Lasst ihr vom Beschuldigten die Finger, wenn er aussagt, von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch zu machen?
Eher eine dumme Frage.
Ich bin Triebfahrzeugführer und wir haben ja in unserem Beruf immer mal wieder das Problem entsprechender belastender Ereignisse. Wie ihr natürlich auch.
Leider ist es ja so, dass man bei einem sog. Personenunfall gerne mal als Beschuldigter herangezogen wird. Das kommt dann zu der belastenden Situation noch hinzu. Sehr unangenehm.
Es gibt bestimmt unter euch einige pfiffige Kollegen, die dann auf den Führerstand zugehen und an den völlig schockierten Triebfahrzeugführer herantreten und sagen: "Sie sind Beschuldigter, wie ist die Situation aus Ihrer Sicht verlaufen.". Ich würde hier auf mein Aussageverweigerungsrecht hinweisen.
Geht ihr dann wieder oder stochert ihr in der Wunde rum und fragt weiter nach? Bitte meine leicht direkte Art hier nicht falsch verstehen. Ich finde es generell unerhört, einen Triebfahrzeugführer nach einem PU so zu behandeln. Deswegen frage ich so direkt.