Gyn auf BV ansprechen oder doch nicht?
Hallo, ich hätte gerne mal etwas Input von außen.
Ich arbeite Vollzeit als Pflegekraft (nicht examiniert) im Tagdienst auf einer Erwachsenenstation im Krankenhaus und mein Aufgabenbereich ist fast identisch mit dem der ex. PFK.
Meine Schwangerschaft verläuft bisher unkompliziert (18+0). Ich hatte vor gehabt, so lange arbeiten zu gehen, wie es geht, da ich keine Schwangere sein wollte, die sofort zuhause bleibt.
Leider hat sich in letzter Zeit die Situation auf Station zugespitzt und ist sehr belastend geworden durch Unterbesetzung, Krankenstand, Umstrukturierung und viele pflegebedürftige Patienten.
Meine Pause fällt oft aus oder ist erst gegen Ende der Schicht möglich. Dementsprechend esse und trinke ich fast den ganzen Tag nichts und bin nur am rennen. Nach der Arbeit habe ich oft innere Unruhe und Kopfschmerzen durch den Dauerstress.
Durch meine Schwangerschaft fallen einige Tätigkeiten auf meine Kollegen, die dadurch noch mehr belastet sind. Ich komme trotzdem mit meinen ganzen Aufgaben nicht hinterher und muss regelmäßig Überstunden machen, damit ich meine Sachen erledigt bekomme.
Ich will keine Frau sein, die aus Bequemlichkeit zuhause bleibt. Ich merke, dass mir die Arbeit aktuell nicht gut tut und möchte das mit meiner Gyn besprechen. Auf keinen Fall möchte ich so wirken, als hätte ich keine Lust auf Arbeit und mache mir Sorgen, ob ich zu empfindlich reagiere und ob das überhaupt eine Grundlage für ein BV ist.
Danke fürs lesen