Fragen an Leidensgenossinnen mit Schwangerschaftsübelkeit
Hallo alle zusammen! Ab heute befinde ich mich in der 9. SSW und seit Mitte der 6. Woche quält mich nun diese ätzende Schwangerschaftsübelkeit. Hinzu kommt, dass mein Körper immer schon mit starken Kreislaufproblemen auf Übelkeit reagiert - so auch jetzt. Seit bald 3 Wochen sieche ich jetzt deshalb schon so vor mich hin und kann rein gar nichts machen. Das kleinste bisschen Laufweg in meinen 4 Wänden ist schon ein riesiger Akt. Essen und trinken funktionieren eher mittelmäßig, mein Körper ekelt sich vor vielen Geschmäckern. Ich tröste mich ein bisschen damit, dass ich immerhin (bisher) nicht erbrechen muss, aber langsam habe ich wirklich keine Lust mehr. Ich habe auch schon einiges probiert: Ingwer in verschiedenen Formen, Akupressurbänder, immerzu snacken, Cariban zusammen mit zusätzlichem B6.. nichts verschaffte mir Linderung.
Nun habe ich in meiner Verzweiflung noch weiter recherchiert und bin auf Agyrax gestoßen, das sehr gut helfen soll und eigentlich das von allen am besten erforschte Mittel für Schwangerschaftsübelkeit ist. Ich habe mir dieses nun von einer Apotheke aus Belgien bestellt und nehme es seit gestern folgendermaßen ein: eine Tablette morgens und eine abends kurz vorm Schlafen (je 25 mg) und zusätzlich je eine Tablette Vitamin B6 kurz nach dem Mittag, am Abend und ebenfalls vorm Schlafen (je 12,5 mg), da Vitamin B6 laut meiner Hebamme gut gegen die Übelkeit helfen soll. Meine Übelkeit habe ich den ganzen Tag über, aber sie steigert sich, je später es wird. Am Abend ist sie immer am schlimmsten.
Nun meine 1. Frage: Gibt es hier vielleicht Leidensgenossinnen, deren Übelkeit einen ähnlichen Tagesrhythmus wie meine haben und die diese mit Agyrax in den Griff bekommen haben? Wie habt ihr Agyrax dosiert und wann eingenommen? Hat es vielleicht sogar jemand auch mit B6 kombiniert?
Meine 2. Frage, die ich einfach nur stelle, um Hoffnung zu schöpfen: wann war es bei euch vorbei mit der Übelkeit? Erwartet mich jetzt vielleicht sogar erst noch der große Höhepunkt oder könnte ich es bald geschafft haben? Mir ist natürlich klar, dass jeder Körper anders ist, aber ich würde gern von Frauen lesen, deren Übelkeit vielleicht zu einer ähnlichen Zeit wie meine begonnen hat und wie es ihnen so erging.
Danke schon Mal!