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Hier geht´s zur Studie: https://www.soscisurvey.de/RRN/

Ein Thema, das aktuell vermutlich einige beschäftigt, ist die Jugendkriminalität. Wie sollte man mit diesen Jugendlichen umgehen? 

Wir machen im Rahmen meiner Abschlussarbeit an der Universität Bonn aktuell eine spannende Studie zu diesem Thema, bei der deine Meinung gefragt ist! 

Hierfür wirst du in der Studie zwei Fallbeispiele von kriminellen Jugendlichen beurteilen. Du wirst dir die Frage stellen: „Welche Jugendlichen werden wieder kriminell?“ 

Voraussetzungen für die Teilnahme: Du bist mindestens 18 Jahre alt und verfügst über gute Deutschkenntnisse.

Das ganze dauert 20-25 Minuten und kann ganz entspannt am Handy oder PC bearbeitet werden.

Deine Angaben werden natürlich anonym gespeichert.

Wir freuen uns auf deine Einschätzung!

u/Redditgivingmejoy — 7 hours ago

Anspruchshaltung gegenüber Lehrkräften

Ich bin kein Lehrer, aber mit einer Lehrerin verheiratet, falls der Post dadurch nicht in dieses Sub passt, tut mir das Leid. Mich würde aber wirklich die Meinung anderer Lehrerinnen und Lehrer interessieren.

In unserer Stadt gibt es anscheinend einen Finanzierungstopf für Sport und Bildung. Da nun eine große Sportanlage gebaut wird (für den Profi-Sport), ist dieser Topf wohl recht trocken (was für eine selten dämliche Idee das ist ist ja nochmal eine ganz andere Sache). Daher ist in der Schule meiner Frau wohl tatsächlich kein Geld für Toner vorhanden. Soweit so nervig aber auch irgendwie wenig überraschend. Was mich überrascht ist, dass es irgendwie einfach keine... Regelung zu geben scheint.

Es soll und muss gedruckt werden.

Es gibt keinen Toner.

Es soll auch keiner gekauft werden.

Die logische Konsequenz ist natürlich, dass die Lehrkräfte zuhause drucken. Da ich Grafiker bin sind wir da im Homeoffice recht gut ausgestattet, und von der Steuer abgesetzt ist das eh schon, aber mich wundert wirklich, dass es an einer öffentlichen Einrichtung wie einer Schule einfach so akzeptiert wird, dass hier irgendwie eine Logik-Lücke vorliegt. Es wird ja auch nicht gesagt "Auf weiteres sollen Lehkräfte bitte zuhause drucken...". Die Angelegenheit wird quasi einfach ignoriert.

Mich regt das ehrlichgesagt hautpsächlich deshalb auf, weil Lehrkräfte, grade die an Grundschulen, die ich so kenne, sowieso schon ziemlich viel auf eigene Kosten anschaffen, weil sie es für nötig halten, das Budget das aber nicht vorsieht, oder weil es keine Mechanismen gibt, das Geld zurück zu bekommen. Und das schließst Anschaffungen, die die Lehrer für "nett für die Kinder" halten ja noch nichtmal ein. Das scheint mir eine Weiterführung dieser Praxis zui sein, Lehrer pro Unterrichts- nicht pro Arbeitsstunde zu bezahlen: Mehrarbeit und -Ausgaben werden erwartet, aber nicht so wirklich anerkannt. Aber es scheint mir selten so pointiert wie in diesem Fall, in dem die Schule ja wirklich zu sagen scheint:

"Wir fordern euch natürlich nicht auf, privat zu drucken, da kann euch ja keiner zu zwingen, aber Ihr müsst drucken, da führt kein Weg dran vorbei, an der Schule könnt ihr das nicht tun, aaaaaalsoooo... ne?"

Kommt mir absurd frech vor, vor allem, wie gesagt, bei einem staatlichen Arbeitgeber.

Ist sowas normal? Geht sowas überhaupt? Ruht man sich da einfach auf der Gutmütigkeit und dem Altruismus der Lehrer aus?

Ich jedenfalls bin geneigt meine Frau mal öfter in der Schule zu besuchen und mir die Kosten für meinen Toner in Form von Druckerpapier zurückzuklauen. Das scheints noch zu geben, und es wird ja nicht benutzt, weils... ja keinen Toner gibt. Ich könnte auch Schulmahlzeiten erschleichen, aber die sind wohl so widerlich, das tu ich mir dann doch nicht an.

Edit: ich fürchte ich muss Ironie besser kennzeichnen. Ich hatte weder vor, Tonerkosten einszueins in Druckerpapier zu klauen, noch ab jetzt immer in der schule zu essen.

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u/SchwartzArt — 9 hours ago

Referendariat - so schlimm wars gar nicht

Disclaimer: Mir ist bewusst, dass sich die Situation je nach Bundesland und Schulart auch ganz anders gestalten kann. Meine Erfahrung bezieht sich auf Berufliche Schulen in Baden-Württemberg.

Immer wieder lese ich Artikel oder Post in denen das Referendariat als absolute Hölle oder zumindest unangenehme Erfahrung dargestellt wird. Ich wollte für die kommenden Refis meine (positive) Wahrnehmung der letzten 18 Monate dagegenhalten. Ich habe jetzt die letzten Hürden genommen und muss sagen: so schlimm wie es dargestellt wurde war es gar nicht, im Gegenteil.

Zunächst zum Arbeitspensum: Ich habe ein MINT-Fach studiert und würde sagen, die Arbeitsbelastung war mit dem vergleichbar, was ich aus dem Bachelor kannte, es gibt zwar immer was zu tun, ab und zu muss auch mal ein Samstag herhalten aber im Grunde ist das Ganze gut machbar sofern man sich die Arbeit gut einteilt und jeden Tag zumindest etwas macht.

Planung war besonders im ersten Abschnitt wichtig. An sich ist der Umfang an Unterricht den man halten muss ja sehr überschaubar (1 bis 2 Doppelstunden die Woche). Wichtig war nur frühzeitig, also im Prinzip sobald die Hospitationsphase losging die Termine für die Unterrichtsbesuche festzulegen (Empfehlung 1 für kommende Referendare). Mit Kollegen, Mentoren und Schulleitern kann man natürlich Glück oder Pech haben aber solange man seine Termine organisiert hat läuft der erste Abschnitt relativ entspannt. Bei den Unterrichtsbesuchen schwingt ja die implizite Drohung mit nicht für den eigenständigen Unterricht zugelassen zu werden, mir ist allerdings nur ein Fall bekannt in dem das passiert ist. Bei meinen Unterrichtsbesuchen lief auch nicht alles glatt aber für meine Seminarleiter stand es nie zur Debatte mich nicht eigenständig unterrichten zu lassen.

Sobald ich das Deputat für den zweiten Abschnitt hatte, habe ich direkt angefangen die Kollegen nach Stoffverteilungsplänen zu fragen und bis zum Anfang der Sommerferien bereits meine Stoffverteilung inklusive potentieller Lehrprobenthemen erstellt. (Empfehlung 2) Die Sommerferien habe ich genutzt um die ersten 6 Wochen Unterricht weitgehend vorzubereiten. Dabei habe ich vor Allem auf Wiederverwendbarkeit geachtet, also, dass ich diesen Unterricht jederzeit ohne viel Vorbereitung wieder halten kann (Empfehlung 3).

Die erste Phase des zweiten Abschnitt ging echt schnell vorbei. Bis man alle Klassen kennen gelernt hat, überall mal eine Klassenarbeit geschrieben hat sind schon Herbstferien und dann ist auch bald schon Weihnachten. Insgesamt war das mit der schönste Abschnitt. Endlich mal unterrichten ohne dem Gefühl kontrolliert und beobachtet zu werden.

In den Weihnachtsferien habe ich bereits alle potentiellen Lehrprobenstunden so vorbereitet, als ob es keine Lehrprobe wäre (Empfehlung 4), also ein sauberes Arbeitsblatt mit Lernsituation, Erarbeitung und Übungsaufgaben erstellt. Dementsprechend hatte ich dann während der Lehrprobenphase die Ruhe mich ausschließlich auf die eine Stunde zu konzentrieren, die es dann am Ende auch geworden ist. Und ja, hier muss ich zugeben: Die Lehrproben sind unangenehm, aber nach den Ankündigung sind es halt drei Tage, in denen man sich zusammenreißen muss. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass 99% der Kollegen Verständnis für die Lehrprobensituation haben und gerne nach ihren Möglichkeiten unterstützen. Die anschließenden mündlichen Prüfungen waren mehr als machbar und sind erstmal alle Prüfungen durch ist das Schuljahr auch schon so gut wie vorbei.

Zwei letzte Empfehlungen: Ich habe bereits im Oktober Schulleiter per Mail unaufdringlich angeschrieben und nach der Stellensituation gefragt. In vier von fünf Fällen haben ich relativ bald eine freundliche Antwort bekommen. Eine Schule hat daraufhin eine passende Stelle für mich ausgeschrieben. Keine Ahnung ob das immer klappt aber in meinem Fall hat es sich gelohnt frühzeitig Kontakt mit Schulleitern aufzunehmen.

Und zuletzt: Traut euch an die Beruflichen Schulen liebe Gymnasiallehrer! Ich hatte dieses Jahr überhaupt nichts mit Eltern zu tun, 8 meiner 10 Klassen sind völlig handzahm und voller erwachsener Schüler mit denen man auf Augenhöhe reden kann. Meiner Meinung nach bringt die Berufliche Schule fast nur Vorteile.

Insgesamt hatte ich 18 wirklich tolle Monate mit überwiegend positiven Erfahrungen. Ein Deputat mit 12 Stunden war wirklich machbar und nach den Prüfungen konnte ich viel freie Zeit genießen. Das wird kommendes Schuljahr sicher anders.

Vielleicht können wir diesen Post mal nutzen um ein Gegengewicht zu den sonst eher negativen Berichten zu bilden. Falls ihr genau wie ich auch ein tolles Referendariat haben durftet, teilt gerne eure Erfahrungen.

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u/Ellopropello — 6 hours ago

Beurteilung zur Verbeamtung auf Lebenszeit

Ich wechsel ab nächstem Schuljahr die Schule innerhalb von Brandenburg. Weil ich mich aktuell noch in meiner Probezeit für dieVerbeamtung auf Lebenszeit befinde, hat meine SL nachfolgende Formulare ausgefüllt. Weil sie mich seit zwei Jahren systematisch mobbt, habe ich keine glänzende Beurteilung erwartet. Was ich dann bekommen habe, hat mich aber umgehauen. Alle Bewertungen negativ und auf persönlicher Ebene. Ich habe wegen der Probleme mit ihr schon die Sonderpädagogin, den Schulpsychologen und die Schulräten kontaktiert und mit ihnen Gespräche geführt. Nichts hat geholfen. Viele Lehrkräfte haben große Schwierigkeiten mit der SL und weinen wegen ihr. Sekretärin, Hausmeister, Studentinnen, SuS,... Aber ich bin ihr liebstes Opfer.
Irgendwann habe ich das Schulamt kontaktiert und darum gebeten, dass jemand anderes meine Prüfunh für die Verbeamtung durchführt, weil ich sie nicht für objektiv halte. Das konnte die SL nicht verkraften und meinte, dass meine Leistungen ab diesem Zeitpunkt alle schlechter geworden seien....ja genau. Sie hat mich seitdem nicht mehr hospitiert und stellt diese Behauptung aber auf. Vorher fand sie meinen Unterricht ja gut. Sie lockt mich in Gespräche direkt vor Elterngesprächen und stoppt Dinge wie: wegen dir kann ich nicht mehr schlafen. und: jetzt weißt du Mal, wie das ist. Ich bin mit meiner Kraft am Ende, will aber eine Beurteilung, die mir zusteht. Die Kinder sind mega traurig, dass ich gehe. Ich gelte an der Schule als LK des Vertrauens und habe eine enge Bindung mit den meisten Kindern. Ich überlege jetzt einen Anwalt einzuschalten. Für Schulrecht oder Arbeitsrecht? Keine Ahnung. Ich brauche bitte euren Rat.

u/Wonderful-Cover6893 — 23 hours ago

Wenn Kollegen zum Problem werden...

Hallo!

Ich arbeite seit 20 Jahren als Lehrerin an einer Mittelschule (Brennpunktschule) in Österreich, und liebe meine Arbeit.

Es klingt vielleicht arrogant, aber ich bin eine gute Lehrerin.

Meine Stärke ist der Umgang mit den Schülern, selbst extrem schwierige Kinder kann ich an mich binden, sie zeigen ihre liebe Seite und werden brav.

Mein Problem sind auch nicht die Kinder oder die Arbeit sondern die Kollegen.

Um genauer zu sein, fast alle dienstjüngeren Kollegen.

Wir hatten in den letzten Jahren wirklich viele Pensionierungen, wunderbare Lehrer haben uns verlassen.

Diese haben einen großartigen Unterricht gemacht und hatten die Klassen im Griff.

Ich habe mich immer verlassen können, dass alles in der Klasse gut läuft, selbst wenn ich einige Tage im Krankenstand war.

Das hat sich in den letzten Jahren leider grundlegend verändert.

Die Kollegen die nachgekommen sind, sind fast alle extrem schwach ( es gibt wirklich nur 3 Ausnahmen!)

Sie sind miserable Lehrer und beim Erziehen versagen sie sowieso kläglich.

Fast alle sind Quereinsteiger (meist aus dem künstlerischen Bereich, aber auch Bauarbeiter, ....) und selbst die Kinder merken, dass sie kaum über schulisches Wissen verfügen und sprechen das auch bei mir an.

Es sind tw. Menschen die es im real life kaum schaffen sich über Wasser zu halten und die den Lehrberuf nun ausüben, da er ihnen ein geregeltes Einkommen sichert.

Diese Lehrer sind mit allem überfordert und so entgleiten ihnen die Klassen andauernd oder sie überschätzen ihr Können und es wird brandgefährlich.

Im Turnunterricht lassen sie die Kinder ohne Matten in einigen Metern Höhe mit den Ringen schwingen (das geht schon, die schaffen das).

Im technischen Werken wird, ohne dass ein Lehrer auch nur zusieht, mit elektrischen Geräten gebohrt und gesägt, dafür läuft aber nebenbei immer laut Musik vom Handy. Natürlich ist es Wunschmusik der Kinder um zu zeigen, dass man ein cooler Lehrer ist (Ich bin bin jetzt nich sooo begeistert wenn in meiner Klasse Raptexte wie "Isch fig deine Mudda mit 10 Kilo Butta" abgespielt werden)

Im Geschichteunterricht springen die Kinder auf der Sitzcouch und der Deutschunterricht besteht das gesamte Jahr aus der Anton-App oder dem Eintragen der Lösungen aus dem Lösungsheft in das Schulbuch. Die Kinder hängen am Fensterbrett, werfen Dinge aus den Fenstern.

Es ist der schlechteste Unterricht den man sich vorstellen kann, das merken die meisten dieser "Lehrer" jedoch nicht bzw ist es ihnen egal.

Es ist grauenhaft. Ich bin ständig am Feuerlöschen sobald ich den Klassenraum betrete.

Es ist aber nicht nur der Unterricht der wirklich schlecht ist, es ist das Gesamtpaket.

Fast allen dieser Lehrer fehlt das Gespür im Umgang mit Menschen. Die Kinder spüren, dass sie sich nicht durchsetzen können und nützen diese Schwäche sofort aus.

Die Kinder werden immer frecher, schwieriger, da die Lehrer ihnen nicht gewachsen sind und dann zeigen meine Schüler gerne schnell ihr ganzes Repertoire....

Wenn ich nun als zweiter Lehrer in der Klasse bin, ist die Klasse zwar brav, aber es ist ein immenser Arbeitsaufwand einen Schaden den ein anderer Lehrer bereits angerichtet hat wieder zu korrigieren.

Es ist belastend zuzusehen wie ein Lehrer das Verhalten von Schülern schlechter macht anstatt es zu verbessern da er selbst ein soziales Nudlaug ist.

Diese Lehrer machen ein vielfaches an Arbeit, die man ohne sie nicht hätte!

Es ist so unglaublich anstrengend sich nur noch auf ein paar wenige Kollegen verlassen zu können.

Das letzte Jahr wurde dadurch für mich zum anstrengendsten meines Lehrerlebens und nun weiß ich nicht weiter.

Es wird vermutlich noch länger so bleiben, da sich der Lehrermangel nicht in Luft auflösen wird und die pinke Mannschaft jeden als Lehrer einstellt, der seinen Namen mit Hilfe von KI fast richtig schreiben kann. Was soll man tun?

Wenn ich zuschaue und mich nicht mehr ständig einmische damit alles läuft, gehen die Schüler schulisch und menschlich vor die Hunde. Meine Klasse würde von einer wirklich anständigen Klasse zu einer Monsterklasse mutieren.

Wenn ich mich jedoch ständig einmische und alles rette, gehe ich selbst kaputt. Ich muss mit 100 Augen, ständig im höchsten Anspannungsmodus, aufpassen und es ist ein viel höherer Arbeitsaufwand, als es selbst ordentlich zu machen auch weil gespürlose Lehrer ständig unbewusst irgendwo Feuer legen/ Probleme schüren.

Mit den Lehrern reden, es erklären bringt nichts. Man kann einen Charakter nicht ändern.

Es gibt Menschen die sozial geschickt sind und es gibt sozial ungeschickte, diese könnten zig Fortbildungen besuchen und sie bleiben trotzdem ungeschickt.

Unser Direktor ist sehr nett, sagt aber auch klipp und klar, dass er keine Wahl bei der Postenbesetzung hatte und er der Meinung ist besser einen schlechten als gar keinen Lehrer zu haben.

Meinen Eindruck teilen übrigens ausnahmslos alle alten Lehrer und um die paar tollen Junglehrer gibt es ein ziemliches Gerangel.

Habt ihr vielleicht Ideen?

Danke!

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u/LieblingsKuh1 — 24 hours ago

Kann Frau alles haben? Regulierte Kinder, produktive Teilzeit, gesunde Psyche, glückliche Ehe?

Ich suche nach Erfahrungsberichten von Müttern kleiner Kinder, die vielleicht mit 6-14 Stunden wieder eingestiegen sind. Wir als Paar haben noch keine Kinder und es kommt mir total unvereinbar vor. Im Kollegenkreis sehe ich leider nur die Schattenseiten, dass das gar nicht gut geht, entweder hat die Frau ständig dicke Luft mit dem Ehemann oder die SL steigt ihr wegen Fehltagen aufs Dach, oder die Familie hetzt die kaum regulierten unerzogenen Kinder nur so von A nach B. Eine Mutter ist nahe am Burn Out, weil der Schulmanager und die Elterntermine mit schwierigen Fällen sie verfolgen. Der kinderlose Stundenplaner möchte natürlich die Schulabläufe "optimieren", wodurch er absichtlich null Rücksicht auf die Mütter nimmt, die gerne für wenige volle Tage kommen würden, anstatt an vielen Tagen für nur 2 Stunden. Das nimmt mir gerade jeden Mut. Wahrscheinlich werde ich eine schlechte Mutter, eine schlechte Lehrerin und eine schlechte Ehefrau. Ich möchte gerne glückliche Kinder und ich möchte gerne arbeiten. Ich möchte auch eine liebevolle Ehe. Ist das ein Hirngespinst? Erzählt doch mal von eurem Leben. Bitte nur Mütter!

Konkret interessiert mich:

Wie lange wart ihr mit Baby daheim?

Mit welchen Stunden seid ihr wieder eingestiegen?

Wo ist das Kind währenddessen betreut?

Welche Probleme haben sich aufgetan?

Wie lief es dann mit mehreren Kindern?

Hat die Beziehung zum Partner arg gelitten?

Würdet ihr heute was anders machen?

Kann Frau alles haben?

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Pflicht , SuS zu beschenken ...

Hallo an alle ,

ich bin im Privatleben recht konfliktscheu und suche hier nach geistreichen Vorschlägen, wie ich die Situation elegant meistern kann.

Hatte in diesem Jahr eine sehr schwierige Übertrittsklasse - es waren die Eltern wohlgemerkt, die wirklich jenseits von Gut und Böse waren, die SuS waren insgesamt eine nette Truppe. Wir haben keine Klassenkasse einsammeln dürfen , sämtliche Vorhaben müssten also von mir finanziert werden. Unter den Übertrittskollegen hat sich nun eine Art Wettrennen entwickelt , wer das schönste Abschiedsgeschenk an alle verteilt.

Ehrlich ....ich habe keine Lust , 60€ aufwärts privat zu finanzieren (wie manch anderer), dieses Jahr hat mir jetzt schon einige graue Haare gekostet. Klar sollte man die Kinder nicht "bestrafen"für die Sünden der Eltern, aber kann man von Strafe reden , wenn ein Geschenk ausbleibt? Klar wirkt es blöd , wenn meine Klasse als einzige keine personalisierten T Shirts usw. kriegt , aber in mir regt sich Widerstand , wenn sowas fremdbestimmt ist. Hat jemand einen flotten Spruch parat ?

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u/Sinnes-loeschen — 1 day ago

Austausch Englischlehrkräfte

Hey in die Runde,

ich starte nächstes Schuljahr in meine erste volle Stelle nach dem Ref. Da wir alle im selben Boot sitzen, bin ich auf der Suche nach hilfreichen Tipps für das Fach Englisch, die ich meinen SuS mit an die Hand geben kann.

Bspw arbeite ich immer mit Taskcards und lade meinen Oberstufen-Kursen hilfreiche Dokumente wie eine Liste mit Linking-Words, Skizzierung und Lösungsvorschläge für Operatoren, Link zu Quizlet-Lernkarten etc. hoch.

Kurz zuvor habe ich auch den Tipp gelesen, dass zu Beginn der Oberstufe das Buch "English Grammar in Use" zum Selbststudium heruntergeladen werden soll.

Über einen Austausch (jegliche Alters- und Schulformen) würde ich mich freuen🫵😎

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u/LNBogen — 23 hours ago

Stimmt das wirklich?

Ich hatte vor 2-3 Jahren von mehreren Seiten (Raum Flensburg und Coburg nähe Bamberg / Nürnberg) aufgeschnappt, dass es öfter "nur" zu Anstellung und befristeten Verträgen kommt - die Verbeamtung in manchen Bundesländern nicht gesichert ist. Hier scheint es ja unter angehenden Lehrkräften auch eine gewisse Unsicherheit zu geben.

Hat sich das geändert? Kann aktuell wirklich jeder der möchte verbeamtet werden?

PS. Vllt. gibt es ja auch den ein oder anderen Tipp für OP.

PSS. Verfolge das Forum hier eigentlich gerne, weil ich auch selbst schonmal damit geliebäugelt habe als Fachlehrer an eine Berufsschule zu gehen. Einen schönen Abend und guten Wochenstart euch.

(Edit:Typos)

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u/Regular_Algae6799 — 1 day ago

Aufgrund von Besuch beim Psychiater gibt es keine Verbeamtung?

Meine verlobte hat viel mit ihrem Vater durchgemacht. Ich habe mal gefragt ob sie es nicht mit einem Therapeuten aufarbeiten möchte. Geht wohl nicht, weil sie dadurch definitiv nicht mehr ihre Verbeamtung durch bekommt. Die Bezirksregierung hat wohl das Recht Krankenakten einzufordern?

Geht's noch? Oder ist das doch Fehlinformation?

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u/Milosovic — 1 day ago

Stelle angenommen und wieder ablehnen?

Liebe KollegInnen,
ich musste gestern eine sehr schwierige Entscheidung treffen und weiß nicht, ob das die richtige war. Ich hatte nur 24 Stunden Zeit zu überlegen, ob ich die Stelle annehme/nicht annehme. Vielleicht kennen das die Lehrkräfte aus NDS. Es handelt sich dabei um das Dokument, bei dem man verbindlich die Bereitschaft den Dienst aufzunehmen, erklärt. Der Satz lautet „Hiermit erkläre ich verbindlich meine Bereitschaft den Dienst zum 10.08.2026 an der o.g. Schule, sofern die beamtenrechtlichen oder tarifrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, [] aufzunehmen; [] mit einer Tarifbeschäftigung in Höhe von x Wochenstunden aufzunehmen; [] nicht aufzunehmen. (Bitte zutreffendes ankreuzen)“

Habe ich noch die Möglichkeit die Stelle abzulehnen? Ich weiß, dass das für die Schule sehr ärgerlich sein wird, aber ich habe trotzdem große Bedenken.

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u/SensitiveLimit3628 — 1 day ago

Rant: Kollege schreckt nicht-versetzte SuS gezielt vor Nachprüfung ab

Life-hack für ungestörte Sommerferien: Schülern sagen, dass die Nachprüfung (bei uns in der letzten Woche der Ferien) bei einem so schwer ist, dass sie es gar nicht erst probieren brauchen. Betroffene Schüler fühlen sich in der Folge eingeschüchtert und machen dann die NP im anderen Fach.

Nichts gegen eine faire und ehrliche Beratung im Sinne des Kindes, aber hier pauschal Angst zu erzeugen, um ja nicht eine Nachprüfung vorbereiten/durchführen zu müssen, finde ich nicht nur äußerst verwerflich mit Blick darauf, wie hier mit Schülerrechten/-chancen umgegangen wird, sondern auch so ziemlich unkollegial, weil man die Arbeitslast auf sie umlenkt. Es kann einen natürlich auch so treffen, aber da im Vorfeld die Weichen so zu stellen, dass es zwangsweise in nur eine Richtung gehen kann, finde ich einfach nur asi.

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u/dawn_eu — 2 days ago

An die English-Lehrkräften

In welchem Schuljahr unterrichtet ihr gerund in Englisch? Wiederholt ihr in der Oberstufe auch mal die Grammatik oder bringt diese bei oder kann man das nicht so pauschalisieren? Gibt es da Unterschiede je nach Schulform? z.B. gerund Gymnasium in der 6 Klasse und an einer Realschule deutlich später?

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u/JuiceAmbitious1512 — 2 days ago

Neues Lighthouse von Cornelsen

Liebes Kollegium,

heute kam Lighthouse 5 an als Werbegeschenk. Wie findet ihr eigentlich das neue Lighthouse? Ich persönlich finde es eher befremdlich wie kahl es wirkt mit dem ganzen weiß. Die Grammatik, die man in der jeweiligen Unit lernt, wird praktisch versteckt. Die Focus-Boxen haben es immer leicht gemacht nochmal nachzulesen, was Sache ist.

Beim neuen Lighthouse 3 fängt man gleich mit If-Clause 1 an. Die Schüler haben so schon Probleme mit den If-Clauses, da war mir der einfache Einstieg mit "allowed to" schon lieber, da manche vielleicht noch Probleme beim konjugieren von "be" haben. Vor allem kommen die Schüler aus unterschiedlichen Grundschulen. Schade ist auch, dass Liverpool rausgeflogen ist und wir stattdessen Manchester haben. Das ist dann aber eher Geschmackssache.

Komisch finde ich zudem beim neuen Lighthouse 5, dass man nicht komplett alles in Australien macht, sondern rüber wechselt nach Indien, Jamaika und Wales. Da müsste das Cover nicht nur den Känguru zeigen, finde ich. An sich eine gute Idee mehr als nur Australien zu machen, aber das Cover sollte das schon reflektieren. Auch hier ist die Grammatik versteckt.

Generell sind die Language Files kürzer und weniger autodidaktisch als in der alten Fassung. In der alten Fassung wurde nicht nur mit der Farbe rot gearbeitet, sondern auch mit Beispielen, Boxen und dicken Buchstaben.

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u/Flat-Structure-7472 — 2 days ago

Bevorzugung bei Stundenplänen

Liebe Kolleg*innen,

ich hoffe, ist habt etwas mehr Erfahrung, um mir zu helfen.

Mir ist aufgefallen, dass Einsatzpläne sehr ungleich geplant werden.

Während einige fast nur parallel unterrichten und 2-3 Unterrichtsthemen/-reihen vorbereiten müssen, erhalte ich kaum Parallelstunden, verschiedene Klassenstufen, Bildungsgänge etc.

Während mir klar ist, dass man keinen Anspruch auf Parallelunterricht oder wenige Klassen hat, wundert es mich, wieso einige scheinbar so viel besser berücksichtigt werden. Von den tatsächlichen Stundenplänen ganz zu schweigen.

Mich bedrückt der Gedanke, auch in Zukunft möglicherweise immer schlechter dazustehen. Und mir vergeht die Lust, mich bei zusätzlichen Projekten und Ideen einzubringen.

Gibt es etwas, was man tun kann oder wissen sollte als Berufseinsteiger?

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u/Glittering-Comb-4145 — 3 days ago

eure Ratschläge für Schulbegleitungen

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit letztem Jahr SB an einer Förderschule für ein autistisches Kind.
Ich bin eigentlich gelernte Erzieherin und interessiere mich schon seit Jahren privat für die Themen ADHS/Autismus.
Letztes Jahr hatte ich teilweise eher die Rolle einer Zweitlehrkraft - das war für mich völlig in Ordnung, mir hat das Spaß gemacht.
Dieses Jahr hat mein Kind neue Lehrkräfte bekommen und ich war von Beginn an sehr verunsichert über meine Position/Aufgabe in der Klasse.
Klar, mein Kind unterstützten. Aber bis zu welchem Grad?
Ich habe teilweise das Gefühl, dass ich den Lehrkräften im Weg stehe und auf die Nerven gehe.

Ich habe am Anfang auch meine Verunsicherung geäußert und um Feedback gebeten, falls es eins gibt.
Hier und da kommen eben Kommentare oder genervte Blicke aber das ist für mich kein Feedback.

Ich habe das Gefühl ich muss immer auf der Hut sein und jede kleine Mikro Verhaltensweise analysieren weil nicht offen mit mir gesprochen wird.
Ich sehe hier den Fehler auch teilweise bei meinem Träger, die lassen mich eh komplett alleine mit allem und haben mir davor auch nicht erklärt was genau meine Position ist.

Desweiteren habe ich auch generell von Anfang an Spannungen zu einer bestimmten Lehrkraft gespürt, aber das kann ich mir natürlich auch nur einbilden. Ich mochte sie letztes Jahr schon nicht weil sie sehr abgehoben wirkt. Aber vielleicht ist sie auch nur gestresst und ich projiziere meine Unsicherheit auf sie.

Ich möchte ein Gespräch vorbereiten und die beiden Lehrkräfte fragen, ob sie nach der Schule ein bisschen Zeit für mich hätten.

Ich möchte ihnen ganz offen kommunizieren, dass ich das Gefühl habe teilweise Grenzen zu überschreiten und sie zu nerven. Mein Ziel ist aber das komplette Gegenteil: Ich möchte sie entlasten und unterstützen.
Mir fällt es teilweise schwer (auch in der Schule selber damals) unauffällig und ruhig zu bleiben, ich muss mich da extrem zusammen reißen (hab selber ADHS lol).

Ich habe davor in der Jugendhilfe gearbeitet und musste sehr selbstständig und selbstbestimmt meine Aufgaben erledigen. Das ist jetzt anders - der Absprung fällt mir echt sehr schwer und ich denke es kratzt ein bisschen an meinem Ego jetzt in einer Aushilfsstelle tätig zu sein und von den Kolleginnen nicht als vollwertiges Mitglied gesehen zu werden.
Gleichzeitig habe ich mich selbst dafür entschieden und es ist unfair mich dadurch in meiner jetzigen Arbeit beeinflussen zu lassen.

Ich hab SO Schiss vor dem Gespräch weil ich generell bisschen Schiss vor den beiden habe. Ich würde mir auch gerne eine Notiz mit ins Gespräch nehmen weil ich Angst habe Dinge zu vergessen oder falsch zu kommunizieren, ist das komisch oder valide?

Sagt mir gerne all eure Gedanken zu dem Fall,

Dankeschön schonmal im Voraus!

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u/ImportantAd3239 — 2 days ago

Tipps für Arbeit an einer Brennpunktsschule

Hallo zusammen,

habt ihr Tipps? Gerade was vielleicht Elternarbeit angeht und gerne auch alles andere... DANKE EUCH!

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u/VoiceGlum8305 — 3 days ago

Wie mit eigenen Fehlern umgehen?

Immer wenn mir Fehler passieren (und das ist öfters der Fall, weil ich ein bisschen verplant bin) denke ich richtig viel darüber nach und mich beschäftigt das auch dann noch eine Zeit lang. Ich versuche natürlich, meine Fehler wieder gut zu machen und zu schauen, dass es nicht mehr vorkommt, aber ich komme trotzdem immer mal wieder in Situationen, in denen ich mir denke "Wow, was hab ich mir da nur gedacht?" und dann noch länger als gesund ist darüber grüble. Mir fällt es auch schwer, mir selber zu verzeihen. Wenn nämlich Kollegen von mir Fehler passieren, die mich betreffen, ist das überhaupt kein Problem.

Habt Ihr vielleicht Tipps oder Erfahrungsberichte, wie Ihr in solchen Situationen handelt?

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u/BMan559 — 3 days ago