Kann Frau alles haben? Regulierte Kinder, produktive Teilzeit, gesunde Psyche, glückliche Ehe?
Ich suche nach Erfahrungsberichten von Müttern kleiner Kinder, die vielleicht mit 6-14 Stunden wieder eingestiegen sind. Wir als Paar haben noch keine Kinder und es kommt mir total unvereinbar vor. Im Kollegenkreis sehe ich leider nur die Schattenseiten, dass das gar nicht gut geht, entweder hat die Frau ständig dicke Luft mit dem Ehemann oder die SL steigt ihr wegen Fehltagen aufs Dach, oder die Familie hetzt die kaum regulierten unerzogenen Kinder nur so von A nach B. Eine Mutter ist nahe am Burn Out, weil der Schulmanager und die Elterntermine mit schwierigen Fällen sie verfolgen. Der kinderlose Stundenplaner möchte natürlich die Schulabläufe "optimieren", wodurch er absichtlich null Rücksicht auf die Mütter nimmt, die gerne für wenige volle Tage kommen würden, anstatt an vielen Tagen für nur 2 Stunden. Das nimmt mir gerade jeden Mut. Wahrscheinlich werde ich eine schlechte Mutter, eine schlechte Lehrerin und eine schlechte Ehefrau. Ich möchte gerne glückliche Kinder und ich möchte gerne arbeiten. Ich möchte auch eine liebevolle Ehe. Ist das ein Hirngespinst? Erzählt doch mal von eurem Leben. Bitte nur Mütter!
Konkret interessiert mich:
Wie lange wart ihr mit Baby daheim?
Mit welchen Stunden seid ihr wieder eingestiegen?
Wo ist das Kind währenddessen betreut?
Welche Probleme haben sich aufgetan?
Wie lief es dann mit mehreren Kindern?
Hat die Beziehung zum Partner arg gelitten?
Würdet ihr heute was anders machen?
Kann Frau alles haben?