Berliner Hinterhof ... und ich ein Neuling! Mulchen? Kastanienblätter?
Hallo liebe Community,
ich weiß nicht, ob ich hierhin gehöre, aber ihr werdet's mir schon sagen!
Ich bin ganz neue Gärtnerin und durch Zufall dazu gekommen, weil ich als Seelenkur angefangen habe, mich um unseren gammeligen Berliner Hinterhof in der Mietskaserne zu kümmern.
Der Boden ist sandig und trocken, teilweise sogar noch voller Schutt. 🫣
Ich habe in ein bestehendes, aber vernachlässigtes Beet zahlreiche Stauden gepflanzt (Verbena, Mutterkraut, Sedum, Salvia, Sonnenhut). Bislang läuft es ganz gut, aber ich gieße noch recht viel, weil ich nicht weiß, wie tief die Pflanzen wurzeln können (again: Schutt etc.) und weil es das erste Jahr ist.
Die Hitze lässt mich gerade über Bodenqualität nachdenke. Ich habe anfangs mal blindlings normale Erde, etwas Kompost und etwas Dünger draufgekippt aufs Beet und mit dem Grubber etwas eingearbeitet. Aber es ist immer noch furztrocken!
Mulchen mit Rasenschnitt wird schwierig, da die Hausverwaltung das immer gleich entsorgt. ABER: Es gibt in rauen Mengen Kastanienblätter. Kann man die auch zum Mulchen verwende? Oder zerfasern die so langsam, dass man sie nur im Winter zum Wärmeschutz auf dem lassen sollte? Und kann ich das, was ich sonst so abschnibble (wir haben sehr aktive Kletterpflanzen am Zaun) auch einfach als Mulch nehmen?
Und wie oft sollte ich die Oberfläche "aufrauen"? Eine Hacke habe ich nicht, nur den Grubber, einen Spaten und so ein Laubfegeding (metallene Speichen, keine Ahnung, wie es heißt ...).
Danke für eure Tipps! Ob der Berliner Hinterhof jemals ein Natur"garten" wird, weiß ich nicht, aber ich will gerne von Anfang an so viel richtig machen wie möglich. Ich habe keine Vorerfahrung und nur Youtube als Schule. 🙃