Unentschlossen, ob nach Abitur Medizin oder Physik
Moin Leute,
ich werde dieses Jahr mein Abitur absolvieren. Ich werde 16 sein, wenn ich Abi mache (hab ne Klasse übersprungen) und werde hoffentlich 1.0 schaffen, vlt, aber 1.1. Werde aber gleich nach 3 Monaten 17. Bin aber ganz unsicher, was ich studieren soll.
Einerseits will ich Physik studieren, an Humboldt wahrscheindlvich, weil Physik meine Leidenschaft ist. Es macht mir Spaß, über knifflige Probleme zu denken, und so generell über Universum usw. zu lernen. Wenn ich Physik studiere, will ich am liebsten dann an einer Elite-Uni theoretische physik masters machen, doktorarbeit und dann am liebsten Akademia. Aber mir ist bekannt, dass die Wahrscheinlichkeit sehr sehr gering ist, dass ich Professor oder Forscher im theoretischen Phsyik werden kann, weil es zu wenig Plätze gibt. Muss wahrscheindlich in die Industrie gehen, Richtung Quantencomputing, Finanzen usw. Deswegen bin ich hier unsicher. Weiß nicht, ob ich Bock auf Industrie haben. Aber ich könnte weitherhin als Hobby theoretische Physik machen, aber Problem ist, dass es natürlich schwieriger wird, alleine Physik zu machen.
Zweite Option ist Medizin. Einerseits habe ich die Noten, zweitens ist das eine gesellschaftlich gut anerkannte Karriere, wo ich direkt Menschen helfen kann. Es ist auch extrem stabil mit guter Bezahlung. Es gibt auch gewisser Druck von meinen Eltern, Medizin zu studieren (Asiatische Eltern), ist nicht so, dass ich aber jetzt dagegen wäre. Verstehe das nicht so, dass ich nur wegen meinen Eltern Medizin stuideren will. Ich bin eigentlich ganz offen, und will auch später dann am liebsten in Bereich der Onkologie gehen, wenn ich Medizin studieren werde. Ist nur die Frage, ob ich meine Leidenschaft Physik da lassen sollte oder nicht.
Ich habe btw gerade Physik und Englisch LK, wollte Mathe LK statt Englisch machen, aber dachte wird bisschen zu stressig und Englisch war free Note, deswegen...