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Regina van Eijk - Das verlässliche Fundament im Tor

Mit ruhiger Ausstrahlung, starkem Reflexspiel und bemerkenswerter Spielübersicht hat sich Regina van Eijk als eine der verlässlichsten Torhüterinnen ihrer Generation etabliert. Die 2002 geborene Niederländerin verkörpert den modernen Typus der Goalie! Sie ist nicht nur die letzte Instanz auf der Linie, sondern fungiert aktiv als erste Aufbauspielerin ihrer Team. Aber nicht nur auf den Platz ist die Niederländerin eine interessante Frau.

Schon in ihrer Jugend im Nachwuchsbereich von Ajax Amsterdam zeigte sich ihr außergewöhnliches Talent. Mit einer Kombination aus ehrgeiziger Arbeitsmoral und kühlem Kopf arbeitete sie sich kontinuierlich durch die Ausbildungsteam. Der Sprung in den Profikader der Ajax Frauen war die logische Konsequenz. Dort erkämpfte sie sich schnell Einsatzzeiten und bewies vor allem in Drucksituationen, sei es in entscheidenden Spielen der Eredivisie Frauen oder auf internationalem Parkett in der UEFA Women’s Champions League - enorme Nervenstärke.

Stärken und Spielphilosophie der Regina van Eijk…
Linienspiel & Reflexe…
Auf der Torlinie überzeugt van Eijk durch eine exzellente Reaktionsschnelligkeit und gute Beweglichkeit, die es ihr ermöglichen, auch schwierige Bälle aus den Ecken zu fischen.
Mitspielende Torhüterin…
Passsicher mit beiden Füßen fungiert sie häufig als Anspielstation unter Gegnerdruck. Sie hilft dabei, das Spiel geordnet von hinten heraus aufzubauen, statt Bälle nur lang zu klären.
Strafraumbeherrschung…
Trotz ihres jungen Alters tritt sie bei Flanken und Standardsituationen entschlossen auf und führt ihre Abwehrkette mit klarer Kommunikation.
Neben ihren sportlichen Qualitäten gilt van Eijk im Team als fokussierte und geerdete Persönlichkeit. Sie überstrahlt das Geschehen selten durch laute Töne abseits des Platzes, sondern überzeugt durch konstant hohe Trainingsleistungen und professionelle Einstellung. Ihr Werdegang steht beispielhaft für die hohe Qualität der niederländischen Torhüterinnenschule und verspricht auch für die kommenden Jahre eine prägende Rolle im europäischen Frauenfußball.

Der Weg von Regina van Eijk von den Anfängen im Amateurbereich bis an die europäische Spitze ist ein Paradebeispiel für die nachhaltige Nachwuchsförderung im niederländischen Frauenfußball. Ihre Entwicklung gliedert sich in drei wesentliche Phasen:

Die Anfänge und Ausbildung (SV Woerden & CTO)
Regina van Eijk begann ihre fußballerische Ausbildung in ihrer Heimatstadt beim SV Woerden. Schon früh fiel ihr Talent auf der Torhüterinnenposition auf, woraufhin sie im niederländischen Nachwuchssystem gezielt gefördert wurde.  Bereits 2017 gab sie im Alter von 15 Jahren ihr Debüt für die U15-Nationalmannschaft der Niederlande.  Vor ihrem Wechsel in den Profibereich durchlief sie das Talentförderprogramm CTO (Centrum voor Topsport en Onderwijs), wo Athletik und Torwarttechnik professionell geschult wurden.

Durchbruch und Etablierung bei Ajax Amsterdam
Im Sommer 2020 schloss sie sich Ajax Amsterdam an und startete zunächst im neu gegründeten Nachwuchtsteam Jong Ajax Vrouwen.  Zu Beginn der Saison 2021/22 war van Eijk als dritte Torhüterin eingeplant. Aufgrund von Verletzungssorgen im Kader schlug am 8. Oktober 2021 beim Spiel gegen VV Alkmaar ihre Stunde für das Debüt in der Eredivisie. Sie nutzte die Chance und entwickelte sich rasch zur unumstrittenen Nummer Eins bei Ajax. In den folgenden Jahren absolvierte sie über 80 Pflichtspiele für Amsterdam, gewann Titel und machte international in der UEFA Women’s Champions League auf sich aufmerksam.  Parallel durchlief sie die U18-, U19- und U23-Auswahlen der Niederlande und wurde 2025 erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert. 

Der Schritt in die Spitze, der Weg zum FC Bayern München
Nach fünf erfolgreichen Jahren in Amsterdam entschied sich van Eijk für den nächsten Karriere-Schritt:  Im Sommer 2026 unterzeichnete die 24-jährige Torhüterin einen Dreijahresvertrag bis 2029 beim FC Bayern München in der Frauen-Bundesliga.  Damit vollzog sie den Schritt aus der heimischen Liga zu einem der Top-Clubs des europäischen Frauenfußballs. Mit ihr hat Bayern eine sehr gute zweite Goalie, eigentlich könnte man sagen, Bayern hat zwei Nummer 1. Eine 1A mit Ena Mahmutovic und die 1B Regina van Eijk.

Van Eijk zeigt abseits des Platzes eine vielseitige, kreative und nachdenkliche Seite, die sich stark von ihrer fokussierten Rolle im Tor unterscheidet.
Inspiration durch den Bruder…
Ihr älterer Bruder war ebenfalls Torwart und gab den Anstoß zu ihrer Karriere. Er trainierte sie als Kind auf einem Bolzplatz in ihrer Heimatstadt extrem hart, was die Basis für ihren Ehrgeiz legte. Ihr älterer Bruder war ihr größtes Vorbild. Er trainierte die Regina auf einem lokalen Bolzplatz in Woerden jeden Tag extrem hart. Van Eijk erzählte schmunzelnd in Interviews, dass sie nach den harten Einheiten oft unter Tränen nach Hause lief, am nächsten Tag stand sie aber direkt wieder im Tor. 
Ungarische Abstammung…
Über ihre Mutter hat van Eijk ungarische Wurzeln. Sie schätzt die Verbindung zu ihrer Familie in Ungarn sehr und lernt aktiv die Sprache, um sich besser mit ihnen unterhalten zu können.
Enge Familienbande…
An freien Tagen verbringt sie viel Zeit im Kreis ihrer Familie, insbesondere mit ihren Brüdern sowie Nichte und Neffen.
Interessen & Hobbys…
Kunst & Kreativität…
Sie beschreibt sich selbst außerhalb des Fußballs als Träumerin. Van Eijk interessiert sich stark für Kunst, führt tiefgehende Gespräche darüber und nutzt auch soziale Medien als Form des kreativen Selbstausdrucks. Zudem sprayt sie gelegentlich Graffiti. Sie vergleicht sogar Fußball-Videos auf Social Media mit moderner Kunst. Vor ihrem Abschied aus Amsterdam sprayte sie zusammen mit dem STRAAT-Museum in Amsterdam ein eigenes Graffiti-Kunstwerk. 
Musik…
Ein großes Hobby ist das Sammeln und Anhören von Schallplatten (Vinyl).
Wissenschaftliche Interessen…
Wenn sie nicht Profifußballerin geworden wäre, hätte sie eine Richtung wie Paläontologie, Archäologie oder Geschichte eingeschlagen.
Weitere Sportarten…
In ihrer Freizeit spielt sie gerne Padel-Tennis und betreibt Kampfsport wie Jiu-Jitsu.

u/Soccer77Girl — 20 hours ago

Lotte Reimold - Interview der jungen Herthanerin

Bei den Frauen der Hertha läuft es… Erst der historische Premieren-Sieg in der 2. Liga, dann der Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals. Mittendrin… die junge Lotte Reimold. Die Mittelfeld-Akteurin ist seit der Gründung der Hertha-Frauen Teil des Teams, spielt nun auch in der 2. Liga eine wichtige Rolle. Mit rbb24 spricht sie über die Entwicklung, das eindrücklichste Spiel ihrer Karriere und ihre persönlichen Ziele.

Lotte Reimold, das erste Mal 2. Liga für die Hertha-Frauen, der historische erste Sieg gegen Köln - und Sie waren mit einem Tor und einer Vorlage Matchwinnerin. Können Sie das alles gerade begreifen?
Irgendwie natürlich schon, irgendwie auch nicht. Wir haben eine Saison lang - oder eigentlich sogar insgesamt drei - auf diese 2. Bundesliga hingearbeitet. Deswegen ist es auch nur ein Produkt unserer Arbeit. Aber es ist natürlich trotzdem etwas Neues und Besonderes, nun in der 2. Liga zu spielen und sehr schön, dass wir dort auch unsere ersten drei Punkte geholt haben.

Sie sind seit der Gründung der Hertha-Frauen als Spielerin dabei, haben schon viele wichtige Spiele gemacht. Macht Sie das jetzt trotz ihres jungen Alters zu einer Führungsspielerin?
Ich denke schon - eine von mehreren Führungsspielerinnen natürlich. Aber dadurch, dass ich den gesamten Weg von Anfang an mitgegangen bin, glaube ich, dass ich eine wichtige Rolle in der Mannschaft spiele.

Mal zurückgeblickt auf diese vergangenen Jahre: Wenn Sie jetzt ein Spiel nennen müssten, dass das absolute Highlight Ihrer Karriere ist, welches wäre das?
Das ist natürlich immer schwer zu sagen. Die meisten Emotionen hatte ich aber schon bei den beiden Aufstiegsspielen, vor allem beim Rückspiel zuhause. Wir haben eine Saison lang nur darauf hingearbeitet und es war dann einfach erlösend, weil wir uns schließlich für ein tolles Jahr belohnt haben.

Der Aufstieg ist das Ergebnis von vielen Jahren harter Arbeit. Haben Sie das Gefühl, dass dieses Team vom Regional- zum Zweitligisten eine bestimmte Entwicklung genommen hat?
Wir sind als Team seit der ersten Saison definitiv sehr gewachsen und haben uns fußballerisch auch sehr verbessert. Viele Spielerinnen, die schon am Anfang dabei waren, sind es immer noch. Wir haben uns als Team insgesamt sehr gut weiterentwickelt.

War die Saisonvorbereitung anders?
Die Vorbereitung war in dieser Saison sehr kurz, weil wir erst spät die Aufstiegsspiele bestreiten mussten. Wir haben auch gegen deutlich bessere Gegner getestet, mussten erst einmal etwas reinkommen. Aber jedes Spiel gegen diese Gegner macht uns am Ende besser, weil wir uns eben auch diesem Niveau anpassen müssen.

Wie erleben Sie bisher die zweite Liga: Ist im Vergleich zur Regionalliga ein deutlicher Unterschied im Niveau erkennbar?
Der Niveau-Unterschied ist aus meiner Sicht sehr groß. Wir haben schon im ersten Spiel gesehen, dass es vom Tempo her nochmal was anderes ist und dass wir uns schon noch an diese Liga anpassen müssen. Das können wir aber auf Dauer. Man hat sogar schon im zweiten Spiel gesehen, dass wir dazu in der Lage sind, auch wenn Köln ebenfalls ein Aufsteiger ist. Man merkt, dass man in jedem Spiel zu 100 Prozent seine Qualität auf den Platz bringen muss, weil man sonst eben nicht gewinnt. Ich würde sagen, dass das im Vergleich zur Regionalliga auf jeden Fall nochmal einen Unterschied darstellt.

Wurden durch das Trainerteam deshalb andere Schwerpunkte gesetzt - zum Beispiel beim spielerischen Ansatz?
Grundsätzlich gar nicht so sehr. Wir versuchen, trotzdem unser eigenes Spiel zu machen. Mit dem Ball hinten rauszuspielen und vorne, wenn es geht, anzulaufen und den Gegner unter Druck zu setzen. So wie in der Regionalliga eigentlich auch. Wir sind der Meinung, dass wir - wenn wir unsere Qualität auf den Platz bringen - viel reißen können in der Liga. Deswegen versuchen wir, uns nicht so sehr dem Gegner anzupassen.

Welche Rolle haben Sie dann auf dem Platz und welche Qualitäten bringen Sie ein für dieses Spiel?
Ich spiele im Zentrum, auf der Achter-Position. Ich glaube, dass meine Qualitäten vor allem das Spiel nach vorne sind - durch Kreativität, Laufwege und eben das Zusammenspiel mit meinen Teamkolleginnen. Aber grundsätzlich haben wir alle zusammen ein Konstrukt entwickelt, in dem jede eine wichtige Rolle spielt, auch in der Defensive. Da wissen alle, wer wohin läuft und dass wir alle gleichermaßen zuständig sind.

Ist es jetzt schwerer geworden, für Sie Studium und Fußball zusammenzubringen?
Es ist zeitlich natürlich nochmal ein bisschen aufwendiger. Vor allem die Auswärtsspiele sind häufig weiter weg. Dann geht das ganze Wochenende mit Fußball drauf und kann in einer gewissen Phase des Studiums natürlich stressiger werden. Aber vom Mentalen her habe ich eigentlich bisher das Gefühl, dass ich das immer ganz gut trennen kann. Dass sobald ich zum Fußball gehe, Fußball in meinem Kopf ist und ich mich sonst mit dem Studium beschäftigen kann. Ich werde natürlich jetzt auch in der kommenden Saison sehen, wie gut ich das vereinen kann - glaube aber, dass das schon möglich ist.

Am Wochenende steht das Nachbarschaftsduell gegen Turbine Potsdam an. Ein durchaus traditionsreicher Verein, einst Spitze im Frauenfußball. Ist das ein Duell wie jedes andere?
Für mich ist es eigentlich ein Duell wie jedes andere. Ich gebe dem jetzt nicht so viel mehr Bedeutung, aber wir wollen natürlich die nächsten drei Punkte einfahren. Das ist, glaube ich, auch grundsätzlich machbar, wenn wir unsere Qualität auf den Platz bekommen.

Was ist denn für Hertha in dieser Saison möglich in der 2. Liga?
Grundsätzlich ist natürlich erstmal unser Ziel, die Liga zu halten. Was nach oben geht, wird man dann so ein bisschen sehen. Es hängt davon ab, wie gut wir uns diesem Tempo anpassen. Da macht uns wirklich jedes Spiel besser. Wir lernen, in dieser Qualität mitzuhalten und die Spiele auch zunehmend selbst zu gestalten. Wie gut wir das hinkriegen, wird man dann im Laufe der Saison sehen.

Haben Sie sich irgendwelche speziellen persönlichen Ziele für die Saison gesteckt - und darüber hinaus für Ihre Karriere?
Ich persönlich will grundsätzlich so hoch wie möglich und professionell Fußball spielen. Aber ich gehe trotzdem ein bisschen von Tag zu Tag, gebe immer mein Bestes und wo es dann am Ende hinführt, wird man sehen.

u/Soccer77Girl — 21 hours ago

Stuttgart erhöht die Qualität in der Bundesliga

Was für ein Raketenstart!

Die Frauen des VfB Stuttgart sind bisher nur so durch die Ligen gerauscht. Das ist der Weg der Stuttgarterinnen.

In der Debütsaison direkt auf Platz 2, darauf der Aufstieg in Regionalliga. Dann folgen 4 Meisterschaften in Folge und immer wieder Spielerinnen mit Erfahrung für den VfB. Nun rüstete für die Bundesliga der VfB erneut auf, aber auch junge Spielerinnen kamen.

Mit ihren Konzept und den Erfolgen machen sie vieles richtig.
Geht die Reise weiter? Stuttgart hat das Zeug dafür sich in der Google Pixel Frauenbundesliga festzusetzen. Die Stuttgarterinnen versuchen mit einen guten Mix und viel Spielerinnen aus der Region anzugreifen. Ob sie gleich die Unionerinnen nach einfern können, muss man sehen. Aber sie können es schaffen, Ähnliches zu schaffen.

In Stuttgart hat man den Weg mit Planung bereitet, mit Geduld und immer wieder Anpassungen.
Damit gehört Stuttgart zu den Vereinen, die sich ihren Erfolg erarbeitet haben. Natürlich hilft es extrem, einen finanzstarken Verein zu haben, aber der Plan ist hier immens wichtig. Bei jeden Aufstieg muss die Infrastruktur mit wachsen, Spielerinnen bleiben oder kommen nur wenn alles passt. Das Verhalten sieht man auch bei Union Berlin oder Borussia Dortmund, die viel in ihre Infrastruktur investieren.

Stuttgarts Vorstands-Boss Alexander Wehrle hat in den nächsten Jahren großes vor: "Die klare Zielsetzung für die nächste Spielzeit ist natürlich der Klassenerhalt. Und dann wollen wir uns in den nächsten Jahren kontinuierlich entwickeln. Das Ziel ist es, ein etablierter Bundesligist zu werden. Und dann auch in ein paar Jahren mit den Frauen europäischen Fußball zu spielen."

Die sportlichen Erfolge seien auch das Resultat einer "Professionalisierung auf allen Ebenen", so Wehrle. Man sei noch nicht am Ziel angelangt.

u/Soccer77Girl — 21 hours ago
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Verdammt aufzusteigen! - BVB-Frauen und ihre Ambitionen

Das Millionen-Projekt der Dortmunder Borussia startet in seine erste Saison. Unter den neuen Sportdirektor Ralf Kellermann, greift Dortmund nach ganz oben. Das setzt das Team, jedoch auch unter Druck! Kellermann ruft das Saisonziel Aufstieg ganz offensiv aus. Jedoch kann er es auch, betrachtet man den Kader, wäre alles andere auch eine absolute Enttäuschung.

Jedoch ist es auch ein Trugschluss. Nur weil der Kader extrem stark ist, eigentlich der Regionalliga entwachsen ist, muss das Team stimmen. Eine Einheit muss gebildet sein, die neuen Kräfte müssen mit den gestandenen Spielerinnen harmonieren. Die Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung dürfen nicht abheben und die anderen ohne die Erfahrung dürfen sich nicht klein halten. Der Qualitäts-unterscheid ist nach Alex Popp doch garnicht so riesig, wie man denken könnte. Es ist daher wichtig, das alles funktioniert. Es muss auch mal mit Gegentoren gerechnet werden, da muss die Reaktion stimmen.

Für den Aufstieg gibt Dortmund alles, bei den Männern sehen sie sich als zweite Kraft. Das Ziel haben sie auch mit den Frauen. Dafür wird nicht nur in das Team investiert, sondern auch in die Infrastruktur. Am Heßlingsweg in Dortmunder Stadtteil Brackel entsteht das neue Trainingszentrum, inklusive Büro, Wellness und allerhand Infrastruktur auf Profiniveau. Die Extra-Anlage, nur für die Frauen, lässt sich Dortmund einiges kosten. Nach Alex Popp ist das Training jetzt aber schon gut, die Umfänge der Vorbereitung sind auf einen ähnlichen Niveau, wie in Wolfsburg.

Nicht nur die Investitionen sind riesig, auch die Fans ziehen mit. Für die Verhältnisse in der Regionalliga völlig utopisch, haben 1700 Fans eine Dauerkarte für die Saison sich gesichert. Der ganze Verein und die Fans wollen auch die Frauen ganz nach oben bringen. Die Kraft die daraus entsteht ist brachial.

Das es kein Selbstläufer wird ist klar. Neben Alexandra Popp, hat auch der Trainer schon sinngemäß gesagt: Der Kader ist beeindruckend, jedoch muss jedes Soiel mit einen gewissen Respekt angegangen werden. Markus Högner wisse, das sie Meisterinnen werden müssen und die Aufstiegsspiele gewinnen müssen. Das ist bei einen Kader, der mit einer Erfahrung von über 1000 Bundesligaspielen kommt, auch zu erwarten. Aber es birgt auch ein Risiko, Dortmund war schon immer das Team, was andere schlagen wollen. Nun ist die Motivation der anderen noch höher, wer will denn auch nicht mal die Profis ärgern.

Einzig und alleine die Goalie Manuela Zinnsberger, muss noch auf ihren Einsatz warten. Die Österreicherin kam von Arsenal London, muss aber sich aber noch von einen Kreuzbandriss erholen. Sonst kann Högner auf die volle Gewalt seiner Neuzugänge setzen.

Beeindruckend ist hierbei, dass die großen Namen aus der Bundesliga oder sogar aus England kommen. In der Welt des Männerfußballs fast unmöglich. Kellermann legt für die Spielerinnen die Hand ins Feuer. Keine der Neuen oder auch vom bestehenden Kader wird abheben. Alle stehen hinter den Verein und den Weg. Gerade die Infrastruktur und die Ambitionen, ziehen die Spielerinnen an.

In Dortmund kann Kellermann aus den vollen schöpfen, keine Grenzen sind gesetzt. Ganz anders als in der Zeit in Wolfsburg, die zuletzt auch schon aufgepasst haben. Eins ist klar, Dortmund will nach oben. Das Projekt lassen sie sich was kosten, das gerade ist ein Punkt, der den Frauenfußball gut tut. Aus der anderen Sicht, kann es als unfair angesehen werden, das Dortmund riesige Vorteile hat. Jedoch tut es den Frauenfußball gut, die riesige Strahlkraft aus Dortmund wird eine riesige Sichtbarkeit bringen.

Es ist also alles angerichtet für den Siegeszug der Borussia in Richtung 1. Liga. Am Donnerstag startet der Regionalligist mit einem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld in die neue Saison. Eigentlich wollte der BVB schon einen Schritt weiter sein, aber in der abgelaufenen Spielzeit musste man dem 1. FC Köln II den Vortritt lassen. Eine herbe Enttäuschung für den Klub, der sich erst seit 2020 dem Fußball der Frauen verschrieben hat. Spätestens 2029 will man im Oberhaus angekommen sein. Im nächsten Jahr ist der Aufstieg aber Pflichtprogramm.

u/Soccer77Girl — 23 hours ago

Hottakes von Tabea Kemme - Vorfreude auf die Saison

Bei MagentaTV-Sport ordnet die Ex-Spielerin ihre Hottakes ein!

Was denkt ihr? Habe ihr Hottakes??

u/Soccer77Girl — 1 day ago

Giulia Gwinn im Team-Training

Nach br24Sport, den Regionalsender der ARD, steht Gwinn wieder in kürze zur Verfügung.

Ein abschließendes CT, soll noch einmal Klarheit schaffen, Gwinn ist schonmal positiv und fühlt sich wieder gut. Wann sie wieder als Kapitänin auf den Platz steht, werden wir dann sehen.

Wir gehen von erste Einsatzzeiten im September aus. Jedoch sind es auch nur Spekulationen, das schlussendliche Go, geben die Team-Ärzte.

Neben Giulia Gwinn steht auch Lena Oberdorf auch bald wieder zur Verfügung, damit schließen sich zwei Baustellen der Bayern Frauen.

u/Soccer77Girl — 1 day ago

Was ist mit Stina Johannes los?

Die Analyse der jüngsten Leistungen von Stina Johannes beim VfL Wolfsburg offenbart eine Phase, in der auf an sich starke Phasen (wie in der Champions League Anfang 2026) wiederkehrende, teils schwerwiegende Unsicherheiten folgen. Besonders im direkten Duell gegen den Konkurrenten FC Bayern München im Supercup geriet die Nationaltorhüterin stark in die Kritik.

Die Schlüsselszenen und wiederkehrenden Unsicherheiten

Das Missgeschick im Torraum (Kurioses Gegentor)…
Beim Duell gegen die Bayern unterschätzte Johannes eine physische Aktion nach einem Kopfball von Jovana Damnjanovic. Sie fing den Ball zwar ab, prallte jedoch unglücklich rückwärts in den Pfosten und beförderte das Spielgerät unabsichtlich hinter die Torlinie. Der anschließende Videobeweis bestätigte den Treffer, eine Szene, die von unglücklicher Strafraumbeherrschung und fehlender Orientierung im Raum zeugt. Warum treten die Probleme erst in Wolfsburg auf?

Probleme bei Standards und verdeckter Sicht…
Beim darauffolgenden Freistoßtreffer von Klara Bühl agierte Johannes ebenfalls unglücklich. Da ihr die Sicht versperrt war, reagierte sie zu spät auf den platzierten Ball. Solche Schwierigkeiten bei langen, durch Freund und Feind hindurchfliegenden Bällen (sogenannten "Einstreuern" oder überraschenden Freistößen) traten bei ihr in Drucksituationen vereinzelt schon früher auf.

Mentale Belastung und Fehlerketten…
Johannes gilt an sich als extrem detailversessene, analytische Torhüterin (mit einem abgeschlossenen Mathematik-Studium und jahrelanger Mentalcoach-Begleitung). Wenn jedoch ein grober Patzer passiert, wie im Supercup, nach dem sie sich «extrem schockiert» zeigte –, neigt sie dazu, kurzzeitig die offensive Souveränität zu verlieren. Steht sie sich selber im Weg? Da sie immer mehr unter Druck gerät?

Gesamteinordnung im VfL-Kader…
Seit ihrem Wechsel nach Wolfsburg im Sommer 2025 zeigt sich ein wechselhaftes Bild: Auf der einen Seite steht ihre unbestrittene Klasse auf der Linie und starke Auftritte auf internationalem Parkett, wie im Champions-League-Viertelfinale gegen Lyon oder Juventus. Auf der anderen Seite sorgen immer wieder Aussetzer in Spielen dafür, dass die Diskussionen um ihre Konstanz nicht abreißen. Schon in der letzten Saison häuften sich die Fehler. Bundesligaintern rutschte sie ab, andere Goalie sind da deutlich konstanter.
Im teaminternen und nationalen Konkurrenzkampf (unter anderem als DFB-Stellvertreterin hinter Ann-Katrin Berger im Kreis des Nationalteams unter Christian Wück) kosten solche Patzer wertvolle Argumente im Kampf um die unumstrittene Nummer-1-Position. Um diese abfallende Tendenz in Hochdruckmomenten zu stoppen, muss Johannes vor allem ihre Strafraumpräsenz bei Standards stabilisieren und nach unglücklichen Gegentoren schneller den mentalen Reset finden.

u/Soccer77Girl — 1 day ago
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Interview mit Larissa Mühlhaus

In der Podcast-Episode von „Eintracht vom Main“ Folge 145 bzw. dem zugehörigen Format („Vier Pflichtspiele und ein Härtetest I Aufstehen mit der Eintracht“) stand unter anderem Eintracht-Neuzugang und Stürmerin Larissa Mühlhaus im Fokus. Zusammen mit Cheftrainer Niko Arnautis und Verteidigerin Dilara Acikgöz sprach sie im Podcast über die entscheidenden Wochen und das anstehende wegweisende Champions-League-Qualifikationsturnier.

Hier sind die zentralen Kernpunkte und Aussagen aus ihrem Interview bzw. der Sendung:

Fokus auf das K.o.-Endspiel: Im Gespräch ging es intensiv um die Vorbereitung auf das wichtige Miniturnier-Endspiel in der UWCL-Qualifikation gegen Malmö FF. Nur ein Sieg zählte in diesem Duell, um den Einzug in die entscheidenden Play-offs zur Gruppenphase perfekt zu machen (was der SGE-Frauenteam am Ende auch mit einem 2:0-Erfolg gelang).
Rolle und Integration: Als Offensivspielerin und Neuzugang sprach Larissa Mühlhaus über ihre ersten Eindrücke, die Harmonie im Team und wie sie sich in den Kader der Adlerträgerinnen eingefunden hat, um mit ihrer Torgefährlichkeit zu helfen.
Wettbewerbsdruck und Vorfreude: Die Episode beleuchtete die hohe sportliche Belastung zum Saisonstart sowie den unbedingten Willen der Mannschaft, international zu bestehen und den nächsten Schritt auf europäischer Bühne zu gehen.

Für den genauen Wortlaut, könnt ihr euch gerne den Podcast bei allen gängigen Streaminganbietern anhören.

u/Soccer77Girl — 2 days ago

Lilli Purtscheller & der Kreuzbandriss

Am 29. Juni 2025 erlitt Lilli Purtscheller die gefürchtete Verletzung, die Fußballerinnen am meisten fürchten: Sie riss sich zum zweiten Mal in ihrer Profikarriere das Kreuzband. Die österreichische Nationalspielerin arbeitete 313 Tage lang unermüdlich an ihrem Comeback. Seit 2023 spielt Purtscheller in der deutschen Bundesliga und quälte sich durch Reha-Übungen. Abends vor dem Einschlafen stellte sie sich immer wieder vor, wie es sein würde, wieder auf dem Platz zu stehen. Doch als es endlich soweit war, verlief alles ganz anders als erhofft. Fast ein Jahr lang erzählte Lilli Purtscheller 11Frauen in ausführlichen Gesprächen von den Höhen und Tiefen ihrer Rehazeit.

Mit gerade einmal 18 Jahren erlitt die Flügelspielerin während eines Spiels für Graz ihren ersten Kreuzbandriss. Zu dieser Zeit befand sich Purtscheller mitten in der Vorbereitung auf die Matura, das österreichische Äquivalent zum Abitur. Anstatt zum Training zu gehen, besuchte sie weiterhin den Unterricht und absolvierte anschließend ihre Reha. Rückblickend sagt sie: „In meinem Alter habe ich mir darüber nicht viele Gedanken gemacht. Das Lernen bot mir eine willkommene Ablenkung von der Verletzung.“

Im Fußball bezieht sich der Begriff Kreuzbandriss meist auf das vordere Kreuzband. Dieses Band befindet sich im Kniegelenk und verbindet den Oberschenkelknochen mit dem Schienbein. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Knies, insbesondere bei Rotationsbewegungen.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist das Risiko für einen Kreuzbandriss bei Fußballerinnen deutlich höher als bei ihren männlichen Kollegen. Es tritt vor allem bei Landungen nach Sprüngen, schnellen Richtungswechseln oder abrupten Stop-and-Go-Bewegungen auf. Wie das Online-Portal Soccerdonna berichtet, fielen im vergangenen Jahr 18 Spielerinnen der Bundesliga aufgrund dieser gefürchteten Verletzung zeitweise aus.

Nach ihrem ersten Kreuzbandriss im Frühjahr 2022 absolvierte Lilli Purtscheller neun Monate lang eine intensive Reha. Danach kehrte sie voller Elan auf den Platz zurück und spielte wieder für Sturm Graz. Purtscheller setzte den oft zitierten Motivationsspruch „Come back stronger“ in die Tat um. Im April 2023 feierte sie ihr Debüt im österreichischen Nationalteam.

Auch im Vereinsfußball setzte sich ihr steiler Aufstieg fort. Im Mai 2023 verpflichtete der renommierte deutsche Bundesligist SGS Essen, bekannt für seine Talentsuche, die damals 19-Jährige. Nach Schätzungen von Soccerdonna lag ihr Marktwert zu diesem Zeitpunkt bei 35.000 Euro. Schon in ihrer ersten Saison in Essen etablierte sich Purtscheller als Stammspielerin und trug maßgeblich zum sensationellen vierten Tabellenplatz des Teams bei. Rückblickend bezeichnet sie diese Leistung als „Wahnsinn!“. 

In der Folgesaison blieben die Essenerinnen mit Platz neun zwar hinter den Erwartungen zurück, doch Purtscheller selbst brillierte in gleich drei Statistiken ligaweit. Sie gewann die meisten Zweikämpfe, wurde am häufigsten gefoult und erzielte, gemeinsam mit Cora Zicai, die meisten erfolgreichen Dribblings.

Purtscheller gilt als sympathische junge Fußballerin mit positiver Ausstrahlung, die dem Mannschaftsklima guttut. Auf dem Platz ist sie für Essen eine echte Unterschiedsspielerin. Diese Qualitäten machten sie auch für andere Vereine interessant. Am Ende ihrer zweiten Bundesligasaison entschied sich die junge Österreicherin jedoch gegen einen Wechsel und wollte ihre Leistung in Essen erst noch einmal bestätigen. Sie ahnte nicht, dass es dazu nicht mehr kommen würde.

Am 24. Juni 2025 taxierte Soccerdonna Purtschellers Marktwert auf 140.000 Euro, ein beeindruckender Anstieg um 300 Prozent seit ihrem Wechsel aus Österreich. 

Fünf Tage später bleibt die 21-Jährige während der Saisonvorbereitung mit dem Fuß im Rasen hängen. „Ich habe im Training eine Gegenspielerin ausgedribbelt und dann gepasst“, erzählt sie. Eine Situation, wie sie sie auf dem Platz schon tausendmal erlebt hat, ohne dass etwas passiert wäre.

Diesmal ist es anders. Purtschellers Fuß bleibt im Boden hängen, ihr linkes Bein knickt weg. Irgendwas knackt im Knie. Ein Physiotherapeut des Vereins eilt zu ihr. „Ich bin dann erstmal wieder aufgestanden und hab’ gesagt: ‚Leute, es geht schon wieder‘“, erzählt Purtscheller. Eine Übersprungshandlung. 
Bei meinem ersten Kreuzbandriss konnte ich das Gefühl im Knie gar nicht einordnen. Da dachte ich noch, es ist eine Zerrung oder sowas. Beim zweiten Mal habe ich eigentlich sofort gewusst, was los ist“ sagt sie.

Laut Studien erleiden Fußballerinnen nach einem ersten Kreuzbandriss mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 35 Prozent später noch einen weiteren.
In Deutschland sorgte im vergangenen Jahr vor allem der Fall von Lena Oberdorf für Aufsehen. Oberdorf, die als eine Hoffnungsträgerin des deutschen Frauenfußballs gilt, zog sich nur 15 Monate nach ihrem ersten Kreuzbandriss einen zweiten zu. Die Bayernspielerin kollidierte in einer Partie gegen den 1. FC Köln heftig mit Adriana Achcinska, eine sogenannte Kontaktverletzung. 
Die meisten Kreuzbandrisse ereignen sich anders. Von den in der Anfang 2024 veröffentlichten „UEFA Women’s Elite Club Injury Study“ registrierten Kreuzbandrissen kamen 64 Prozent ohne Fremdeinwirkung zustande. So wie bei Lilli Purtscheller.

Quelle: 11Frauen

u/Soccer77Girl — 2 days ago
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Ärger in Mainz

Das Team der 05erinnen wurde von der Stadt Mainz geehrt. Eine große Ehre für die Aufsteigerinnen, die vom Verein und von den Fans viel Unterstützung erhalten.

Jedoch gab es nach Informationen von Soccerdonna einige Ungereimtheiten bei der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Mainz!

Mach den Aufstieg verließen 15 Spielerinnen den Verein und viele kamen neu hinzu. Die Ex-Kapitänin der 05erinnen bemängelt, dass die Spielerinnen die mitgeholfen haben aufzusteigen nicht bedacht wurden. Stattdessen war nur der neue Kader anwesend.

u/Soccer77Girl — 2 days ago

Bleibt Klara Bühl in München?

Eine Frage treibt in den Köpfen des FC Bayern und der deutsche Frauenfußball-Welt… Bleibt Klara Bühl in München?

Nach den Supercup der Frauen, gibt Klara Bühl dieses Interview. Für Bühl ist vor allem der Wohlfühlfaktor wichtig. Mehrfach geht sie darauf ein. Aber auch die Entwicklung des Vereins ist wichtig und natürlich auch das Team.

Wie schon in den Interview stellen wir die Frage: Klara bleibst du in München?

In den Interview lächelt sie charmant über die Frage. Jedoch kann da mehr hinter stecken als wir alle denken. Sie ist erst umgezogen, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Kolleginnen. Das konnte man in Instagram Storys von unter anderen Franzi Kett und Alara sehen. Bühl fühlt sich durch die Nähe zur Heimat sehr wohl in München. Hinzu kommt die Freundschaft mit einer Physio des Vereins und mit einigen der Spielerinnen, zusammen sind sie eine richtige Gemeinschaft.
Ein weiterer Hinweis, da sie sich wohl fühlt ist das Feiern mit den Team und eine gewisse Gelassenheit.
Fehlt noch die Perspektive… Um es mit den einigen Marktanalysten zu sagen, die Liga ist sehr spannend und im Wachstum. Ab nächsten Jahr, soll mit der neuen Führung der nächste Boost folgen.

Betrachtet man die Angesprochenen Punkte, dann bleibt ein dreifaches Ja. Aber das ist natürlich alles spekulativ. Wir werden im Winter oder danach erfahren wie sie sich entschieden hat. Aus meiner Sicht, könnten die Zeichen auf einen verbleib von Bühl gut stehen.

Überzeugt euch selber? Wie deutet ihr das Interview?

u/Soccer77Girl — 3 days ago
▲ 16 r/SCFreiburg+1 crossposts

10 Jahre Jubiläum - Badenova & SC Freiburg Frauen

Manche Verbindungen erkennt man auf den ersten Blick…
Andere daran, dass sie über Jahre wachsen.

Seit 10 Jahren begleitet die Badenova die Frauen des SC Freiburg als Haupt- und Trikotsponsorin. Für das Unternehmen bedeutet das mehr als Präsenz auf dem Spielfeld. Es bedeutet, Teil einer Region, eines Vereins und einer Entwicklung zu sein, die Baden am Herzen liegt.
Und deshalb freut sich die Badenova auch in dieser Saison auf all die Momente, die man nicht planen kann. Volle Ränge, große Emotionen, gemeinsamer Jubel und ganz viel Energie auf und neben dem Platz.

Wir sind bereit für 2026/2027.

u/Soccer77Girl — 3 days ago

Start in die Saison 2026/27 der Google Pixel Frauen Bundesliga

An diesem Freitag, geht es los! Die Frauenbundesliga geht wieder los.
In unsere zweiten Saison als Subreddit starten wir, mit Livetreats der Spiele, hier auf unsere Seite. Was alles angezeigt wird, liegt nicht in unsere Hand. Wir versuchen aber alle Informationen, wie gewohnt für euch aufzubereiten. Wir werden auch mehr Analysen der Spiele oder den Geschehen in der Liga einzubinden. Auch wird es immer wieder Portraits geben. Es wartet eine Menge Content auf euch. Gibt uns aber immer etwas Zeit, wir sind auch alle berufstätig und geben unser bestes für den Subreddit.

Worauf freut ihr euch am meisten? Habt ihr Erwartungen für die Saison?

PS… wenn ihr selber Themen habt… Artikel über den Frauenfußball liest etc… dann würden wir uns über Mitarbeit freuen. Nicht nur wir können Postings verfassen, sondern auch ihr. Also falls ihr Zeit habt und was interessantes ließt, immer her damit.

u/Soccer77Girl — 3 days ago

Teuerste Spielerin der Welt - Komplette Marktwert Tabelle

Jetzt wurden auch die andern Europäischen Ligen neu von ihren Marktwert berechnet!

Nach den Hype um Klara Bühls Marktwertexplosion, kann die Euphorie weiter gehen. Die Flügelspielerin der Münchnerinnen ist nur auf Platz 3 zurückgefallen. Sie wurde nur von Alessia Russo (Platz 2) und Claudia Pina überholt (Platz 1) überholt.

Bühl ist die einzige Deutsche in den Top 20.

Allgemein lässt sich feststellen, dass die Werte stetig weiter steigen. Das zeigt, dass der Frauenfußball immer erfolgreicher wird und an Markenpräsenz zunimmt. Die Spielerinnen werden immer mehr zu Marken, haben mehr Aufmerksamkeit.

Hier verbieten wir uns einen Wink an die Werte der Männer, da es da keine Vergleichsgrundlage gibt. Was in den Fall jedoch wichtig ist, ist das Werte sich steigern.

u/Soccer77Girl — 3 days ago

Ergebnisse Sonntag DFB-Pokal-Playoffs

Die Playoffs sind geschafft. In 12 Spielen wurden weitere Vereine für die Hauptrunde gesucht.

Am morgigen Montag den 17. August wird auch direkt die Hauptrunde ausgelost. Die Auslosung beginnt um 14 Uhr.

Die erste Hauptrunde des DFB-Pokals wird dann am 26. - 28. September stattfinden.

u/Soccer77Girl — 4 days ago
▲ 24 r/mainz05+1 crossposts

Erfahrung für Mainz - Marina Georgieva verstärkt die Abwehr

Der FSV Mainz 05 verpflichtet ihren zwölften Neuzugang für die Saison 2026/27 und holt Marina Georgieva. Die 29,jährige Abwehrspielerin stand zuletzt für Union Berlin in zehn Bundesliga-Partien auf dem Platz und bringt reichlich Erfahrung aus der höchsten deutschen Spielklasse sowie als österreichische Nationalspielerin und mehreren internationalen Ligen mit an den Bruchweg. 

Georgieva startete ihre Karriere im österreichischen St. Pölten, ehe sie sich 2017 für ein Jahr dem 1. FFC Turbine Potsdam anschloss und dort für das zweite Team 26 Mal zum Einsatz kam, wobei sie vier Tore erzielte. Von 2018 bis 2022 trug die Defensivspielerin das Trikot des SC Sand, bei dem sie in der ersten Liga spielte und insgesamt 55 Partien (drei Tore) absolvierte. Anschließend folgte eine einjährige Station bei Paris Saint-Germain (neun Spiele), danach bestritt die Abwehrspielerin von 2023 bis 2025 49 Spiele für die AC Fiorentina. Marina Georgieva wurde erstmals im Jahr 2017 in die österreichische A-Nationalmannschaft berufen und absolvierte bislang 48 Länderspiele für den ÖFB. Bei der Europameisterschaft 2017 war Georgieva Teil des Kaders, blieb allerdings ohne Einsatzzeiten. Im Jahr 2022 reiste sie erneut mit zur EM und stand bis zum Aus im Viertelfinale in allen vier Partien auf dem Platz. 

Ich freue mich auf die neue, spannende Herausforderung in Mainz. Ich hoffe, meine Erfahrung bestmöglich einbringen zu können, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit der Mannschaft den nächsten Schritt zu gehen", sagt Marina Georgieva.

u/Soccer77Girl — 4 days ago

Ausrufezeichen von Union Berlin & Eintracht Frankfurt - Beide bezwingen französische Top Clubs

Die letzten Testspiele stehen an!! Bald beginnt die Liga!!
Ein besonderes Ausrufezeichen gelang Union Berlin und Eintarcht Frankfurt.

Union Berlin…
Die Frauen des 1. FC Union Berlin bestreitet im neuen Auswärtstrikot den letzten Härtetest ihrer Sommervorbereitung auswärts in Paris und besiegt dabei Paris Saint-Germain Feminine mit 3:1. Lia Kamber bringt Union nach 14. Minuten in Führung ehe Charlier drei Minuten später zum 1:1 ausgleicht (17.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte trifft Lia Kamber zum Doppelpack und erhöht die Führung der Unionerinnen auf 2:1. Kurz nach Wiederanpfiff erzielt Jill Janssens das 3:1 und baut die Führung weiter aus (47.).

Eintracht Frankfurt…
Im letzten Härtetest vor dem Start der Google Pixel Frauen-Bundesliga bekamen es die Adlerträgerinnen noch einmal mit den Rekordsiegerinnen der Königinnenklasse zu tun. Das Duell mit OL Lyonnes fand dabei am frühen Sonntagmittag hinter verschlossenen Türen statt. Bei sommerlichen Temperaturen auf dem Adi-Dassler-Sportplatz am adidas Campus in Herzogenaurach lieferten sich SGE und OL im ersten Durchgang ein Kräftemessen auf Augenhöhe. Erst spät kamen die wichtigen Tore. In der 76. Minute schoss das 1:0. Der Ausgleich viel kurz darauf, Vicki Becho nutzte ein Fehler und machte das 1:1 (79.). Kurz vor Ende belohnte sich die Eintracht durch Erëleta Memeti und schoss das 2:1.

Einordnung…
Beide haben sich gegen Top Teams aus Europa gut durchgesetzt, haben auf Augenhöhe sich bewiesen. Das ist immer ein positives Zeichen und stimmt uns froh, das wir mithalten können. Es zeigt vor allem, das die deutsche Liga sehr wohl eine der Topligen ist. Jedoch muss man auch beachten, das in Frankreich die Liga viel später beginnt. Trotzdem kann man viel positives mitnehmen aus den Spielen und vor allem stolz auf die Leistungen sein.

u/Soccer77Girl — 4 days ago
▲ 34 r/Bayer04+1 crossposts

Selina Ostermeier - Abwehrbollwerk mit Spielaufbau

In der Welt des Frauenfußballs gibt es Spielerinnen, die durch spektakuläre Übersteiger auffallen, und es gibt Spielerinnen wie Selina Ostermeier. Die Verteidigerin steht für das Fundament einer Mannschaft: Physische Präsenz, taktische Disziplin und eine Ruhe am Ball, die ihren Mitspielerinnen Sicherheit gibt.

Was Selina Ostermeier auszeichnet, ist ihr modernes Profil als Innenverteidigerin: Sie verfügt über ein exzellentes Timing im Tackling und nutzt ihre Körpergröße effektiv in Luftduellen. statt Bälle nur blind zu klären, sucht sie oft die spielerische Lösung. Ihr Passspiel ist präzise und dient häufig als erster Impuls für den Spielaufbau. Sie gilt als Teamplayerin, die Verantwortung übernimmt und die Defensive lautstark organisiert.

Abseits des Platzes wirkt Ostermeier reflektiert und bodenständig. Sie gehört zu der Generation von Fußballerinnen, die den rasanten Aufstieg des Sports in Deutschland aktiv mitgestalten und professionalisieren. Auch wenn sie vielleicht seltener in den Schlagzeilen steht als die Torjägerinnen der Liga, wissen Trainer ihren Wert als "Anker" der Defensive zu schätzen.

Trotz ihrer Karriere im Profifußball ist Selina Ostermeier sehr eng mit ihrer Heimat, dem Landkreis Rosenheim, verbunden. Sie stammt aus einer sportbegeisterten Familie. Ihr Vater Richard und ihre Brüder sind selbst große Fußballfans und fungieren oft als ihre wichtigsten Kritiker und Ratgeber. Wenn es der enge Spielplan von Bayer Leverkusen zulässt, zieht es sie zurück nach Bayern. Sie engagiert sich dort auch für den Nachwuchs, wie beispielsweise bei Besuchen in ihrem Heimatverein SV Schonstett, wo sie als Vorbild für junge Spielerinnen auftritt.

Schon früh legte Ostermeier Wert auf eine fundierte Ausbildung neben dem Sport. Der Frauenfußball erfordert oft eine zweigleisige Planung, da die Gehälter (noch) nicht bei allen Spielerinnen für ein lebenslanges Auskommen nach der Karriere sorgen.

In Interviews und öffentlichen Auftritten macht sie ein sympathischen Eindruck. Sie gilt nicht als Lautsprecherin der Liga, sondern als jemand, der durch Leistung und eine ruhige Ausstrahlung überzeugt. Fans und Mitspielerinnen beschreiben sie als sehr freundlich und geduldig, besonders bei Autogrammstunden und Fan-Interaktionen nimmt sie sich auffällig viel Zeit. Ihr Weg zurück nach schweren Verletzungen (wie zuletzt in der Saison 2025/26) zeigt eine hohe mentale Widerstandsfähigkeit und eine professionelle Einstellung zu Reha und Fitness.

Auf ihren sozialen Kanälen (z. B. Instagram) zeigt sie sich meist im sportlichen Kontext, streut aber gelegentlich private Einblicke ein… Sie nutzt die Sommerpause gerne für Reisen, um abzuschalten und neue Energie zu tanken. Neben dem Fußball ist sie generell sportinteressiert. Ihre Freizeit verbringt sie oft aktiv, sei es in der Natur ihrer bayerischen Heimat oder bei anderen sportlichen Aktivitäten.

Der Weg von Selina Ostermeier in den Profifußball ist ein klassisches Beispiel für eine schrittweise, wohlüberlegte Entwicklung – von den oberbayerischen Dorfplätzen bis hin zu den großen Stadien der Bundesliga.

Die Anfänge: Oberbayerische Wurzeln
Wie viele Profis begann Selina Ostermeier ihre Laufbahn in ihrer Heimatregion um Rosenheim. Am 15. Januar 1999 wurde sie Bayern geboren. Ihre ersten fußballerischen Schritte machte sie beim SV Schonstett und dem TSV Bad Endorf. In dieser frühen Phase legte sie das Fundament: In ländlichen Vereinen spielen Mädchen oft lange in Jungenmannschaften mit, was die physische Durchsetzungsfähigkeit und die Schnelligkeit im Kopf massiv fördert.

Die Talentschmiede: FC Bayern München
Der erste entscheidende Karriereschritt war der Wechsel in die Jugendabteilung des FC Bayern München. 2014 wurde sie mit den B-Juniorinnen des FC Bayern Deutsche Meisterin. Die Zeit in München war ihre „Hochschule“. Hier lernte sie die taktische Disziplin, die eine moderne Innenverteidigerin braucht. Sie war Teil einer Elite-Umgebung, die sie auf den Leistungsdruck im Profibereich vorbereitete.

Der Sprung: Frankfurt als Sprungbrett
2016 entschied sich Ostermeier für einen mutigen Schritt weg von der Heimat zu 1. FFC Frankfurt (heute Eintracht Frankfurt). Zunächst kam sie vor allem im zweiten Team in der 2. Bundesliga im Einsatz. Dies war die wichtigste Phase für ihre Härte im Seniorenbereich. Im Februar 2017 feierte sie schließlich ihr Bundesliga-Debüt gegen Borussia Mönchengladbach. Mit gerade einmal 18 Jahren hatte sie den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse geschafft.

Die Etablierung: SGS Essen
Um von einer Ergänzungsspielerin zur tragenden Säule zu werden, wechselte sie 2020 zur SGS Essen. In Essen wurde sie zur unangefochtenen Abwehrchefin. Essen ist bekannt dafür, Talenten das Vertrauen zu schenken, das sie bei Top-Klubs oft nicht sofort bekommen. Ostermeier zahlte dieses Vertrauen mit Konstanz zurück und reifte zur Führungsspielerin.

Die Gegenwart: Bayer Leverkusen
Seit 2022 spielt sie bei Bayer 04 Leverkusen. Hier hat sie ihren Status als eine der verlässlichsten Verteidigerinnen der Liga zementiert. Nach einen schwierigen Start, in der letzten Saison, zeigte sie wieder ihre Qualitäten. Zuerst bremste sie eine Verletzung aus, startete sie durch und verlieh der Abwehr der Leverkusenerinnen Stabilität.

Für Selina Ostermeier ist Fitness weit mehr als nur die Basis für 90 Minuten Fußball, sie ist die Existenzgrundlage für ihre Spielweise und das Ergebnis harter Arbeit gegen körperliche Rückschläge…

Als Innenverteidigerin ist Ostermeiers Spielstil stark auf physische Dominanz ausgelegt. Mit einer Körpergröße von 1,73 m ist sie zwar nicht die größte Spielerin auf dem Feld, kompensiert dies aber durch eine enorme Athletik. Ihre Fähigkeit, Stürmerinnen abzulaufen oder im direkten Körperkontakt den Ball zu behaupten, erfordert eine hohe Rumpfstabilität und Schnellkraft. Um in der Bundesliga bei Standardsituationen (sowohl offensiv als auch defensiv) zu bestehen, investiert sie viel Zeit in Sprungkrafttraining.

Wie wichtig ihr die körperliche Verfassung ist, zeigt sich an ihrem Umgang mit Verletzungen. In ihrer Karriere musste sie mehrfach (z. B. 2020 und zuletzt im Herbst 2025) längere Pausen aufgrund von Muskelverletzungen einlegen. Nach ihrer Muskelverletzung in der Saisonvorbereitung 2025/26 arbeitete sie akribisch in der Reha, um im Oktober wieder auf Bundesliga-Niveau zu sein. Da sie zu Muskelproblemen neigt, ist ihr tägliches Fitnessregime stark auf Prophylaxe ausgerichtet (Dehnung, Faszientraining, gezielte Kräftigung), um die Belastungen der langen Saison durchzustehen.

Unter dem aktuellen Trainer bei Bayer 04 Leverkusen, Roberto Pätzold, wird ein sehr intensiver, laufstarker Fußball gefordert. Ostermeier muss als moderne Verteidigerin nicht nur stehen, sondern bei Ballbesitz weit aufrücken und bei Ballverlust schnell umschalten. Ohne ein Spitzen-Niveau in der Grundlagenausdauer wäre sie in diesem System nicht als Stammspielerin gesetzt. Teamkolleginnen beschreiben sie als jemanden, die im Training immer an die Grenze geht, was ihr den Ruf einer extrem verlässlichen "Arbeiterin" eingebracht hat.

Um ihre Fitness zu halten, gehört für sie auch die Regeneration dazu. Privat genießt sie zwar bayerische Klassiker wie Dampfnudeln mit Vanillesoße, betont aber im Profialltag die Bedeutung einer sportgerechten Ernährung. Kleine Routinen, wie das zweimalige Springen vor der Linie mit dem linken Fuß vor Spielbeginn, sind für sie auch mentale Anker, um sich körperlich "bereit" zu fühlen.

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u/Soccer77Girl — 4 days ago