r/lehrerzimmer

Habt ihr schon mal Schulsekretäre gesehen?

Mal etwas weniger ernstes, aber mich beschäftigt das tatsächlich schon länger. Ich habe weder als Schüler noch als Lehrer jemals Schulsekretäre gesehen. Das waren in meinem Leben bisher IMMER Frauen. Hat jemand schon mal einen Mann in diesem Beruf gesehen?

reddit.com
u/Rutschriese — 4 days ago

Notwehr in Schulen ist jedes Mal wieder ein Problem

Ich muss mich gerade mal über einen Vorfall an meiner Schule aufregen:

Während meiner Pausenaufsicht habe ich aus einiger Entfernung beobachtet, wie ein Konflikt zwischen zwei Schülern eskalierte.

Schüler A ging zunächst verbal aggressiv auf Schüler B los und schubste ihn anschließend. B versuchte auszuweichen und sich der Konfrontation zu entziehen. Als A ihn ein zweites Mal schubste, setzte sich B schließlich mit einem Faustschlag zur Wehr. Daraufhin ließ A von ihm ab. Unmittelbar danach erreichte ich die beiden und konnte eine weitere Eskalation verhindern.

Für mich liegt hier eine ziemlich eindeutige Notwehrlage nach § 32 StGB vor. B wurde wiederholt körperlich angegriffen, versuchte zunächst auszuweichen und verteidigte sich erst, als der Angriff fortgesetzt wurde.

Nun wird allerdings gegen B eine Disziplinarkonferenz einberufen, gegen A hingegen nicht.

Ich finde das sowohl rechtlich als auch pädagogisch äußerst fragwürdig. Natürlich muss eine Schule auf Gewalt reagieren, aber dabei sollte doch zwischen einem rechtswidrigen Angriff und einer möglicherweise gerechtfertigten Verteidigung unterschieden werden.

Ich habe den Eindruck, dass an Schulen nach dem Motto *Wer zuschlägt, wird bestraft* verfahren wird, unabhängig von den Umständen. Dabei hört das deutsche Notwehrrecht nicht am Schultor auf.

Wie wird das an euren Schulen gehandhabt? Wird zwischen Angriff und Notwehr differenziert oder gilt körperliche Gegenwehr grundsätzlich als sanktionierungswürdiges Fehlverhalten? Ich weiß, dass für den juristischen Laien das Notwehrrecht oft sehr eingeschränkt erscheint, aber wir haben in Deutschland eine der am weitest gehenden Notwehrgesetzeslagen weltweit.

reddit.com
u/Conscious_Glove6032 — 5 days ago

KI Post #215832 chatGPT vs. Codex - ein Erfahrungsbericht (M/Phy)

Vorab, ich bin selbst eigentlich immer am kritischsten, was die Nutzung von KI LLM Modellen betrifft und habe ich oft komplett dagegen gewehrt. Ich wollte euch jedoch mal nach den letzten 4 Jahren Punktuellen Test einmal meinen Erfahrungsbericht zukommen lassen. Wobei ich explizit NUR für die Fächer Mathematik und Physik sprechen kann

habe ich es noch im Frühjahr '23 dazu verwendet, den achsowichtigen Bericht der Abschlussfahrt für die Schulhomepage mir ihren 50 Besuchern im Monat ausformulieren zu lassen. konnte man die damaligen modelle keineswegs für den Unterricht verwenden. Hierfür hatte ich dies punktuell getestet. das damalige Modell war nicht einmal in der Lage zuverlässig lineare Gleichungen zu lösen. Deshalb behalte ich das ganze immer stichpunktartig im Auge um selbst auch zu wissen was die Schüler in ihrem Alltag einsetzen.

Diesen Monat habe ich ein Probeabo von Codex getestet, und war überrascht, die neuen Modelle v6.1 (auf Hoch) konnten mir auch zuverlässig Lösungsblätter von Abiturprüfungsaufgaben erstellen. Hier ein Beispiel einer Aufgabe aus 2004 und dem Lösungsvorschlag:

https://preview.redd.it/1uvaernccsuh1.png?width=1225&format=png&auto=webp&s=1dea2b41cdbdefeb5c25736e0243592b1a3bda99

https://preview.redd.it/sad3uqnccsuh1.png?width=1030&format=png&auto=webp&s=75c9d36dee2290ef645fade9d137bb9aece9f3b6

Hierbei waren die Ergebnisse durch die Bank weg korrekt und auch so formuliert, dass ich sie so in einem Leistungskurs an die Hand geben könnte. In Mathematik konnte ich ähnliches beobachten. Möchte man schöne Ergebnisse erhalten, hilft oft die Anweisung, dass die Ergebnisse als LaTeX datei erstellt werden sollen und als kompilierte PDF ausgegeben werden soll. Da Codex explizit für die Arbeit mit Quellcode konzipiert wurde, scheint dies hier von vorteil zu sein.

Auf der einen Seite bietet dies für mich als Lehrkraft einiges an potential zum Zeit einzusparen bzw. die Zeit effektiv zu nutzen. Eine Lösung einer solchen aufgabe mit Grafiken in LaTeX auszuformulieren kostete mich im Schnitt 3 bis 5 Stunden an zeit. Die fertige Lösung wurde mir in 5 Minuten ausgegeben (veranschlage ich 10 Minuten für die Kontrolle habe ich immer noch einiges an Zeit eingespart). Auf der anderen Seite, glaube ich jetzt schon es ist eine Herkulesaufgabe die Schüler dazu zu bewegen ohne KI vorallem im Mathematikunterricht die rechenroutinen einüben zu lassen. Präsentationen/ Plakate lasse ich schon gar nicht mehr erstellen, da dies 1 zu 1 ausgelagert wird. Überwachen kann man das auch nicht, vorallem wenn der Prozess nicht in 90 Minuten abgeschlossen ist und in die nächste Stunde mitgenommen wird. Vorallem offene Lernlandschaften lassen hier die Kontrolle nahezu unmöglich werden. In meiner Abschlussklasse lasse ich meinen Mathekurs ihre Rechenwege mit KI kontrollieren und falls rückfragen bestehen nehmen wir es gemeinsam unter die Lupe. Dies klappt weil ich einen recht starken Kurs habe der auch einen guten Abschluss machen möchte, sie sehen es als Mittel zur Selbstkontrolle. Ein wichtiger Faktor dabei ist die bevorstehende Abschlussprüfung. In den anderen Fächern ohne Prüfung (z.B. Physik) ist dabei die Motivation eher gering zeit zu investieren.

Ich hatte auch schon schwächere Schüler welche wirklich 1 zu 1 ein Plakat für Physik generieren liesen und nicht verstanden, dass [Icon] ein Fehler bei der Generierung war und keinen Sinn auf dem Plakat hatte.

reddit.com
u/Fuzzy_Gate_1730 — 5 days ago

Schulformwechsel für nicht bestandenes Ref?

Hallöchen zusammen,

ich habe mal eine etwas speziellere Frage zum Referendariat in NRW und hoffe, dass hier vielleicht jemand Erfahrungen mit einer ähnlichen Situation gemacht hat oder sich mit den entsprechenden Regelungen auskennt.

Kurz zur Ausgangslage:

Ich mache aktuell mein Referendariat für das Gymnasium in NRW und werde sehr wahrscheinlich meine bald anstehende UPP nicht bestehen. Das Ganze hat allerdings eine etwas längere Vorgeschichte.

Während meines ersten Ausbildungsabschnitts, also vor der Verlängerung, hatte ich leider massive Probleme an meinem damaligen ZfsL. Ich wurde dort über einen längeren Zeitraum gemobbt, was irgendwann so weit ging, dass es mir auch körperlich richtig schlecht ging. Ich musste regelmäßig zum Arzt, habe mich ständig übergeben und war psychisch irgendwann komplett am Ende.

Im gleichen Zeitraum wurde bei mir zusätzlich eine chronische Erkrankung diagnostiziert, die allerdings nichts mit den stressbedingten Beschwerden zu tun hatte.

Das eigentliche Problem war, dass ich in meiner Ausbildung kaum Unterstützung bekommen habe. Wenn ich Fragen hatte, beispielsweise zu Unterrichtsplanung, Materialien oder möglichen Lösungsansätzen, bekam ich regelmäßig Antworten nach dem Motto: „Sie sind erwachsen, das müssen Sie selbst herausfinden. Ich kann Ihnen nicht alles vorkauen.“

Dieselben Fragen wurden bei anderen Referendaren allerdings durchaus beantwortet.

Bereits nach ungefähr einem Monat wurde mir von einer Fachleitung ziemlich deutlich gesagt, dass ich bei ihr nicht bestehen würde und sie mich auch nicht zur Prüfung zulassen werde. Entsprechend sah dann leider auch der weitere Verlauf meiner Ausbildung aus.

Ich stand damals mehrfach mit der GEW und dem Personalrat in Kontakt, aber letztendlich wurde mir immer wieder gesagt, dass ich praktisch keine Möglichkeiten hätte. Eine Beschwerde wäre zwar theoretisch möglich, könnte meine Situation allerdings noch weiter verschlechtern.

Das Ganze hat mich irgendwann so sehr belastet, dass ich auch an meiner Ausbildungsschule kaum noch vernünftig arbeiten oder etwas lernen konnte. Ich war letztendlich einfach nur noch damit beschäftigt, irgendwie durch den Alltag zu kommen.

Nach dem ersten Nichtbestehen kam dann die Verlängerung.

Mir wurde zuvor von der GEW gesagt, dass ich bei einem Nichtbestehen eventuell das Seminar wechseln könnte. Entsprechend bin ich tatsächlich ziemlich hoffnungsvoll in das Gespräch mit der Seminarleitung gegangen und habe um einen Wechsel gebeten.

Die Antwort war allerdings ein klares Nein. Das sei nicht vorgesehen und wäre schließlich „Seminar-Hopping“. Auch eine Nachfrage bei der Bezirksregierung brachte zunächst nichts.

Der psychische Stress führte schließlich dazu, dass ich im Krankenhaus landete. Dort wurde dann ärztlicherseits festgestellt, dass eine Rückkehr an meinen bisherigen Ausbildungsort aus gesundheitlichen Gründen nicht vertretbar wäre.

Über eine entsprechende ärztliche Stellungnahme bzw. einen Antrag wurde dann tatsächlich doch noch ein Wechsel des ZfsL und der Ausbildungsschule ermöglicht.

Und ab diesem Zeitpunkt war plötzlich alles komplett anders.

Am neuen Seminar wurde ich wirklich herzlich aufgenommen. Meine Mitreferendare haben mich sofort integriert, ich habe Materialien bekommen, Fragen wurden beantwortet und sowohl meine neuen Fachleitungen als auch die Kernseminarleitung haben sich wirklich Mühe gegeben, mich zu unterstützen.

Auch an der neuen Schule wurde ich deutlich besser begleitet.

Ich habe dort zum ersten Mal das Gefühl gehabt, tatsächlich ausgebildet zu werden und mich fachlich und didaktisch weiterentwickeln zu können.

Leider gibt es aber ein Problem: Ich bin dort aufgrund der vorherigen Situation praktisch bei null angekommen.

Die Rückmeldung meiner jetzigen Fachleitungen und der Kernseminarleitung ist mittlerweile ziemlich einheitlich: Sie sehen mich grundsätzlich durchaus im Lehrerberuf und halten es auch für realistisch, dass ich ein guter Lehrer werden kann. Allerdings bräuchte ich dafür mindestens ein weiteres halbes Jahr Ausbildungszeit.

Mit meinem jetzigen Ausbildungsstand wird es für die bald anstehende UPP vermutlich nicht reichen.

Und da eine weitere Verlängerung wohl nicht möglich ist, sieht es aktuell danach aus, dass ich endgültig durchfallen werde.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:

Ich hatte ohnehin schon länger überlegt, später an einem Berufskolleg zu unterrichten, und das auch mit meinen jetzigen Fachleitungen und meiner Kernseminarleitung besprochen.

Dabei wurde mir mehrfach gesagt, dass es wohl durchaus Möglichkeiten geben soll, nach einem endgültig nicht bestandenen Referendariat am Gymnasium noch an einem Berufskolleg unterzukommen.

Genannt wurden dabei unter anderem ein erneutes Referendariat an der anderen Schulform, OBAS oder gegebenenfalls ein anderer Seiteneinstiegsweg.

Meine Fachleitungen meinten sogar, dass sie bereits mehrere Fälle erlebt hätten, in denen Personen nach einem nicht bestandenen Referendariat über einen solchen Weg doch noch Lehrer am Berufskolleg geworden sind.

Allerdings konnte mir niemand genau sagen, auf welcher rechtlichen Grundlage das möglich ist oder wie der konkrete Ablauf aussieht.

Da einige meiner Fachleitungen schon länger im Dienst sind und teilweise kurz vor der Pensionierung stehen, frage ich mich natürlich auch, ob sich diese Erfahrungen eventuell auf ältere Prüfungsordnungen beziehen und heute gar nicht mehr zutreffen.

Deshalb meine Fragen an euch:

Kann man in NRW nach einem endgültig nicht bestandenen Referendariat für das Gymnasium tatsächlich noch ein Referendariat am Berufskolleg absolvieren?

Wäre alternativ ein Einstieg über OBAS möglich, oder schließt das endgültige Nichtbestehen eines Referendariats diesen Weg ebenfalls aus?

Kennt jemand konkrete Fälle, in denen das funktioniert hat, oder weiß, wo ich die entsprechenden rechtlichen Regelungen finden kann?

Mir geht es dabei ausdrücklich nicht darum, die Anforderungen zu umgehen oder irgendwie ohne ausreichende Qualifikation Lehrer zu werden. Ich würde sogar sehr gerne noch einmal eine vollständige Ausbildung durchlaufen, wenn ich dadurch die Möglichkeit bekäme, unter vernünftigen Bedingungen das zu lernen, was mir im ersten Teil meiner Ausbildung leider gefehlt hat.

Ich möchte einfach nur wissen, ob es für mich überhaupt noch einen realistischen Weg in den Lehrerberuf gibt oder ob mit dem endgültigen Nichtbestehen der UPP tatsächlich sämtliche Türen geschlossen sind.

Vielen Dank schon mal an alle, die sich die Zeit nehmen, das hier zu lesen und vielleicht etwas dazu sagen können!

reddit.com
u/ITastePurpleAndPink — 4 days ago

Mehrarbeit

Wenn man in Niedersachsen von seiner Schule verpflichtend wird, mehr zu arbeiten, und das nicht mit irgendwelchen shady wir-zählen-das-als-interne-Stunden-Deals abgegolten wird, bekommt man netto pro Stunde so etwa 13,07€. Reduziert man um eine Stunde, sind das grob 100€.
Warum wird Mehrarbeit nicht einfach gut bezahlt? Wenn die einen einstellen, müssen die den doch auch bezahlen? Sind die dumm? Oder sollen die Schulen unterversorgt sein?

reddit.com
u/KommissarKrokette — 5 days ago

Ich habe nebenbei eine kostenlose Seite für Glücksrad, Wichteln & Co. gebaut, was fehlt euch?

Moin zusammen,
ich bin Webdesigner aus dem Hegau und habe in meiner Freizeit zufallsmacher.de gebaut. Dort gibt es ein Glücksrad, Wichteln auslosen, Namen ziehen, Teams einteilen, Würfel, Münzwurf und Schere-Stein-Papier.

Mich hat genervt, dass viele solcher Seiten auf Englisch sind oder fürs Wichteln eine Anmeldung wollen. Bei mir ist alles kostenlos, ohne Anmeldung, und die Namen bleiben im eigenen Browser.

Die Seite ist erst ein paar Tage alt, also sicher nicht perfekt. Was würdet ihr ändern oder ergänzen? Ehrliche Kritik ist willkommen. 🙂

zufallsmacher.de

u/West_Beginning8626 — 4 days ago

Leben an zwei Orten

Ich hab vor ein paar Jahren eine Stelle in einer Großstadt angenommen und habe mir dort eine Wohnung gesucht, aufgrund meiner Familie und Freunde bin ich aber noch die meisten Wochenenden und Ferien in meiner Heimat, da ich nur knapp 1,5 Stunden fahren muss ist das Pendeln am Wochenende aber auch nicht so anstrengend.

Generell bin ich zufrieden mit meiner Schule, ich könnte mir auch nicht vorstellen wo anders arbeiten zu wollen. Gleichzeitig fühle ich mich aber immer wieder hin- und hergerissen, da es mir wirklich an beiden Orten gut gefällt und ich das Gefühl habe, beide nicht wirklich zu 100% erleben zu können.

Als ich die Stelle angenommen habe dachte ich mir, ich mache das ein paar Jahre und wenn sich was ergibt wechsle ich zurück, aber nachdem diese paar Jahre vergangen sind sehe ich das gerade gar nicht mehr passieren.

Habt ihr sowas ähnliches auch mal gehabt oder seid ihr in einer ähnlichen Situation? WIe geht ihr damit um?

reddit.com
u/BMan559 — 4 days ago

Wie spricht man das an?

Ich bin Klassenlehrerin von einer 5 (zum allerersten Mal) und es gibt ein Kind, dass in mir das starke Bedürfnis auslöst meinen Kopf gegen die Wand zu hämmern.

Neuer Sitzplatz: Das Kind ist den Rest der Stunde weinerlich, weil ihm der neue Sitzplatz nicht gefällt und ihm zu nah am Fenster ist.

Das Kind braucht ein Blatt: Ich sage dem Kind, dass es sich eins organisieren muss, der Sitznachbar will ihm keins geben und das Kind erwartet nun, dass ich sein Problem löse. Ich sage ihm, dass es das alleine schafft. Es dauert 10 Minuten und dauerhaftes Gejammer bis es auf die Idee kommt ein anderes Kind zu fragen. Hat es am nächsten Tag Papier dabei? Nein, weil er konnte sich ja gestern ein Blatt leihen!

Experimente-AG: Das Kind leckt, trotz erfolgter Sicherheitsbelehrung, Zitronenmatsch ab, der beim Experimentieren entstanden ist und auf dem Tisch liegt, weil es „einen ganz dringenden Hunger auf die Zitrone entwickelt hat“. Kind fliegt daher aus Sicherheitsgründen aus der AG und erzählt seiner Mutter er sei geflogen, weil die anderen aus seiner Gruppe ihn ausgegrenzt hätten.

Die Toilette: Kind muss 15 Minuten vor Stundenende aufs Klo und kommt nicht zurück, taucht erst am Ende der nächsten Pause wieder auf und versteht nicht, dass das ein Problem ist.

Und das ist nur eine Auswahl an Situationen, aber der Default-State ist Gejammer und nicht vorhandene Impuls und Bedürfniskontrolle.

Ich habe die Eltern jetzt zu einem Gespräch gebeten, weil das Kind keinerlei Einsicht zeigt. Ausserdem habe ich ehrlich Sorge, dass es auf der Klassenfahrt z. B. in den Wald abwandert, weil es mal ein Stück Baumrinde anlecken wollte und da plötzlich ein großes Bedürfnis nach hat. Aber ich bin mir nicht ganz sicher wie ich das Ansprechen soll, ohne das die Eltern sich und ihr liebes Kind angegriffen fühlen und ob das theoretisch reicht, um das Kind von der Klassenfahrt auszuschließen.

P.S.: Mir ist bewusst, das Kinder lernen wie die Welt funktioniert, aber das ist meines Erachtens kein altersangemessenes Verhalten, sondern es fehlt einfach viel regulatorische Fähigkeit und Frustrationstoleranz.

Ergänzung: Ich hab außerdem das Gefühl das Kind lügt an manchen Stellen strategisch, kann das aber nicht beweisen.

reddit.com
u/Western-Honeydew-981 — 13 days ago

Klingbeil + Bas, SPD: Beamte sollen in Gesetzliche Rente einzahlen, weniger Verbeamtung.

Was denkt ihr, wird das umgesetzt werden? Werden die Länder hier mitziehen?

reddit.com
u/Ok_Tax_6416 — 12 days ago

Zwiespalt: Von der SL ständig kritisiert - Ergebnisse stimmen, von Eltern und Schülern geliebt

Hallo zusammen,

Ich wollte heute einfach einmal mit euch etwas positives teilen, da man erfahrungsgemäß zur Stressbewältigung eher meckert und die schönen Seiten häufig hinten runter fallen (ich selbst Meckere auch gerne ...). Dennoch gab mir der gestrige Elternabend mal wieder einen Motivationschub.

Zu mir, ich habe zwei eher unbeliebte Fächer mit Mathematik + Naturwissenschaft. Im Ref waren meine Lehrproben gut, aber jetzt auch nicht so die Methodische Bombe. Dies spiegelt auch meine jetzige Schulleitung häufig wieder:
- man braucht alle 5min Phasenwechsel,
-Tiefenstrukturen,
-mehr methodenvielfalt, ... .
Selbst bin ich eher der Auffassung, dass dies zwar wichtige Punkte sind, aber die Schüler für sich und sein Fach zu begeistern sticht all diese Punkte aus. Dann werden Methoden auf einmal zweitrangig bis hin zu bedeutungslos. Ich würde meinen Mathematikunterricht jetzt keineswegs Methodenreich, oder abwechslungsreich bezeichnen (Das Gespräch und aktives zuhören mit Fragen stellen ist mehr wert als das zehnte Arbeitsblatt dazu auszumalen) , aber er besitzt eine klare stringente Struktur und ich nötige meine Schüler zu sehr häufigen Kurztests (im Schnitt 1 mal pro woche, Dauer maximal 5 Minuten). Diese sind für mich auch ein Diagnosewerkzeug um flexibler im Unterricht reagieren zu können.

Man könnte jetzt meinen, die Kids/Eltern sind angesichts diesen "Drucks" genervt oder haben keinen Bock auf meinen Unterrichtm, es ist aber jedes mal das entsprechende Gegenteil:

- Beim gestrigen Elternabend kamen 5 von 23 anwesenden Eltern auf mich zu um "Einfach einmal Danke." zu sagen weil ihre Kinder ständig vom Mathematikunterricht schwärmen und wieder mehr Spaß an der Schule haben. Bzw. sie es nicht verstehen können das ihre Kinder so positiv zu den großen Anzahl an Tests gestimmt sind.

- Bei Abschlusreden der Abschlussklassen wurde ich bereits zweimal separat hervorgehoben, besonderen Dank geht an ... .

- Fremde Klassen fragen regelmäßig ob ich nicht nächstes Jahr bei ihnen Klassenleitung machen kann.

- Ich habe im Krankheitsfall einer Lehrkraft (2 Wochen ausfall, alle Mathestunden parallel zu mir) zwei Klassen zusammen in einem Klassenzimmer unterrichtet (55 Schüler) sie wollten lieber zusammengelegt Unterricht haben, als eine Vertretungslehrkraft zu bekommen und es war dennoch ein angenehmer Unterricht, 55 Schüler haben mitgeschrieben, und aufgaben geübt ...

All diese positive Dinge lassen mich an meiner jetzigen Art zu unterrichten festhalten, das obwohl meine Dienstbeurteilung genau deshalb immer nur mittelmäßig ausfällt. Der Hauptkritikpunkt ist der, dass meine Art nicht mehr zeitgemäß ist, mehr digitale Medien eingesetzt werden sollten und die Methodenvielfalt zu einseitig sei.

Ich habe auch mittlerweile das Gefühl, dass sich viele Lehrkräfte verstellen, weil sie es nach oben allen recht machen wollen und sich dabei selbst verlieren und dabei häufig nur noch Gefrustet und genervt sind.

Edit: Nachtrag letztens kam der Ethiklehrer auf mich zu und meinte er hätte in Klasse X das Thema Gerechtigkeit gehabt. Dabei haben sich die schüler und Lehrkräfte ausgekotzt. Auf Nachfrage ob es auch positive Beispiele gebe ist mein Name gefallen, das empfand ich als größtes Lob meiner Karriere (bis jetzt)

reddit.com
u/Fuzzy_Gate_1730 — 12 days ago

Dienstreise (Praktikumsbesuch) mit Taxi? (Update)

Ursprungsbeitrag

Liebes Reddit-Lehrerzimmer, es gibt ein Update zu meiner Situation bezüglich Praktikumsbesuchen an mit ÖPNV nicht erreichbaren Orten. Der Schulleiter hat mir keine schriftliche Weisung gegeben, diese anders erreichen zu können und da es keine Möglichkeit gibt, einen Dienstwagen zu stellen oder Taxikosten zu erstatten, bin ich nun aus der Praktikumsbetreuung entfernt worden. Gut für mich, schade für die Kollegen und tendenziell auch für die Schüler.

reddit.com
u/David-of-the-Rose — 12 days ago