eine Möglichkeit zur Führung. Nia Christopher traf nach Vorlage von Ingibjörg Magnusdottir zum 1:0 für die isländische Mannschaft.
Frankfurt versuchte anschließend, den Ausgleich zu erzielen, konnte sich bis zum Halbzeitpfiff jedoch nicht entscheidend durchsetzen. Weitere Tore fielen im ersten Durchgang nicht. Hafnarfjördur nahm die knappe Führung mit in die Pause.

Zweite Halbzeit
Frankfurt kam mit mehr Druck aus der Kabine und erzielte kurz nach Wiederbeginn den Ausgleich. In der 46. Minute traf Larissa Mühlhaus nach Vorarbeit von Hayley Raso zum 1:1. Die Gastgeberinnen blieben anschließend offensiv aktiv und drehten die Begegnung innerhalb kurzer Zeit. In der 56. Minute brachte Laura Freigang Eintracht Frankfurt mit ihrem Treffer zum 2:1 erstmals in Führung. Nur sechs Minuten später erhöhte Hanna Bennison auf 3:1.
Hafnarfjördur reagierte auf den Rückstand mit mehreren personellen Veränderungen. In der 60. Minute kam Thelma Hermannsdottir für Helena Errington in die Partie. Sieben Minuten später wurden außerdem Hafrun Helgadottir und Anna Oskarsdottir eingewechselt. Sie ersetzten Hildur Snorradottir beziehungsweise Mackenzie Smith.
In der Schlussphase fielen keine weiteren Tore. Eintracht Frankfurt brachte die Führung über die Zeit und gewann das Rückspiel mit 3:1. Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel entschied die Eintracht damit auch das zweite Aufeinandertreffen mit FH Hafnarfjördur für sich.

u/Soccer77Girl — 15 days ago
▲ 100 r/eintracht+1 crossposts

Laura Freigang Rückkehr in die Nationalelf

Laura Freigang ist wieder dabei, nach den letzten verpassten Lehrgängen ist sie wieder dabei.
Über der Nominierung liegt aber der Schatten des schwebenden Verfahrens.

Die Nachfrage zur Nominierung von Laura Freigang für die beiden Länderspiele gegen Australien (9. Oktober in Karlsruhe) und Japan (13. Oktober in Bremen) war an Bundestrainer Christian Wück gerichtet, jedoch Nia Künzer antwortete: "Laura ist spielberechtigt… Sie hat mit sportlichen Leistungen überzeugt und deshalb ist sie dabei." Die Sportdirektorin des DFB spricht das Verfahren wegen einer möglichen Sperre an. Rein rechtlich ist der DFB uns auch Frankfurt auf der sichereren Seite, solange es kein Strafmaß gibt, kann Freigang uneingeschränkt spielen. Gerade da sie nicht des Dopings überführt wurde und eher Ärger aufgrund der Testprozedur hat, spielen ihr da in die Karten.

Die Nominierung von Freigang war keine Selbstverständlichkeit. Die Nationalspielerin soll es innerhalb eines Jahres gleich dreimal versäumt haben, ihren aktuellen Aufenthaltsort für den Fall von Dopingkontrollen korrekt anzugeben. Gegen die Frankfurterin läuft weiterhin das Verfahren. Der Offensivspielerin droht womöglich auch für die Weltmeisterschaft im Sommer 2027 in Brasilien eine Sperre, weil der DFB seit Anfang Juni mögliche Verstöße gegen die Anti-Doping-Bestimmungen prüft.

Bisher hat Laura Freigang 44 Länderspiele absolviert und 17 Tore geschossen, die Zahl kann sich jetzt erhöhen. Ihre Leistungen überzeugten den Bundestrainer sie zu nominieren. Letzte Saison waren es auch die fehlende Leistungen, die sie von der Natio fern hielten. Diese Saison performt Freigang jedoch, in 10 Pflichtspielen erzielte sie 7 Tore. In der Bundesliga-Torschützinnenliste teilt sich Freigang mit vier Treffern nach fünf Partien die Spitzenposition mit den Wolfsburgerinnen Ella Peddemors und Cora Zicai. Wück erläutert: "Lauras Leistung im Verein hat sich verändert. Sie erzielt Tore, spielt ein bisschen auf einer anderen Position. Ihr Auftreten auf dem Platz und ihre Präsenz haben sich verändert." Die guten Leistungen der 28. Jährigen will Wück ausnutzen, wie viel Spielzeit sie bekommt kann noch nicht gesagt werden, Man muss abgewarten.

Vielleicht gelingt Freigang der Durchbruch im Nationalteam, aber es liegt nicht alles in ihre Hand. Nur ein Freispruch kann sie vor der Sperre zur WM bewahren.

u/Soccer77Girl — 15 days ago
▲ 33 r/FrauenBuLi+1 crossposts

Erstes Auswärtsspiel in der UWCL

Die FC Bayern Frauen spielen am zweiten Spieltag der Champions-League-Ligaphase auswärts bei Benfica Lissabon. Nach dem 2:2 gegen Manchester City wollen sie in Lissabon ihren ersten Sieg holen. Anpfiff ist um 21 Uhr deutscher Zeit; live zu sehen bei Disney+ und kostenlos im ZDF-Livestream.

Die Bayern haben in sieben ihrer letzten Auswärtsspiele in der Champions League getroffen und dabei nur zweimal verloren. Nach dem Remis zum Auftakt wollen sie in Lissabon ihre starke Torserie fortsetzen. Mut macht ihre Bilanz am zweiten Spieltag: In der Champions League waren sie dann bislang immer siegreich oder holten zumindest einen Punkt.

Die Stimmen zum Spiel im Estadio da Luz…
José Barcala: „Wir erwarten ein spannendes, intensives und herausforderndes Spiel gegen einen sehr gut organisierten Gegner. Benfica hat in den vergangenen Wochen viel Selbstvertrauen gesammelt – nicht zuletzt durch den Sieg gegen Juventus. Die Mannschaft arbeitet diszipliniert und besitzt gleichzeitig die Qualität, mit dem Ball gute Lösungen zu finden. Besonders die offensive Dynamik auf den Flügeln sowie die individuelle Qualität im Zentrum können uns vor große Aufgaben stellen.“

Glódís Perla Viggósdóttir: „Sie sind eine gut organisierte Mannschaft mit viel Qualität am Ball und klaren offensiven Stärken. Wenn wir ihnen Zeit und Raum lassen, können sie jede Situation spielerisch lösen. Deshalb müssen wir defensiv kompakt, aufmerksam und aggressiv auftreten. Wir wissen, dass sie mit großem Hunger und voller Leidenschaft für ihren Verein spielen werden – genau das macht diese Partie zu einer spannenden Herausforderung.“

Linda Dallmann: „Gegen Benfica wird es viel auf Mentalität und Körperlichkeit ankommen. Wir wollen dagegenhalten, dabei aber unser eigenes Spiel mit Ball nicht verlieren und die Räume finden. Wir wissen, was uns in Lissabon erwartet, freuen uns auf das große Stadion – und würden es diesmal gerne nicht ganz so spannend machen wie bei den vergangenen Duellen.“

u/Soccer77Girl — 15 days ago
▲ 13 r/eintracht+1 crossposts

Den Sack zu machen - Eintracht Frauen wollen Heimmacht nutzen

Die Eintracht Frankfurt Frauen setzen ihre Erfolgsserie fort. Im DFB-Pokal gewann die SGE deutlich mit 6:1 gegen den Karlsruher SC und erreichte damit das Achtelfinale. Danique Tolhoek und Larissa Mühlhaus trafen jeweils doppelt, Vivienne Lia erzielte ihr erstes Tor für die Eintracht und Amanda Ilestedt setzte den Schlusspunkt. Im Achtelfinale wartet der 1. FC Nürnberg.

Bereits am 30. September um 18.30 Uhr steht das nächste wichtige Spiel an: Im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde des UEFA Women’s Europa Cups empfängt Frankfurt den FH Hafnarfjarðar. Das Hinspiel auf Island gewann die Eintracht durch einen Elfmeter von Rebecka Blomqvist mit 1:0.

Damit besitzt Frankfurt eine gute Ausgangslage: Ein Sieg oder Unentschieden reicht zum Weiterkommen. Bei einer Niederlage mit einem Tor Unterschied geht es in die Verlängerung, bei zwei oder mehr Toren Unterschied scheidet die Eintracht aus. Der Sieger erreicht das Achtelfinale; die nächste Runde wird am 2. Oktober ausgelost.

Hier die Stimmen aus den Interview vor den Spiel.
Niko Arnautis über… 
… die personelle Lage: 
Danique Tolhoek hat sich im DFB-Pokal leider an der Hand verletzt. Bei ihr gibt es noch ein Fragezeichen. Ansonsten sieht es personell gut aus, alle anderen sind frisch und motiviert.
Auch auf der Torwartposition können wir wieder aus dem Vollen schöpfen. Wir wollen Sophia Winkler allerdings behutsam und verantwortungsbewusst aufbauen. Wir werden sie nach und nach, unter anderem in der U20, langsam heranführen. Mit Lina Altenburg haben wir eine Torhüterin, die aktuell hervorragende Leistungen bringt. Mit Janne Krumme haben wir zudem eine Torhüterin mit enormem Potenzial. Für morgen haben wir eine Entscheidung getroffen – Sophia wird es nicht sein.

… den Gegner Hafnarfjördur: 
Wir haben das Hinspiel gewonnen, auf Island war es nicht einfach. Dennoch haben wir unsere Aufgabe erledigt. Morgen werden wir andere Bedingungen haben und wollen mit einem Sieg in die nächste Runde einziehen.

… die europäischen Wettbewerbe im Frauenfußball:
Ich bin der Meinung, dass man die Champions League vergrößern sollte. Der Frauenfußball hat sich stark entwickelt. Dieser Wettbewerb verdient noch mehr gute Mannschaften, sodass man mutig sein und ihn vergrößern sollte. Zugleich könnte man den Europa Cup so erweitern, dass vielleicht auch der Viert- oder Fünftplatzierte aus Deutschland mitmachen kann. Die Basis in Europa ist da, um den Frauenfußball präsenter zu machen. Wir müssen uns nicht verstecken.

Rebecka Blomqvist über …
… das kommende Rückspiel:
Ich finde, dass man im Hinspiel gesehen hat, dass es viele Räume gibt. Nun gilt es, diese morgen zu nutzen, um hoffentlich als Gewinner vom Platz zu gehen.

… die Ambitionen im Europa Cup:
Es ist kein Geheimnis, dass wir natürlich gerne Champions League spielen würden. Wir haben jedoch letztes Jahr auch im Europa Cup gespielt und ich finde, dass das ein sehr toller Wettbewerb ist. Dieses Jahr sind wir noch ambitionierter, eben weil wir letztes Jahr im Halbfinale ausgeschieden sind.

… die Leistungen der letzten Spiele:
Ich finde, wir haben gute Leistungen gezeigt. Wir haben Tore geschossen und die Spiele gewonnen. Wenn wir zum Beispiel an das Spiel gegen Mainz denken, war die erste Halbzeit nicht gut. Hoffenheim war ein Spiel, in dem die Leistung nicht ganz bei 100 Prozent war. Das Spiel gegen Hafnarfjördur war ein anderes: Auswärts auf Island gegen ein Team, das alles reinhaut, jedoch mit dem Wissen, dass wir noch ein Rückspiel haben. Am Ende haben wir das Spiele jedoch gewonnen, das sollten wir mitnehmen.

u/Soccer77Girl — 15 days ago

Nicht nur das Hinspiel dominieren - Wölfinnen wollen Leistung bestätigen

Die VfL-Frauen treten am Mittwoch, 30. September, um 18.30 Uhr zum Rückspiel im UEFA Women’s Europa Cup bei Sturm Graz an.

Nach dem deutlichen 6:1-Hinspielsieg haben die Wölfinnen eine sehr gute Ausgangslage für den Einzug ins Achtelfinale.

Zusätzliches Selbstvertrauen sammelte Wolfsburg durch einen 6:0-Sieg gegen den SC Sand im DFB-Pokal. Sturm Graz verlor dagegen am Wochenende mit 0:2 gegen Austria Wien. Trotz des großen Rückstands möchte Graz im Rückspiel mutig auftreten und den eigenen Fans einen engagierten Europa-Cup-Abend bieten.
Die Partie findet im Stadion Graz-Liebenau statt und wird live bei Wölfe TV übertragen.

Stephan Lerch über…
…die Personallage: Wir haben den gleichen Kader wie im Hinspiel zur Verfügung. Kessya Bussy und Lieske Carleer sind wieder mit dabei. Darüber hinaus gibt es keine verletzungsbedingten Ausfälle, abgesehen von den bereits bekannten verletzten Spielerinnen.

…mögliche Rotationen: Das ist immer ein schmaler Grat. Stabilität ist für uns wichtig, weil wir uns nach dem Umbruch im Sommer weiterhin in einem Entwicklungsprozess befinden. Gleichzeitig schauen wir natürlich auf die zurückliegende und die anstehende Belastung. Hinzu kommt, dass sich die Spielerinnen im Training zeigen und sich Einsatzzeiten durch gute Leistungen verdienen können. Deshalb ist es durchaus möglich, dass wir die eine oder andere Änderung vornehmen und andere Spielerinnen ihre Einsatzzeiten bekommen.

…die bisherige Entwicklung: Ich bin zufrieden mit unserer Entwicklung. Es war kein einfacher Sommer und wir wurden mit dem Start in die Saison direkt gefordert. Das Champions-League-Aus hat uns emotional mitgenommen. Wenn ich ein Zwischenfazit ziehe, sind wir aber auf einem guten Weg. Man erkennt immer mehr, wie wir Fußball spielen wollen. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen.

…das Spiel in Graz: Wir spielen, um zu gewinnen. Das morgige Spiel ist für uns gleichzeitig eine weitere Möglichkeit, die nächsten Schritte in unserer Entwicklung zu gehen. Wir wollen gewinnen und eine gute Performance zeigen. Der VfL Wolfsburg steht dafür, in jedem Spiel alles zu geben. Deshalb wollen wir mit der gleichen Intensität und Mentalität auftreten, als würde es 0:0 stehen. Gerade in K.-o.-Spielen ist diese Mentalität für uns von enormer Bedeutung.

Anny Kerim-Lindland über…
…die Bedingungen in Graz: Das Stadion macht einen sehr guten Eindruck und die Bedingungen hier sind wirklich gut. Wir freuen uns sehr darauf, morgen hier zu spielen.

…ihre Entwicklung beim VfL: Ich spiele sehr gerne für diesen Verein und fühle mich hier sehr wohl. Für mich ist es natürlich eine schöne Entwicklung, nachdem ich zunächst für die U20 gespielt habe und jetzt bei der ersten Mannschaft dabei bin. Ich genieße es sehr, mit der Mannschaft zu trainieren und zu spielen. Für mich geht es darum, jeden Tag dazuzulernen, mich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und die Erfahrungen mitzunehmen, die ich hier sammeln kann.

…ihre persönlichen Ziele: Natürlich möchte ich immer so viel wie möglich spielen. Mein Ziel ist es, viele Einsatzminuten zu sammeln und jede Chance zu nutzen, die ich bekomme. Gleichzeitig möchte ich mich als Spielerin weiterentwickeln und im Training jeden Tag an mir arbeiten. Wenn ich meine Einsatzzeiten bekomme, möchte ich der Mannschaft helfen und zeigen, was ich kann.

u/Soccer77Girl — 16 days ago

Der U23-Frauen-Kader

Auch die U23-Frauen sind nominiert.

Nochmal als Erinnerung, das zweite Spiel wird in Bremen gespielt.

u/Soccer77Girl — 16 days ago

DFB-Frauen Kader für die Länderspiele

Christian Wück hat den Kader für die beiden Testspiele bekannt gegeben…

Überraschend ist Stina Johannes und Lea Schüller mit dabei. Beide Spielerinnen haben bisher ein Formloch

u/Soccer77Girl — 16 days ago
▲ 13 r/svw+1 crossposts

Lilli Purtscheller - Wieder zurück zur alten Stärke

Lilli Purtscheller befindet sich nach ihrem zweiten Kreuzbandriss weiter im kontrollierten Wiederaufbau. Die österreichische Offensivspielerin hatte sich die erneute schwere Knieverletzung im Sommer 2025 bei der SGS Essen zugezogen. Erst am letzten Spieltag der Saison 2025/26 kam sie dort noch einmal zum Einsatz. Nach ihrem Wechsel zu Werder Bremen musste sie wegen leichter Kniebeschwerden zunächst wieder etwas kürzertreten, ehe sie im August ihr erstes Spiel für Bremen absolvierte. Werder beschrieb ihren Einstieg deshalb ausdrücklich als schrittweisen Aufbau nach langer Verletzungspause.

Der Wechsel nach Bremen war bereits Ende April 2026 bekannt gegeben worden. Purtscheller kam nach drei Jahren bei der SGS Essen, für die sie laut DFB-Datencenter insgesamt 43 Bundesligaspiele bestritt und sechs Tore erzielte. Besonders erfolgreich war ihre Saison 2023/24: In 22 Ligaspielen gelangen ihr vier Treffer. Insgesamt weist das DFB-Datencenter für ihre Zeit in Essen 49 Pflichtspiele in deutschen Wettbewerben aus.
Für Werder war dabei nicht nur ihre bisherige Statistik entscheidend. Trainerin Fritzy Kromp hob bei der Verpflichtung vor allem Purtschellers Variabilität, ihre Stärke im direkten Duell und ihre Fähigkeit hervor, im Kombinationsspiel Lösungen zu finden.

Das passt zu der im Ausgangstext beschriebenen Rolle: Purtscheller kann auf beiden offensiven Außenbahnen spielen und perspektivisch auch zentral eingesetzt werden. Zunächst soll sie aber über regelmäßige Spielminuten wieder Sicherheit und Automatismen gewinnen.

Auch Purtscheller selbst begründete den Wechsel mit dem Umfeld in Bremen. Sie bezeichnete Werder als einen Verein, dessen Werte zu ihr passten, und verwies auf das familiäre Umfeld. Hinzu kommt die bereits vorhandene österreichische Gruppe im Kader. Zum Zeitpunkt ihrer Verpflichtung standen mit Mariella El-Sherif, Chiara D’Angelo und Sarah Gutmann drei weitere österreichische Nationalspielerinnen bei Werder unter Vertrag.
Ihre Entwicklung vor dem Wechsel nach Deutschland zeigt zudem, warum Werder trotz der Verletzung an ihr Potenzial glaubt. Die gebürtige Innsbruckerin begann bei FC Zirl, spielte anschließend unter anderem für Wacker Innsbruck und Sturm Graz und debütierte bereits kurz nach ihrem 15. Geburtstag in der österreichischen Bundesliga. Mit Sturm wurde sie 2022 österreichische Vizemeisterin. 2023 folgte mit dem Wechsel zur SGS Essen der Schritt in die deutsche Bundesliga.

Auch international verfügt sie trotz ihres jungen Alters schon über Erfahrung. Bei Bekanntgabe des Werder-Wechsels führte der Verein 23 A-Länderspiele und drei Tore für Österreich an; im ausführlicheren Interview vom selben Tag war bereits von 24 Länderspielen die Rede. Die leicht unterschiedlichen Angaben zeigen, dass solche Zahlen je nach Aktualisierungsstand der Quelle variieren können.

Für die aktuelle Saison bestätigt das DFB-Datencenter den vorsichtigen, aber kontinuierlichen Wiedereinstieg: Bis einschließlich 21. September 2026 kam Purtscheller auf fünf Bundesligaeinsätze für Bremen. Sie war damit bereits fest in der Rotation angekommen, hatte aber noch kein Tor erzielt. Das entspricht Kromps Einschätzung aus dem Ausgangstext, wonach weniger die grundsätzlichen Fähigkeiten fehlen als vielmehr Spielrhythmus, Stabilität und Sicherheit nach der langen Pause.

Eine wichtige Ergänzung zum ursprünglichen Artikel: Das dort noch bevorstehende Pokalspiel beim VfL Bochum hat inzwischen stattgefunden. Werder gewann am 26. September 2026 mit 1:0 und zog damit ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Purtscheller kam laut DFB-Datencenter dabei zu ihrem ersten Pokaleinsatz für Bremen.

Insgesamt ergibt sich damit ein recht klares Bild: Werder betrachtet Purtscheller nicht als kurzfristige Verstärkung, die sofort ihre Bestform erreichen muss, sondern als Spielerin mit erheblichem Entwicklungspotenzial. Ihre früheren Bundesliga-Leistungen, ihre Nationalmannschaftserfahrung und ihre Vielseitigkeit sprechen dafür, dass Bremen ihr bewusst Zeit für den vollständigen Wiederaufbau gibt. Für Purtscheller wiederum bietet Werder genau das Umfeld, das sie nach dem zweiten Kreuzbandriss gesucht hat: Bundesliga-Niveau, realistische Einsatzchancen und einen Trainerstab, der ihre Belastung offenbar schrittweise steuert. Die entscheidende Frage der kommenden Monate wird sein, ob sie mit zunehmender Spielpraxis auch ihre frühere Durchschlagskraft im Dribbling und im letzten Drittel wieder erreicht.

u/Soccer77Girl — 16 days ago

Ena Mahmutovic - Die kommende Nummer 1 der Natio?

Bianca Rech ist nie mit zu viel Emotionen aufgefallen, sie ist eher rational. Deswegen ließen ihre Aussagen nach dem Champions-League-Auftakt gegen Manchester City aufhorchen. "Ena ist die Zukunft der Nationalmannschaft", sagte die Bayern-Direktorin. Sie sagt es, ohne danach gefragt zu werden. Die Münchner Goalie Mahmutovic gehöre "nicht nur nominiert".

Damit stößt sie eine große Diskussion los. Die aber auch etwas zur Unzeit kommt.

Mahmutovic hat in der Bundesliga letztes Jahr überragend gehalten. In der Bundesliga zeigte die 22-Jährige, die auf der Linie extrem reaktionsschnell agiert, 13 Paraden in fünf Spielen (2,6 im Schnitt), verschuldete kein Gegentor direkt und brachte 91,6 Prozent ihrer Pässe zur Mitspielerin. Letzteres ist zwar der Bestwert der Liga, aber auch darauf zurückzuführen, dass die dominanten Bayern ihre Angriffe meist geduldig mit Kurzpassspiel aufbauen. Aber diese Saison sieht es auch wieder anders aus, die Bayern-Defensive bröckelt etwas. Festzuhalten bleibt aber auch: Zwar liegt Mahmutovics Paradenquote in der neuen Saison (64,7 Prozent) noch deutlich unter den herausragenden Werten der beiden vorherigen Spielzeiten (auf 87,5 folgten 81,1 Prozent). Ein anderes Bild zeigt sich auch in der Champions League, da hagelt es auch Tore. Hinzu kommt der Patzer beim City Spiel, auch wenn sie den Elfmeter dann hält.

Die Probleme der jungen Goalie sind bekannt, sie ist besser geworden aber noch nicht auf den Niveau. Wobei sie auch wieder auf der Linie gut ist. Es gibt also Licht und Schatten bei der Bayern-Goalie.

Dagegen ist Berger sehr stabil! Keine Stammgoalie der NWSL kassiert in diesem Jahr weniger Gegentore als Berger (0,87 im Schnitt). Im August wählte sie die Liga in die Top-Elf des Monats, Anfang September folgte Bergers Nominierung für die Yashin-Trophäe der weltbesten Keeperin beim Ballon d’Or - im zweiten Jahr in Serie. Sie ist die unumstritten Führsspielerin im Tor.

Was aber passieren kann oder eher muss ist, das Mahmutovic die neue Nummer 2 wird. Stina Johannes zeigt sie im zweiten Jahr wieder nicht gut. Wobei bei Johannes die negativen Schlagzeilen eher überhand nehmen.

Aber nicht nur die drei Spielerinnen im Tor, der letzten Zeit stehen im Fokus.
Da muss man nach Hoffenheim gucken. Laura Dick macht Woche für Woche super Arbeit im Tor. Letzte Jahr war sie die einzige, die Mahmutovic Paroli bieten konnte. Laura Dick war die klare Nummer 2 in der Bundesliga.

Die WM in Brasilien wird für Sophia Winkler wahrscheinlich zu früh kommen, aber hier gibt es eine weitere Goalie die gute Anlagen hat. Jedoch kommt sie aus einer langen Verletzungspause.

Sprich die Nummer 1 wird bald ein Platz sein der stark umkämpft ist. Drei junge Goalie streben danach!

u/Soccer77Girl — 17 days ago
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Mehr als ein Team - Wie Borussia Mönchengladbach die Fohlinnen von morgen fördert

Borussias Frauen spielen in der 2. Bundesliga und sind Teil eines größeren Vorhabens: In Mönchengladbach soll Mädchenfußball nicht erst im Erwachsenenbereich beginnen. Der Verein setzt deshalb auf mehrere Wege, um junge Spielerinnen ans Spiel heranzuführen und Talente weiterzuentwickeln.
Ein wichtiger Baustein ist der Nachwuchs im Verein. Borussias U16-Mädchen spielen in der B-Juniorinnen-Regionalliga West. Dazu kommen jüngere Mädchenteams und die zweite Frauenteam. So entsteht eine sportliche Umgebung, in der Spielerinnen altersgerecht Erfahrungen sammeln und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln können.

Auch außerhalb des regulären Betriebs will Borussia den Zugang zum Fußball erleichtern. Die FohlenAkademie bietet „Girls Only“-Feriencamps für Mädchen von 9 bis 14 Jahren an. In altersbezogenen Gruppen stehen Technik und Spielformen auf dem Trainingsplan; dazu kommen Angebote wie ein Ernährungsworkshop und eine Führung durch den Borussia-Park. Solche Camps sind kein Ersatz für eine Vereinslaufbahn, können aber den ersten Kontakt zum organisierten Training schaffen und Lust auf mehr machen.

Hinzu kommen Kooperationen mit Schulen. Borussia hat gemeinsam mit Mönchengladbacher Gymnasien eine Fußball-AG für Mädchen ins Leben gerufen. Damit erreicht der Verein auch Schülerinnen, die vielleicht noch keinem Fußballverein angehören. Entscheidend ist dabei nicht nur, Talente zu finden: Ein regelmäßiges Angebot in einem sicheren und wertschätzenden Umfeld kann Mädchen überhaupt erst den Einstieg ermöglichen.

Die Entwicklung im Mädchenfußball verändert zugleich die Rahmenbedingungen für leistungsorientierte Nachwuchsarbeit. Seit der Saison 2024/25 setzt der DFB bei den B-Juniorinnen stärker auf Leistungs- und Talentförderzentren sowie einen bundesweiten Pokalwettbewerb. Ziel sind verbindliche Qualitätsstandards für Ausbildung, Betreuung, Personal und Infrastruktur. Ob Borussia selbst als eines dieser Zentren anerkannt ist, lässt sich aus den verfügbaren Angaben nicht sicher ableiten.
Für die Fohlinnen ist die Jugendarbeit damit mehr als die Suche nach der nächsten Spielerin für die erste Mannschaft. Sie beginnt bei niedrigschwelligen Angeboten und reicht bis zum leistungsorientierten Jugendfußball. Die Frauen in der 2. Bundesliga geben diesem Weg ein sichtbares Ziel: Junge Spielerinnen können am Standort erleben, wohin ihre Entwicklung führen kann – und Borussia kann den Mädchenfußball in der Region langfristig breiter aufstellen.

u/Soccer77Girl — 18 days ago

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u/Soccer77Girl — 18 days ago
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u/Soccer77Girl — 18 days ago

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u/Soccer77Girl — 18 days ago
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