▲ 96 r/polizei

Lasst ihr vom Beschuldigten die Finger, wenn er aussagt, von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch zu machen?

Eher eine dumme Frage.

Ich bin Triebfahrzeugführer und wir haben ja in unserem Beruf immer mal wieder das Problem entsprechender belastender Ereignisse. Wie ihr natürlich auch.

Leider ist es ja so, dass man bei einem sog. Personenunfall gerne mal als Beschuldigter herangezogen wird. Das kommt dann zu der belastenden Situation noch hinzu. Sehr unangenehm.

Es gibt bestimmt unter euch einige pfiffige Kollegen, die dann auf den Führerstand zugehen und an den völlig schockierten Triebfahrzeugführer herantreten und sagen: "Sie sind Beschuldigter, wie ist die Situation aus Ihrer Sicht verlaufen.". Ich würde hier auf mein Aussageverweigerungsrecht hinweisen.

Geht ihr dann wieder oder stochert ihr in der Wunde rum und fragt weiter nach? Bitte meine leicht direkte Art hier nicht falsch verstehen. Ich finde es generell unerhört, einen Triebfahrzeugführer nach einem PU so zu behandeln. Deswegen frage ich so direkt.

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u/FitInvestigator9463 — 11 days ago

Tankrabatz

Kurze Wasserstandsmeldung vom Mittagskaffee.

Hat sich mal jemand die Spritpreise angeschaut? Vor Zwölfe vielleicht um 8 Cent billiger, statt 17 Cent. Kann mir keiner erzählen, dass sich die Konzerne da nicht das meiste einfach in die Tasche stecken.

Würde mich ja nicht weiter jucken, wenn das nicht auch mein Steuergeld wäre. Was hätte man davon für Radwege bauen können. Was hätte man davon Polizisten bezahlen können, die eine Woche oder in verstärkter Regelmäßigkeit sich heilig fühlende Autofahrer auf Fehlverhalten (vor allem ggü. Fußgängern und Radfahrern) kontrollieren. Das ist das was mich einfach so unglaublich aufregt. MAN.

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u/FitInvestigator9463 — 12 days ago

Radfahrer gehören auf die Fahrbahn!

Und da ist die StVO auch auf meiner Seite.

Gemäß StVO §63a (1) ist "ein Fahrrad [...] ein Fahrzeug", das gemäß StVO §2 (1) die Fahrbahn benutzen MUSS.

Außer es ist ein Radweg BESCHILDERT mit den Verkehrzeichen 237, 240 oder 241. Also ein blaues rundes Gebotsschild mit einem weißen Fahrradsymbol drauf. KEIN blaues rundes Gebotsschild mit einem weißen Fußgängersymbol drauf ... dann ist der GEHWEG FÜR RADFAHRER TABU. Das Schild "Radfahrer frei" schenken wir uns bitte. Auch das kennzeichnet KEINEN BENUTZUNGSPFLICHTIGEN FAHRRADWEG.

Leute, wenn ihr nicht wollt, dass Radfahrer in der Stadt legal vor euch auf der Fahrbahn fahren, engagiert euch entsprechend politisch, dass Radwege vermehrt gebaut werden.

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u/FitInvestigator9463 — 17 days ago
▲ 22 r/polizei

Warum ist die Kontrolle von Raserhotspots häufig "nicht möglich"?

Immer mal wieder lese ich davon, dass Anwohner versuchen, die Polizei einzuschalten, wenn bei ihnen in der Tempo 30 Straße abends und oder nachts immer Raser/Poser unterwegs sind, die viel viel viel viel zu schnell fahren. Dass das eine Gefahr für alle ist, braucht man bestimmt nicht mehr betonen.

Ich lese nun immer wieder davon, dass auf die Nachfrage eines Anwohners bei der Polizei, ob man da nicht mal vermehrt kontrollieren könnte, keine zufriedenstellende Antwort kommt. Es wäre nicht möglich, meine ich immer wieder zu lesen.

Fragen:

- Warum ist das nicht möglich?

- Hat die Polizei dafür keine Kapazitäten?

- Scheitert es an der Umsetzung?

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u/FitInvestigator9463 — 24 days ago

Fallen Fahrschüler heutzutage überhaupt noch durch, wenn sie einen Radler mit < 1,5 m überholen?

Dumme Frage. Hab gerade ein Dashcamvideo gesehen, wo eine Fahrschule einen Radler zu eng überholt hat. Würden Fahrschüler in einer Prüfung dafür gar nicht durchfallen? Oder ist der durchschnittliche Prüfer genauso ein heiliger Autofahrer wie hier der Durchschnitt? Und dem ist das völlig egal?

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u/FitInvestigator9463 — 1 month ago

In welchen Etappen könnte sich autonomes Fahren durchsetzen?

Ich bin bei dem Thema ja absolut zwiegespalten. Einerseits habe ich Angst vor dem technischen Fortschritt, weil das meinen Job als Triebfahrzeugführer bedrohen könnte, andererseits würde ich das als Radfahrer massivst begrüßen.

Wie wird sich autonomes Fahren eigentlich durchsetzen? Wie gut sind Waymos bereits? Können die mit der von Google Maps vorgeschlagenen Ankunftszeit mithalten? Oder fahren die sehr vorsichtig und umsichtig?

In welchen Etappen setzt sich das durch? Autonome Shuttles in Städten könnten der Anfang sein. Oder doch eher Privatautos zuerst? Oder würden viele Autofahrer das ablehnen, weil sie gerne selbst fahren und weil sich ein autonomer Pkw zu sehr an die Verkehrsregeln hält?

Das ist nämlich auch so ein Punkt, bei dem ich glaube, dass sich - gerade die sich heilig fühlenden -Autofahrer erheblich schwer damit tun würden, die Kontrolle ans System abzugeben, damit nicht mehr 10 - 20 km/h überm Limit zu fahren und damit vielleicht fünf Minuten länger unterwegs zu sein. Sollte das irgendwann mal ausgereift sein, müsste sich die Politik gegen den Wählerwillen dazu durchringen, manuelles Fahren komplett aus SIcherheitsgründen zu verbieten.

Das wäre doch eine Traumwelt. Keiner, der mehr einen Kickstart mit lautem Auspuff an der Ampel hinlegt, keine Falschparker mehr, kein zu enges Überholen mehr, keine Nötigungen mehr durchs aggressive Anhupen, keine Angst mehr als Fußgänger, "übersehen" zu werden wegen Regelunkenntnis (StVO §9 Abs. 3).

Aus der Perspektive heraus würde ich autonomes Fahren begrüßen. Aus der anderen Perspektive aus beruflicher Sicht eher überhaupt nicht. Wenn "KI" immer mehr Jobs übernimmt, fühlt man sich hoffentlich alsbald mal dazu genötigt, über das bedingungslose Grundeinkommen nachzudenken. I mean, wie viele dürften durch autonome Pkw möglicherweise arbeitslos werden? In erster Instanz Taxifahrer, Busfahrer, Lkw-Fahrer, Kurierfahrer. Das sind einige. In zweiter Instanz dann auch Triebfahrzeugführer.

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u/FitInvestigator9463 — 1 month ago
▲ 664 r/Fahrrad+1 crossposts

Bundesregierung kürzt Radverkehrsmittel im Haushaltsentwurf 2027 um fast 10 Prozent

Die Bundesregierung will die Mittel für den Radverkehr im Bundeshaushalt 2027 um fast 10 Prozent auf insgesamt 544 Millionen Euro kürzen. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem laut Fahrradmonitor 55 Prozent der Menschen in Deutschland gerne häufiger Fahrrad oder Pedelec fahren würden. 2021 waren es noch 41 Prozent.

Besonders betroffen sind mehrere Förderprogramme. Die Mittel für kommunale Radverkehrsprojekte aus Stadt und Land sollen von 281 auf 276 Millionen Euro sinken. Für Radwege an Bundesstraßen bleiben nach der bereits erfolgten Kürzung nur 100 Millionen Euro (anstatt 120 Millionen Euro) vorgesehen. Neue Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen sollen erneut keine Förderung erhalten.

Zusätzlich sollen rund 43 Millionen Euro bei Radschnellwegen und Radwegen an Bundeswasserstraßen gestrichen werden. Statt diese Mittel in andere stark nachgefragte Radverkehrsprogramme umzuschichten, fallen sie weg. Weitere Kürzungen betreffen die Förderung aktiver Mobilität, Modellprojekte und gewerbliche E-Lastenräder.

Der Wirtschaftsverband Zukunft Fahrrad kritisiert die Pläne entsprechend deutlich. Aus seiner Sicht stehen die Kürzungen im direkten Widerspruch zur wachsenden Nachfrage nach dem Fahrrad und zu den positiven Auswirkungen des Radverkehrs auf Gesundheit, Wirtschaft, soziale Teilhabe und Stadtentwicklung.

zukunft-fahrrad.org
u/FitInvestigator9463 — 1 month ago

Piloten, die Depression hatten und genesen sind, sollten wieder fliegen dürfen

Ich habe von dem Thema Depression nicht wirklich ganz so viel Ahnung, bin aber der Auffassung, dass Depression heilbar ist, wenn man den Betroffenen entsprechend unterstützt. Durch eine Therapie oder eine medikamentöse Behandlung.

So wie ich das verstanden habe, darf ein Pilot, der einmal wegen Depression aus dem Flugbetrieb genommen wurde, nie wieder fliegen. Ich weiß nicht, ob man das damals 2015 grundlegend geändert hat nach dem "Vorfall" 4U9525.

Ich sehe nämlich folgendes Problem. Wenn die Offenlegung einer Depression bei einem Piloten solche gravierenden Folgen hat, wird er wohlmöglich alles daran setzen, seine Erkrankung zu verheimlichen oder sich gar nicht in Therapie begeben. Genauso wie das bei Andreas Lubitz war. Das wäre der völlig falsche Weg. Man gab ihm damals eine Chance auf Genesung. Die hat er in Anspruch genommen. Wäre er danach nochmal "rückfällig" geworden, wäre es das für ihn für immer gewesen.

Wie anders wäre die Geschichte verlaufen, wenn man das damals anders gehandhabt hätte? Er hätte sich wieder krankschreiben lassen, wäre wieder in Therapie gegangen und möglicherweise dauerhaft gesund geworden.

Unbeliebt, weil sich niemand von euch in einen Flieger setzen würdet, wenn ihr wüsstet, dass der Pilot Depressionen hatte. Ich bin ehrlich: Ich würde es tun, wenn ich wüsste, dass wir und die Luftfahrt vor allem viel offener mit dem Problem bzw. mit der Thematik umgehen würden.

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago
▲ 74 r/StVO

Vor Pfützen abbremsen, um Fußgänger nicht nass zu machen?

Wie sieht hier die Rechtslage aus? Neben der Fahrbahn verläuft ein Gehweg. Es folgt auf der Fahrbahn eine tiefe Pfütze. Ich bremse ab, um die auf dem Gehweg laufenden Fußgänger nicht nass zu machen, wenn ich durch die Pfütze fahre.

Es kommt zum Auffahrunfall, weil hinter mir einer sowieso schon im Kofferraum sitzt und mit dem Abbremsen nicht rechnet. Wer hat Schuld? Darf ich abbremsen, um keine Wasserfontäne zu erzeugen?

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago

Vor Pfützen abbremsen, um Fußgänger nicht nass zu machen?

Wie würdet ihr reagieren, wenn der vor euch plötzlich verzögert? Die Intention ist schwer zu erkennen, scheinbar wird aus dem Nichts heraus verzögert. Dann aber kapiert man warum, da ist eine Pfütze und der vor euch möchte die Fußgänger, die nebenher auf dem Gehweg laufen, nicht nass machen.

Wie reagiert ihr? Auf die Hupe steigen? Strafüberholen? Ausbremsen? Über diese Nettigkeit freuen und es dem Vordermann gleich tun?

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago

[Luftablassen]: Wir brauchen endlich ein Tool, um uns selbst Fahrpläne zusammenstricken zu können.

Das Interface dafür wird unser heiliges EIU DB InfraGO defintiv haben. Man gibt einfach Start und Ziel ein, den groben Laufweg dazu, die Zugparameter auch (Gewicht, Länge, Fahrplanhalte, ...) und erhält in wenigen Sekunden einen fertigen EbuLa-Fahrplan.

Warum wird sowas nicht auch Tfs zur Verfügung gestellt? Stattdessen hantieren wir immer noch mit lästigen Ersatzfahrplänen rum, die in meinen Augen nur die absolute Rückfallebene sein sollten. Ich sehe darin auch ein paar Sicherheitsbedenken. Natürlich abstrakt. Durch das ständige Durchwühlend er Ersatzfahrpläne und die ständigen Wechsel jener Ersatzfahrpläne fällt der Fokus von der Streckenbeobachtung aufs Heraussuchen des richtigen Ersatzfahrplans 😡

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago
▲ 46 r/StadtEssen+1 crossposts

Nutzt ihr Weg.li?

In der letzten Zeit gehen mir Leute richtig auf die Nerven, die in unserer Straße parken, wo man nur mit einem Anwohnerparkausweis (kostet 75 Euro im Jahr) parken darf. Und wenn man erst nach 19:00 Uhr nach Hause kommt, hat man Pech gehabt. Man fährt dann etwa 5 bis 10 Minuten herum und muss zwei Straßen weiter parken.

Nach einem lustigen Vorfall, bei dem ich den Blinker gesetzt hatte und auf einem freien Platz direkt vor meiner Wohnung parken wollte, kam eine Frau von hinten und schnappte sich den Platz. Da sie keinen Parkausweis hatte, sprach ich sie ruhig darauf an und zeigte auf das Schild. Sie rollte nur mit den Augen und ging weg. Seitdem nutze ich „weg.li“ und mache Fotos, die ich auf das Portal hochlade.

Ich weiß nicht, ob das Ordnungsamt tatsächlich etwas dagegen unternimmt, aber ich denke, es ist besser, als jedes Mal dort anzurufen.

Deshalb wollte ich in diesem Sub fragen, ob noch jemand anderes „weg.li“ nutzt.

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago

Denken zukünftig immer mehr, dass ausführlich geschriebene Texte mit KI verfasst wurden?

Eher ein Duschgedanke.

Ich verfasse einen relativ ausführlich und einigermaßen grammatikalisch gut geschriebenen Text und vertrete da meine Standpunkte und diejenigen, die meine Meinung nicht teilen machen mich damit nieder, dass der Text doch sowieso mit KI verfasst worden ist.

Sowas dürfte in Zukunft zunehmen oder auch heute schon gewisser Standard sein.

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago

Wie viele Pendler hätten eigentlich einen fahrradtauglichen Pendelweg?

Also ich hab das mal bei r/Verkehrswende gefragt und mich über die ein oder andere Antwort gewundert, die sich vehement fürs Autofahren ausspricht in einem Sub, der eigentlich für andere Formen der Fortbewegung eintritt?

Da waren einige gute Kommentare bei und auch Kommentare, die ich ja eigentlich lesen wollte. Leute, die 2 km mit dem Auto zur Arbeit fahren. Es gibt auch garantiert welche, die 600 m mit dem Auto fahren.

Nur ist das gerecht allen anderen gegenüber? Ich will den Leuten nicht das Recht absprechen, alles mit dem Auto zurück zu legen. Können sie gerne machen. Bitte, freie Gesellschaft.

Sollten wir allerdings für solche "Spaßfahrten" Kapazitäten im Straßenverkehr freihalten?

Solche Autofahrten unter 5 km gibt es doch im Endeffekt nur, weil die Infrastruktur sie hergibt. Ich beziehe mich mal explizit auf Städte. Hier fahren die Leute solche kurzen Strecken doch nur, weil es sich zeitlich maximal lohnt. Perfekte Ampelschaltungen auf 50 km/h ausgerichet, Parkplätze vor Ort und in Wohnortnähe, massig Platz fürs fahrende Auto, kaum Berührungspunkte mit Fußgängern und Radfahrern und falls doch, müssen die sowieso erstmal die Bettelampel an der Kreuzung gedrückt haben (glücklicherweise gibt es diese Schandtat der Verkehrspolitik innerorts nur noch eher selten). Wundert mich nicht, dass es da so viele "Spaßfahrten" mit dem Pkw gibt.

Würde man die Kapazität der Straße nun zugunsten von Radwegen ändern, müsste man häufig zwangsläufig Autospuren oder Parkplätze wegnehmen. Die Kapazität für Autofahrer müsste man verringern. Es würde sich mehr stauen, länger dauern, die Parkplatzsuche wäre anspruchsvoller. Dafür wäre man mit dem Rad möglicherweise schneller unterwegs, weil es gute Radwege gibt, man an Ampeln nicht mehr als Verkehrsteilnehmer dritter Klasse behandelt wird.

Leider ist das politisch nur in den Städten durchsetzbar, die eine links-grüne Basis haben. Selbst in Berlin brökelte das ganze schon ziemlich, aber vor allem wegen der ollen Außenbezirke, die ja leider die Verkehrspolitik in der Stadt mitbestimmen können.

Fand da einen Kommentar im verlinkten Post ganz interessant, der aussagte, dass viele Radfahrer deutlich mehr Kilometer zur Arbeit pendeln, als so mancher Autofahrer. Ich hab mir das eine Zeit lang auch mal angetan. 20 km ein Weg. Leider zum Ende hin nicht mehr so. Aber das eher aus Gründen der Bequemlichkeit. Mit meiner Frage meinte ich aber grundsätzlich eher so Strecken bis ca. 5 km.

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago

My downvotes do not count?

If've discovered that my downvotes seem not to count if I press downvote and then refresh the site with F5 (Windows). The downvote button is still selected but the comment upvote count increases by 1 after I've refreshed the site.

Has my ability to downvote been taken or is this just a bug and the downvote is counting?

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago

Wie viele Pendler hätten eigentlich einen fahrradtauglichen Pendelweg?

Frage ich mich deswegen, weil ich vermute, dass einige, besonders in Städten, nur ins Auto steigen, weil es so attraktiv ist. Die Straßen sind maximal autogerecht gestaltet, es gibt in Wohnungsnähe genügend Parkplätze, bei der Arbeit sowieso, die Ampelschaltungen sind maximal autogerecht, keine Radfahrer im Weg (die sind alle auf benutzungspflichtige Radwege verbannt).

Wissenschaftlich ist ja bereits erforscht, dass solche für Autofahrer positiven Bedingungen massig Autoverkehr anziehen bzw. induzieren. Induzierte Nachfrage ist hier der Fachbegriff.

Wenn wir jetzt auch noch annehmen, dass die Radinfrastruktur in grob beschriebener Stadt größtenteils absoluter Müll ist, also, benutzungspflichtige, gefährlich geführte Schotterpisten-Radwege, am besten mitten durch die Dooring-Zone geführt, wo niemand, der ein Auto hat, auch nur auf den Gedanken käme, hier Rad zu fahren.

Was wäre, wenn man es nun umdreht. Man macht den Radverkehr DEUTLICHST attraktiver. Geschützte Radwege, Vorrangschaltungen an Ampeln, usw. Dafür müssen aber Fahrspuren und Parkplätze wegfallen.

Das macht die Fahrzeit beim Auto wieder unattraktiver und wirkt der induzierten Nachfrage entgegen. Würden diejenigen, die bisher trotz fahrradtauglicher Entfernung Auto gefahren sind, teilweise aufs Rad umsteigen? Oder würden die sich weiter stur ins Auto setzen und die Politiker bei der nächsten Wahl abstrafen?

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago

Warum gibt es eine Kuscheljustiz beim Thema 'tödliche Autounfälle'"?

Man ließt es ja immer wieder. Ein Autofahrer legt die Verkehrsregeln zu seinen gunsten großzügig aus und rast dann in ein Stauende, baut einen tödlichen Unfall, usw.

Alle Gerichtsverfahren, die dann folgen haben meist eins gemein: Die Urteile kommen einem arg lasch vor. Bewährungsstrafe, von Führerscheinentzug teilweise nicht mal die Rede, mickrige Geldstrafe fürs Töten eines Radfahrers.

Der Spruch: "Wenn du jemanden unter die Erde bringen möchtest, nutze ein Auto!" ist einfach maximal wahr.

Ich wollte das hier erst in einem juristischen Sub fragen, aber ich glaube LegalAdvice oder Recht sind dafür nicht wirklich offen. Jeder sperrt sich gegen diesen Vorwurf, der professionell was mit dem Thema Recht zutun hat. Natürlich streiten Richter das ab, dass es eine Kuscheljustiz gibt. Aber als neutraler Beobachter fällt einem das halt immer wieder auf. Wobei ich als leidgeplagter Radfahrer vielleicht auch nicht wirklich neutral bin.

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u/FitInvestigator9463 — 2 months ago