u/AMBULO__

Hunde Neuankömmling und die Alltagsprobleme...

Hallo zusammen,

ich habe vor ca. zweieinhalb bis drei Wochen einen sieben Monate alten Hund aus dem Tierheim in Ungarn adoptiert. Er ist grundsätzlich ein wirklich lieber Hund und vieles klappt schon erstaunlich gut. Trotzdem merke ich gerade, dass ich im Alltag ziemlich angespannt bin und gerne einschätzen würde, was noch normal ist und wo ich gezielter gegensteuern sollte.

Kurz zu unserer Situation: Ich bin Lehrkraft und arbeite relativ viel von zu Hause. Meistens bin ich nur ca. drei bis dreieinhalb Stunden pro Tag in der Schule, den Rest des Tages bin ich daheim. In der Zeit, in der er alleine bleiben muss, klappt es eigentlich recht gut. Er bleibt alleine, ohne komplett durchzudrehen.

Was noch nicht klappt, ist die Stubenreinheit über Nacht. Tagsüber ist es meistens okay, aber nachts passiert noch etwas in der Wohnung. Ich weiß, dass er erst kurz da ist und aus dem Tierheim kommt, deshalb erwarte ich keine Wunder. Trotzdem wäre ich dankbar für Tipps, wie man das nachts sinnvoll strukturiert, ohne komplett im Dauerstress zu landen.

Dazu kommt, dass er beim Futter extrem mäkelig ist. Aktuell hat er etwas Durchfall. Ich wollte ihm Karottenpüree geben, aber das frisst er nicht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so richtig, wie ich ihm solche Sachen unterjubeln soll, wenn er ohnehin sehr wählerisch ist. Falls jemand Erfahrungen mit mäkeligen Junghunden und Magen-Darm-Themen hat: Wie habt ihr das gelöst?

Mein größtes Problem gerade ist aber das Kabelkauen. Selbst wenn ich zu Hause bin und die Türen offen lasse, kaut er ständig Kabel an. Das ist natürlich nicht nur nervig und teuer, sondern auch gefährlich. Ich merke, dass ich seit seiner Ankunft zu Hause nicht mehr wirklich entspannen kann, weil ich mich ständig frage: Wo ist er gerade? Was macht er? Was geht als Nächstes kaputt? Gerade Kabel sind teilweise schwer zu ersetzen, und ich habe ehrlich gesagt auch keine Lust, ständig neue Sachen kaufen zu müssen.

Mir ist klar, dass er jung ist, erst kurz bei mir lebt und wahrscheinlich noch gar nicht richtig angekommen ist. Ich möchte ihn auch nicht unfair behandeln oder zu viel erwarten. Gleichzeitig merke ich, dass ich gerade ziemlich auf dem Zahnfleisch gehe, weil ich in meiner eigenen Wohnung kaum abschalten kann.

Habt ihr Tipps für Management, Training und Alltagstruktur in so einer Anfangsphase? Vor allem zu:

  • Kabelkauen trotz Anwesenheit
  • Stubenreinheit nachts
  • mäkeligem Fressen bei Durchfall
  • sinnvoller Begrenzung des Hundes in der Wohnung, ohne dass es sich wie Wegsperren anfühlt
  • wie man selbst wieder entspannter wird, wenn der Hund ständig etwas anstellt

Ich bin dankbar für ehrliche, aber konstruktive Einschätzungen.

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u/AMBULO__ — 3 days ago

Hello zusammen,

ich wollte mal in die Runde fragen, ob das nur bei uns so ist oder ob andere ähnliche Erfahrungen machen:

Was ist aktuell im Referendariat in Baden-Württemberg los? Bei uns hagelt es plötzlich richtig viele schlechte Noten. Stunden, die in ähnlicher Form in früheren Jahrgängen gehalten wurden und teilweise mit 1,5 bewertet waren, bekommen jetzt auf einmal eine 4. Dazu kommt, dass dieselbe Stunde bei einer Lehrkraft als solide durchgeht – und bei einer anderen fällt man damit direkt durch.

Das Ganze fühlt sich zunehmend wie ein Glücksspiel an. Mal passt es, mal nicht – und man weiß nicht so richtig, woran es liegt.

Gab es irgendwelche neuen Vorgaben vom RP oder intern die Ansprüche hochzuschrauben? Oder ist das einfach von Seminar zu Seminar bzw. von Prüfer zu Prüfer so extrem unterschiedlich?

Würde mich echt interessieren, ob ihr ähnliche Beobachtungen gemacht habt oder ob das nur bei uns gerade so eskaliert.

Danke euch!

Ein mega unglücklicher Refi.

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u/AMBULO__ — 20 days ago